Platz 2: Nagash
Nagashs Einfluss auf die Alte Welt lässt sich nur schwer überbewerten: Er ist der erste Nekromant, Herr über alle Vampire und andere Untote – der personifizierte Tod. Sein Handeln führte zur Vernichtung von Nehekara (einer Zivilisation, die vom antiken Ägypten inspiriert ist) und dem Aufstieg der Gruftkönige.
Nagash kehrt mit dem „Lords of the End Times“-DLC für Total War: Warhammer 3 erneut zurück:
Durch den Kontakt zu Warpstein wurde Nagash zu einem Lich und ließ seine menschliche Gestalt zurück, bis er nur noch ein großes, flammendes Skelett war. Seitdem ist der Nekromant immer wieder gestorben – aber auch immer wieder zurückgekehrt, um die Welt zu erobern.
In den End Times wurde Nagash von Arkhan dem Schwarzen und Mannfred von Carstein zurückgebracht. Dort wurde er auch zu einem Avatar von einem der Winde der Magie, genauer gesagt Shyish – dem Wind des Todes. Nagash versammelte die untoten Herrscher (außer Settra, denn Settra dient niemandem). Die treuesten machte er zu seinen Mortarchen – darunter auch Arkhan und Mannfred.
Nagash war nie ein Diener der Chaosgötter, er sah sich als ihr Rivale. Von seiner schwarzen Pyramide aus wartete er auf den richtigen Moment, sich ihnen im Kampf zu stellen – dieser kam allerdings nicht, bevor die Welt zugrunde ging. Womöglich hätte es die Alte Welt also doch noch geschafft, zu existieren, wenn Nagash sich auf die Seite der „Guten“ geschlagen hätte – ob das unter der Herrschaft des Nekromanten so viel besser gewesen wäre, ist aber eine ganz andere Frage.
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