
Maps, beziehungsweise ein Raster
Wer sich die Regeln von Dungeons & Dragons genauer anschaut, sei es bezüglich des eigenen Charactersheets oder bei manchen Zaubern, wird feststellen, dass eine Menge Mechaniken auf Reichweiten setzen. Und um diese im Spiel erfassen zu können, benötigt man Maps, beziehungsweise ein Raster, durch das man Distanzen erkennen kann.
Zum Start unserer Kampagne haben wir uns mit einer Menge ausgedruckter Raster eingedeckt, auf die man Hindernisse oder andere Strukturen einzeichnen kann. Mittlerweile sucht unsere Spielleiterin nach detaillierteren Maps von verschiedenen Künstlern, die diese online zur Verfügung stellen.
Fazit: Ohne Map wird das Spielen um einiges komplizierter, weshalb ich Maps als Must-Have bezeichnen würde. Allerdings muss man sie sich nicht kaufen, es reichen auch bedruckte A3-Papiere.
Charakterbögen
Charakterbögen benötigt man, um wichtige Informationen zum eigenen Charakter und auch zu manchen relevanten NPCs festzuhalten. Charakterbögen kann man digital und durch verschiedene Apps führen, aber auch simpel ausdrucken. Selbst bei der digitalen Nutzung empfehle ich jedoch trotzdem ein ausgedrucktes Exemplar, um etwas „schmieriger”, aber dafür spontaner und schneller Randnotizen machen zu können.
Charakterbögen kann man im Handel kaufen, allerdings gibt es auf D&D Beyond Dateien für den älteren Bogen aus 2014, sowie den neuen aus 2024 und das auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch. Die Dateien sind kostenlos und können digital in der PDF oder händisch nach dem Drucken ausgefüllt werden.
Fazit: Charakterbögen sind ähnlich wie Maps beziehungsweise Raster einzuordnen. Sie sind absolut nötig, müssen jedoch nicht für Geld gekauft werden – außer ihr wollt schickes, besonderes Papier.
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Die besten Sessions hatte ich im Urlaub – Sommer, Sonne, Meer und Strand und am Abend vor’m Zelt sitzen und gechillt in gemeinsamer Runde ein Abenteuer erleben. Dazu brauchten wir folgendes:
Einen Tisch, Licht, ausgedruckte Charakterblätter, ein Notizblock für den SL um uns eventuell die Umgebung zu skizzieren, ein (!) Satz Würfel, und das Regelbuch (falls mal was nachgeschaut werden muss), Bleistifte und Radiergummi.
Das sind meines Erachtens die Essentials für’s Rollenspiel – alles weitere ist nur Schnickschnack, der Teilweise die Immersion sogar sehr hemmen kann.
Persönlich finde ich Raster und Mini’s oft störend – das Spiel verkommt für mich dadurch zu einer Partie Battlechess oder wie eine Gruppe Holzpüppchen in einer Kuckucksuhr, die sich abwechselnd auf die Mütze geben. Das heißt nicht das ich beides verteufle. Im Gegenteil. Ich liebe Miniaturen zum Bemalen, anschauen und sammeln. Und auch gegen ein Raster habe ich nichts – nur eben lieber dann
einin einem Brettspiel und nicht beim TTRPG.Das klingt tatsächlich nach einer ganz besonderen Session. Wart ihr da auch in einen Kampf verwickelt? Aber klar, ein Raster kann man auch in klein auf einen Notizblock zeichnen, das klingt irgendwie wie eine ganz andere, aber irgendwie auch spannende Erfahrung. Müsste ich selbst mal testen, wenn unsere Gruppe unterwegs ist! 👀
Da ich TTRPGs zum ersten Mal im Urlaub gespielt habe, war ich es von Anfang an gewohnt ohne Mini’s und Maps zu spielen – und gekämpft wurde damals echt viel 😅
Grundsätzlich würde ich natürlich zustimmen, dass gerade DnD (besonders AD&D 2nd mit Combat & Tactics und DnD 3.5) seinen Kampf auf Raster und Mini’s ausgelegt hat. Aber wie mir die Online Sessions während Covid (via Google Hangouts ohne Roll20 etc.) wiederum gezeigt haben ist gerade DnD5E mit seinen sehr stark vereinfachten Regeln super geeignet für ein Spiel ohne das alles – hat mich sehr an meine Anfänge erinnert.