5 Online-Spiele, die ich gut finde, Ihr aber nicht! – Mein-MMO-Geheimtipps

Battlerite

Stellt euch vor, ihr spielt eine MOBA wie LoL oder Heroes of the Storm, aber anstatt erst mühsam den Charakter hochleveln, Gold zu sammeln, eine Strategie zu entwickeln und dann noch die richtigen Upgrades zu erwerben, geht es gleich mit der Action los! Solch ein Spiel ist Battlerite. In dem PvP-Arena-Brawler spielt ihr je nur knapp 2 Minuten lang und von den 120 ist keine einzige Sekunde langweilig! Vielmehr wirft euch Battlerite sofort in die Arena, wo die Gegner schon warten.

Battlerite-Artwork

Skill gewinnt!

Was folgt, ist eine zünftige Prügelei, in der es vor allem auf eure Fähigkeiten und euer Können ankommt: Denn Ihr startet mit einem voll ausgebauten Helden. Lediglich vor jeder Runde dürft ihr je eine passive Fähigkeit auswählen, die eure bestehenden Skills erweitert. Alles, was ihr zum Sieg braucht, hat euer Held aber von Spielbeginn an.

Battlerite01Es gibt also keine Minions, keine Türme, keine Creeps und kein Gold – dafür aber Skillshots! Daher entsteht bald ein buntes Chaos in der Arena, wenn beide Teams (es gibt 2vs2 und 3vs3 Spielmodi) sich gegenseitig ihre Skills um die Ohren hauen.

Ist nach ein paar Minuten keine Entscheidung getroffen – beispielsweise weil eine Seite nur herumschleicht und die Konfrontation scheut – bewegen sich die Außenwände nach innen und wer aus der Arena fliegt, erleidet massig Schaden. Am Ende ist nur noch ein winziger Fleck übrig und dort kann es nur noch einen geben!

Hammer-Barbarin gegen Fishy-Fishy!

Die Heldenauswahl ist – wie von MOBAs  gewohnt – recht abgedreht. Neben eher traditionellen Charakteren, wie dem dicken Tank Bakko oder der Hammer werfenden Barbarin Freya , gibt es auch ungewöhnliche Helden. Beispielsweise die Fisch-Freundin Pearl, die mit den Worten „Fishy-Fishy“ einen dicken Karpfen beschwört, der euren Charakter kurzzeitig verschluckt und so wertvolle Sekunden aus dem Spiel nimmt.

Jeder der Charaktere hat klare Stärken und Schwächen, die es geschickt zu nutzen gilt. Daher sollte man  jeden Helden einmal gespielt haben, um ihn zu kontern oder die eigene Leistung zu maximieren.  Die Gruppen-Verstärkerin Polona benötigt eine ganz andere Team-Taktik als das seltsame Schaf-Viech Oldur, das mit einer magischen Sanduhr allerlei Kontroll-Effekte raushaut.

Warum ihr mehr Battlerite spielen solltet

Battlerite ist das ideale Spiel für zwischendurch, denn die Runden dauern nicht lange und sorgen sofort für Action. Und wenn mal eine Partie in die Hose geht, ist das auch nicht weiter schlimm, denn eine Runde dauert ja nur circa 2 Minuten. Allerdings ist Battlerite kein Casual-Game, denn man sollte schon gute Reflexe und Ahnung von Teamwork haben. Sonst geht selbst ein sicher geglaubter Sieg am Ende verloren, wenn der Gegner im rechten Moment das Ruder herumreist.

Battlerite ist derzeit im Early-Access auf Steam spielbar und soll nächstes Jahr als Free2Play-Titel erscheinen.

Auf Seite drei folgt ein weiteres Spiel mit „Battle“ im Namen, dem es aber leider gar nicht gut geht.

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