Das Böse in Form des Mega-Konzerns Arasaka macht keine halben Sachen. Feinde werden vernichtet - auch wenn sie der Held des Anime sind.
Cyberpunk: Edgerunners
Alternative Namen: /
Genres: Action, Sci-Fi
Episoden: 10
Stream verfügbar auf: Netflix
In der futuristischen Night City sollte das Leben ein Traum sein – ist es aber nicht. Die düstere Zukunft ist zwar voller Neon-Lichter, enthält aber kaum noch Freude. Das gilt auch für den jungen David Martinez, der den Wunsch seiner Mutter erfüllen und einen guten Job bei dem Mega-Konzern Arasaka erreichen will.
Während eines Unfalls kommt er in den Kontakt mit einem neuen Stück Cyberware, dem Sandevistan – eine Prothese, die ihm übermenschliche Geschwindigkeit verleiht, dafür aber Stück für Stück an seiner Menschlichkeit zerrt.
Für die Verwendung fliegt Davin von der Uni, zieht allerdings die Aufmerksamkeit der mysteriösen Lucy und ihrer Bande auf sich, einer Gruppe aus „Edgerunners“ – Cyborgs, die das Gesetz brechen und für Auftraggeber Einbrüche, Industriespionage und andere Straftaten begehen. David versucht in diesem korrupten System zu bestehen und gerät schon bald ins Fadenkreuz der Firma, für die er eigentlich arbeiten wollte.
Wie gewinnt das Böse in Cyberpunk Edgerunners? Der Mega-Konzern Arasaka hat einen gigantischen Einfluss in Night City und dieser wird durch die Ereignisse der Serie nicht gemindert. Denn obwohl David alles aufbringt, um seine Geliebte Lucy zu retten, bezahlt er dafür mit seinem Leben. Er lässt sich sogar dazu verleiten, einen Prototypen zu verwenden, um damit gegen seinen Henker, den von Arasaka geschickten Adam Smasher zu bestehen – und scheitert.
Die Geschichte endet mit dem Tod von David, während Arasaka im Grunde gar nicht angekratzt wurde und weiterhin die Kontrolle behält. Schlimmer noch: Sie haben David einfach als Versuchskaninchen missbraucht, um ihre Forschung voranzutreiben und neue Daten zu erhalten. Davids Leben war keine Heldengeschichte, denn Night City ist nach seinem Tod noch genau so unbarmherzig wie zuvor.
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