
Sieben Minuten nach Mitternacht
- Erschienen: 2016
- Regie: Juan Antonio Bayona
Achtung, haltet die Taschentücher bereit: Sieben Minuten nach Mitternacht nutzt das Genre Fantasy, um eine herzergreifende Geschichte über ein ganz und gar reales Problem zu erzählen: Krebs. Die Mutter des dreizehnjährigen Conors ist schwer erkrankt und muss immer wieder ins Krankenhaus.
Das setzt dem Jungen zu. Eines Nachts erwacht er aus Albträumen und trifft schließlich ein seltsames Monster in der Nähe seines Hauses, das aus einem Baum entstanden ist. Die Kreatur erzählt Conor drei Geschichten, in denen es um grundsätzliche menschliche Werte geht.
Der Film ist vergleichsweise überschaubar gestaltet, erzählt aber von schweren Themen, denen auch Kinder begegnen können. Trauer bzw. Trauerbewältigung sind wichtige Stichworte, um Sieben Minuten nach Mitternacht zu beschreiben. Hier gibt es keine epischen Schlachten, Feen oder Fantasy-Klischees, sondern bloß rohe, menschliche Emotionen.
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