Platz 7: Theon Stark, der Hungrige Wolf
Theon ist das Bilderbuch-Beispiel eines harten Nordmannes. Und damit meine ich definitiv nicht den Theon aus der Serie. Der legendäre Theon Stark lebte tausende Jahre zuvor, als die Andalen in Westeros einfielen. Nach und nach eroberten sie den Kontinent, und brachten mit ihrer Kultur zum Beispiel auch das Rittertum oder den Glauben an die Sieben mit.
Doch eine Region konnte nie von den Andalen erobert werden: der Norden. Das lag vor allem an Theon Stark, der den Eindringlingen erbittert den Kampf ansagte. In einer Schlacht tötete er Argos Siebenstern, einen wichtigen Kriegsherrn der Andalen. Anschließend überquerte er die Meerenge, um blutige Rache zu nehmen. Sein Schiff schmückte er dabei mit Argos’ Leiche, die er als Galionsfigur an den Bug binden ließ. Nachdem er Dutzende Dörfer vernichtet hatte, kehrte er nach Westeros zurück. Zur Abschreckung künftiger Eroberer nahm er die Köpfe seiner erschlagenen Feinde mit, und ließ sie entlang der Küste auf Spießen aufstellen.
Ähnlich ging er mit jedem um, der dumm genug war, in den Norden einzudringen. So führte er unter anderem auch Krieg gegen die Eisenmänner und die Wildlinge. Seine Methoden waren stets hart und wenig diplomatisch. Doch sie sorgten dafür, dass der Norden unabhängig blieb. Da er seine gesamte Herrschaft lang in Kämpfe verwickelt war, erhielt er schließlich den Beinamen „Hungriger Wolf“.
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