Südkoreanische Anti-Videospielsucht-Clips wurden entschärft – keine Schläge mehr für Omi

In Südkorea ist die Sucht nach Online-Games ein großes Problem. Die Regierung hat Werbespots veröffentlicht, um darauf aufmerksam zu machen. Die schossen aber übers Ziel hinaus. In ihnen wurde eine ältere Frau geschlagen, um den Realitätsverlust der Zocker deutlich zu machen.

Wie Kotaku berichtet, startete das südkoreanische Ministry of Health and Welfare vor zwei Wochen eine Anzeigenkampagne. In Videos wurde die Videogame-Sucht zum Ziel gemacht. Durch sie verlören Spieler jeden Bezug zur Realität.

Es tauchen im Spot einige Fragen auf: „Hören Sie Videospiel-Musik, auch wenn Sie nicht spielen?“, „Können Sie zwischen realer Welt und Videospiel-Welt unterscheiden?“, „Sehen für Sie manche Sachen wie Figuren aus einem Videospiel aus?“

Die Kritik an den Spots machte sich vor allem an einer Szene fest, in der ein delirierender Videospiel-Junkie eine nette Oma zusammenschlug, weil er sie für einen finsteren Schurken hielt. Dafür erntete man wohl so viel Kritik, dass man sich jetzt zu einer entschärften Version des Spots entschloss ohne diese Szene.

Hier ist der Original-Spot (leider ohne Ton):

Und hier der nun entschärfte Spot (mit Ton):

Titelbild: Chung Sung-Jun/Getty Images

Autor(in)
Quelle(n): kotaku
Deine Meinung?
Level Up (0) Kommentieren (6)
Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.