Star Wars Battlefront: Wegrationalisiert – Sterben Solo-Kampagnen in Shootern aus?

Der Online-Shooter Star Wars: Battlefront verzichtet auf eine anständige Singleplayer-Kampagne. Nun hat der Game-Designer Cliff Bleszinski (Gears of War) in einem Interview erklärt, warum der Trend bei Shootern immer mehr in die Richtung geht, dass Entwickler keine Kampagnen mehr entwerfen. Sie seien schlicht unrentabel.

Cliff Beszinski hat in einem Interview zu seinem anstehenden First-Person-Shooter Lawbreaker dargelegt, weshalb die Spieleindustrie verstärkt auf den Multiplayer setzt. Seine Antwort war einfach: Geld!

„Kampagnen kosten das meiste Geld. Normalerweise kosten sie 75% des gesamten Budgets.“

Er fügt hinzu, dass man bedenken müsse, dass die meisten Zocker an einem Wochenende durch die Kampagne rushen und sich ab dann nur noch dem Multiplayer widmen würden. Daher werde er in Lawbreaker auf eine Einzelspieler-Kampagne verzichten und das Geld lieber in das investieren, was die Leute auch wirklich ausgiebig spielen.

Star Wars Battlefront Shooter

Star Wars: Battlefront oder Rainbow Six: Siege sind nur die jüngsten Beispiele dieses Trends, der sich seit einiger Zeit abzeichnet. Entweder sind die Singleplayer-Kampagnen nur wenige Stunden lang oder es wird komplett auf sie verzichtet.

Freilich gehen manche Entwickler auch den anderen Weg und bauen überhaupt keinen Multiplayer-Modus in ihre Shooter ein, wie zum Beispiel Wolfenstein: The New Order. Aber das bleibt in der heutigen Zeit wohl eher die Ausnahme.

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Quelle(n): GameSpot
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