Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris darf nicht zur gamescom 2025. Das findet der Content Creator ungerecht und erklärt seine Sicht der Dinge in einem Livestream.
gamescom 2025 ohne MontanaBlack: Die diesjährige gamescom musste ohne den Twitch-Streamer MontanaBlack stattfinden. Das verkündete der Content Creator in einem Gespräch mit Twitch-Kollege Max Schradin, der ebenfalls behauptete, nicht von der gamescom eingeladen worden zu sein.
Laut einem exklusiven Statement der gamescom gegenüber MeinMMO wurden die Twitch-Streamer zwar über das eigene Akkreditierungs-Verfahren anerkannt, jedoch wurden Sicherheitsbedenken ausgesprochen, zumindest bei MontanaBlack. MontanaBlack dürfe zwar die gamescom besuchen und auch von ihr aus streamen, allerdings nur aus dem Creator Co-Working-Space.
„Wettbewerbsverzerrung“
Warum darf MontanaBlack nicht mit? Der Grund dafür ist simpel: Durch den Livestream von MontanaBlack, den er von der gamescom 2022 veranstaltete, wussten seine Zuschauer immer ganz genau, wo ihr Lieblings-Twitch-Streamer war. Das führte dazu, dass eine riesige Menge an Fans MontanaBlack ständig hinterherliefen, um ihrem Idol nahe zu sein.
Die Folge: Andere Besucher der Messe wurden von den laufenden Fans angerempelt und geschubst worden. Vorfälle, die für viel Empörung rund um die Messe gesorgt haben. Damit das nicht wiederholt wird, erlauben die Veranstalter der gamescom MontanaBlack nur das eingeschränkte Streamen.
Was sagt MontanaBlack selbst dazu? In einem Livestream äußerte sich MontanaBlack dazu, was er von der Entscheidung der Veranstalter der Kölner Messe hält. Er wirkt sichtlich enttäuscht und sagt: „Meine Reichweite wird mir zum Verhängnis“ (Quelle: twitch.tv).
Eine Person im Chat merkte an, dass es sich hierbei um „Wettbewerbsverzerrung“ handeln soll. Dem stimmte MontanaBlack zu und meinte, dass er es ebenfalls so empfinden würde.
Ob es sich bei der Entscheidung der gamescom wirklich um eine Art „Wettbewerbsverzerrung“ handelt, bleibt fragwürdig. Viel eher scheint die Messe große Sicherheitsbedenken aufgrund der großen Reichweite von MontanaBlack zu haben, weswegen sie dem Twitch-Streamer nur die Lösung mit dem Stream von einem abgeschotteten Standort aus anbieten können. Unterdessen machte sich ein anderer Twitch-Streamer mit dem Longboard auf den Weg zu gamescom, und sparte so einer Mutter viel Geld.
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Einbildung ist eigentlich auch ne Bildung, aber ne, in dem Fall eher nicht.
Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe der First World Problems.
Gronkh ist auch groß und hat ähnlich Zuschauerzahlen auf Twitch, der Unterschied: seine Community weiß sich zu benehmen und besteht nicht aus Prolls die keinen Satz ohne 5 Diggah beenden können.
ich mag Monte zwar und kuck zur Belustigung ab und an seinen Content, aber die Kiddys die ihm hauptsächlich folgen kannste vergessen.
Solche Proll-Creator mit ihrer, größtenteils aus Hauptschulabbrechern in spé bestehenden, Community sollten grundsätzlich von jeder ernsthaften Veranstaltung ausgeschlossen werden!
Wo genau soll das bitte Wettbewerbsverzerrung sein? Die Gamescom ist immer noch in erster Linie eine Messe für Games. Nicht für Streamer, die sich wie Gangster aufführen oder meinen, sie wären der Mittelpunkt. Monte darf ja streamen, nur eben nicht mehr überall und jederzeit wie 2022. Das ist auch gut so, damit die Besucher, um die es eigentlich geht, nicht ständig belästigt werden. Dort, wo gestreamt werden darf, können sich die Fans ja trotzdem versammeln. Seine geschäftlichen Termine kann er auch weiterhin wahrnehmen, die werden eh nicht gestreamt.
Was mich nervt, ist dieses Drama, das er jetzt macht. Da sagt mal ein Zuschauer was halbwegs Kluges und Monte springt direkt drauf, als wäre das die große Wahrheit. Dabei ist das Problem nicht das Streaming selbst, sondern wie sich manche Leute dabei aufführen.
Gronkh zum Beispiel war auch öfters auf der Gamescom. Seine Community war immer entspannt, keine Beleidigungen, kein Rumgeschubse, kein übertriebenes Sicherheitsaufgebot. Auch Bonjwa ist ein gutes Beispiel. Die sind oft mit kleineren und mittelgroßen Streamern unterwegs, wie Jennyan oder Aster. Zusammen haben die auch eine ordentliche Reichweite, aber ihre Fans benehmen sich einfach.
Klar, Monte kann nichts direkt für seine Zuschauer. Aber er hat Einfluss. Und den nutzt er leider oft nicht. Stattdessen zeigt er immer wieder, wie wenig reflektiert er ist. Neulich erst beim Thema Rasen auf der Autobahn, da meinte er, es ist auf deutschen Autobahnen erlaubt also fährt er schnell, er sei ja ein guter Fahrer. Nur weil es erlaubt ist, heißt das nicht, dass man es machen und auch noch streamen sollte. Gerade wenn man weiß, dass viele junge Zuschauer zuschauen. Bei solchen Geschwindigkeiten reicht ein kleiner Fehler und es passiert was Schlimmes. Das sollte man nicht verharmlosen oder als cool darstellen.
Egal. Ich finde die Gamescom dieses Jahr wieder richtig stark. Die Stimmung ist super und das liegt auch daran, dass Monte wieder zu Hause geblieben ist und schmollt 😀
An Stelle der GC würde ich ihn nächstes Jahr gar nicht mehr reinlassen und per einstweiliger Verfügung auch als Privatbesucher ausschliessen.
Die GC Orga bzw. die Kölnmesse haben dort das Hausrecht, es ist auch für Millionäre ein PRIVILEG dort sein zu dürfen, kein Grundrecht.
Es ist wohl eher das assi Publikum, das ihm zum Verhängnis geworden ist, aber da ist er ja nicht alleine, Tanzverbot und Konsorten wurden ja auch nicht eingeladen und das ist auch gut so, diese Klientel, dass diese Art von Streamer heutzutage anzieht, will bestimmt keiner auf der Gamescom haben
Es hilft auch nicht, das diese Streamer sich absichtlich mit eigener Security und ihrem Troß an sogenannten ‘Fans’ durch die Hallen walzen.
Um ehrlich zu sein, die mangelnde Einsicht von Monte an dieser Stelle würde MICH als Veranstalter dazu bringen, ihn für das nächste Jahr nicht als Creator zuzulassen, und ihn dazu per einstweiliger Verfügung auch als Besucher auszuschließen.
Und wenn er dann seine ‘Kollegen’ dazu bringt, einen Shitstorm loszutreten, direkt diese dann auch ausschließen.
Es ist dort schon genug Chaos, da braucht man nicht noch ein paar Millionäre, die meinen für sie gelten keine Regeln.
Die sind dort meist eh nicht für die Spiele, die sind dort, um sich selbst und ihre Eigenmarken feiern zu lassen, also sollen sie ihre eigene Convention organisieren und bezahlen.