Wird Mario Kart Tour nun Pay2Win? Beta macht den Testern Sorgen

Noch ist das Mobile Game Mario Kart Tour nicht erscheinen, schon haften dem Spiel Pay2Win-Vorwürfe an. Was ist da los?

Was ist Mario Kart Tour? Das Spiel stellt Nintendos nächsten Vorstoß in das Segment der Handyspiele dar. Bereits mit Super Mario Run (2016), Fire Emblem Heroes (2017) und auch Animal Crossing: Pocket Camp (2017) zeigt Nintendo, dass man auf diesem Markt groß mitmischen will.

Mario Kart Tour orientiert sich an der beliebten Mario-Kart-Serie. Ihr schlüpft in die Rolle einer bekannten Figur aus dem Mario-Universum, wie Super Mario selbst, Bowser oder Toad und liefert euch auf diversen Pisten mit euren Fahrzeugen heiße Rennen. Dabei sammelt ihr Münzen auf, mit denen ihr euch Boni kaufen könnt.

Das sind dann beispielsweise Geschwindigkeits-Boosts oder Bananenschalen, mit denen ihr Gegner kurzzeitig außer Gefecht setzt.

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Ein Mario Kart fürs Handy

Wann erscheint das Spiel? Der Release des Mobile Games war ursprünglich für März vorgesehen, wurde dann aber auf den Sommer verschoben. Ein genauer Termin folgt noch.

Kann man trotzdem schon spielen? Nintendo veranstaltet aktuell eine Closed Beta in Japan und in den USA. Diese hat einige Informationen ans Licht gebracht, welche den Fans etwas Sorgen bereiten.

Fahren und die Gegner von der Strecke drängen in Mario Kart 8.

Schon vor Release als Pay2Win verschrien

Was ist das Problem? Im Spiel könnt ihr euch neue Fahrer anhand des sogenannten Gacha-Prinzips freischalten. „Gacha“ sind in Japan Kapseln, die man aus Automaten zieht. Dabei ist es dem Zufall überlassen, welche der Kapseln man bekommt.

Ihr könnt euch die neuen Fahrer entweder erspielen, indem ihr Münzen sammelt und diese am Automaten einsetzt oder ihr kauft euch die Figuren gegen Echtgeld.

Die Figuren besitzen dabei unterschiedliche Fähigkeiten, je nach Seltenheitsstufe. Je nach Stufe verfügen die Fahrer über ein bis drei Slots für Items, die bei Aufnahme einer der Kisten auf den Strecken dann gleich mit Gegenständen gefüllt werden. Je seltener ein Charakter ist, desto mehr Items kann er also nutzen und desto bessere Chancen hat er in den Rennen.

Ist das Pay2Win? Unter den Nintendo-Fans ist eine Diskussion entbrannt, ob dies Pay2Win ist. Denn immerhin gibt es die Chance, sich alle Fahrer auch zu erspielen. Dennoch werden natürlich viele Geld ausgeben, um alle Figuren zu erhalten.

Nintendo befeuert diese Diskussion zusätzlich, weil das Unternehmen davon ausgeht, mit Mario Kart Tour einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar erwirtschaften zu wollen. Nun befürchten viele, dass Investoren Druck auf Nintendo ausüben, um dieses Gacha-Prinzip noch weiter auszubauen und auch für weitere Spiele zu verwenden.

Festpreis gegen Gacha-Prinzip

Warum sind die Spieler sauer? Das Gacha-Prinzip kam schon im Mobile Game Fire Emblem Heroes zum Einsatz. Dieses Prinzip kam offenbar so gut an, dass es nun auch in Mario Kart Tour zum Einsatz kommt. Nintendos erstes Handyspiel, Super Mario Run wurde noch zu einem Festpreis verkauft und verzichtete auf Mikrotransaktionen. Anscheinen hat das aber finanziell nicht so gut geklappt.

WhirlwindBarbarian fasst es auf Reddit ganz gut zusammen: „Dafür habt ihr gestimmt, als ihr Super Mario Run für den Festpreis links liegen gelassen aber statdessen Millionen für die Helden in Fire Emblem Heroes ausgegeben habt!“

Was sagt ihr zum Gacha-Prinzip? Ist es Pay2Win oder nicht?

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Autor(in)
Quelle(n): RedditPolygon
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