Guild Wars 2 will einzigartiges Raid-Erlebnis bieten

Das Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 spricht über Raids, Designideen und grundsätzliche Vorteile gegenüber anderen MMORPGs.

Im Gespräch mit dem Associate Game Director

Mit der Erweiterung Heart of Thorns wurden Raids der Welt von Guild Wars 2 hinzugefügt. Was für andere Spiele seit Jahrzehnten zum Alltag gehört, ist für Guild Wars 2 allerdings eine absolute Neuerung. Die Kollegen von massivelyop.com hatten die Gelegenheit, mit dem Associate Game Director Steven Waller ausführlich über die Ziele und Vorlagen der neuen Gruppenbeschäftigungen zu sprechen.

Entwickler zocken selbst viele Games

Die Entwickler raiden selber gerne - auch oft in anderen Spielen.

Die Entwickler raiden selber gerne – auch oft in anderen Spielen.

Auf die Frage nach der Inspiration der Entwickler für die eigenen Raids wurde sehr ausführlich geantwortet. „Normalerweise suchen wir uns etwas, das gut zur Hintergrundgeschichte der Spielwelt passt, damit man sich noch tiefer mit der Welt von Guild Wars 2 verbunden fühlt.“ Das ist nur verständlich, ist ArenaNets MMO doch eines der wenigen, in dem fast jeder NPC eine eigene, kleine Geschichte hat. Lore hatte immer große Bedeutung und das ändert sich auch mit den Raids nicht.

„In Bezug auf einzelne Kämpfe, nun, wir haben viele Leute, die in anderen Spielen sehr gerne raiden. (…) Grundsätzlich kennen wir die Mechaniken von anderen Spielen, aber Guild Wars 2 ist dahin gehend einzigartig. Besonders, weil wir ein sehr actionlastiges Kampfsystem haben. (…) Wie etwa die Fähigkeit aktiv auszuweichen und sich selbst heilen zu können.“

Keine Holy Trinity, trotzdem ist Koordination wichtig

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Jede Klasse kann in Guild Wars 2 – in der Theorie – jede Rollen übernehmen. Zumindest ein bisschen.

Zuletzt forderte man Waller auf, ein bisschen zu den verschiedenen Rollen im Kampf zu sagen, da es in Guild Wars 2 nicht das Prinzip der Holy Trinity (Tank, Heiler, DD) gibt.

„Natürlich kann auch bei uns jemand die Bedrohung des Bosses auf sich ziehen, aber das ist nicht an eine bestimmte Klasse gebunden. Das liegt dann eher daran, wie viel Zähigkeit man auf seiner Ausrüstung hat, also kann das im Grunde jede Klasse machen. (…) Gleiches gilt auch für die anderen Klassen und Aufgaben. Wir wollen niemanden in eine bestimmte Richtung zwängen. Was die Spieler festlegen, und wie sie das Ganze angehen wollen, liegt allein in ihren Händen.

Raids bleiben auch nach dem Firstkill spannend

Dank fehlender Itemspirale bleiben Raids spannend.

Dank fehlender Itemspirale bleiben Raids spannend.

Da Guild Wars 2 vollkommen ohne typische Itemspirale auskommt, ist es auch nicht verwunderlich, dass das reine Powerlevel der Spieler nur wenig bis gar nicht ansteigt. Fast alle Verbesserungen kommen im Endgame nur noch über das tatsächliche Können des Spielers, also die Beherrschung seiner eigenen Klasse. „Es gibt kein Ninja-Looten in unserem Spiel, kein endloses Grinden nach bestimmter Ausrüstung, und wenn du einen Boss besiegt hast, wird er dadurch beim nächsten Mal nicht spürbar leichter.“

Sicher wird mit der Zeit eine Art Routine unter den Raidgruppen entstehen, diese kann man aber nicht – wie in vielen anderen Spielen – durch endlose Verbesserungen der Ausrüstung umgehen.


Mehr Informationen zum Spiel und den aktuellen Patches findet Ihr auf unserer Guild Wars 2-Themenseite.

Autor(in)
Quelle(n): massivelyop.com
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