Guild Wars 2: Deshalb gibt’s keine Ego-Perspektive in GW2

Guild Wars 2 hat in den Augen einiger Fans ein Perspektiv-Problem: Es ist nicht möglich, aus den Augen der eigenen Spielfigur in die Welt zu schauen. Warum das so ist, erklären zwei Entwickler in einem Interview.

Matt Wuerfell und Devon Carver, zwei Entwickler an ArenaNets MMO Guild Wars 2, stellten sich in einem langen Interview den Fragen der Fanseite GuildMag. Eine Frage, die Ästheten in der GW2-Community bewegt: „Warum gibt’s eigentlich keine Ego-Perspektive?“

Während Wuerfell der Frage eher auswich und erklärte, dass es nichts sei, was man ausschließe, aber auch nichts, was man bestätige (so antworteten die zwei auf die meisten Fragen), beleuchtete Carver das Problem von einer anderen Seite. Man habe viel Zeit darin investiert, den Kampf in Guild Wars 2 erleb- und verstehbar zu machen: „Position ist dabei alles.“

Im PvE sei es vielleicht kein großes Problem, aus den Augen des eigenen Chars in die Welt zu schauen, im WvWvW oder im PvP sei das anders. Hier fehlten den Spielern dann wichtige Informationen und sie könnten gar nicht verstehen, was um sie herum los sei.

Guild Wars 2 Firstperson View

Ähnliche Angaben machten die Entwickler auf die Frage, warum man nicht das Sichtfeld, das Field of View, verändern könne über irgendwelche Regler oder Slider.

Bei ArenaNet sei man sehr stolz auf die Arbeit, die man in das Design der Welt und die einzelnen Details investiere. Man möchte sichergehen, dass die Spieler diese Details auch wahrnehmen und dass die so wichtige Immersion (das Gefühl, in die Welt einzutauchen) mit einer verschobenen Perspektive nicht verloren geht.

Quelle(n): www.guildmag.com
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Gotha

O: Noch keine Kommentare?

Die Erklärung der Entwickler halte ich für Schwachsinn. Außer bei TESO habe ich noch nie von Leuten gehört, die ein MMO tatsächlich in der Ego-Perspektive spielen wollen.

Eine Ego-Perspektive will ich in einem MMO, um mir die Umgebung anschauen zu können. Bei Guild Wars 2 ist es erst recht grausam, dass ich mir die Welt nicht aus den Augen meines Charakters anschauen kann – die schönsten Orte liegen nämlich ziemlich hoch. Wenn ich mir also die riesigen, wunderschönen Brücken in Götterfels anschauen will, muss ich die Kamera gegen den Boden krüppeln und hoffen, dass ich einen Blick an meinem Charakter vorbei erhaschen kann.
Auch wenn etwas hochdetailiertes auf dem Boden liegt, kann ich nicht näher ranzoomen. GW2 hat unglaublich detailreiche und abwechslungsreiche Gegner. Leider kann ich keinen genaueren Blick darauf werfen, weswegen viele Gegner zu einer gleichaussehenden Masse verkommen.
Diese beiden Inszenierungs-Schwächen ziehen Tyria für mich so weit runter, dass mir selbst die WoW-Grafik und -Welt um einiges hübscher vorkommt.

Was noch hinzukommt: Screenshots und Machinima.
Ich habe von MMOs gerne Screenshots als Desktophintergründe, aber nicht andauernd mit meinem Charakter genau in der Mitte. Abgesehen von sowieso fehlenden Tools für Machinima (Modelviewer und Camera-Controller) sind Fan-Videos ohne “Kameramann” stark eingeschränkt.

…und das alles, weil jemand im Kampf ausversehen in die Ego-Perspektive scrollen könnte. Clever, ArenaNet, clever.

Gerd Schuhmann

Jo, auf Reddit wurde die Antwort der Entwickler auch nicht grade freudig aufgenommen, wie man sich vorstellen kann. 🙂

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