Gabe Newell wollte, dass ein Kult-Shooter zu den ersten Spielen auf Steam gehört, doch der Entwickler war nicht überzeugt

Gabe Newell wollte, dass ein Kult-Shooter zu den ersten Spielen auf Steam gehört, doch der Entwickler war nicht überzeugt

Gabe Newell schlug einem Entwickler vor, dass sein Shooter zu den ersten Spielen auf Steam gehört – doch daraus wurde nichts.

Um welches Spiel geht es? Wie der polnische Entwickler Adrian Chmielarz in einem Interview mit PCGamesN erzählt, hat er einst eine E-Mail von Gabe Newell bekommen, noch bevor dieser Steam veröffentlichte.

  • Chmielarz ist der Schöpfer des First-Person-Shooters Painkiller, der 2004 veröffentlicht wurde und heute für viele Gamer Kultstatus hat.
  • Das Spielprinzip von Painkiller folgt der Prämisse von Titeln wie Doom und Serious Sam: Ihr schlachtet euch im Fegefeuer als Solokämpfer durch die Armeen Lucifers, um den Herrscher der Hölle bei seinem Vormarsch auf den Himmel aufzuhalten und selbst in den Himmel zu eurer verstorbenen Partnerin zu dürfen.
  • Im Spielverlauf schließt ihr mehrere Level pro Kapitel ab, wobei am Ende jedes Kapitels ein Bosskampf gegen einen von Lucifers Generälen wartet.

Painkiller hatte zudem einen Multiplayer mit Modi wie Deathmatch und Capture-The-Flag, der stark an Quake erinnerte und sogar eine eigene E-Sports-Szene besaß.

Das war die Anfrage von Newell: Laut Chmielarz habe Newell damals in einer E-Mail vorgeschlagen, Painkiller als eines der ersten Spiele auf Steam anzubieten:

„Ich erinnere mich, dass ich eine E-Mail von Gabe [Newell] bekommen habe – ich weiß nicht mehr genau wann, aber es war vor dem Start von Steam. Er schrieb: ‚Hey Leute! Wir werden diesen ganz kleinen Shop starten und möchten ein paar Spiele dort anbieten, und wir sind Fans von Painkiller. Was haltet ihr davon? Wollt ihr mitmachen?’“

Chmielarz war damals allerdings noch nicht sonderlich überzeugt von der Idee, erzählt er und führt aus: „Ich dachte mir so: ‚Äh, ich weiß nicht …‘“

Deshalb landete Painkiller nicht auf Steam: Der Entwickler berichtet, dass er gar nicht die Entscheidungsgewalt hatte, obwohl er sich ohnehin unschlüssig war:

„Stell dir vor: Wir hatten die Möglichkeit, zu den allerersten Spielen [auf Steam] zu gehören, aber wir hatten nicht die Rechte an Painkiller, also war das sowieso kein Thema. Aber ich erinnere mich, dass meine ehrliche Reaktion so etwas wie ‚haha‘ war. Ich war wirklich unentschlossen!“

Die Rechte von Painkiller lagen bei der Veröffentlichung des Shooters nicht bei Chmielarz und dem Entwicklerstudio „People Can Fly“, sondern bei dem Publisher „DreamCatcher Interactive“. Seither wechselten die Rechte an der Marke mehrfach den Besitzer.

In den Anfangszeiten von Steam hielt sich die Begeisterung für die Plattform in Grenzen. Auch Gabe Newell erzählte, dass viele Unternehmen nicht an den Erfolg von Steam glaubten: Gabe Newell sagt, 99 % der Gaming-Firmen glaubten, Steam würde scheitern, weil sie ein großes Problem sahen

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