Elite Dangerous: Gähnende Langeweile im All?

Viele Gamer hatten auf ein neues Elite-Spiel gewartet und der Wunsch wurde ihnen mit Elite: Dangerous erfüllt. Doch nun stellt sich bei einigen Spielern Langeweile ein.

Elite: Dangerous enttäuschte schon zu Beginn vor allem Single-Player-Fans. Denn der eigentliche geplante Offline-Modus wurde kurz vor Start gestrichen und auch die Story im Spiel kann nicht wirklich überzeugen, wirkt dazugepappt und wenig spannend. Doch dafür gibt es Abseits der Geschichte eigentlich viel zu tun. Man kann zwischen verschiedenen Sternensystemen handeln, sich mit anderen Fraktionen anlegen, an Kriegen teilnehmen, schmuggeln oder ein Pirat sein. All das in einem persistenten Online-Universum, in dem man mit vielen anderen Spielern interagiert.

Der Weltraum, unendliche… Langweile

Doch jetzt, nicht ganz ein Jahr nach der Veröffentlichung im Dezember 2014, kommt bei einigen Spielern Langeweile auf. So etwa bei Andrew Jennings. Er hatte sich ein großes Ziel für das „MMO“ gesetzt: Er wollte jedes einzelne Schiff besitzen, wofür er zu einem Multi-Milliardär im Spiel werden musste. Also machte er sich daran, Handelsmissionen zu fliegen, über die sich sein Konto langsam füllte. Zwischendurch machte er einige Credits mit dem Erkunden von unbekannten Sonnensystemen und indem er sich an Kämpfen beteiligte. Eins führte zum anderen und selbst in Spielen gilt das Motto: Wer viel hat, will noch mehr.

Elite Dangerous Cockpit

Doch was macht man mit all dem Geld, wenn man schon so viel hat, das man nichts mehr damit anzufangen weiß? Auch hier kann man wieder auf die reale Welt verweisen: Man gibt es für höchst sinnlose Dinge aus. Andrew Jennings und seine Kollegen kauften sich etwa für horrende Summen die größten Schiffe im Spiel und ließen diese miteinander kollidieren. Schließlich stellte sich Langeweile ein, was mit daran lag, dass das MMO Instanzen von Sonnensystemen erschafft, wenn sich zu viele Spieler darin befinden. Man hat zu wenig Spieler auf einem Haufen, um mit diesen zu interagieren. Also bleiben nur die üblichen Aktivitäten, die dann langweilig werden, wenn man alles im Spiel erreicht hat.

Neue Inhalte müssen her!

Elite Dangerous Galaxy Map

Selbst das Erkunden würde mit der Zeit keinen Spaß mehr machen, da die Galaxis leer ist. Also überlegt man sich andere Dinge und rauscht mit seinem Schiff beispielsweise in ein Schwarzes Loch. Da man anschließend aber wieder auf einer Station aufwacht, gibt es keinerlei Risiken, die man eingehen kann. Nichts hat Konsequenzen. Daher gab Jennings auf und kehrte Elite: Dangerous den Rücken.

Sollten die Entwickler kaufbare Raumstationen oder Lagerstätten einführen, dann würde er eine Rückkehr in Betracht ziehen. Das kommende „Close-Quarter-Combat“-Update könnte für ihn vielleicht auch interessant sein, denn damit werden neue Spielmodi eingeführt wie Free-For-All, 6v6 Team Deathmatch und Capture the Flag. Als MMO (oder Multiplayer) mit Langzeitmotivation scheint Elite: Dangerous aber wohl nicht so richtig zu funktionieren …

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Balmung

Ich habe solche Diskussionen auch schon in anderen Foren geführt und kenne durchaus diese Argumentationen.

Dann macht euch mit solchen Erfahrungen halt VR selbst kaputt, ist mir doch egal. Ist halt typisch Spieler, die können bei VR immer nur an aktuelle Spiele denken und stellen diese sich dann in VR vor, aber offen für neues? Nö. Am Ende läuft es dann wieder genau gleich und es gibt den selben Müll dann auch für VR und die Chance das sich Spiele wirklich durch VR weiterentwickeln könnten ist wieder verbaut. Ist immer das Gleiche.

Balmung

Das Ziel von VR ist Präsenz, erreicht man diese nicht hat man nur Immersion und dafür muss alles stimmen, meine Punkte oben war nur Beispiele, da gibt es noch viel mehr zu beachten. Ein „interessantes Erlebnis“ hat mit Präsenz nichts zu tun.

Aber es ist wie immer, es wird immer User wie dich geben, die etwas anderes behaupten als zum Beispiel Oculus und andere VR Entwickler selbst. User bilden sich oft ein es besser zu wissen als Entwickler.

Ich jedenfalls will ein möglichst perfektes VR Erlebnis und keine 08/15 VR Erfahrung.

Balmung

Ich bin hier nicht der Einzige, der so denkt, ich bin lediglich der Einzige, der auf deine Behauptung eingegangen ist und eine klare Quelle gefordert hat, der Rest hat deine dumme Behauptung einfach ignoriert.

CiaphasHRO

Dein Begriff „Simulation“ ist offensichtlich der rein wissenschaftliche Begriff in dem es um das überprüfen von Theorien geht. Man simuliert z.B. so gut es geht verschiedene Wetter- und Strömungsvarianten auf ein Schiffsmodell um die Eigenschaften zu bestimmen, Fehler zu ermitteln und Verbesserungen vorzunehmen bevor man mit der Konstruktion beginnt. An diesen hohen Standard gemessen erscheinen so gut wie alle mir bekannten Simulationen(Spiel) eher wie ein Arcade. Schonmal „Kerbal Space program“ gespielt? Das könnte deinen Wünschen eventuell sehr nahe kommen. Ich persönlich muss gestehen das mir 100% wissenschaftlich korrekte Flugmodelle zu „anstrengend“ sind. Und die von dir beschriebenen Möglichkeiten sind interessant jedoch passt das dann eher zu einem „silent hunter“ im All. Sehr strategisch. Eher wie Schach…was auch seinen Reiz hätte jedoch nicht zum „Erbe“ der Elite Reihe gehört. Das waren schon immer eher Dogfights im All.

Balmung

Nein, alles was Drittsoftware an VR bringt ist eine alles andere als perfekte VR Erfahrung, mit der man sich nur all zu leicht selbst VR kaputt machen kann. Bei VR muss alles passen, die Größenverhältnisse im Spiel, perfektes 3D, die passende Steuerung für VR, eine VR konforme UI, richtiges vom Körper losgelöstes Headtracking, perfekter 3D Sound und vor allem ein für VR ausgelegtes Gameplay. Und das liefert keine Drittsoftware perfekt.

Ansonsten interessiert es mich nicht was du davon hälst. Dass das Spiel erst mit den Addons immer fertiger wird war von Anfang an klar, wer sich da nicht richtig informiert, eigenes Pech.

Balmung

Du hast behauptet die Entwickler hätten es selbst gesagt, dann bitte genau auf die Aussage verlinken, ansonsten gebe ich zukünftig als Quelle auch einfach Google an, wenn ich irgend eine Behauptung raus haue. Ich lese bestimmt keine dutzende von Seiten durch nur um zu sehen ob deine Anschuldigung stimmt oder nicht.

Balmung

Borderlands 2 ist auch nicht für VR gemacht im Gegensatz zu ED.

Und ich zahle als Backer nichts, denn ich hab damals ein Pledge Level genommen, bei dem alle zukünftigen Addons enthalten waren. Wer das nicht hat, muss eben jetzt extra zahlen. Es ist nämlich absolut überhaupt nichts neues, dass es Bezahladdons in ED geben wird, das war von Anfang an klar. Und ungewöhnlich es auch nicht, irgendwie müssen die laufenden Kosten und die Weiterentwicklung gedeckt werden.

Balmung

Das sollen Quellen sein? Das sind die typischen Spekulationsthreads der Spieler.

Michael

Gruppen gibt es inzwischen

Balmung

Gruppen kann man inzwischen erstellen, so etwas wie Gilden glaube ich noch nicht. Bin mir da aber auch nicht ganz sicher.

Ich bin zwar ED Backer, aber ich hab es seit Release nicht mehr richtig gespielt, da ich auf mehr Inhalte warte. Ich wusste ja schon zu Kickstarter Zeiten, dass vieles erst nach Release mit rein kommt. Dazu will ich ED auch nur noch in VR spielen… hab es in der Beta schon mit Oculus Rift gespielt und seither macht es selbst auf einem 4K Monitor keinen Spaß mehr, aber das DK2 ist mir inzwischen auch zu schlecht. ^^

Balmung

Und für die Behauptung hast du sicherlich auch eine Quelle.

Sucoon

Soweit ich mal mit einen Freund diskutiert habe, der absoluter Elite Fan ist, legt FD deutlich mehr Wert auf die Simulation als auf Gameplay features.

dementsprechend Spielt sich das Spiel auch. Das Universum ist Groß, kalt und leer.

ich würde gern mal wissen, wieviel zeit ich mit E:D verbracht habe, es werden mehrere hundert Stunden sein. Ich habe den elite rang im trading erreicht, habe bis auf das dropship alle schiffe mit einem fitting (trade anaconda, mining t9, kampf python, usw.) und noch ca. 200mio in bar.

das letzte was ich bei elite gemacht habe, war rank progression in der federation. das ist aber mit der schlimmste grind, ohne das man verfolgen kann, wo man sich zwischen den rängen befindet. nach einem foreneintrag kann man von einem rank zum nächsten je nach stufe bis 500missionen fliegen. es gibt 14 ränge. an der stelle bin ich dann ausgestiegen. es war langweilig und zudem kam Ark um die Ecke.

Inhalte werden continuierlich dazu gepatcht, das spiel schreitet voran und eine pause kann hier gut tun.
Inhaltlich fehlt Elite meiner und meiner Freunde Meinung nach ein wesentlicher Punkt und dies ist Inhalte für gemeinsammes Gruppenspiel.

Bountyhunting und Combatszones teilt man sich die beute ohne erhöhtem spawn, das dann sogar eher bestrafung. es gibt keine gruppenquests / missionen, bosse usw. alles was man eh schon durch die instanzierung relativ leicht implementieren kann.

mit cqc wird mining nochmal sehr gut gebufft und es gibt ein neuen schwierigkeitsgrad in den extraction sides. haben wir bereits auf der beta getestet und dies hat gut funktioniert und bietet neue anreize für gruppenspiel.

1.4 cqc ist quasi ein arcarde mode für schnellen spass zwischendurch und soll nach meiner info am 06.10.2015 released werden.

1.5 wird das letzte update dieses jahres zum main game werden, heist ships und bringt dan die lang ersehnten „dicken“ dinger. hierrauf bin ich am meisten gespannt -> panter clipper 1000+t cargo werden vermutet <3

Michael

Ja klar, aber im Spiel selbst triffst du ja theoretisch alle Onlinespieler an.

CiaphasHRO

Es ist meiner Meinung nach eine Simulation weil man einzelne Schiffssysteme genau justieren und managen kann. Die Komplexität ist sehr viel höher als die Fahrzeugsteuerung der angesprochenen Spiele. Der angesprochene Punkt mit der „Flugzeugsteuerung“ ist eine Designentscheidung da die Weltraumkämpfe ansonsten absolut langweilig wären. Im Weltall kannst du dich jederzeit frei drehen ohne Reibungswiderstände, somit in jede Richtung schießen und es gäbe keinen logischen Grund zu „fliegen“ und zu manövrieren da immer das Schiff mit den besten Schilden und Waffen gewinnen würde. Die Kämpfe wären ein statischer Schlagabtausch.

Durch die künstliche Limitierung der Flugmechanik wird ein ausmanövrieren ermöglicht das mehr taktische Tiefe bringt. Eine Simulation in Form eines Spiels bedeutet ja keine 100%ige Nachbildung der Realität besonders wenn darunter der Spielsachen erheblich leidet.

Das Problem hat z.B. Star Citizen. Dort wird eine realistische Flugsteuerung durchgeführt weshalb aber die Arenen des Arena Commanders sehr viel mehr Objekte erhalten um quasi dort Deckung zu schaffen und somit Bewegung und Manövrieren zu erzwingen. Hier bin ich gespannt ob Sie dann später Gefechte im freien Raum zulassen oder ob man immer von „Asteroidengürtel“ zu „Asteroidengürtel“ springen muss um die Kämpfe spannend zu gestalten.

CiaphasHRO

Also ich hab knapp dreihundert Stunden mit dem Spiel verbracht bisher und ja es stellt sich aktuell etwas Ermüdung ein. Aber ich freue mich riesig auf das cqc-update und auf Horizon sowieso. Das Spiel belohnt jedoch generell eher den Spieler der sich selbst „Geschichten“ erzählen kann. Wenn in einem System Bürgerkrieg herrscht kann ich z.B. als Söldner für eine Partei aktiv werden. Dann kann ich in KampfZonen fliegen und stundenlang Raumschiffe in die Luft jagen. Für den einen ist das Grind. Für den anderen hat man gerade geholfen eine Welt mit 7 Milliarden Menschen von einer unmenschlichen Diktatur zu befreien….gutes Gefühl 😉 Wenn sich diese Welt endlich im sicheren Schoß des Imperiums befindet ^^ Oder man handelt einfach mit Waren und bringt diese von A nach B-》Grind. Oder man bringt dringend benötigte Lebensmittel zu einem entlegenen AußenPosten und verhindert eine Hungersnot.

Ich Spiel aktuell mehr Teso und Metal Gear aber zwei-dreimal die Woche muss ich einfach ins All.

Was will ich also sagen…das Spiel ist zumindestens sein Geld wert mit Guten Chancen das es noch richtig Gut wird. War ja auch ein Kickstarter-Projekt und für das Budget wurde schon ein solides Spiel Weltraumsimulation(!) geschaffen. Verbessert werden kann immer was.

CiaphasHRO

Als Ergänzung: aus den oben genannten Gründen empfinde ich persönlich den Titel dieser Kolumne als etwas zu „reißerisch“ da die benannte Spieler-Quelle ein Spieler mit einem eher ungesunden Verhältniss zur Spielzeit zu sein scheint. Das Spiel hat Konsequenzen aber wenn ich so lange Spiele das mir der Verlust hunderter Millionen „egal“ ist dann vermute ich schon Spielzeiten weit jenseits von dem was man nach einem Jahr erwarten könnte bei einem „normalen“ Spielverhalten

Michael

Also ich hatte nicht das Gefühl, dass meine Handelstätigkeiten Auswirkungen auf die Systeme hatten. Leider…

CiaphasHRO

Das Gefühl kenne ich. Auswirkungen merkt man eher wenn man Beginnt die großen Handelsschiffe zu fliegen. Wenn man in Hamburg mit einem VW Transporter anliefert ist die Auswirkung auf den Markt eher gering. Wenn man im Hafen mit einem Containerschiff fest macht ist das dann schon eher zu bemerken an den Preisen. Besonders auffällig ist das bei den „Community Goals“ wo dann wirklich tausende Händler mit gigantischen Transportkapazitäten Waren kaufen/verkaufen und die Preise massiv abstürzen bzw steigen und man im Umkreis mehrerer Lichtjahre teilweise bestimmte Waren nurnoch schwer findet. Ich bin schon gespannt wie dann die planetaren Außenposten dieses Gefüge beeinflussen wenn frei befahrbare Planeten Ende des Jahres hinzukommen. Es soll dann ja auch Updates an der Hintergrundsimulation des Spiels geben also z.b. den Warenflüssen.

Balmung

Das Problem heutiger Spieler ist einfach, dass sie sich selbst zu wichtig nehmen. Die erwarten von Spielen immer das sie allein selbst mit einem kleinen Schiff einen schnell spürbaren Einfluss auf die Wirtschaft hätten. ED ist aber eben nicht so gestrickt und dann wird halt behauptet es gäbe keine Hintergrundsimulation.

Zerberus

1. Seit wann sieht sich Elite als MMO? Multiplayer ja, Simulation ja, MMO nein

2. Ein nicht unwesentlicher Fehler was den Zeitaufwand betrifft….. Du musst um alle Schiffe zu besitzen nicht mal einfacher Milliardär sein….
Selbst wenn man sie komplett ausbauen würde, dürfte man maximal 2 Mrd. brauchen.
Ist halt mal ein Aufwandsunterschied von mehreren 100 Stunden 😉

3. Nichts hat Konsequenzen…. Stimmt nicht. Nehmen wir mal das teuerste Schiff, voll ausgebaut….. Stirbst du, kostet es dich ca. 40 Mio an Versicherung.
Stirbst du beim erkunden, ist evtl. wochenlange Arbeit für den Arsch.

4. Es gibt keine feste Story, weil die Story interaktiv ist. Man muss beispielsweise bei den Community Goals mitmachen um sie vorranzutreiben.

Storytechnsich ist der Herrscher des Imperiums bei einem Attentat ums leben gekommen. Durch die Communityziele wurden, Terrorzellen ausfindig gemacht.
Das aktuelle Ziel ist unter anderem so ein Zelle zu bekämpfen…je nach Erfolg wird diese dann unterdrückt, zerstört, und/oder eine neue ausfindig gemacht.

Auf das wir den Abschaum töten, und demnächst einen neuen Imperator einsetzen 😀

Wenn der Herr im Artikel Multimilliardär geworden ist, müsste er mehrere 1000 Stunden auf dem Spiel haben…. wäre sich da dann über Langeweile beschwert. nach ein paar 1000 Stunden darf ein Spiel auch was ausgereizt sein^^

Michael

Also ich finde schon, dass Elite ein MMO ist. Einfach aus dem Grund, dass sich alle Online Spieler auf dem selben Server (wenn auch nicht alle in einer Instanz) befinden.

Michael

Dafür muss man aber keine 10 Monate Elite spielen um das zu merken 😉 Aber ich finde auch: Wer 50 Euro bezahlt und dann 10 Monate ein Spiel spielt, das hat sich schon rentiert. Das ist eigentlich eher Jammern auf sehr hohem Niveau.

Ich weiß nicht wieviele Stunden ich Elite gespielt hab.. 20, 30, 50? Jedenfalls nur ein paar Wochen und ich hab schnell gemerkt, dass das Spiel nur ein Grundgerüst mit einer sehr tollen Atmosphäre und einem super Fluggefühl ist. Aber es fehlt einfach noch so viel um mich dauerhaft zu motivieren. Ich hoffe jedenfalls, dass sie das Spiel noch um sinnvolle und motivierende Inhalte ergänzen, das Potential ist in jedem Fall da.

Lipton

Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Deinem Kommentar kann ich nur zustimmen. Ich selbst habe schon um die 100 Stunden im Spiel verbracht (Bin seit der Beta dabei), bereut habe ich den Kauf zwar bisher nicht, aber mehr Content und „Leben“ im Weltraum, wäre schon toll. Bin mal auf die kommende Erweiterung gespannt. Bisher ist Elite eher ein Truck Simulator im Weltraum (aber ein guter 😀 ) .

Balmung

ED ist halt quasi Sandbox pur. Als Spieler muss man sich hier selbst zu beschäftigen wissen und eigene Ziele stecken können, es gibt keinen Story Faden, der einen an die Hand nimmt. Viele ED Käufer haben damit durchaus auch ihre Probleme. Noch fehlt es dem Spiel aber an Inhalten, die ja schon zu Kickstarter Zeiten angekündigt wurden (rumlaufen können, auf Planeten laden können (kommt bald) und andere Dinge).

Ich hoffe nur Frontier nimmt genug Geld ein um ED ordentlich weiter ausbauen zu können. Aktuell geht es mir persönlich mit der Entwickelung etwas zu langsam. Vor allem am Universum selbst wird kaum etwas weiterentwickelt um es mit interessanteren Inhalten zu füllen. Wer nur alles so toll wäre wie die Atmosphäre des Spiels selbst.

Hauptsache Braben hört nicht zu sehr auf die Heuler, die teilweise am Liebsten direkt von Planet zu Planet springen würden, damit sie nicht Minuten lang durch den leeren Raum fliegen müssen… solche Spieler sollen sich einfach aus dem Spiel verziehen, die haben das falsche Spiel gekauft, denn so etwas würde die ganze Atmosphäre ruinieren.

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