Dungeons & Dragons kann für heroische Momente am Tisch sorgen, aber auch genauso für tragische Szenen. Wie schlimm das Aussehen sein kann, berichtet ein Spielleiter, der sich darüber Sorgen macht, ob seine Geschichte doch etwas zu hart für seine Freunde war. Die Community sagt jedoch, wie er für noch mehr emotionalen Schaden sorgen kann.
Was hat der DM angerichtet? Der Dungeon Master Fit_Biscotti1585 beichtet der D&D-Community auf Reddit, dass er der „schlimmste DM aller Zeiten“ sei, nachdem er seine Gruppe mit einem der tragischsten Momente der Kampagne konfrontierte: „Ich habe gerade den kleinen Timmy getötet.“
Der Tod von Charakteren in D&D, besonders von NPCs, ist keine Seltenheit. Allerdings hat der DM aufgrund des Aufbaus und der letztendlichen Umsetzung Angst, dass seine Freunde ihn nun hassen.
Dungeon Master versteht, wie man seine Freunde emotional erledigt
Was machte den Moment so dramatisch? Wie der Dungeon Master berichtet, war Timmy ein NPC aus der Kampagne. Ein kleines Kind, das seine Gruppe, die mittlerweile Level 15 erreicht hat, damals mit Level 4 kennengelernt hat und ihnen schnell ans Herz gewachsen ist. So sehr, dass sie teilweise ganze Sessions nur damit verbrachten, ihn zu beschützen. Aber auch Timmy, der nur ein Kind war, schaffte es, die Gruppe mehrmals vor dem Tod zu bewahren. Doch das wissen die Spieler noch nicht.
Bei einem Hinterhalt während der letzten Session würfelte der DM einen kritischen Treffer und es kam dazu, dass Timmy durch einen Pfeil direkt ins Herz tödlich verwundet wurde. Während seine Gruppe aussichtslos und mit schlechten Würfen probierte, das Kind zu retten, setzte der DM noch eine Schippe Schmerz drauf:
Timmy war zu seiner Lebenszeit so von Vögeln und fliegenden Wesen begeistert, dass er fest daran glaubte: Wenn er sich den Göttern als würdig erweisen würde, würden sie ihm Flügel geben, damit er selbst fliegen und glücklich sein könnte.
Als Timmy schließlich in den Armen der Gruppe verstarb, gab der DM ihnen folgende Worte aus seinem Mund zum Abschied: „Leute … Leute … Seht ihr sie nicht? Meine Flügel fangen an zu wachsen …“ Passend dazu begann der Refrain von Radioheads „Let Down“ zu spielen, den der DM als musikalische Untermalung für maximalen emotionalen Schaden laufen ließ.
Und tatsächlich: Nachdem der Kleriker eine Nat 20 auf Wahrnehmung würfelte, konnte die Gruppe sehen, dass eine kleine weiße Feder aus Timmys Rücken wuchs.
Was sagt die Community zu der Geschichte und der Sorge des DMs? Die D&D-Community ist teilweise selbst sehr bewegt von der Geschichte des Dungen Masters, wie man mehreren Reaktionen unter seinem Post entnehmen kann:
„DAS IST SO FIES“, schreibt Relative-Pitch1106, „ich war noch gar nicht bereit zu weinen! Ich bin hier, um lustige Nachrichten von verrückten oder interessanten Leuten zu lesen! Keine herzzerreißenden, traurigen Momente …“
Shalakku schreibt, dass der DM sich keine Sorgen machen müsse: „Das klingt brutal, aber als Spieler – trotz all der Schmerzen und der Trauer, die in meinen Tränen stecken – wäre ich nach all dem dankbar dafür, dass ich das in einer Spielsitzung erleben durfte.”
Andere Spieler sind auf etwas ganz anderes aus. Sie haben Ideen, wie der Dungeon Master den Moment weiter verarbeiten kann, um für noch mehr emotionalen Schaden zu sorgen:
„Nun musst du ganz beiläufig andeuten, wie er ihnen ein paar Mal das Leben gerettet hat“, schlägt HuntResponsible2259 vor. Grumpychef94 geht noch einen Schritt weiter: „Gut… dann bring ihn jetzt als Bösewicht zurück.”
Wie findet ihr die Geschichte des Spielleiters? Haltet ihr ihn auch für den schlimmsten Dungeon Master aller Zeiten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Zumindest hat der DM es geschafft, einen heftigen Moment in seiner Kampagne zu kreieren, der nicht nur die eigene Gruppe, sondern auch die Online-Community bewegte. Nicht so wie bei einem anderen Spielleiter, dem eine lang ersehnte Szene ruiniert wurde: „Darauf hab ich 3 Jahre gewartet” – Der epische Plottwist eines Spielleiters in D&D wird binnen Sekunden zerstört
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