Dead by Daylight: Schluss mit Ringelpietz – Mord ist nun Pflicht

Ein guter Killer muss in Dead by Daylight nun zwingend morden. Das „Punkte zuschieben“ geht nun kaum noch.

Das Rang-System von Dead by Daylight sorgt schon seit Monaten für Unverständnis bei den Spielern. Ob jemand auf- oder absteigt hing bisher einzig und allein von den verdienten Blutpunkten ab. Die gibt es für fast alle Aktionen im Spiel. Das Absurde: Sowohl der Killer als auch die Überlebenden konnten zeitgleich aufsteigen, wenn sie einfach „zusammen“ spielen und sich gegenseitig die Punkte zuschustern.

Doch jetzt ist damit Schluss. Der Patch 1.5.3 von Dead by Daylight hat gestern (04.07.2017) das Ranking-System der Killer grundlegend überarbeitet. Ob sie einen Rang gewinnen oder verlieren liegt nun nicht mehr an den Blutpunkten, sondern daran, wie viele Spieler sie geopfert haben – und wie lange.

Dead by Daylight Doctor

Um den finsteren Entitus zu befriedigen, muss der Killer die „Killer Goals“ abschließen. Das sind maximal 16 Punkte, die er im Falle von 4 Überlebenden ergattern kann.

  • An den Haken hängen: +1 Killer Goal
  • Überlebender erreicht Phase 2 am Haken (muss sich wehren): +1 Killer Goal
  • Opferung: +2 Killer Goals (1 für den Kill, 1 für das Zufriedenstellen des Entitus)

Darüber hinaus gibt es auch Killer Goals, wenn Überlebende einen Disconnect haben, sodass der Killer nicht leer ausgeht.

Am Ende eines Matches wird dann geschaut, wie viele der Ziele ein Killer erreicht hat und so bestimmt, ob er aufsteigt oder nicht.

  • 7 oder weniger Killer Goals: Killer steigt einen Pip (Rangpunkt) ab
  • 8 Killer Goals: Killer behält seinen aktuellen Rang
  • 9 bis 15 Killer Goals: Killer steigt einen Pip auf
  • 16 Killer Goals: Killer steigt 2 Pips auf
Dead by Daylight Killer Goals

Die Änderung wurde laut den Entwicklern eingeführt, weil es für den Killer nicht wirklich von Belang war, ob er Überlebende auch tötet. Das sollte aber das oberste Ziel des Killers sein – denn daher hat er auch seinen Namen.

Darüber hinaus wurden einige Gegenstände und Opfergaben überarbeitet. Die verschiedenen „Memento Mori“-Opfergaben erlauben das sofortige Töten eines Überlebenden nur, wenn dieser mindestens ein mal am Haken gehangen hat.

Außerdem wurden die beiden Phasen am Haken um jeweils 15 Sekunden verlängert. Man kann also 60 Sekunden in Phase 1 „hängen“ und 60 weitere in der „Struggle“-Phase.

Cortyn meint: Ich befürchte, dass diese Änderung dafür sorgt, dass das Face-Camping noch weiter zunehmen wird. Die Änderung an der verlängerten „Am Haken hängen“-Zeit wird da nur wenig Einfluss drauf einnehmen. Ehrgeizige Killer sind nun noch stärker dazu angehalten, ihre Beute nicht mehr aus den Augen zu lassen, was den Spielspaß im Regelfall massiv stört. Auf der anderen Seite ist es auch nicht die Pflicht des Killers, den Überlebenden Spaß zu machen – schade finde ich diese Lösung trotzdem, da hatte ich mehr erwartet.


Dead by Daylight gibt es inzwischen auch für PS4 und Xbox One!

Quelle(n): steamcommunity.com
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3 Kommentare
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Nirraven

Ich verstehe, dass man das Punkteherumschieben unterbunden werden sollte.
Aber das neue System unterstützt meiner Meinung nach campen bzw. patrollieren.

Habe soeben ein Game als Killer gespielt und 23k Punkte bekommen und eine pip verloren…und das nur weil ich nicht gecamped hab…die schlechteste Änderung die bis jetzt gesehen habe.

Justin K.

Ich glaube eher, weil die Survs stärker waren. xD

Nirraven

Wenn die Stärker gewesen wären, hätte ich nicht so viele Punkte bekommen.

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