Chaos bei Steam Winter Sale – Konsumparadies geschlossen, Datenschutz-Probleme [Update]

Beim Winter Sale der Plattform Steam kam es am Samstagabend zu großen Problemen. Der Store ist vorübergehend geschlossen.

Da loggt man bei Steam ein, um den Stapel der nichtgespielten Spiele auf Mount Everest Größe zu erhöhen, und auf einmal hat man den Account eines ganz anderen, kann dessen E-Mail-Adresse sehen, in die Verkaufshistorie schauen und einen Blick auf andere private Daten erhalten.

Diese mulmige Erfahrung (Kann jetzt auch wer meine Daten sehen?) machten Steam-Nutzer am Samstagabend. Wie einige Medien berichten, wurde dabei auch noch die Sprache entsprechend dem „neuen“ Account verstellt.

steam-sale-chaos

Mittlerweile ist der Steam-Store unten, Nutzer können nicht einloggen, wahrscheinlich damit Valve die Probleme reparieren kann. Wahrscheinlich werden in den nächsten Tagen Details zu den Chaos-Stunden bei Valve veröffentlicht.

Experten raten: Finger weg von Steam, nicht die Seite besuchen

Im Moment wirkt es so, als hätten Nutzer durch einen technischen Fehler bei Steam, „gecachte Seiten“ anderer Nutzer zu sehen bekommen. Sollte das der Fall sein, empfehlen Leute, die sich mit Steam auskennen, aber keine Mitarbeiter sind, dass man sich von Steam komplett fernhält, nicht auf Links klickt, die da hinführen, nicht seine Daten dort ändert. Stattdessen kann man etwa über Paypal die Steam-Erlaubnis entfernen, nicht aber über Steam den Paypal-Link, weil dann wieder Seiten gecachet würden, die andere sehen könnten.

Ein Community-Mensch von Steam, der aber auch nicht für Valve arbeitet, hat gesagt, dass Valve am Problem arbeitet und dass außer wenige Nummern keine „wirklich relevanten“ Daten an andere gegangen seien – auch ein „Fremdkauf“ scheint nicht möglich zu sein. Das ist das Statement, das im Moment einer offiziellen Ansage noch am nächsten kommt.

Aber es gilt: Die Informationslage ist im Moment noch unklar, wir warten auf eine offizielle Erklärung.

Valve sagt: Problem ist gelöst und unter Kontrolle

Es gibt ein offizielles Statement von Valve: Steam läuft wieder ohne Probleme. Durch eine Konfigurationsänderung gestern trat ein Caching-Problem auf, das es Nutzern erlaubte, zufällig Seiten zu sehen, die für andere Nutzer erstellt wurden. Das ging über weniger als eine Stunde. Das Problem ist mittlerweile gelöst. Valve glaubt, dass keine nicht autorisierten Handlungen möglich waren, es konnten nur die Informationen auf der gecachten Seite gelesen werden. Man glaubt, es sei nicht nötig, dass die Nutzer nun aktiv werden.

Autor(in)
Quelle(n): kotaku (Update mit off. Statement)gamespot
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