Mit diesen 5 Tricks in Dungeons & Dragons fühlt ihr euch besonders schlau, doch geht euren Mitspielern nur auf den Keks

DnD Homebrew

Unbedingt Homebrew nutzen, um an sein im Internet gefundenes OP-Item ranzukommen

Homebrew (direkt übersetzt mit “Selbstgebrautem“) sind selbst erstellte Inhalte, durch die man seine Kampagnen durch persönliche Ideen erweitern kann. Sie schließen nicht nur einige Lücken im Kernspiel, sondern können die Erfahrung noch persönlicher und auf eure Charaktere abgestimmter machen. Nicht ohne Grund erfreuen sich spannende und besonders kreative Homebrew-Items auf Social Media und in Foren großer Beliebtheit.

Viele Spielleiter erlauben nicht nur den Einsatz von Homebrew, sondern sind selbst große Fans, um ihre Kampagne genauso zu gestalten, wie sie es sich vorstellen. Allerdings entfällt eine essenzielle Sache, wenn ein neues Item oder gleich mehrere in ein bestehendes Regelwerk eingeführt werden: das Balancing.

Spielleiter können bereits bei der Planung etwas besser einschätzen, welche Homebrew-Inhalte für die eigene Kampagne geeignet sind und welche nicht. Wenn ein Spieler plötzlich Feuer und Flamme für einen bestimmten magischen Gegenstand oder eine selbstkreierte Fähigkeit ist, ohne ein überzeugendes Argument bieten zu können, wird recht schnell klar: Da könnte mehr dahinterstecken als coole Vibes und nach einem verdächtigen Exploit klingen.

Wenn ihr ein cooles Item, eine Klasse oder eine Fähigkeit aus der Community findet oder euch selbst ausgedacht habt, dann seid transparent, wieso ihr euch diesen Inhalt in eurer Kampagne wünscht. Selbst wenn es wirklich nur um Min-Maxing und Powerplay geht – wenn ihr das ehrlich vermittelt, kann euer DM sich überlegen, wie man eure Wünsche etablieren kann, ohne dass das Balancing leiden muss. Wer jedoch versucht, die eigenen Pläne zu verstecken, kann damit schnell die Stimmung des Tisches kippen lassen. Denn in der Regel sind eure Mitspieler nicht beeindruckt von eurer krassen Power, sondern schnell genervt.

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Yoma

Abgesehen vom Respekt gegenüber dem Spielleiter trüben sie auch schnell den Spaß für den Rest der D&D-Truppe.

Für den DM sehe ichs nicht so als Problem, das Monsterhandbuch ist ja vom Schwierigkeitsgrad nach oben offen, da findet sich immer was wenn man das will. Frei nach Star Wars, es gibt immer noch einen größeren. Für die Gruppe kann es unschön sein wenn das ungleich verteilt ist.
Ich beuge vor das ich sage Standardhandbücher sind erlaubt, alles andere muss “genehmigt” werden, eine Ausnahme bei Zauber “Wunsch” hab ich mir schonmal perse ein Vetorecht eingeräumt. 🙂
Kreativ sollen und dürfen die Spieler schon sein. Nur ein OP Build zu spielen ist nicht das Ziel sondern Roleplay.

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von N0ma
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