Mecha-Anime gibt es auch im "Yuri-Flavour". Das ist zumindest mal etwas Neues, hat aber ein paar kuriose Ecken und Kanten. Doch die Erfahrung lohnt sich.
Kannazuki no Miko
Alternative Namen: Priestesses of the Godless Month, Destiny of the Shrine Maiden
Genres: Mecha, Drama, Yuri
Episoden: 12
Stream verfügbar auf: Aktuell kein Streaming-Anbieter bekannt, nur zum Kauf verfügbar.
In der Stadt Mahobara läuft die Zeit langsamer. Die beiden Studentinnen Himeko und Chikane könnten unterschiedlicher kaum sein: Während Himeko eher schüchtern und zurückhaltend ist, zeigt sich Chikane elegant, aber mutig. Im Geheimen treffen sie sich häufig und haben längst erkannt, dass sie einander lieben – etwas, zwischen das sicher nichts kommen lassen.
Doch am Geburtstag der beiden jungen Frauen beginnt eine düstere Stimme einen ihrer Freunde zu verderben und dafür zu sorgen, dass sie angegriffen werden. Dabei erwacht in den beiden die Macht der Mond- und Sonnen-Priesterin, die fortan häufiger benötigt wird, denn auf ein Unheil folgt schon bald das nächste.
Einen offiziellen Trailer gibt es zu der Serie leider nicht mehr, daher hier das Opening:
Was macht Kannazuki no Miko so besonders? Wer sich auf den Anime einlässt, bekommt eine eher sonderbare Geschichte präsentiert, in der trotz der Mecha-Thematik eine Menge Romantik vorkommt. Das ganze wirkt häufig wie eine ziemlich wilde Mischung, die auf den ersten Blick gar nicht so richtig zusammenpasst und doch fasziniert.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass dieser Anime auch einige schwierige Themen enthält, wie sexuelle Übergriffe und mit der Bewältigung davon auch auf eine schwierige Art umgeht.
Es ist definitiv nicht der beste Anime – vor allem nicht nach modernen Kriterien – aber doch eine Geschichte, die schon vor über 20 Jahren gezeigt hat, wie vielfältig und sonderbar das Mecha-Genre sein kann.
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