Auf Stufe 30 ist in WoW Forever nicht einmal die Hälfte der Reise geschafft. Die Entwickler verraten, welche Inhalte nach Stufe 30 warten.
Wer die Beta von World of Warcraft Forever intensiv gespielt hat, der ist bestimmt schon seit langer Zeit auf Stufe 30 angekommen – vermutlich sogar mehrfach. Doch bekannterweise geht World of Warcraft in der klassischen Welt bis Stufe 60 und viele Geheimnisse sind bisher noch unbekannt.
Jetzt haben die Entwickler verraten, was zwei weitere Highlights auf dem Weg zu Stufe 60 sein werden, und mehr Infos veröffentlicht. Es gibt einen ersten, längeren Blick auf die Flusslande („Riverglades“) und den Berg Hyjal.
In den Flusslanden fand Warcraft II nie ein Ende
Ein gänzlich neues Gebiet sind die Flusslande, weit im Osten der Stadt Sturmwind, noch hinter dem Rotkammgebirge. Dort treffen wir ehemalige Soldaten von Sturmwind, die sich allerdings von der Stadt losgesagt haben und nun selbstverwaltet leben. Es sind Ritter des einstigen Ordens der Bruderschaft des Pferdes. Diese Ritter dienten damals Turalyon, bis dieser durch das Dunkle Portal stürmte, um der Horde nachzusetzen.
Die in den Flusslanden ansässigen Ritter haben sich von Turalyon abgesplittert und sind geblieben, um ihre Heimat gegen die noch vorherrschende Bedrohung der Horde auf Azeroth zu verteidigen. Einige betrachten sich als Schwurbrecher, andere sehen sich als ehrenhaft an, weil sie ihren Schwur nur gebrochen haben, um jene zu beschützen, die es selbst nicht konnten.
Auf Seiten der Horde gibt Oger, die sich vom Schattenhammer-Klan losgesagt haben, nachdem sie den Wahnsinn erlebt haben, dem ihre Brüder verfallen sind.
Die Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft in dem Gebiet und gleichzeitig um ihr Überleben, denn Ressourcen in den Flusslanden gibt es nur wenige und beide Seiten benötigen sie, um sich überlebenswichtige Vorteile zu sichern.
Auf dem Hyjal herrschte brüchiger Frieden seit Warcraft III
Der Hyjal, eines der Heiligtümer der Nachtelfen zusammen mit dem Weltenbaum Nordrassil, wurde nach den Ereignissen von Warcraft III von der Welt abgeschnitten. Erzdruide Malfurion Sturmgrimm hatte das damals befohlen. Jetzt, 5 Jahre später, öffnet der Hyjal wieder seine Pforten und lässt Horde und Allianz zurück an diesen Ort.
Für 5 Jahre waren die Überreste der Horde und Allianz, die damals am Weltenbaum kämpften, eingesperrt und mussten im Zuge eines brüchigen Friedens dort ausharren. Jetzt, wo neue Leute in das Land strömen, beginnt dieser Frieden zu zerbrechen und erste Feindseligkeiten brechen wieder aus.
Abseits dieser Animositäten begleitet man Mitglieder der Druiden der Klaue und vom Zirkel des Cenarius, um das von der Dämoneninvasion geschundene Land langsam wieder zu heilen – denn auch wenn der Kampf bereits 5 Jahre her ist, wird das Land noch immer von den dämonischen Energien der Invasoren beeinflusst.
Ein letzter Questgeber ist, wie die Entwickler betonen, eine einfache, ganz simple Krähe. Eine Krähe, die wirklich nur eine Krähe ist. Wirklich. Was es damit wohl auf sich hat …?
Was ist bisher noch unbekannt? Auch wenn der Release von WoW Forever nur noch wenige Tage entfernt ist – immerhin steht dieser bereits in 2 Wochen an – gibt es noch ein paar unbeantwortete Fragen. Noch rätselt die Community nämlich, wie die „horizontale Progression“ in der Umsetzung aussehen soll. In der Theorie ist klar, dass WoW Forever in die Breite entwickelt wird, doch wie genau das aussieht und ob das auch Anklang bei der Spielerschaft findet, bleibt abzuwarten. Immerhin wissen wir aus der Beta schon, wer die 5 größten Gewinner von WoW Forever sind.
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