Während Schutz beim Krieger in WoW: Forever ein Comeback feiert und Furor eine offensive Bank bleibt, stehen hinter dem Waffen-Talentbaum noch einige Fragezeichen.
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Mit Blick auf den offensiven Krieger haben die Blizzard-Designer eine schwierige Aufgabe vor sich. Wie passt man eine Klasse an, die jeden Bereich von Vanilla und Classic dominiert hat, ohne sie zu stark zu verändern oder abzuschwächen? Ein möglicher Hebel ist dabei die Ressource Wut, die sich durch verursachten oder genommenen Schaden aufbaut.
Doch das ist ein gefährlicher Balance-Akt. Ein wenig zu viel in die eine Richtung und Krieger leiden unter Wut-Löchern und können kaum noch Fähigkeiten nutzen. Ein wenig zu viel in die andere Richtung und Krieger mutieren erneut zur offensiven Dampfwalze.
Die Waffen-Spielweise taumelt zum Ende der Beta leider in die Sorgen-Ecke. Der Wut-Aufbau mit Zweihandwaffen fühlt sich einfach inkonsistent an und kämpft regelmäßig mit zu wenigen Ressourcen-Punkten, um Fähigkeiten nutzen zu können – vor allem nach Phasen mit Angriffen, die den Gegner nicht getroffen haben.
Problematisch spielen sich aber auch Kämpfe gegen mehrere Gegner, weil der Wutaufbau nicht ausreicht, um ausreichend oft seine Flächenangriffe einsetzen zu können. Dabei soll das eigentlich die Stärke des offensiven Kriegers sein.
Zudem gibt es Kritik aus der Krieger-Community an Talenten wie Verbessertes Zerschmettern, Aufspießender Stoß oder Rausch des Blutes, die sehr situativ sind und die Spielweise nicht nach vorne bringen. Der Fokus von Waffen auf Blutungen ist darüber hinaus ein Problem bei allen Gegnern, die immun gegen Blutungen sind.
Mit Blick auf PvP sieht Waffen derzeit etwas besser aus: Dort entfalten Blutungen ihre volle Wirkung, Tödlicher Stoß ist weiterhin stark und dank Verbesserter Kniesehne gibt es für die Opfer des Kriegers kaum ein Entkommen. Doch die Konkurrenz hat teils spürbar zugelegt. Dazu die bereits erwähnten Wut-Probleme. Es verwundert nicht, dass Waffen-Krieger beim ersten PvP-Turnier von Forever häufig chancenlos waren. Im Finale standen übrigens zwei Hexenmeister: Esports-Legende sichert sich beim Turnier von WoW Forever 50.000 US-Dollar, dabei hat er gerade ganz andere Sorgen
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