Den Burst-Königen des klassischen WoWs gehen in langen Kämpfen die Puste aus. Das könnte auch in WoW: Forever ein Problem für den Elementar-Schamanen sein.
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Auf dem Papier sehen die Neuerungen von Elementar-Schamanen gar nicht schlecht aus. Blitzschlag-Überladung, Totemischer Rückruf und Lavaeruption sorgen für ein wenig TBC- sowie WotLK-Gefühl und Achtsamkeit bringt den dringend benötigten Bonus für die eigene Manaregeneration.
Dennoch wirkt Elementar weiterhin sehr unterwältigend. Es gab nämlich auch Abschwächungen, etwa mit Blick auf die Zaubermacht-Skalierung von Blitzschlag und Kettenblitz, den Schaden von Feuernova, die Anpassungen für Elementarbeherrschung, die Streichung von Ruf des Donners oder auch beim Talent Elementarfuror, in das Schamanen nun satte 5 Punkte für den vollen Effekt stecken müssen.
Ganz schön viele Nerfs für eine Spezialisierung, die in Vanilla und Classic eigentlich nur in einer Nische konkurrenzfähig war (dank des enormen Burst-Schaden-Potenzials im PvP).
Dazu kommt, dass die neue Lavaeruption lange nicht so reinknallt, wie wir es aus späteren WoW-Erweiterungen kennen. Bei all dem verwundert es nicht, dass Elementar bei den ersten Simulationen auf Seiten wie mythicsim.com das Schlusslicht aller Offensiv-Spielweisen bildet.
Der Gesamtschaden vom Elementar-Schamanen enttäuscht, es fehlt aber auch ein Teil vom tödlichen Burst-Potenzial, für das der „Ele“ in Vanilla und Classic bekannt und gefürchtet war. Wir hoffen sehr, dass die eigentlich sehr spannende Spezialisierung auf dem Weg zu Stufe 60 noch die Trendwende schaffen kann. Die Entwickler haben aber bereits angedeutet, dass sie sich Elementar bis zum Release nochmal vornehmen möchten.
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