Son Goku war anfangs gar kein Saiyajin, Toriyama ließ sich von einem legendären Monster inspirieren

Dragon Ball Daima Trailer Goku

Dragon Ball hatte viele Twists und Hintergründe, die den Verlauf der Geschichte verändert und erweitert haben. Dabei ist die Vergangenheit von Goku der wohl wichtigste Story-Treiber, der anfangs aber gar nicht geplant war.

Was hat es mit Gokus Vergangenheit auf sich? Am Anfang von Dragon Ball war Goku noch ein Mensch. Zwar hatte er einen Tierschwanz, konnte sich in einen Riesenaffen verwandeln und war stärker als andere Menschen, aber er galt als Mensch.

Erst am Anfang von Dragon Ball Z, als Raditz auftauchte, erfuhr man: Goku ist ein Saiyajin, also ein Alien vom Planeten Vegeta. Darauf basierten auch viele der späteren Arcs und natürlich die ikonischen Transformationen.

Doch weit vorausgeplant, hat Mangaka Akira Toriyama anfangs nicht.

Video starten
Dragon Ball Z: Kampf der Götter – Deutscher Trailer zum Anime-Film

Irgendwie alles zusammenbekommen

Was war der Plan mit Son Goku am Anfang? Am 20. November 1984 startete Dragon Ball mit dem ersten Kapitel in der Weekly Shōnen Jump. Akira Toriyama hat aber nicht viel vorgeplant, auch in Bezug auf Goku und seine Kräfte. In einem Interview aus dem Jahre 2004, übersetzt durch Kanzenshuu, sagte er zum Anfangskonzept von Goku:

Ich hatte mir kaum etwas überlegt. Die Idee, dass er ein Außerirdischer sein könnte, kam mir erst, als Vegeta auftauchte, und ich glaube, ursprünglich war seine riesige Affenform nur als eine Verwandlung gedacht, so wie bei einem Werwolf. Dass sich im Laufe des Schreibens herausstellte, dass „Goku eigentlich ein Außerirdischer ist!“, hat sogar mich überrascht.

Er hat nur daran gedacht, die Reise nach Westen (der Roman, der vor allem durch Sun Wukong bekannt ist) mit ein wenig Kung-Fu zu kombinieren. Toriyama sei darauf vorbereitet gewesen, dass Dragon Ball nach 10 Wochen endet, wenn es kein Hit wird. Die große Ozaru-Form war also auch nur ein Affen-Werwolf.

Noch deutlicher wird Toriyama in einem Interview aus 2015 (übersetzt auf kanzenshuu.com). Dabei wird er dafür gelobt, dass er Elemente bereits angedeutet hat, die später erst relevant wurden, etwa der Schwanz von Goku. Dazu sagt Toriyama aber:

Irgendwie gefiel es mir, alles gewaltsam unter einen Hut zu bringen, denn so sah es so aus, als hätte ich mir über alles wirklich gründliche Gedanken gemacht.

Er führt weiter fort, dass er einfach schaut, wer noch am Leben ist oder was er nutzen kann, damit es so wirkt, als würde er so lange schon über die Story nachdenken.

Da helfen auch Mangastellen weiter, in denen es so wirkt, als würden Charaktere andeuten, Goku sei ein Alien. In Kapitel 22 des Mangas sagt Oolong auf Japanisch etwa über Goku: Was ist er? Eine Art Weltraum-Alien?. Ähnliches passiert in Kapitel 159. Dort sagt Goku selbst zum Dämonenkönig (in der japanischen Version): Ich habe einen Schwanz, also bin ich vielleicht gar kein Mensch (via Kanzenshuu).

Glaubt man den Interviews von Toriyama, sind das aber wohl nur Stellen, die ohne große Hintergedanken zeigen sollen, wie besonders Son Goku ist.

Was sagt ihr dazu? Dachtet ihr immer, Dragon Ball sei durchgeplant gewesen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Mehr zu den Transformationen von Son Goku erfahrt ihr hier: Eine Transformation in Dragon Ball war so übertrieben, dass selbst der Designer sie nicht zeichnen wollte

Kommentare

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
0
Sag uns Deine Meinungx