Platz 3: Die Winde des Winters
- Staffel: 6
- Folge: 10
- Bewertung: 9,9/10
Im Finale der sechsten Staffel gibt es gleich mehrere wirklich großartige und wichtige Momente. Kein Wunder also, dass „Die Winde des Winters“ Platz 3 der beliebtesten Folgen von Game of Thrones belegt.
Die Folge beginnt direkt mit der wohl gewaltigsten Szene, Cerseis Geniestreich. Eigentlich soll sie in der Großen Septe von Baelor ihr Urteil empfangen. Dort warten bereits der Hohe Spatz und die Tyrells auf sie. Doch statt sich verurteilen zu lassen, jagt Cersei die Septe samt ihrer Gegenspieler in die Luft. Doch ihr Triumph hat einen bitteren Beigeschmack. Erschüttert von Margaerys Tod stürzt sich Tommen aus dem Fenster.
Auch Arya erhält in dieser Folge ihre süße Rache. Getarnt mit einem unscheinbaren Gesicht schleicht sie sich auf ein Fest von Walder Frey, der einst ihre Familie abschlachtete. Zuerst serviert sie ihm Pastete, zubereitet aus seinen eigenen Söhnen. Dann gibt Arya sich zu erkennen und schneidet ihm die Kehle durch.
Im Norden erkennt Bran endlich die wahre Abstammung von Jon Schnee. Dieser wird wiederum zum neuen König des Nordens ausgerufen.
Fun Fact: Während der ersten Szene hören wir zum ersten Mal in der Serie ein Klavier im Hintergrund. Komponist Ramin Djawadi erklärte, dass er damit den Zuschauern direkt klarmachen wollte, dass etwas nicht stimmt.

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Holy .. es ist schon fast 6 Jahre her ?! …wo ist die Zeit geblieben…
Mich hat die rote Hochzeit damals vom Sofa gehauen.
Spätestens ab dort wurde mir klar, daß jeder, wirklich JEDER, plötzlich das Zeitliche segnen kann…
Also ich weiß noch, wie ich den ersten Roman damals gelesen habe. Und gleich die Szene mit “The Things i do for love” ist so ein extremer Stilbruch mit allem, was man in Fantasy macht und darf – das hat mich total geflasht.
Ich hab die Romane aber leider auch so in Erinnerung wie die Serie später: Extrem starker Anfang, steigert sich immer weiter, wird immer spannender und plötzlich kommen immer mehr Story-Elemente, die es nicht braucht, und verzettelt sich tierisch und es wird merklich schwächer.
Ich bin ein großer Fan von Game of Thrones und bewundere George R.R: Martin sehr, aber ich denke, es wäre besser gewesen, er wäre erst berühmt geworden, wenn er das Ding fertiggeschrieben hätte.
Ich hab Hpuse of Dragons jetzt sehr genossen und freu mich auch auf Dunk and Egg – aber mit Game of THrones hab ich gedanklich schon ziemlich abgeschlossen. Da war leider schon der letzte Roman nicht mehr so stark wie die ersten.
SPOILERS
Vielleicht haben die Folgen nicht die besten Bewertungen auf imdb, doch definitiv hängen geblieben ist Cercei‘s „Shame“ und Jon‘s Rettung (Insel auf einem zugefrorenen See), durch Daenery, der Tod eines Drachen und der anschliessenden Assimilation durch die Weissen Wanderer. Zum Schluss sieht man, wie dieser assimilierte Drache die Mauer durchbricht (Gänsehaut) Auch Theons Folter, durch Bolton, empfand ich damals als sehr intensiv, wie er ihm vorgaukelte sein Freund zu sein, ihn fliehen liess, nur um in mit Leichtigkeit wieder einzufangen und zu verhöhnen.