Ende April erscheint mit Lord of Hatred die zweite Erweiterung für Diablo 4. Ein neues Video gewährt jetzt Einblicke in das neue Gebiet und die frischen Gegnertypen. Und zu allem Übel meldet sich bereits zu Beginn … das größte Übel.
In Lord of Hatred bricht euer Held nach Skovos auf – dem neuen Gebiet aus Lord of Hatred:
- Die Skovos-Inseln befinden sich im Süden von Sanktuario, etwas westlich von Nahantu.
- Sie orientieren sich an griechischer Ästhetik, haben aber ebenfalls einen wichtigen Lore-Hintergrund: Auf den Inseln haben Inarius und Lilith viel Zeit verbracht und die erste Zivilisation in der Zeit der Nephalem erschaffen. Es ist die älteste Region Sanktuarios.
- Spieler vermuten, dass Skovos sogar 25 % größer als Nahantu sein wird.
Spoiler-Warnung: Im Folgenden beschreiben wir den Anfang der Story von Lord of Hatred inklusive wichtiger Details zu Charakteren. Wenn ihr die Geschichte lieber selbst entdecken wollt, solltet ihr hier stoppen.
In unserem Artikel findet ihr eine spoilerfreie Übersicht über alles, was ihr zu Lord of Hatred wissen müsst.
Noch bevor ihr Skovos erreicht, wendet sich Mephisto an euch. Ohne Mephisto wäre die gesamte Story von Diablo gar nicht zustande gekommen. Und in der zweiten Erweiterung wird er der große Rivale, gegen den ihr antretet. Blizzard verspricht, dass es dieses Mal keine offenen Enden mehr geben wird.
Ein exklusives 12-minütiges Gameplay-Video von IGN zeigt nun den ersten Story-Boss und erste Eindrücke der Skovos-Inseln:
Skovos, neue Gegnertypen und ein „alter Freund“
Was zeigt das Video? Der Paladin begibt sich gemeinsam mit Lorath auf ein Schiff Richtung Skovos. In einer Zwischensequenz erklärt Lorath, dass er nie mit einer Rückkehr gerechnet hätte, und spricht über seine Verbindung zu Adreona, der Amazonen-Königin von Skovos, deren Hilfe ihr benötigen werdet.
Nach einem Gespräch mit einer „Hand von Akarat“ bricht der erste Kampf aus: Kreaturen aus dem Meer und riesige Krabben entern das Schiff – Gegnertypen, die sich gut in das Setting einfügen.
Auf dem Deck meldet sich schließlich Mephisto, der Herr des Hasses und das älteste Übel, zu Wort. Er macht direkt klar, dass er nicht daran glaubt, dass ihr die kommenden Ereignisse überleben werdet. Kurz darauf folgt der Kampf gegen den ersten Story-Boss, die „Hateborn Abdomination“ (auf Deutsch etwa Hassgeborene Abscheulichkeit). Es handelt sich wahrlich um ein abscheuliches Wesen aus dem Meer mit interessanten Angriffsmustern.
Nach dem Bosskampf setzt ihr eure Reise nach einem kurzen Dialog mit Lorath fort. Das Video endet mit einer Cutszene, die Skovos zeigt.
Der Paladin begegnete Mephisto bereits in seinem Ankündigungs-Trailer in dessen „neuer Form“:
„Die Beschwörung dieses Bosses ist Wahnsinn“
Das sagen Fans zu dem Video: In den YouTube-Kommentaren wird vor allem die Sequenz von Skovos in Kombination mit der Musik gelobt. Auf Reddit kommen die neuen Monster gut an. Und manche Spieler spekulieren, ob das Schiff als Stützpunkt dienen oder ob es sogar Boote als neue „Mounts“ geben könnte. Viele freuen sich zudem auf neue Skill-Trees und frischen Content in Diablo 4.
Manche Spieler bemängeln, dass der Story-Boss auf „Hard“ zu schnell mit einem Charakter auf Stufe 20 zu besiegen sei – auch, wenn der Paladin aktuell die stärkste Klasse im Spiel ist und im Endgame selbst die härtesten Bosse nahezu oneshotten kann. Obendrauf handelt es sich hier um eine Vorabversion und nicht um den „fertigen“ DLC, der am 28. April 2026 erscheint. An den Kämpfen und der Balance kann sich also noch einiges ändern.
Eine weitere Zwischensequenz, die Blizzard kürzlich zu Lord of Hatred veröffentlichte, zeigt zudem eindrucksvoll, wie gefährlich Mephisto in Diablo 4 wirklich ist. In dem düsteren Trailer sieht man, wie er den Geist von Lorath manipuliert und welche grausamen Auswirkungen das hat. Und das Ganze ist genauso düster, wie man es von dem Obermotz erwarten würde.
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