6 häufige Amazon-Scams, die auf euer Geld und eure Daten zielen und wie ihr euch vor ihnen schützt

6 häufige Amazon-Scams, die auf euer Geld und eure Daten zielen und wie ihr euch vor ihnen schützt

Scam Nr. 3: Überzahlung und Rückforderung

Wie läuft der Scam ab? Ihr werdet per Anruf oder E-Mail kontaktiert, mit der Behauptung, Amazon habe euch versehentlich zu viel Geld überwiesen. Um den „Überschuss“ zurückzuerstatten, fordert der Betrüger Gutscheinkarten, etwa für Google Play, Steam oder Amazon. In einigen Fällen soll auch ein Fernzugriff auf den PC eingerichtet werden, um den angeblichen „Fehler“ zu korrigieren.

So schützt ihr euch: Schaut zuerst in euer Bankkonto oder die Bestellübersicht. Ist dort alles normal, ist der angebliche Fehler frei erfunden. Seid außerdem besonders vorsichtig, wenn euch jemand auffordert, den Zugriff auf euren Computer freizugeben. Das ist ein Trick, um Schadsoftware zu installieren oder die volle Kontrolle über euren PC zu erlangen. Amazon betont ausdrücklich, dass niemals Gutscheinkarten für Rückzahlungen verlangt werden.

Scam Nr. 4: Mystery-Pakete („Brushing“)

Wie läuft der Scam ab? Ihr findet plötzlich ein Paket vor eurer Tür, mit einem Artikel, den ihr nie bestellt habt. Dahinter steckt der sogenannte „Brushing“-Scam. Händler nutzen eure Adresse, um Fake-Käufe zu simulieren und gefälschte Produktbewertungen in eurem Namen zu hinterlassen. Laut LifeLock funktioniert das so: Die Betrüger verschaffen sich eure Adresse, tätigen eine Bestellung, die euch geliefert wird, und geben anschließend eine positive Bewertung ab. Oft wird dabei sogar ein QR-Code beigelegt, ein Kniff, der auf schädliche Phishing-Seiten führen kann.

So schützt ihr euch: Meldet solche Pakete umgehend bei der Seite des Amazon-Kundenservice. Scrollt etwas runter und sucht nach „Betrug erkennen und melden“ und geht dann auf „Wie kann ich einen betrug oder ein Sicherheitsproblem melden?“. Dann folgt eine Liste, bei der ihr „Ich habe ein ungewolltes Paket erhalten“ wählt. Behaltet gleichzeitig eure persönlichen Daten im Auge: Mystery-Pakete können ein Indikator dafür sein, dass eure persönlichen Informationen bereits im Umlauf sind. Überprüft deshalb regelmäßig Bank- und Kreditkartenabrechnungen und stärkt eure Kontosicherheit, etwa durch sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Hier seht ihr wie ihr zu der Option kommt, um euer ungewolltes Paket zu melden

Scam Nr. 5: Gesperrtes Konto per Mail

Wie läuft der Scam ab? Ihr bekommt eine E-Mail, angeblich von Amazon, mit einer Meldung wie „unübliche Aktivitäten entdeckt“ oder „Ihr Konto wurde gesperrt“. Innerhalb einer kurzen Frist sollt ihr eure Zahlungsdaten aktualisieren, um den Zugang wieder freizuschalten. Die Nachricht wirkt seriös – bis man die Absenderadresse oder den Link genauer prüft. Wie etwa Chip berichtet, häufen sich genau solche gefälschten Mails, die täuschend echt aussehen.

So schützt ihr euch: Achtet bei Mails immer auf typische Verdachtszeichen wie unpersönliche Anreden („Sehr geehrter Kunde“), extrem kurze Fristen oder unnötigen Druck. Solche Formulierungen sind laut der Verbraucherzentrale ein klares Merkmal für Phishing. Klickt außerdem niemals auf Links in verdächtigen Nachrichten – echte Amazon-Adressen enden immer auf einer offiziellen Domain. Etwa „amazon.de“, „amazon.com“ oder „amazon.co.uk“. Für Nutzer in Deutschland ist in der Regel amazon.de relevant, gebt die Adresse deshalb immer direkt im Browser oder in der App ein. Falls ihr unsicher seid oder bereits reagiert habt, ändert sofort euer Passwort, um Identitätsdiebstahl zu verhindern.

Quelle(n): FastCompany, Amazon, Verbraucherzentrale
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