
In dieser Liste nennen wir euch Animationsfilme, die euch visuell und thematisch nicht mehr aus dem Kopf gehen werden. Ihr dürft gerne selbst entscheiden, ob im positiven oder negativen Sinne.
Animationsfilme werden von vielen Menschen fälschlicherweise als reine Kinderfilme eingestuft. Es gibt jedoch genug Filme, die Animation als Medium nutzen, um komplexe oder erwachsene Themen, aber auch gerne absolute Absurditäten zu behandeln und darzustellen.
Dafür sind sie sich nicht zu scheu, auch unangenehme, groteske oder einfach merkwürdige Inhalte zu zeigen. Diese wirken auf den einen inspirierend, für den anderen schlichtweg verstörend.
Die folgenden Filme sind Beispiele für diese Art von Animationsfilmen. Mit dieser Liste könnt ihr selbst herausfinden, ob euch diese Filme mit ihrem Look und Themen ansprechen, oder ob ihr lieber ganz weit von ihnen entfernt bleiben wollt.
Hier seht ihr den Trailer zu einem Film in dieser Liste – The House:
A Scanner Darkly (2006)
„A Scanner Darkly“ ist ein Science-Fiction-Film, der auf dem dystopischen Roman „Der dunkle Schirm“ von Philip K. Dick basiert.
Der Film spielt in einem dystopischen Überwachungsstaat, in dem Drogenkonsum und Abhängigkeit das Leben der Menschen prägt. Agent Fred, gespielt von Keanu Reeves, ermittelt verdeckt nach den Herstellern der Droge „Substanz T“, die für viele Probleme und den Untergang sämtlicher Existenzen sorgt.
Agent Fred wird während seinen Ermittlungen jedoch selbst zum Konsumenten dieser Droge, die beginnt, das Bewusstsein seiner eigenen Identität zu spalten, wodurch er den Bezug zu seiner eigenen Persönlichkeit komplett verliert.
Den eigenartigen Look erhielt der Film durch die Kunst der Rotoskopie, ein Verfahren, bei dem die Künstler die einzelnen Bilder echter Filmszenen, Bild für Bild abzeichnen, um die realistischen Bewegungen besser umzusetzen.
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Erstaunlich, hätte jetzt erwartet Ralph Bakshi’s Wizards von 1977 in der Liste zu finden. Gehört jedenfalls auch ganz klar in diese Kategorie.
A Scanner darkly war wirklich großartig, visuell einzigartig. Ja, als Kind musste ich damals bei “die Brücken am Fluss” feststellen dass nicht jeder Zeichentrick für Kinder ist. Waren viele schlimme Träume über tote Hasen
Du meinst sicher “Unten am Fluss” – Die Brücken ist ein realfilm mit Meryl Streep und Clint Eastwood 😉 – ersteren habe ich erfolgreich verdrängen können (bis auf die Tatsache, dass ich weiß, dass ich ihn als Kind gesehen habe).
Ein Film der mir bis heute in Erinnerung geblieben ist, und gerade in der aktuellen Weltpolitischen lage vielleicht wieder aktuell sein könnte ist der 8 Jahre jüngere Film “Wenn der Wind weht” – wo ein altes Ehepaar einen Atombombenangriff überlebt, nur um dann langsam and den Folgen des Fallouts zu verenden.
Was beide Filme gemeinsam haben ist eine FSK von 6(!!)
Und ich dachte, dass die Verrohung der FSK erst Anfang der 2000er losging…
Danke, ja denke du hast Recht. Ja, die FSK war hier schon sehr seltsam