Re:Zero - Episode 15 bricht jeden, ist einfach Peak Cinema

Re:Zero ist ein Anime, den man so schnell nicht vergessen wird. Vor allem eine Folge zementiert die Serie als den König der Isekai.

Re:Zero -Starting Life in Another World-

Alternative Namen: Re: Life in a different world from zero
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Drama, Fantasy, Action
Anzahl Episoden: 25 (Staffel 1)
Stream: Crunchyroll

Wovon handelt Re:Zero? Eines Tages beim Einkaufen landet Subaru urplötzlich in einer Fantasy-Welt – das kennt er schon aus Anime, die er selbst gerne schaut. Er findet sich recht schnell damit ab, lernt eine hübsche junge Frau namens Emilia kennen und glaubt, seinen persönlichen Traum zu leben. Zumindest, bis Emilia vor seinen Augen getötet wird und er selbst ebenfalls stirbt. Doch Subaru lebt weiter – die Zeit wurde für ihn dem Anschein nach zurückgedreht.

Immer wieder stirbt Subaru auf seiner Reise, während seine Psyche bei jedem Tod und mit jeder neuen Erkenntnis ein kleines bisschen mehr zerbricht.

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Für den Anime Re:Zero startet bald Staffel 4

Warum denkt man noch lange an Re:Zero? Die erste Staffel von Re:Zero war für mich der Isekai, der aus dem typischen Alltag dieser Geschichten ausgebrochen ist. Es gab keinen übermächtigen Helden, keine eindimensionale Welt, sondern vielschichtige Charaktere mit komplexen Hintergrundgeschichten und einer einzigartigen Prämisse, bei der Leid vorprogrammiert ist.

Die Macher der Serie wussten genau, was sie taten. Sie wussten, wie prägend manche Episoden sein würden. Deshalb haben sie bei der Erstausstrahlung in Japan sogar noch den Werbeblock (also die Werbepause während einer Episode) aufgekauft, damit die Serie ihre ganze Wirkung entfalten kann.

Vor allem die Episode 15 „The Outside of Madness“ wird für mich als ein Meilenstein der Anime-Kunst in Erinnerung bleiben. Es ist die düsterste und emotionalste Episode überhaupt und die Macher wussten, dass sie hier „Peak Cinema“ erschaffen haben, als sie am Ende mitten in der Staffel die Credits abspielen ließen. Die Szenerie, der Soundtrack, die ganze Atmosphäre – ich denke oft an diese Folge zurück und schaue mir auch gerne Reactions dazu an, um das gleiche Leid in den Gesichtern anderer zu sehen.

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