In einem Land geht die Gen Z jetzt schon in Ruhestand – dabei ist es eigentlich nur ein Urlaub

In einem Land geht die Gen Z jetzt schon in Ruhestand – dabei ist es eigentlich nur ein Urlaub

Die Gen Z gibt einem bekannten Konzept einen neuen Namen: Mikro-Ruhestand – bewusste Auszeiten für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.

Was ist die Mikro-Rente? Der Mikro-Ruhestand (englisch: Micro-Retirement) ist ein Trend, bei dem Berufstätige, besonders die Generation Z, regelmäßig längere Pausen von der Arbeit einlegen. Anders als der klassische Ruhestand am Ende des Berufslebens nehmen sie alle 12 bis 18 Monate eine ein- bis zweiwöchige Auszeit. Dabei handelt es sich meist um unbezahlten Urlaub, der bewusst für Erholung und mentale Gesundheit genutzt wird.

Laut den Studien von SideHustles plant sogar jeder zehnte US-Amerikaner in diesem Jahr einen Mikro-Ruhestand einzulegen, ein Zeichen dafür, wie stark der Wunsch nach bewussten Pausen wächst.

Während die Gen Z neue Wege geht, um sich Auszeiten zu gönnen, zeigt dieses Video eine andere Seite der digitalen Realität: Studierende nutzen KI, um mit wenig Mühe die Adresse fremder Menschen herauszufinden.

Zwischen Job und Freiheit

Woher kommt der Trend? Vor allem in den USA ist dieser Trend verbreitet. Es existieren keine gesetzlichen Vorgaben für Mindesturlaubstage und längere bezahlte Freistellungen sind die Ausnahme. Mikro-Ruhestände werden von jungen Beschäftigten als Chance angesehen, regelmäßig abzuschalten, einem Burnout vorzubeugen und die Work-Life-Balance zu optimieren.

Mentale Gesundheit, persönliche Erfüllung und Flexibilität sind der Generation Z sehr wichtig. Social Media und Influencer fördern den Trend, Pausen als Bestandteil eines bewussten Lebensstils zu zelebrieren. Der Mikro-Ruhestand ist für viele eine Antwort auf die steigenden Belastungen und den Stress in der modernen Berufswelt.

Wie funktioniert das Konzept? Das Magazin FastCompany berichtet davon, dass der Mikro-Ruhestand unterschiedlich gestaltet werden kann. Einige kündigen ihren Job, legen eine Pause ein und suchen danach neu. Andere verhandeln mit ihrem Arbeitgeber unbezahlten Urlaub oder nutzen flexible Arbeitsmodelle.

Unternehmer planen bewusst Auszeiten ein. Ein Beispiel ist Joshua Charles, ein US-Unternehmer, der alle sechs Monate zwei Wochen freinimmt, um zu reisen und neue Energie zu tanken. Auch Benjamin Fields, ein Lehrer und Doktorand, nutzt seinen Nebenverdienst, um sich monatlich ein bis zwei Wochen Pause mit Reisen oder Festivals zu gönnen.

Die Vor- und Nachteile des Trends: Der Mikro-Ruhestand kann die mentale Gesundheit verbessern und Burnout vorbeugen. Doch unbezahlte Pausen wirken sich auf Einkommen, Rentenbeiträge und langfristige Ersparnisse aus. Eine Umfrage von LinkedIn zeigt, dass häufige Unterbrechungen den beruflichen Aufstieg erschweren und von Arbeitgebern als Jobhopping wahrgenommen werden können.

Laut einer Analyse der Seite Nasdaq hat die Generation Z schon jetzt mehr Schulden als jede andere Generation, im Schnitt über 75.000 US-Dollar pro Person.

Ist der Trend wirklich neu? In Deutschland ist Urlaub gesetzlich geregelt, sodass er meist bezahlt ist und fest im Arbeitsvertrag verankert wird. Darüber hinaus haben viele Arbeitnehmer Anspruch auf zusätzliche freie Tage oder können mit ihrem Arbeitgeber längere Auszeiten mit Rückkehrgarantie vereinbaren.

In den USA sieht das anders aus. Dort bedeutet Mikro-Ruhestand oft unbezahlte Pausen oder sogar einen bewussten Jobwechsel, um sich Erholung zu gönnen.

Die Gen Z sucht längst nicht mehr nur einen Job, sie will flexible Arbeitszeiten und echte Work-Life-Balance. Der Mikro-Ruhestand zeigt, wie wichtig jungen Leuten Gesundheit und Wohlbefinden sind. Doch was wünschen sich junge Berufseinsteiger wirklich? Ein Karriere-Experte klärt auf und es geht nicht um Tischtennisplatten.

Quelle(n): Reddit
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Havanna
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Envy

Also das ist relativ leicht zu beantworten, das BIP hat sich seit 1990 vervierfacht wohin entgegen die Reallöhne, mit viel gutem Willen maximal, verdoppelt haben.

Anders ausgedrückt die Leute schuften und können sich immer weniger leisten und die Chefs müssen überlegen ob der neue Porsche Silber oder Schwarz sein soll.

Deutschland ist aktuell das Wirtschaftlich dritt stärkste Land der Welt, wenn du mal die Leute in der Fußgängerzone fragst, werden da viele sagen, Merk ich persönlich nix davon.

Dazu kommt das Deutschland ein Steuerparsdies ist, halt nur nicht für 99% der Menschen die hier leben sondern für Superreiche. Die können ihre Vermögen mit 0,25% Versteuern, der normalo gibt die Hälfte ab.

Witzig finde ich imm wieder aussagen von Politikern die sagen, Leistung muss sich wieder lohnen, wir müssen alle mehr arbeiten…

Nehmen wir hier für mal einen Multimillionär, der bekommt ein Kind, am Tag der Geburt wird ein Konto eröffnet, da kommen dann 400.000 von Papa und 400.000 von Mama drauf, nach 10 Jahren wieder und dann nochmal nach 10 Jahren wieder. Das Kind ist nun 20 Jahre alt hat 2,4 Millionen Euro aufm Konto, steuerfrei und hat was genau dafür geleistet?

Einfach nur ein schlechter Scherz das ganze.

Havanna

Das ist aber nicht der Punkt zum einen ist diese Aussage echt ätzend:

Anders ausgedrückt die Leute schuften und können sich immer weniger leisten und die Chefs müssen überlegen ob der neue Porsche Silber oder Schwarz sein soll.”

Im Gegensatz zu meinen Mitarbeitern habe ich kein Auto und auch kein Eigenheim, das mal so am Rande wird sehr oft vergessen.
Du redest hier von Konzernen welche, dank Lobbyarbeit, das Steuergeld erhalten welches wir alle “zahlen”. Das ist aber eine andere Sache und hat wenig mit dem Beitrag zu tun

Ich sehe das dennoch so das ich so Planen muss das im Grunde immer ein Mitarbeiter nicht da ist ( Urlaub Krank was auch immer ) das ist nicht unbedingt von Vorteil und schlägt sich natürlich auch im Preis nieder.

Dennoch frage ich mich warum, obwohl Urlaubs- und Krankheitstage im Schnitt ~ 40 Tage im Jahr, die Laune oft so schlecht ist.

Envy

Was soll das für ne Planung sein? Du muss nicht jeden Tag mit nem Mitarbeiter rechnen der krank oder im Urlaub ist. Außer du hast 40 Plus Mitarbeiter und selbst dann ist das anders zu planen bzw. zu berechnen. Du gehst viel mehr davon aus das ein Mitarbeiter im Schnitt 9 1/2 Monate arbeitet du aber 12 Monate zahlen musst.

Bzw kannst du dir auch Geld von der Krankenkasse holen, also ist es nicht ganz so dramatisch.

Du könntest ja mal offen legen was du selbst pro Mitarbeiter verdienst und wieviel du zahlst.

Der Frust liegt zu 90% bei zu geringem Lohn.

Und unabhängig was du vllt für angaben machst, sag ich dir jetzt schon mal das du mehr zahlen könntest.

In Amerika wird anders versteuert und es läuft eher auf ein hire and fire Prinzip. Dadurch ist es eher mit nem Freiberufler bei uns zu vergleichen.

Wenn du mir sagst um welches Business es bei dir geht und was du im Schnitt zahlst dann kann ich dir sagen warum deine Mitarbeiter unzufrieden sind.

Ich hab selbst auch ne Firma, ich kann da mitreden, meine Mitarbeiter sind sehr zufrieden, mein Prinzip ist, sind meine Mitarbeiter zufrieden, verdiene ich trotzdem Geld und bin auch zufrieden.

Ich könnte deutlich mehr verdienen aber es reicht mir auch so.

Havanna

Was weiterhin nicht mein Thema war / ist.

Envy

Doch natürlich, hab’s dir zweimal geschrieben. Du willst halt nicht einsehen das du deine Mitarbeiter einfach schlecht bezahlst.

Havanna

Na wenn du weißt was ich bezahle ist das ja gut, es war weiterhin nicht auf meine MA bezogen sondern auf die Gesellschaft als solches.

Aber Du hast Recht und ich meine Ruhe 😉

Was genau willst du denn hören? Envy hat einen möglichen Grund für die Unzufriedenheit geschrieben.

Ist ja auch nicht so, dass Leute durch die 30 Tage nicht glücklicher sind.
Es gibt viele Gründe, warum der ein oder andere schlechte Laune hat – unabhängig davon wie viele Urlaubstage es gibt.
Geld spielt da mit Sicherheit häufig auch eine Rolle.
Mit weniger Urlaub wären die Leute vielleicht noch unzufriedener, wer weiß.

Was speziell deine Mitarbeiter angeht kann das hier natürlich niemand beantworten.

Gaminathor

Seh es mal so: Wir Arbeitnehmer sind Menschen die unsere Zeit opfern, um deine Geschäftsidee zu verwirklichen. Was denkst du wie viel man heute verdienen muss, um sich ein gutes Leben leisten zu können und nebenbei noch privat etwas zur Seite legen zu können, um später eine anständige Rente genießen zu dürfen, die gesetzliche Rente ist ein Witz.

Und nun fragst du dich, warum man denn so schlecht gelaunt ist? Man hat die Nase einfach voll und ich bin jetzt nicht einer der nach Mindestlohn bezahlt wird, aber auch ich habe mich erstmal zu diesem Punkt hocharbeiten müssen und eben auch mal den Arbeitgeber gewechselt.

Wer sich heute nicht anpasst, hat es schwer gute Mitarbeiter zu finden und wir sind nicht mit der Firma verheiratet, das vergessen Arbeitgeber sehr gerne. Zum Glück gibt es auch welche unter euch, die das kapieren und für die geht man auch gerne eine extra Meile, alle anderen die einen für blöd verkaufen wollen, die schauen dumm aus der Wäsche so wie mein jetziger noch Arbeitgeber.

Havanna

Auch hier, das war nicht mein Ausgangspunkt sondern das scheinbar ~ 30 Tage bezahlter Urlaub in DE auch nicht “Glücklich(er)” machen.

Sveasy

Weil es nicht um die Zahl der freien Tage geht. Ich kann nicht in den Supermarkt und an der Kasse sagen “Sorry, hab kein Geld aber nehmen sie sich doch einen halben Tag frei und ziehen sie es mir vom Urlaub ab”. Ein entscheidender Faktor für das “Glücksgefühl” von Arbeitnehmern, ist das Gefühl sich keine Sorgen um Rechnungen machen zu müssen. Aktuell ist es so, dass jeder Arbeitnehmer sieht, dass er von Jahr zu Jahr weniger freies Kapital hat. Defacto haben wir im Land seit Jahren einen Lohnverlust dank steigender Inflation, bzw. einer Inflation die schneller und stärker ansteigt als die Löhne. Dazu wird der Staat immer gieriger und fordert mehr Einnahmen (Steuern) anstatt mal, wie jede Privatperson und jeder Unternehmer, die Ausgaben zu reduzieren oder wenigstens mal zu prüfen. Wenn du dich also fragst was einer der Gründe für die Unzufriedenheit ist: Das Leben wird teurer, die Arbeitnehmer bekommen aber immer weniger Geld…und ja, es gibt natürlich auch andere Gründe (Wertschätzung, sinnstiftende Arbeit usw)

Gaminathor

Falscher Ausgangspunkt für die Ursache.

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