1. Yuno Gasai
Rolle: Zweiter Hauptcharakter
Anime: Mirai Nikki
Genre: Action, Spannung, Übernatürlich
Episoden: 26
Stream verfügbar auf: Aktuell kein Streaming-Anbieter bekannt, nur zum Kauf verfügbar.
Kaum eine Yandere ist so bekannt wie Yuno Gasai. Besonders ihre Darstellung vom Ende der ersten Episode, wo sie ihr eigenes Gesicht mit den Händen hält und obsessiv in die Kamera blickt, wurde zur Grundlage für zahlreiche Memes und Nachahmungen. Es ist wohl eines der prägendsten Bilder der ganzen Anime-Geschichte.
Die meiste Zeit über, vor allem wenn sie mit ihrem geliebten Yukiteru alleine ist, kann man Yuno durchaus als niedlich und liebevoll bezeichnen – eben als bestes „Waifu-Material“. Das wandelt sich jedoch augenblicklich, sobald Yuno auch nur die geringste Bedrohung für Yukiteru oder ihre gemeinsame Zukunft wahrnimmt. Dann mutiert sie innerhalb eines Herzschlages zu einer psychopathischen Manipulatorin, die vor Gewalt und Grausamkeiten nicht zurückschreckt und Pläne schmiedet, die gar mehrere Zeitlinien überdauern.
Auch wenn Yuno Gasai nicht die erste reine Yandere ist, so ist sie doch das Sinnbild dieses Charaktertyps geworden. Das liegt nicht nur an ihrer detaillierten Darstellung in Mirai Nikki, sondern auch schlicht an dem Umstand, dass sie einer der beiden Hauptcharaktere der Serie ist und daher besonders viel Screentime bekommt.
Was hat Yuno Schlimmes getan?
Yuno schreckt nicht davor zurück, ihre Mitschüler einer Attentäterin zu opfern, die ihre Schule unter Androhung von Sprengsätzen kontrolliert. Im späteren Verlauf der Serie nimmt sie sogar Yukiteru gefangen, fesselt ihn an einen Stuhl und zwangsernährt ihn, um ihn „vor sich selbst und allen anderen zu beschützen, die ihm schaden könnten.“
Neben mehreren Morden an Fremden stellt sich gegen Ende der Serie sogar heraus, dass Yuno sogar eine Version von sich selbst getötet hat, um sich in einer Zeitlinie zu ersetzen, in der sie dann eine neue Chance hat, Yukiteru für sich zu gewinnen.
Yandere-Charaktere sind definitiv einer der spannendsten Archetypen, die Anime in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht haben. Auch wenn das Verhalten der Charaktere auf den ersten Blick oft chaotisch wirkt, steckt dahinter doch eine kalte Logik, der im Kern immer eine starke und zumeist verdrehte Vorstellung von Liebe zugrunde liegt. Entsprechend sind die meisten Serien mit solchen Charakteren auch nicht für jüngere Zuschauer geeignet. Genau so wie diese 5 Anime, die ihr erst schauen solltet, wenn ihr älter als 16 Jahre alt seid.


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