Guardians of the Galaxy - Eine ganz andere Seite von Marvel

MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes zeigt euch die 10 besten Filme aus dem MCU. Platz 8 gehört dem ersten Teil der skurrilen Trilogie von James Gunn.

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Trailer zum Marvel-Film Guardians of the Galaxy
  • Release: 28. August 2014

Mit Guardians of the Galaxy hat James Gunn eine besondere Trilogie im MCU erschaffen, die eine eigene Stimmung und einen eigenen Stil mit sich bringt. Das liegt schon an den Protagonisten und den Mitgliedern des Teams, die sich von allen anderen Helden abheben.

Vor allem im ersten Teil gibt es eine schöne Chemie zwischen den Hauptdarstellern, die an vielen Stellen im Film auf die Probe gestellt wird. Abseits davon macht auch die Action sehr viel Spaß, weil die Figuren verschiedene Angriffe haben und sich stark im Kampf unterscheiden.

Man sollte dem Film auch zugute halten, dass er es hinkriegt, die Galaxie als neuen Schauplatz zu etablieren, ohne die Hauptfiguren genau dem unterzuordnen. Außerdem schafft es kaum ein Film, die Musikauswahl als lebhafte Figur zu inszenieren.

Kommentare

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3 Kommentare
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themrc

Mein Ranking sieht etwas anders aus als die, die hier vorgestellt wurden:

Platz 1 ist für mich unbestritten Endgame. Über 15 Jahre Filme kulminiert in einem fantastischen Finale, an dem ich nur eine Sache ändern würde: den finalen Snap von Tony Stark unterlegen mit Black Sabbath’s Iron Man. Ja, würde vermutlich die Tragik des Moments etwas schmälern, aber wenn es einen Zeitpunkt gegeben hat, den Song zu verwenden, dann war es dieser und er wurde nicht genutzt.

Platz 2 ist Civil War, weils quasi ein eher Low-Stake Avengers 2.5 ist und ich den Konflikt zwischen Tony und Steve einfach Klasse umgesetzt finde. Sowohl dramaturgisch als auch schauspielerisch. Zudem Black Widow mit ihrem spontan erscheinenden Seitenwechsel mitten im Geplänkel wunderbar konsequent “in character” war.

Platz 3 dann Iron Man, einfach weils der erste Film war, der den Boden für das ganze MCU bereitet hat und auch heute noch extrem sehenswert ist und in meinen Augen eine der glaubhaftesten Character-Arks des MCUs darstellt.

Platz 4 besetzt Guardians Of The Galaxy. Fand das zusammen finden dieses Ragtag-Teams einfach wunderbar inszeniert mit genau dem richtigen Tonfall für diese Art des Films.

Platz 5 landet dann tatsächlich Dr. Strange. Cumberbatch war für mich anfangs eher negativ behaftet als Besetzung für den Charakter und ich wurde im Kino selten so eines besseren belehrt wie hier. Die trockene, überhebliche Art und seine Körpersprache ist in der Rolle auf einem anderen Niveau – als ob er genau gewusst hat, was der Charakter braucht. Auch wenn er in Sherlock bereits trocken und überheblich war, hat er hier sein Meisterstück abgeliefert (nicht generell, in dem besagten Segment).

Platz 6 wäre dann noch No Way Home, einfach, weil sie sich getraut haben, alle drei Spider Man der letzten 30 Jahre glaubhaft in einen Film zu packen und das in den Trailern nicht mal angedeutet haben. Hut ab vor der Leistung.

Platz 7 kann man jetzt kontrovers diskutieren, ob es dazu gehört, aber Deadpool & Wolverine schlägt in dieselbe Kerbe wie No Way Home ein, aber bäckt emotional etwas kleinere Brötchen für mich als der dritte Spider Man (ist dafür aber witziger). Trotzdem muss man sich vor Ryan Reynolds verbeugen für das, was er mit seinem ersten Film ermöglicht hat, ob man es mag oder nicht.

Umgekehrt, weil durchaus auch interessant, landet bei mir Eternals auf dem letzten Platz. Nicht, weil der Film an sich schlecht war (wirklich gut war er halt leider auch nicht), sondern weil Marvel hier nicht mehr in ihre Erfolgsformel Humor vs. Ernsthaftigkeit reingefunden hat. The Marvels schlägt ebenfalls in diese Schneide, wirkt aber nicht so komplett losgelöst vom Rest des MCUs wie Eternals. Und Love & Thunder hat Christian Bales wunderbaren Gorr verschwendet mit einer unnötig ins lächerlich gezogene Story im Hauptteil des Films.

themrc

Love & Thunder ist ja auch an sich kein schlechter Film – nur halt gemessen an anderen Marvel-Filmen irgendwie falsch priorisiert mit seinem Ulk-Humor (zugegeben, die überdimensionierten Ziegen mit ihrem nervtötenden Geschrei haben mich deutlich mehr zum Lachen gebracht als ich wollte), der jede Ernsthaftigkeit, die der Film eigentlich behandelt, in den Hintergrund stellt. Und darunter leidet eben auch Bales Darstellung, der sicherlich einen der erinnerungswürdigsten MCU-Bösewicht gespielt hat, den wir außerhalb der Avengers gesehen haben. Da wurde einfach viel Potential verschenkt, weil man sich der Kritik beugen wollte, das in vorherigen Filmen emotional wichtige Szenen mit unnötigen Gags ruiniert wurden (eine Kritik, die ich bis heute nicht nachvollziehen kann). Nachdem dann einige Filme mit deutlich heruntergefahrener Gag-Dichte ebenfalls kritisiert wurden, hat man in L&T gefühlt versucht, das Gegenteil zu probieren, nur um final den ursprünglichen Kritikern recht zu geben.

Hach, ich könnte einen ganzen Sermon über Phase 4 schreiben und was in meinen Augen alles daneben ging… No Way Home und Loki waren da die einzigen wirklichen Lichtpunkte gewesen.

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