Conan Exiles: Arni playing Minecraft 2.0 – Ein Review aus der Mein-MMO-Community

Conan Exiles: Arni playing Minecraft 2.0 – Ein Review aus der Mein-MMO-Community
Wertung: 9/10

Hier lest Ihr ein User-Review von unserem Leser SVBgunslinger. Er hat seine Gedanken zum Conan Exiles für Euch zusammengefasst.

Ich möchte dieses Review gerne mit den Worten von William Wallace einleiten: “FREIHEIT!”

Denn genau das ist es was dieses Spiel ausmacht:

  • Heute möchte ich gerne eine Festung mitten im Eisgebirge bauen und kreativ werden, here we go.
  • Morgen hab ich Lust, mich auszurüsten und Bosse und Ads in geheimen Dungeons mit vielen Geheimnissen zu farmen, gogogo.
  • Übermorgen bereite ich mich auf die Belagerung mittels Katapulten und eines riesigen Gott-Avatars auf die Base eines anderen Clans vor.
  • Oder möchte ich einfach durch die Wüste streifen, den dichten Dschungel erkunden oder im riesigen Wald vor dem Eisgebirge und dem Vulkan mit ein paar freundlichen NPC´s Handel treiben?

In Conan Exiles wird das Exil zum Paradies in dem einen keine Grenzen gesetzt werden.

Als alter Minecraft-Veteran baue ich mir natürlich keinen Block, sondern ich baue mir ein Netz aus Baumhäusern im Dschungel, welche ich mit horizontalen und vertikalen Fahrstühlen verbinde. Meine meine Ewok-Base sichere ich mit frisch gezüchtigten Sklaven und opfere jeden erlegten Spieler, der es wagt, dennoch zu nahe zu kommen meinem ausgewählten Gott.

Die Welt und das Crafting von Conan Exiles

Die Welt von Conan Exiles ist rau und wunderschön. Funcom hat hier merklich viel bei Minecraft abgeguckt, aber das ist verdammt gut. Denn Minecraft hat vieles richtig gemacht. Die unterschiedlichen Biome wirken natürlich und die Übergänge glaubwürdig. Die Tierwelt interagiert miteinander und kein Gebiet sieht gleich aus.

Conan Exiles Waffen Kampf

Auch beim Crafting wird ein Minecraft-Spieler viele Parallelen finden. Ein Teil der Möglichkeiten wird erklärt aber es bleibt genug Raum zum Experimentieren. Hier wird einem nicht alles vorgekaut und einfache Dinge findet man alleine schnell heraus. Zum Beispiel, dass Kohle und Stein im Ofen Ziegel ergeben aber dann gibt es andere Dinge, die man einfach testet und sich freut, dass man ein komplett neues Item geschaffen hat, was einem neue Möglichkeiten bietet.

Lore wird nicht vorgetragen, man muss entdecken

Nicht nur die traumhaften Biome und ihr Leben lassen die Welt glaubhaft erscheinen, sondern auch die Lore. Diese wird einem nicht vorgetragen wie in anderen Spielen, in denen man denkt, man ist bei einer Führung im Museum “bitte kommen Sie, wir wollen zum nächsten Stück”.
Will ich etwas über die Welt erfahren muss ich mich umgucken und den Hinweisen folgen.

Conan Exiles Dungeon with WellDa finde ich zum Beispiel einen sprechenden Stein, eine Geistererscheinung oder einfach nur ein Stück Papyrus mit einem Storyfetzen, der mich teilweise mit Rätseln zum nächsten Spot führt. So folge ich den Spuren von vergangenen Ereignissen und erfahre was dem Menschen (jetzt Geist) widerfahren ist und erkenne langsam, dass in der Welt große Ereignisse stattgefunden haben. Aber auch die Story ist komplett freiwillig. Wenn mich die Details und die Story nicht interessieren lebe ich einfach in der Welt und tue, worauf auch immer ich Lust habe und setze mir meine Ziele selbst. Anregungen gibt es genug.

In Conan Exiles herrscht ein raues Setting

Das Setting selbst ist, welch Überraschung, sehr rau. Hier werden keine Blumen verteilt oder große Reden gehalten, sondern erst versklavt, gegenseitig aufgegessen oder geopfert und dann gefragt “sag mal möchtest du den Arm essen oder darf ich den kochen?”

Überall lauern Gefahren und dabei sind die kannibalischen Nachbarn noch die Netteren. Wenn uns nicht nur die Menschen, Tiere und Untoten töten wollen, sondern das Land selbst mit tödlichen Sandstürmen oder der Purge uns den Gar ausmachen wollen, wird einem nicht langweilig. Du möchtest dir genau hier eine Stadt aufbauen und expandieren? Na klar, aber je mehr du das Land veränderst, desto aggressiver wird es und du wirst regelmäßig von der Purge (Die Säuberung) besucht. Das sind dann Unmengen von NPC´s (Spinnen, Untote, Mammuts, Steinmonster und und und), die sich ihr Land zurückholen wollen und deine Base zu ihrem Spielplatz machen.

Conan Exiles Reptilienrüstung vor Leichenbergen Endgame Titel

Und wer denkt das war alles, der irrt. Schon jetzt sind interessante Patches angekündigt die unseren wachsenden Clan vor Freude aufschreien lassen. Neben Mounts und Zauberei als neuen Beruf hoffen wir auf ein weiteres Biom und auf die Verbesserung der bisher einzigen Kritikpunkte in meinen Augen.

Zum Einen ist das Kampfsystem recht klobig. im PVE ist es händelbar aber im PVP wird ein 1v1 dann doch recht … albern.
Zum Anderen hoffen wir auf mehr Mechanik. Dass ich keine Elektrizität wie in Minecraft erwarten kann ist auf Grund des Settings logisch. Aber Mechaniken via Hebel, Zahnräder oder mit Wasser als Strom-Ersatz wären eine sehr interessante Sache. Wenn ich einen Fahrstuhl bauen kann, möchte ich schließlich auch automatische Förderanlagen oder Schlachtbänke bauen. Denn Sklaven an Werkbänken und zur Verteidigung sind toll aber Sklaven zum farmen wären besser.

Fazit

Conan Exiles ist ein wahnsinnig gutes Spiel dass jedem Geschmack etwas bietet. Und auch wenn beim Kamfsystem noch ein wenig Luft ist, kann ich kaum beschreiben, wie viel Liebe in dieser Welt steckt. Funcom hat hier viel zu Notch´s Meisterwerk Minecraft geschielt, aber eben das ist der Grund, warum viele Mechaniken einfach funktionieren.

Ich freue mich euch in unserer Welt der Sklaverei und der Gefahren zu begrüßen und euch durch diese zu führen (als gekochtes Fleisch in meinem Rucksack).

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