Star Wars: The Old Republic: Unterschätztes Potenzial – User-Review
Wertung: 9 / 10

Unser Leser Thomas hat ein ausführliches User-Review zu dem MMORPG Star Wars: The Old Republic verfasst. Er findet, dass es noch viele Jahre nach dem Release ein unterschätztes Juwel ist.

Das letzte seiner Art und das in vieler Hinsicht: SWTOR war Ende des Jahres 2011 die große MMORPG-Hoffnung von EA und wollte natürlich an die Erfolge von WoW und AION anknüpfen.

Hinter dem Titel stand kein geringerer als BioWare. Zu diesem Zeitpunkt ein Studio, welches nichts falsch machen konnte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich BioWare und EA auf dem Zenit ihres Erfolges.

Mit dem Franchise „Star Wars“ im Rücken war es eigentlich unmöglich, keinen Erfolg zu haben. Und so wurde SWTOR ein typisches MMORPG, zu jener Zeit als Holy Trinity und Tab Targeting noch so angesagt waren, dass einfach niemand dieses System hinterfragt hätte.

Story und Charakterentwicklung im Mittelpunkt

SWTOR machte hier etwas anderes. Es stellt dem Spieler Begleiter zur Seite. Auf dem Weg zur Maximalstufe schließen sich immer mehr Gefährten dem Spieler an, bis das Limit der verfügbaren Gefährten von derzeit neun pro Charakter erreicht ist. Die Gefährten besetzen unterschiedliche Rollen. So gibt es schadensausteilende Gefährten im Fernkampf oder Nahkampf, sowie auch verteidigende Fernkampf- und Nahkampf-Gefährten oder heilende Gefährten.

Es ist bis heute nicht geklärt, warum diesem Spiel nie der Erfolg vergönnt war, den es verdient hätte. Als MMORPG hat es eine Geschichte erzählt, die bis Dato unerreicht ist.

Dahinter standen natürlich auch Bioware, welche genau wussten, wie sie Geschichten erzählen und auch präsentieren. In keinem anderen MMO dieser Zeit hat man solch eine Immersion miterleben dürfen. Durch die Erfahrung von Mass Effect wurde SWTOR an ein Entscheidungs-System gebunden, was auf die Entwicklung des eigenen Charakters natürlich Auswirkungen hatte.

star wars gesprächsoptionen
In den Gesprächen mit NPCs habt ihr in SWTOR verschiedene Antwortoptionen. So sehen sie im Spiel aus.

Ein besonderer Schwerpunkt des Spiels ist das sogenannte Cinematic Design, die filmartige Inszenierung von Dialogen mit Hilfe von Synchronisation, Musik, animierten Spielfiguren (insbesondere Gesichtsanimationen) und unterschiedlichen Kameraperspektiven.

So konnte man den eigenen charakteristischen Verlauf ständig beeinflussen mit den richtigen Antworten in Gesprächen. Optional konnte man diese Gesinnung einblenden lassen oder völlig Rollenspiel-like sich anhand eigener ausgewählter Gesprächsoptionen seinen Charakter entwickeln lassen.

Wie jedes andere MMO zu dieser Zeit bot auch SWTOR Crafting. Das Berufe-System war anders als alles Gekannte. Man klopfte nicht nur selbst Erz oder Rohstoffe, sondern schickte auch seine Gefährten auf Missionen, um Rohstoffe zu sammeln. Man konnte 2 Sammelberufe und einen Verarbeitungsberuf erlernen.

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Eigene Raumschiffe und Housing? Könnt ihr haben

Also eigentlich alles wie gehabt? Nein! SWTOR hat noch einen drauf gesetzt und die Erweiterung „Galactic Starfighter“ veröffentlicht. Diese führte Mehrspieler-Raumkämpfe ein.

Spieler erhalten für das Abschließen von Raumkämpfen Schiffs- und Flottenrequisition, mit denen sie ihre Raumjäger verbessern oder neue kaufen können. Dafür musste man sich ein Raumschiff aneignen und in den Kampf ziehen. Ein echt geniales Feature welches vom Trott abgelenkt hat und natürlich zu Star Wars wie die Faust aufs Auge gepasst hat.

Mit der Eweiterung Galactic Strongholds hielt auch das Housing Einzug ins MMORPG. Die größten Erneuerungen waren die Festungen und Gilden-Flaggschiffe. Festungen gibt es auf Tatooine, Nar Shaddaa, Dromund Kaas und Coruscant und seit dem Patch 3.3 auch auf Yavin 4.

Star Wars: The Old Republic - Housing auf Coruscant
Ihr könnt euer Eigenheim so gestalten, wie es euch gefällt

Mit späteren Updates wurden zwei weitere Festungen implementiert: Manaan (5.3) und ein Zug auf Umbara (5.4). Auf jedem dieser Planeten gibt es ein Festungsverzeichnis, in dem eine Festung gekauft werden kann. Die Festung wird vom Spieler selbst eingerichtet, dafür wurde extra ein Bearbeitungsmodus eingeführt.

Dekorationen kann man im Galaktischem Handelsnetz, bei Operationen, bei Flashpoints oder aus Quests bekommen. Sie können auch einfach von Gegnern gedroppt werden. Auf allen sieben Planeten und auf der Republikanischen beziehungsweise Imperialen Flotte gibt es einen Festungskomissar. Er vergibt eine Aufgabe, bei der man sich eine Festung kaufen muss und als Belohnung eine Auswahl von Gegenständen für die eigene Festung bekommt.

Ein Gilden-Flaggschiff funktioniert in etwa gleich, es ist jedoch ein Schiff, das vom Anführer gekauft werden muss und es ist wesentlich größer als eine Festung. Das Flaggschiff lässt sich wie eine Festung gestalten. Auch hier müssen extra Räume beziehungsweise Decks gekauft werden.

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Ein MMORPG, das mehr Aufmerksamkeit verdient

Warum ist dieses Spiel wie so viele andere gescheitert? Ich persönlich kann es mir nicht erklären. Ich spiele es jetzt 9 Jahre. Die grafische Qualität hat sicher nachgelassen. Also das haut keinen mehr vom Hocker. Aber die Geschichte wirkt auch heute noch einmalig.

Alle Gespräche sind vertont, Entscheidungen haben Auswirkungen, gerade was die Gesinnung des Charakters betrifft. Diese Geschichte so zu erzählen und in Szene zu setzen, hätte auch kein anderes Studio als BioWare hinbekommen. Ein wahres Affekt Feuerwerk aus Emotionen, verbunden mit dem Spielstil eines MMORPG. Wer keine MMOs mag konnte das Spiel auch komplett als Singleplayer-Story-Spiel spielen.

Hat der Star-Wars-Hintergrund Schuld am mangelnden Interesse? SWTOR hat halt einiges anders machen wollen. Es gibt kein Auto-Attack. Also mal einfach ein Gegner anklicken, um Schaden zu machen, ist nicht. Man muss immer Fähigkeiten aus der Skill-Leiste spammen.

star wars bosskampf
Die Fähigkeiten sind klassischer-weise am unteren Bildrand angeordnet (Bild-Quelle: bobbystromboli auf Youtube)

Leider hat dieses Spiel nie die Aufmerksamkeit bekommen, welches es verdient hätte. Nach nur einem Jahr wurde es Free-to-Play, zu wenig Spieler waren bereit, noch ein monatliches Abo zu bezahlen. Bis heute nicht verständlich.

Ich persönlich spiele heute (2020) immer noch SWTOR und zahle auch ein Abo, welches jetzt optional ist. Der Flow ist einfach über die Jahre nicht verloren gegangen, zumal man so viele verschiedenen Charaktere auf beiden Fraktionen spielen kann.

SWTOR hat damals schon WoW den Schneid abgekauft. Leider haben das zu wenig Spieler bemerkt oder wahr haben wollen. Letztendlich hatten wohl auch die wenigsten Lust zu wechseln.

Im Mai 2013 wurde während des Electronic Arts Earnings Call das erste Mal seit mehreren Monaten wieder eine konkrete Zahl der Abonnenten genannt. Demnach verzeichnet das Spiel um die 500.000 Abonnenten. Seit der Umstellung auf Free-to-Play hatte das Spiel 1,7 Millionen neue Spieler gewonnen und die Einnahmen wurden fast verdoppelt.

Das Spiel bekommt immer noch Updates

Auch heute noch erfreut sich SWTOR einer Fanbase. 2019 kam die letzte Erweiterung Onslaught. Anders als zum Beispiel bei ESO, waren bisher alle Erweiterungen für Abonnenten kostenlos. EA hin oder her, hier haben sie echt Händchen bewiesen.

SWTOR ist ein MMORPG, welche mit der Essenz von BioWare eine wahnsinnig gute Story erzählt und gut auch als Singleplayer-RPG funktioniert. Die Story ist komplett vertont, genial erzählt und kann sich mit Mass Effect durchaus messen.

The Old Republic ist eines der wenigen MMORPGs mit voller Synchronisation. Das heißt, dass alle Dialoge vollständig vertont sind. Erstmals wurde die bisher übliche Textausgabe der Dialoge auf dem Bildschirm durch eine komplette Sprachausgabe (Untertitel nur bei Aliensprachen) sowohl für Spieler- als auch Nicht-Spieler-Charaktere ersetzt.

Zu diesem Zweck kamen mehrere hundert Sprecher zur Vertonung zum Einsatz. Das Spiel wurde in allen angekündigten Sprachen voll lokalisiert. EA widersprach wiederholt Gerüchten, die Entwicklung des Spiels habe dadurch bis 2011 rund 300 Mio. US-$ gekostet.

star wars story revan cut scene
Die cinematischen Sequenzen in SWTOR sind vollständig vertont.

Deswegen wurde SWTOR kritisiert

Meiner Meinung nach ein MMO, was diese Ignoranz nicht verdient hat, und selbst für Nicht-Star-Wars-Fans, ein spannendes Story-RPG, bzw. mit allen Features voll gestopftes MMORPG sein kann.

Was die Kritik angeht, sei fairerweise erwähnt, das viele Magazine zur damaligen Zeit einfach nicht gut auf das Spiel zu sprechen waren. Negativ bewertet wurden vor allem zu Anfang der Spielhistorie:

  • die zahlreichen Bugs
  • das schwankende Quest-Niveau

Vor allem mit zunehmender Spieldauer fehlt die Abwechslung in den Quests und die Hauptquest wird künstlich in die Länge gezogen.

Daher verlassen viele Spieler bereits nach wenigen Monaten das Spiel, was zu sinkenden Spielerzahlen führt. Gamasutra zählte im Dezember 2012 die negative Entwicklung des Spiels nach dem erfolgreichen Start zu den fünf größten Enttäuschungen des Jahres. Die hohen anfänglichen Verkaufszahlen werden als die letzten guten Nachrichten zu The Old Republic bezeichnet.

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Njird
1 Tag zuvor

Für Mich ist SWTOR ein Zweischneidiges Schwert.. Ich bin mit Star Wars aufgewachsen, so wie viele andere glaube ich^^ Ich will dieses Spiel seit ende 2012 mögen (bin feuer und flamme seit 2008 wo es angekündigt wurde) aber es gibt paar schwerwiegende dinge die mich es einfach links liegen lassen – was finde ich erwähnt werden sollte:

1. Die Steuerung ist ein graus. Selbst ein World of Warcraft von 2004 hat eine angenehmere Charakter-Steuerung als SWTOR aus 2012 :s Dreht man sich fühlt es sich an als würde man auf Eis stehen. Der ganze Charakter dreht sich ohne Animation um sich herum. Im vergleich: In WoW bewegt sich der Charakter etwas träger und glaubwürdiger; „Guckt“ man sich um, dreht der Char erst sein Kopf und zieht quasi den rest nach. Die Kamera ist nicht am Körper sondern am Kopf befestigt, was das ganze Movement glaubwürdiger macht und weniger abgehackt wirken lässt wie in SWTOR.

2. Neben der Story gibt es (für Mich) nichts was sich lohnt leider :s Das Gear was man gekommt Skaliert minimal sodass man gefühlt eigentlich keine oder kaum eine Verbesserung merkt. Zudem kommen die Gefährten dazu die einfach nerven. (Ja man kann sie wegschicken, aber da sie „leider“ Spielelemente sind und man drauf angewiesen ist… Gnarf).

3. Anstatt MMO futter zu liefern pumpt Bioware lieber Geld in den Echtgeld Shop rein. Optisch-Gutes Gear (Wie in WoW mit Transmogg) gibt es überwiegend im Echtgeld Shop statt diese selber über Wochen/Monate zu erfarmen in Dungeons oder Raids :s Mounts, wie Tauntauns, kann man nicht über Dailys farmen auf Hoth sondern im Echtgeld Shop kaufen statt zu farmen.

Für MICH sind das die größten Probleme weshalb ich SWTOR irgendwann aufgehört habe zu Spielen. Ich als MMO Spieler vermisse stark solche sachen. Es hat kaum eine Progress-Kurve (Wie in WoW) die mich als wirklicher MMO Spieler ingame hält, Berufe sind eigentlich nicht wirklich relevant (ok sind sie in WoW auch nicht wirklich^^), ich steckt seit 7 Jahren in den gleichen Spieler-Hub fest und woanders hin zu gehen lohnt sich für mich nicht ersichtlich da es sich nicht Lohnt oder es Sachen gibt wofür es sich Lohnt …. Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber so empfinde ich es :s

Damian
4 Tage zuvor

Weil WoW derzeit einfach nur noch langweiliges, repetitives Gegrinde darstellt, sich der Char in ESO relativ früh nicht weiterentwickelt und deshalb auch eher langweilig wird, habe ich nach längerer Enthaltsamkeit mal wieder mit SW-ToR begonnen.

Ich habe damals seit der Beta zwei Jahre lang gespielt (sogar als Gildenleiter) und mochte es damals extrem gerne, wenn ich auch schon immer die Welten und das Design zu steril fand.
Ich liebe die Art und Weise wie in SW-ToR Quests erzählt werden, die Entscheidungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Wege den Char zu entwickeln. Ich habe nie besser erzählte Dungeons gemacht, auch wenn
angesichts möglicher Wiederholungen der Dungeons irgendwann die Dialoge nur noch geskippt werden.
In Zeiten der westlichen AAA-MMORPG-Ödnis mit gleichchzeitiger asiatischer F2P-MMO-Überflutung (kleine Mädchen mit großen Augen und Brüsten – you know!) lohnt sich ein neuer Blick auf SW-ToR eindeutig.

Bin gerade wieder eingestiegen, weil mir noch eine Klasse zur Legacy fehlt (der Sith-Krieger). Natürlich spiele ich mit Abo, denn auch für die Entwicklung des Games kommt von nichts nichts. Es macht sehr viel Spaß, auch wenn das Kampfsystem mit seinen unzähligen Skills unnötig aufgeblasen ist (etwas was mich auch von FFXIV weggetrieben hat!).
Es ist so cool wieder in diese großartige Bioware-Welt und diese toll geschriebenen Dialoge abzutauchen.
Was auch sehr deutlich wird, ist der qualitative Unterschied der Dialoge im Vergleich zu ESO, dort wird viel gequatscht, um Zeit zu füllen und den Fakt zu verschleiern, dass 80% der Quests 08/15 sind, bei SW-ToR haben die Dialoge echte Relevanz auch gerade wegen der Entscheidungsmöglichkeiten, die dem Game Tiefe verleihen.
Die Grafik war meiner Meinung nach zum Release schon nicht besonders (die Engine war ja auch eigentlich gar nicht für ein MMO vorgesehen und machte damals viele Probleme!) und müsste komplett überarbeitet werden, aber dafür fehlt für dieses kleine MMORPG-Juwel natürlich die Kohle mangels Spielern…

Plyson
5 Tage zuvor

„SWTOR hat damals schon WoW den Schneid abgekauft. Leider haben das zu wenig Spieler bemerkt oder wahr haben wollen. Letztendlich hatten wohl auch die wenigsten Lust zu wechseln.“
Das glaub ich garnicht mal also wir sind auch alle gewechselt von WoW. Hat auch super Spaß gemacht. Für die Story naja ich denke es gibt viele Spieler wie mich die skippen das alles nur durch wurde irgendwann auch extrem lästig. Zu Release haben wir den Raid Content gecleart auf alles Schiwerigkeitsgraden in einem Monat und das hat uns auch echt Spaß gemacht. Danach haben wir noch im PvP rumgedümpelt was auch sehr lustig war. Nach 3 Monaten oder so kam dann die Nachricht, dass der nächste Content in 6 Monaten kommt. Ja dann waren wir alle weg. Das ist halt das typische Problem von MMORPGS leider. Weswegen heut zu tage auch jedes MMORPG floppt. Gibt halt soviel andere Spiele woran man Spaß haben kann. Ich bin ein Fan vom Abo-Modell muss ich mal sagen. Ich würd auch für 30-40 euro im Monat für ein gutes MMORPG bezahlen. Aber das ist wieder ein anderes Thema haha grin

Roter Panda
7 Tage zuvor

Ich mag das Spiel,habe es seit Release.
Interesse habe ich aber zunehmend verloren,weil ich den Content zu gering und zu langweilig fand,in den letzten Jahren.
Der ganze Kram um den Imperator,Arcann und Senya hat mich nur genervt,weil es einfach nicht mehr wie Star Wars rübergekommen ist,schon allein weil Imperium und Republik verbündet waren.

Ansonsten merkt man das der Fokus auf den Shop ist,im Spiel selbst gibt es nur noch wenig zu holen,wie Mounts oder Waffen,das wird hauptsächlich nur noch im Shop angeboten,im Spiel selbst bekommt man nur noch hässlichen Einheitsbrei geboten.

Anders als WoW,fand ich SWTOR am Anfang wirklich besser als heute.Zum Start bis etwa zum Revan kam das wirklich noch wie Star Wars rüber und hat Spaß gemacht. sad

David
8 Tage zuvor

Es gibt zu viele spiele die durch das ausschlachten des Franchise ihre Tiefe und Corecommunity vergrault haben, dank der f2p lets get everybody in Devise. Da zahle ich doch lieber für ein Spiel um es spielen zu können um eben nicht die 95% der vermeintlichen jeremy-Pascals um mich herum zu haben. Ein weiteres Spiel welches sein Charme durch die Öffnung der Pforten und das ausschlachten eines Franchises zum Opfer fiel. Und wie immer ist das meine Subjektive Meinung ohne jemanden persönlich angreifen zu wollen

Solly
14 Tage zuvor

Nach diesem Artikel hab ich in SWTOR mal wieder reingeschaut. Ich hatte mir damals die Digi Version gekauft und am Tag des Release das Chaos mit dem Login bzw Wartestunden miterlebt. „Hype“

SWTOR macht einfach Spass, finde das Gameplay echt gelungen, die Grafik finde ich OK und die Story natürlich.
Bin wieder im Fieber, es macht soviel Spass.
Da ich Eso und GW2 zuletzt gespielt habe, habe ich nun ein paar Probs mit den Skills, echt ne Menge…
Was mir fehlt sind Fan Seiten bzw Infos Tipps, einige sind echt alt und werden nicht aktualisiert, also wer noch Links hat gerne drüber damit.

Toller Artikel…

Dominik
15 Tage zuvor

Hab’s ein halbes Jahr lange gespielt. Ich bin kein Star Wars Fan, aber das Flair fand ich schon bei Kotor 1 und 2 einfach nur toll.
Und da sehe ich das Problem – es ist halt nur ein mittelmäßiges MMOG – spiele ich wegen dem Onlinegedanken machen Spiele wie GW2, WoW und Co mehr richtig – das Spiel fühlt sich an vielen Ecken wie ein Single Player Rollenspiel mit Onlinefunktionen an.

Will ich nicht wegen dem Onlinebereich sondern wegen der Story das Spiel spielen, war Kotor 1 und 2 besser.

Alles in allem ein schwieriges Unterfangen hier den richtigen Weg zu gehen. Ich habe dann einmal noch hinein gesehen wie es F2P war, konnte mich aber mit den vielen Restriktionen nicht abfinden.

Ich würde mich auf ein Kotor 3 riesig freuen

sblack
20 Tage zuvor

also vorweg: mich hat swtor damals abgeholt und ich habe das spiel bis 2018 aktiv gespielt mit inzwischen weit über 3000 spielstunden.
Zur Frage warum es gescheitert ist würde ich sagen ein spiel das sich über so viele jahre mit mehreren Millionen spielern hält ist nicht gescheitert. Es hat nicht das erreicht was EA sich erhofft hat bzw. war keine wirkliche Gefahr für WoW aber das ist auch alles. Der Start war damals nicht optimal was vor allem das endgame anging aber vor allem in den ersten 2 Jahren wurde das game regelrecht mit content und neuen raids geflutet. Bioware hat dann gemerkt dass die story das ist was sie können und das ist was swtor von anderen mmos abhebt und wir bekamen Kotfe… .gute story, neues companion-system und alles, ok aber keinerlei multiplayer content. Danach kam ein ganzes jahr nichts wirklich nach außer weiteren kapiteln, aber wir bekamen sehr bald schon die ankündigung für Kotet. Kotet launch: wieder kein neuer raid (zu dem Zeitpunkt kam seit ca. 2 Jahren also kein wirklicher mutliplayer content!), kein pvp gear mehr, keine festen/sicheren raiddrops mehr dafür das zu anfang komplett unausgeglichene und unglaublich grindlastige kommandosystem. Das war der exakte Zeitpunkt wo 80% der spieler die ein mmo spielen wollten, sei es pvp oder pve, gegangen sind. Story spieler halten ein MMORPG nicht allein am laufen und das hat Bioware nicht verstanden oder ignoriert. Nach 5.0 konnte man einfach auf allen servern zusehen wie diverse alte sonst aktive Gilden das game einfach verlassen haben und bioware hat noch weitere 3 Monate gebraucht das wieder halbwegs hinzubiegen. Mit der Iokath operation hat man wieder ein paar alte spieler zurückgeholt aber der Zeitplan dabei war so versaut dass das nicht lange gehalten hat und als dann noch der alte rythmus von 1 großes update/expansion pro jahr unterbrochen wurde und bis 6.0 letzes jahr die community ca. 3 Jahre lang nur noch mit unregelmäßigen kleinen story oder content updates gefüttert wurde wars endgültig vorbei und ich habe nach zunehmender inaktivität meiner gilden April 2018 auch alles an den Nagel gehangen. Ich bin für Onslaught eine weile wieder zurückgekommen und auch die neue OP hab ich mal gelaufen aber das neue gearing system etc. vermitteln mir das gefühl alles wird nur noch möglichst singleplayer und casual friendly gemacht, als MMO taugt es heute für mich nicht mehr. Die story ist allerdings nach wie vor zu empfehlen!

luriup
20 Tage zuvor

Vorweg ich schaue jedes Jahr bei SWToR vorbei für 1-2 Monate.
Warum das Spiel nicht der Überflieger wurde?
Meine Gründe :
-RvR Planet Ilum war ein Reinfall
-PvE war zu viel WoW(wozu nen Klon wenn es das Orginal gibt?)
-twinken wurde ab dem 3. Charakter die Hölle,
man kannte alle Planeten/Nebenquests auswendig
-Storynachschub dauerte zu lange. Mit Starfighter konnte ich nix anfangen.
-kein Progress nach Kampfmeister Set im PvP
Einige beschwerten sich auch über die Raids.
Mir sind die immer egal aber die waren wohl nicht so der Bringer.

Ich spiele es jetzt mehr als Space Barbie.
Hab mir gerade das Pragmatic Master=Rey Set geholt
und spiele meinen 4. Shadow von 1 auf 75.👍

EliazVance
20 Tage zuvor

Grundsätzlich fand ich das Spiel immer ganz solide, aber weit weg von einem herausragenden Spiel. Da war die technische Seite, die einfach nicht wirklich rund lief: die Kämpfe haben sich einfach nicht so fluffig angefühlt wie es z.B. bei WoW der Fall war. Die Performance (zu Release) stand in keinem Verhältnis zur gebotenen Optik. Das Interface ist eines der hässlichsten überhaupt.
Auf der anderen Seite dann das spielerische: über die Story muss man nicht diskutieren, gerade im Bezug auf Inszenierung und Umfang war das einfach klasse. Dagegen stand eine Levelphase, die mich zu tode gelangweilt hat. Einige Level vor dem Maximallevel hatte ich einfach keine Lust mehr, musste mich regelrecht zwingen doch noch weiter zu machen um den Rest der Story zu sehen. Die Quests in der zweiten Hälfte der ursprünglichen Levelphase waren einfach unfassbar langweilig.
Dazu kam: eine gute Story, macht kein gutes MMO. So genial ich Huttenball auch fand: das PvP war ziemlicher Murks. Das Gesamte Endgame fand ich eigentlich mehr als schwach und wenig motivierend. Der Nachschub an guten, neuen Inhalten war und ist viel zu langsam.
Wenn ein MMO langfristig erfolgreich sein will, muss es langfristig motivieren. Und das hat SWTOR einfach nicht. Ab und an mal reinsehen, und gucken was es für neue Stories gibt: jederzeit gern. Mittelfristig an das Spiel binden: keine Chance.

Bodicore
20 Tage zuvor

Obwohl ich das alter hätte wink bin ich „nicht Star Wars Fan“ und habe das Spiel lange gezockt. Ist zum wirklich eins sehr schönes Game. Besonders der kämfende Begleiter hat mir sehr gut gefallen. als Heiler/Tank Combo zu spielen hatte was.

Allerdings muss ich gestehen dass es auch einen Grund hat, dass ich kein Star Wars Fan bin und irgendwo hat das auch dazu geführt das ich nie so richtig einen Bezug zu dem Game aufbauen konnte. Ich bin der Meinung das man als Bioware besser das Mass Effect Universum als MMO ausgebaut hätte als sich mit teurem Geld in die Star Wars Galaxie einzukaufen.
Das hätte einfach viel mehr künstlerische Freiheiten bedeutet.

luriup
20 Tage zuvor

Glaube ME 1 war noch nicht draußen,
als die Entwicklung von SWToR begann.
Ich persönlich wäre auch mit ME einverstanden gewesen.

Sanix
20 Tage zuvor

Habe es damals auch direkt zu beginn gespielt. Das Quest Niveau ging wirklich in eine extrem stinkende kurve nach unten. Ja Questen war irgendwie nur noch nervig.
Dagegen war die Story der absolute Wahnsinn. Ich bin in dieser komplett versunken und hatte völlig die Zeit vergessen. Leider war man dann irgendwann gezwungen wieder zu den Quests zu wechseln um die Story weiterspielen zu können weil man zu schwach wurde um die Story aufgaben zu schaffen.
Auch heute erinnere ich mich oft mit meinen Freunden noch an die SWTOR zeit. Es war ein wirklich schönes Spiel eine Sagenhafte Story und es hatte lustige aber auch sehr coole PvP Arenen.

Was mich letztlich nicht an dem Spiel gehalten hat?
Ich selbst spielte als Tank aber auch mal als DD. Trotzdem fühlte vor allem das Tanken sich falsch an.
Egal ob WoW oder GW 1 ich war es gewohnt mit Schwert und Schild vorne zu stehen und eine DICKE Rüstung anzuhaben. Ich war nicht nur Tank ich sah auch aus wie ein Tank nur eben nicht in SWTOR. Das gefühl kam bei mir einfach niemals auf. Aber auch als DD fühlte ich mich niemals wirklich mächtig.
So richtig kann ich es nicht mehr erklären dafür ist auch sehr lange her. Aber das war letzt endlich mein grund wieso SWTOR mich nicht halten konnte.

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