Destiny 2: Hassliebe
Wertung: 8.5 / 10

Destiny ist für mich so ein Thema. Auf der einen Seite liebe ich das Spiel für das, was es ist. Auf der anderen Seite hasse ich es für das, was es mir meist gibt.

Die Story von Teil 1 war ja bis Taken King ein unergründliches Schwarzes Loch, das kein Mensch versteht.

Ab Taken King ging es aber richtig los und die Story hat richtig Spaß gemacht. Ab hier hab ich auch angefangen alle Grimoire-Karten zu lesen. Was mich sehr fasziniert hat, da Bungie einfach einen verdammt großen Teil der Story auf diese Karten verlegt hat.

Und am Anfang von Destiny hab ich kaum was von der Story verstanden und hab sogar nach sehr kurzer Zeit erst einmal wieder aufgehört zu Spielen.

Aber jetzt mal Schluss mit Teil 1 und kommen wir zu Teil 2

Der Einstieg in D2 ist recht simpel und einfach. Die Story grandios. Die Rote Schlacht hat richtig gerockt.Die Kabale als Hauptfeind waren genial. Die Rote Legion, Ghaul und auch Calus waren super umgesetzt.

Der Level-Aufstieg ging sehr schnell und war leider weniger Grind. Und hier kommt Bungies größter Fehler: Sie haben das Spiel zu sehr den casual Gamern angepasst.

  • Kaum bis gar kein Grind mehr notwendig.
  • Exos waren nett, aber nichts besonderes.
  • Die Strike-spezifischen Waffen wie damals in D1 haben sie fast komplett rausgeschmissen. Kaum lohnend die zu Farmen.
  • Das Powerlevel war im Großen und Ganzen für den A*****. Da man ohne großes Zutun eh auf Max Level gekommen ist (In meinen Augen sollte ich nur mit dem Raid auf Max Level kommen).

Ich finde auch immer noch, dass eine Spielersuche für die Raids schwachsinnig ist. Es nützt nichts mit Randys in den Raid zu gehen. Und wenn ich überlege, wie viele selbst heute noch kaum bis keinen Raid gespielt haben in Destiny und dennoch Max Level erreichen. Diese Leute verstehen das Spiel nicht.

Ich gebe zu: am Anfang hab ich sehr viel Destiny gespielt und ab dem Hard Mode vom Leviathan Raid kaum bis gar nicht mehr. Nur noch ab und zu, weil einfach die Luft raus war. Die zwei folgenden Raid-Trakte waren zwar OK, aber mehr leider auch nicht. Selbst der Leviathan Raid war nicht wirklich fordernd.

Zu 95% Mechanik und kaum Damage-Phasen, außer bei Calus selbst. Ich Wünsche mir da wieder solche Raids zurück wie Gläserne Kammer oder Oryx (aber in der Vergangenheit verweilen bringt ja nichts).

Aufjedenfall dann kam Forsaken und ich war wieder gepackt:

  • Die Story war super,
  • die neuen Welten,
  • die Neuen Strikes,
  • die Neuen Waffen,
  • der BOGEN (bei dem ich nie gedacht hätte, dass der gut wird),
  • die neuen Fokusse.

Oi Oi Oi. Und ein trauriges Ende für einen geliebten Charakter im Destiny-Universum. Es gab auf einmal so viel zu tun und sooooo wenig Zeit (mein Job hält mich einfach vom Zocken ab =P). Doch irgendwann hat man alles mal gespielt und alles erreicht.

Max Level Erreicht. Was soll man jetzt machen. Die Siegel und Triumphe farmen. Ja, kann man machen, aber bringt mich jetzt auch nicht weiter.
Über die Seasons hinweg kam ja auch immer mehr Content dazu. Aber kaum einer hat mich wirklich gereizt.

Doch jetzt kam Shadowkeep und ich bin wieder voll im Destiny-Wahn. Will nichts anderes mehr Spielen. Will alles entdecken und sehen. Bin gespannt auf die neuen Feinde. Will wissen, wie Bungie die Story weiterspinnt.

Und ich hoffe dieses Mal bin ich nicht nach kurzer Zeit wieder ein arbeitsloser Hüter, der alles erledigt und hinter sich gebracht hat. Ich hab die Hoffnung an Bungie noch nicht ganz aufgegeben. Vor allem weil ich die Story im Großen und Ganzen, und auch die Atmosphäre, die Stimmung, das Gameplay von Destiny liebe.

Mir gefällt das Spiel sehr. Und ich bin auch weiterhin gespannt, in welche Richtung Bungie mit ihrer Marke Destiny steuert.

Also mein Fazit ist definitiv, wer Destiny nie gespielt hat, sollte es testen. Vor allem da die Grundversion mit Jahr 1 Kostenlos ist.

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