Borderlands 3: Geiles Spiel, nur die Performance im Koop bedarf Nachbesserung
Wertung: 7 / 10

Nachdem ich das Spiel am Wochenende mit 2 Freunden zusammen durchgespielt habe, muss ich sagen, es macht richtig Spaß.

Ursprünglich wollte ich mir das Spiel gar nicht holen, nachdem ich mit dem letzten AAA-Titel, den ich mir dieses Jahr geholt habe (Anthem), so schön auf die Nase gefallen bin^^

Aber nachdem mir bei Destiny 2 die Motivation ausgegangen ist und sich Langeweile breit gemacht hat, hab ich es mir dann doch geholt. Und es war die richtige Entscheidung.

Das Spiel macht einen Heidenspaß:

Die Story ist gelungen. Man beginnt auf Pandora, da wo man im zweiten Teil aufgehört hat, und wird prompt mit den neuen Antagonisten konfrontiert.

Im Laufe des Spiels bereist man weitere Planeten, die mit viel Liebe gestaltet wurden. Die Antagonisten sind so gestaltet, dass sich der Wunsch sie zu töten immer weiter erhöht und man es am Ende mit Genugtuung genießt.

Mir persönlich war der Planet Eden-6 zwar zu lang gestaltet, aber das ist rein subjektiv und kann von jedem anders empfunden werden.

Nachdem man die Story durch hat, bekommt man Zugang zum Mayhem Mode und ich muss sagen: Das Farmen von Geld, legendärer Ausrüstung und Eridium war noch nie so einfach^^

Wobei man aber auch das Gefühl bekommt, dass die legendäre Ausrüstung nichts Besonderes mehr ist, da trotz des Patches die Legendaries in Massen droppen.

Was bei mir aber zu Punktabzügen führt, sind die Framedrops und die Ladezeit des UI im Koop. Wenn man Solo spielt geht alle wunderbar flüssig und flott, aber wehe man spielt zusammen mit anderen Leuten.

Ich bin von Destiny 2 auf der PS4 ja schon lange Ladezeiten gewohnt, aber das, was Borderlands 3 da performt, ist schlimmer als in Destiny.

Wenn man kurz das UI öffnet und Gegner in der Nähe sind, ist die Chance aus dem UI wieder rauszukommen, bevor die Mobs einen zu Boden gebracht haben, quasi nicht vorhanden.

Denn dann sind statt einem Layer plötzlich 5 oder 6 direkt übereinander und des dauert gefühlt 5 Sekunden oder länger, um da raus zu kommen.

Und jetzt nochmal ein kurzer Vergleich von Borderlands 2 / Pre-Sequel und Borderlands 3:

Bei BL2 bzw. Pre-Sequel hat man sich deutlich stärker gefühlt als in BL3. Das liegt für mich unter anderem daran, das die Werte der Raketenwerfer stark von BL2 abweichen.

Während in BL2 die Raktenwerfer schnell deutlich über 20.000 Schaden pro Schuss machen konnten (Wertangabe des Raketenwerfers), ist man bei BL3 weit davon entfernt.

Aber dafür sind die Schrotflinten deutlich stärker von Gefühl her. Aber ich muss sagen, die Waffen haben sich von BL2 zu BL3 verbessert. Die meisten Hersteller wurden komplett überarbeitet und in richtiger Kombination von Klasse, ultimativen Fähigkeiten und Waffen kann man viele Bosse extrem schnell schmelzen.

Mein Chararakter, der Beastmaster, ist so geskillt, dass er mit Krit-Treffern die Abklingzeit seiner Ultimate-Fähigkeit reduzieren kann. Kombiniert man das mit einer Bangstick Shotgun von Torgue, kann man seine Ulti durchgehend dauerhaft nutzen.

Noch ein kleiner Hinweis zur Story: Will man aber wirklich alles in der Story verstehen, sollte man die vorherigen Teile und auch die von Telltale Games spielen.

Mein Fazit des Spiels:

Ein absolut gelungenes Spiel, welches zwar noch einige Kinderkrankheiten hat, aber dennoch absolut lohnenswert. Es bietet viele Stunden lang Spielspaß, ohne dass es irgendwie langweilig wird.

Ich würde es jedem, der Lootshooter mag, empfehlen es sich zu holen.

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