Call of Duty: Black Ops 4: Ein Call of Duty der anderen Art
Wertung: 7 / 10

Mit Call of Duty: Black Ops 4 ist Entwickler Treyarch dieses Jahr einen anderen Weg gegangen als üblich – eine Kampagne im klassischen Sinne gibt es nicht, dafür jedoch den Battle Royale-Modus Blackout.

Das Spiel unterteilt sich in drei Modi, abgesehen von Blackout gibt es ebenfalls einen Zombiemodus wie man ihn auch aus den Vorgängern kennt sowie den Mehrspieler, welcher mit dem sogenannten Spezialisten-Hauptquartier auch eine Mischung aus Tutorial und Mini-Kampagne beinhaltet. Grafisch ist Call of Duty: Black Ops 4 weitestgehend mit dem dritten Teil der Serie zu vergleichen.

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Der Mehrspieler findet storytechnisch zwischen den Teilen Call of Duty: Black Ops 2 und Call of Duty: Black Ops 3 statt, es kehren viele Spezialisten zurück, die man bereits in Call of Duty: Black Ops 3 kennengelernt hat und es werden im Laufe der Zeit noch weitere hinzugefügt.

Besonderheiten am Mehrspieler sind unter anderem:

  • Die Spezialisten-Fähigkeiten: Von den zehn auswählbaren Spezialisten hat jeder eine einzigartige Fähigkeit. Klassische Primärgranaten können nicht länger verwendet werden, außer man entscheidet sich dazu, auf seine Spezialisten-Fähigkeit zu verzichten.
  • Das manuelle Heilsystem: Nach einem Schussgefecht wird man nicht länger automatisch geheilt.
  • Die Aufsätze der einzelnen Waffen: Jede Waffe hat individuelle Aufsätze und es gibt nun auch die sogenannten Agenten-Mods, welche Waffen besondere Eigenschaften verleihen.
  • Schrotpflinten sind Sekundärwaffen und wurden generell abgeschwächt.

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Der Zombiemodus kommt dieses Jahr mit drei verschiedenen Szenarieren daher, hat jedoch mit vielen technischen Problemen wie ständigen Abstürzen zu kämpfen, welche Treyarch erst einen Monat nach Erscheinungstag angefangen hat zu beheben. Klassische Perks wie Juggernog gibt es nicht mehr. Stattdessen entscheidet man sich vor Spielbeginn, vier von insgesamt 14 Perks zu verwenden, die einem unterschiedliche Fähigkeiten verleihen. Darunter ist unter anderem die Fähigkeit, gefallene Spieler schneller wiederbeleben zu können.

Der Battle Royale-Modus Blackout hebt sich durch einige Dinge von anderen Vertretern des Genres ab:

  • Auf der Karte sind verschiedene Arten von Granaten verteilt wie z.B. die Erschütterungsgranate, welche Gegner kurzzeitig stark in ihrer Bewegung einschränkt und es ihnen verwehrt, ihre Zielvorrichtung zu verwenden. Mit einer gut geworfenen Granate hat man selbst gegen Gegner mit besserer Ausrüstung die Oberhand.
  • An gewissen Standorten auf der Karte sind myteriöse Kisten aufzufinden wie man sie aus dem Zombiemodus kennt. In deren Nähe befinden sich mehrere Zombies und nach deren Abnleben belohnt euch die Kiste mit hochwertigen Gegenständen.
  • Es gibt verschiedene Fahrzeuge, um sich schneller fortbewegen zu können, mitunter ebenfalls Hubschrauber und Seeboote.

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Fazit

Mir persönlich hat Blackout gefallen, auch wenn ich mir stattdessen lieber eine Kampagne gewünscht hätte, wie sie auch in den Vorgängern vorhanden ist. Vor allem Call of Duty: Black Ops 2 bot hier Spielern viel Freiheit, indem sie sie vor Entscheidungen stellt, die den gesamten Spielverlauf beeinflussen. Das fehlt leider in Black Ops 4. Bis die Absturzprobleme im Zombiemodus vollständig behoben worden sind, werden längere Spielsitzungen hier leider nicht möglich sein. Der Mehrspieler ist für mich mit seinen neuen Spielmechaniken aber eine wilkommene Abwechslung und ich bin bereits darauf gespannt, welche Spezialisten in Zukunft noch hinzugefügt werden.

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