ValeriaCaissa

@valeriacaissa

Active vor 1 Woche, 2 Tagen
  • Der deutsche Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris war Ziel einer Parodie von Jan Böhmermann im ZDF Magazin Royale vom 16. September. In der Sendung wurde Twitch-Streamern vorgeworfen, für Glücksspiel bei Sp […]

    • Vollkommen korrekt, es ist lächerlich dass ein Streamer sich und den Hersteller so aus der Schußlinie herauszubringen versucht. Verantwortlich sind alle aber vor allem der Anbieter und die sollten bessere Bedingungen auch schaffen, ohne dass man ihnen vorher auf die Finger klopfen muss.

    • Das zielt nur gar nicht auf Kinder ab.

      • Was vollkommen egal ist, die Kids sinds die gucken.

        • Und wo ist das Problem darin, dass sie es gucken? Also wohlgemerkt einfach im allgemeinen? Poker läuft auch im Fernsehen, letztens erst wieder Maverick mit Mel Gibson mitten am Tage.

          • Man merkt an deinen Antworten, dass du so ganz grundsätzlich im RL mit dieser Frage noch nicht konfrontiert wurdest.

            • Man merkt, dass du versuchst abzulenken, anstatt tatsächlich die Frage zu beantworten.

              • Sagt ausgerechnet die Person, die es mit whataboutism versucht oO

                • Vielleicht solltest du den Unterschied zwischen Whataboutism und Beispielen lernen. Es geht darum zuzusehen wie jemand Glücksspiel spielt, das sind Beispiele von Glücksspiel – zum angucken.

          • Sorry, aber ganz schlechtes Beispiel. Du vergleichst ’nen Spielfilm, der durchaus einige gute moralische Ansätze besitzt, mit Glücksspiel ? Wenn dann komm bitte mit tatsächlich für Minderjährige nicht tauglichen TV-Sendungen wie Abzocker-Gewinnspiele diverser Sender oder Paradebeispiel „Werbung für eis.de“ am helllichten Nachmittag.

            Erklär vor allem Letzteres dann bitte mal Deinen Kindern. Aber Hey, in dieser modernen Zeit entspricht auch selbiges dann schon der Normalität und bestimmt kommt noch wer um die Ecke, der meint, man kann nicht früh genug aufklären 🙈
            Warum das aber so ist, hast Du Denkweisen wie den Deinigen zu verdanken, welche Gefahren und Risiken immer mehr ignorieren und damit Alles einfach immer früher stattfinden muss. Selbst dann, wenn Kinder dazu geistig definitiv noch nicht bereit sind.
            Nicht zuletzt solltest Du Dir mal Statistiken geben, wieviele 16-25 Jährige bereits enorm verschuldet sind und das hat seinen Grund. Bei gewissen Vorbildern und anhand deren Beeinflussung muss man sich darüber echt nicht wundern.

            • Ich vergleiche einen Spielfilm, weil es in dem Spielfilm um Glücksspiel geht und das jeder sehen kann, auch Kinder. Wenn ich behaupte, dass zusehen bei Glücksspiel sei hochproblematisch, ganz generell, dann hat das Konsequenzen und zwar das alles was mit Glücksspiel zutun hat, wo man den Akt des Glücksspielens sieht, problematisch ist. Ich kann nicht sagen“ Ja bei Twitch ist das schlimm aber wenn auf ProSieben Poker gespielt wird oder Mel Gibson in einem Film abräumt, dann ist das was ganz anderes“.

              Ich komme nicht mit was anderem, weil andere andere Themen sich nicht um Glücksspiel drehen. Eis.de geht bspw. um Sexspielzeug. Wobei ich keine Ahnung habe, warum das ein Problem sein soll aber vermutlich glaubst du auch Menschen masturbieren erst mit 18…

              Zurück zum eigentlichen Thema (sieht man, warum ich davon nicht geredet habe). Auch Schulden sind nicht das Thema, jedenfalls nicht im Allgemeinen. Das Thema ist Glücksspiel, Lootboxen, Kartenpakete und Ähnliches. Also bitte, gib mir die Statisten wieviele 8 bis 17 Jährigen durch Lootboxen und Co. extrem verschuldet sind.

              Fakten sind irgendwie besser als Moral.

              • Fakt ist…
                In mehreren Spielfilmen sieht man Poker-Szenen und die Leute könnten genauso gut MauMau oder ähnliches spielen. Eine Szene von einem Kartenspiel, welche keinen weiteren Einfluss auf den Zuschauer in dessen realem Leben hat. Nur so am Rande: Minderjährige haben keinen Zutritt zu realen Casinos.
                In Streams sieht man dagegen Case-Openings, welche ein Glücksspiel in einem auch von Minderjährigen gespielten Videospiel zeigen. Aufgrund Begehrtheit der Items dieser Lootboxen wird dabei deutlich Einfluss auf den Zuschauer genommen, das Verlangen nach diesen Items sogar noch gesteigert und die reelle Chance falsch vermittelt. Derartiges können vor allem Minderjährige oftmals nicht begreifen.

                Und warum ich Werbung für eis.de nannte ?
                Wegen Deiner schon vorprogrammierten Antwort und wie ich bereits schrieb: Alles muss immer früher stattfinden, auch wenn geistig noch gar nicht so weit. Dadurch wird eine vernünftige Kindheit aber blockiert und es werden Dinge zur Normalität erklärt, die zu jungen Menschen schaden. Kinder haben dabei schon gar nicht mehr die Zeit, um vernünftig aufzuwachsen und anständige Verhaltensweisen zu erlernen.
                Wie Dir aber auch bereits geschrieben wurde:

                Man merkt an deinen Antworten, dass du so ganz grundsätzlich im RL mit dieser Frage noch nicht konfrontiert wurdest.

                Deshalb auch hinsichtlich Deiner Frage zur Verschuldung von 8 bis 17 Jährigen:
                Die Kreditkarte von Mama/Papa geklaut, um damit Smartphone-Spiele zu finanzieren, ist Dir dann wohl auch noch unbekannt ? Kommt heutzutage leider auch immer öfters vor und auch dabei liegt der Grund an immer früheren falschen Verhaltensmustern, welche so einige Menschen heutzutage bereits nicht weiter schlimm finden.

                Das ist auch keine Frage der Moral sondern ganz einfach:
                Wenn Streamer, Influencer und Leute wie Du all diese Dinge für normal erklären, dann ist ein Kind noch nicht in der Lage, die negativen Folgen selbst zu sehen. Ein Kind lässt sich von Denk- und Verhaltensweisen der Streamer beeinflussen und eben auch davon, wenn immer mehr Menschen so denken wie Du. Damit trägst auch Du die Verantwortung für moderne Verhaltensweisen von Kindern und daraus resultierenden später Erwachsenen.
                Schon zu oft gesagt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Aber vielleicht teilst Du ja bereits dieses Schicksal 😉

                • Wenn du meinst, dass Poker zusehen unproblematisch ist, dann ist es auch unproblematisch Pack-Openings. Entweder ist es grundsätzlich ein Problem Glücksspiel zu sehen oder es ist kein Problem. Ich kann mich nicht hinstellen und sagen, Pack Openings sind ein Problem aber Poker ist okay. Es geht nur entweder oder. Altersbeschränkungen für irgendwelche Casinos sind völlig unerheblich. Es geht ganz grundsätzlich um Glücksspiel und dabei grundsätzlich darum ob das ansehen irgendwas mit einem macht oder nicht. Es geht nicht um irgendwelche Detailfragen, sondern um Grundätzlichkeit.

                  Wenn wir zu Detailfragen kommen, dann stellen wir wiederum fest, ja in den spielen die auch Kids spielen gibt es Mikrotransaktionen verschiedenster Art aber die Kids haben kein Einkommen, um hier irgendwie Geld reinzublasen. Daher kommen ja auch immer wieder Geschichten von den Kreditkarten der Eltern. Nur dass das halt hypothetische Ereignisse sind, Annahmen, Unterstellungen und keine statistischen Daten. Zu Mal schießt man sich damit selber ins Knie, eben man tatsächlich Glücksspiel wie eben Kartenspiel rausnehmen will, weil man ja nicht in ein Casino kommt. Wenn man einfach annimmt, die Minderjährigen nutzen falsche Informationen und die Daten anderer, geht das natürlich auch dafür.

                  „Derartiges können vor allem Minderjährige oftmals nicht begreifen.“

                  Eine typische Behauptung ohne jeden Beleg beim Thema Jugendschutz. Noch Mal, man kann sich ja gern Mal mit den Statistiken beschäftigen zum Thema Suchtverhalten (abseits von Substanzen) und dann noch Mal hier her zurückkommen.

                  „Und warum ich Werbung für eis.de nannte ?
                  Wegen Deiner schon vorprogrammierten Antwort und wie ich bereits schrieb: Alles muss immer früher stattfinden, auch wenn geistig noch gar nicht so weit. Dadurch wird eine vernünftige Kindheit aber blockiert und es werden Dinge zur Normalität erklärt, die zu jungen Menschen schaden. Kinder haben dabei schon gar nicht mehr die Zeit, um vernünftig aufzuwachsen und anständige Verhaltensweisen zu erlernen.“

                  Viel Text und auch wieder nur viel Annahme aber keine Fakten. Bauchgefühle sind keine Wahrheit und ersetzen keine Recherche. Du kannst gern versuchen herauszufinden, wie Werbung für Eis.de Menschen schadet. Bis dahin, würde ich solche Absätze schlichtweg nicht schreiben. Nicht dass du es nicht machen darfst aber du läufst Gefahr, dass irgendwer Mal von dir verlangt diese vagen Annahmen zu belegen.

                  „Schon zu oft gesagt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Aber vielleicht teilst Du ja bereits dieses Schicksal 😉“

                  Ich teile das Schicksal nicht, weil ich tatsächlich ständig dazu lerne. Bevor ich in die Tasten haue, recherchiere ich lieber zu einem Thema. Checke Fakten. Messe Erfahrungen nur sehr geringen wert bei, also von anderen als eben auch mir selbst.

          • 1.) Poker ist kein reines Glücksspiel.

            2.) Ich weiß jetzt nicht genau, was du meinst, aber das Poker, das ich aus dem TV kenne, da sitzt niemand und zahlt pro Runde 20 Euro Echtgeld ein. Da geht es um Preisgelder, die beim Turniersieg winken, ähnlich wie das bspw. auf der Tennis- oder Golftour zu sehen ist.

            3.) Natürlich ist das whataboutsim.

      • Meinst du echt Leute wie Monte kennen Ihre Zuschauerschaft nicht und wissen nicht genau wie alt Ihre Hauptzielgruppe ist? Natürlich richtet sich das an Kinder und Jugendliche. Muss man sich doch nur das Video angucken auf welchem Monte über die Gamescom läuft.

        • Die Spiele werden doch nicht für Monte produziert. Millionen von Menschen kaufen FIFA und Co. und das nicht erst seit gestern. Du kannst mir auch gern zeigen, dass die meisten Zuschauer von Streams minderjährig sind. Und auch bei der Gamescom können wir natürlich einen Alterscheck machen. Es wird wohl dasselbe Ergebnis geben wie sonst auch, wenn es um das Alter von Konsumenten aus dem Videospielesegment geht.

          • Darum gehts nicht. Es geht darum, dass ein Bestandteil des Spiels durch einen Multiplikator einer Zielgruppe schmackhaft gemacht werden soll. Dem Entwickler, der den Deal mit dem Streamer hat, ist das genau so egal dass da Kinder mit dabei sind wie dem Streamer der da mitmacht.

            Und es geht ja nicht um das Spiel. Es geht um den einen kleinen Bestandteil daraus, nämlich lass mal eine Menge X Lootboxen auf einmal öffnen.

            • Soll der Bestandteil des Spiels wirklich einer Zielgruppe schmackhaft gemacht werden? Hat der Streamer wirklich einen Deal mit dem Entwickler? Was wenn die Antworten auf beide Fragen „nein“ sind? Auf ein Mal hast du einen Stream, der gar nicht mehr diese Motivation hat, die du unterstellst. Mit einem mal gibt es keinen diabolischen Masterplan mehr. Jetzt ist nur noch der Streamer, der da Lootboxen öffnet und Zuschauer die dem zusehen, ja vielleicht auch Minderjährige aber alles ohne diese geplante Manipulation.

              • Solo kommentierte vor 1 Woche, 5 Tagen

                Kapitalismus ziehlt doch auf Manipulation ab damit die Leute mehr konsumieren. Ich glaub da Brauch es keinen diabolischen Masterplan um zu verstehen dass der Egoismus und der Trieb nach mehr Geld und Macht die Gesellschaft weltweit verdorben hat. Angeführt von Staaten die sich auch wieder die Taschen füllen und gekonnt ignorant vergessen diejenigen zu schützen die sich am wenigsten wehren können. Auch die Streamer sind Teil des grossen Games 😉 selbst wenn sie es gar nicht wissen.

                • Korrekt, es braucht keinen diabolischen Masterplan oder Verschwörungstheorien für die moderne Gier nach Geld und Macht. Auch Streamer & Co. sind nur ein kleines Rad im Getriebe: egoistisch, verantwortungslos und rücksichtslos. Hauptsache, es spült Geld in die eigene Kasse.
                  Problematisch wird’s, wenn eigentlich erwachsene Konsumenten all die negativen Folgen ebenso ignorieren. Dann dient solche Denkweise auch nur noch der endlosen Gier nach Geld und Ruhm auch solcher Streamer.
                  Umso mehr Kinder unter solchen Verhaltensweisen aufwachsen, umso schlimmer wird’s dann auch in der erwachsenen Gesellschaft. Das merkt man mittlerweile bei sehr vielen Themen schon deutlich, denn wie unten schon geschrieben: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

                  Persönlich suche ich bei den sogenannten Content-Creatorn ja immer noch den Content. Ich sehe nur sehr stupides Entertainment. „Brot und Spiele“ kannten aber schon die Römer und man weiß, wo das hinführte 😉

                  • Streamer sind zigtausende von menschen. Eine Freundin von mir ist eine Streameirn. Sie ist nicht egoistisch, sie ist nicht verantworungslos und sie ist auch nicht rücksichtslos. Sie interessiert sich nicht dafür, Geld in die eigene Kasse zu spühlen. Sie investiert alles was sie bekommt direkt ins Streaming, obwohl sie es gar nicht müsste. Von demher ist deine Aussage bestenfalls unüberlegt, schlimmstenfalls bösartig.

                    Welche negativen Folgen ignoriert man denn eigentlich? Du sagtest „all die“ also gibt es sogar noch mehr als eine.

                    Bei wie vielen Themen merkt man eigentlich mittlerweile schon deutlich, dass es schlimmer wird?

                    Oh und der letzte Satz ist bestimmt auf spätrömische Dekadenz gemünzt, richtig? Puh…

                    • Grundsätzlich geht es um Beeinflussung der Zuschauer in allen Belangen und welch negative Folgen diese mittlerweile auch auf’s reale Leben hat, haben wir u.a. ja zuletzt auf der Gamescom erlebt.

                      Leider sehen das Leute wie Du aber nicht, denn Du siehst nur das pure Entertainment. Ein Entertainment, welches bei angesagten Streamern grundsätzlich auf Geld und Macht ausgelegt ist und sich danach auch deren Content richtet. Anstatt mit Deiner Freundin zu kommen, die sehr wahrscheinlich (noch) nicht zu derartigen Streamern gehört, solltest Du lieber mal hinterfragen wie man denn extrem viele Follower bekommt ? Allein mit achso freundlichen und netten Worten nämlich nicht. Erfolgreiches Streaming ist bereits ein durchorganisierter Job, der sich nach Wirtschaftsregeln richtet.

                      Aber ich könnte Dich auch einfach fragen: wieso verschwendest Du Deine Zeit mit irgendwelchen Streams, in der Du doch selber aktiv Dinge machen könntest ?
                      Ich werde nämlich sowieso niemals verstehen, warum sich Gamer lieber Streams anschauen anstatt selbst das Spiel zu spielen. Aber Du kommst mir bestimmt dann mit „in der U-Bahn“ o.ä.
                      Sorry, mea culpa 😉 ich vergaß, wir leben ja in einer Zeit, in der sich das reale Leben auch nur noch auf ’nem Bildschirm abspielt während das echte Leben an einem vorbeizieht. Eine Beschäftigung mit wirklich wichtigen Dingen, vielleicht auch tatsächlichen Fakten anstatt Social Media wäre ja in U-Bahn & Co. auch bereits zu viel verlangt, viel zu anstrengend und dann lieber doch stupides Entertainment.
                      Welche Meinungen sich zu wirklich wichtigen Themen aus solchem Verhalten ergeben und das Ganze dann auch noch bei zukünftiger Wahlberechtigung ab 16… Tja, Du wolltest doch negative Konsequenzen genannt haben, wäre auch wieder eine, aber bestimmt sowieso ok, wenn am Ende Streamer, Influencer & Co. doch mal als Politiker antreten 🙈

                      Und inwiefern „Brot und Spiele“ kannst Du selber drauf kommen, wenn die Menschheit sich bald nur noch stupidem Entertainment zur Bereicherung von ein paar wenigen hingibt und dabei wirklich relevante Konsequenzen für’s reale Leben bereits ignoriert. Wenn’s so weitergeht, wünsch ich Dir schon jetzt viel Spaß bei der Erziehung Deiner Kinder, denn wenn’s nach Dir geht, dürfen die ja bereits in der Kita dann Alles und notfalls: Folge den Streamern, Du wirst schon sehen, wo das hinführt 😉
                      Ein Vorbild „Monte“ taugt dann auch bestimmt für vernünftige Verhaltensweisen 😅

                • Wenn ich sage, dass etwas schmackhaft gemacht werden soll, dann steht da ein Plan dahinter. Diabolisch ist dann die Überspitzung. Aber ich seh schon, es geht dir gar nicht ums Thema, sondern ums ranten über die schlimme, kapitalistische Welt. Also.. go on, viva la revolution.

                  • Solo kommentierte vor 1 Woche, 4 Tagen

                    Geht mir schon um des Thema und als Reaktion auf deinen Beitrag. Ich will dir eigentlich sagen dass die meisten streamen um Geld damit zu verdienen. Mag sein dass deine Freundin nicht so ist aber du kannst doch nicht leugnen, wenn sie damit viel verdienen könnte, es nicht nehmen würde. Des Problem an der Geschichte ist dass man meistens schon etwas dubioses fördert wenn man unter den gut verdienen ist. Ich will niemandem was unterstellen aber so läuft es halt meistens. Und nein die Leute müssen es nicht Mal bewusst machen bzw. unwissend.

    • Warum soll der Staat aktiver werden, wenn das was man behauptet gar nicht stimmt? Kinder sind nicht besonders von Spielsucht betroffen, wie denn auch? Sie haben ja gar nicht das Einkommen und die Möglichkeiten. Eine Sucht ist nicht ein Mal viel Geld auszugeben, Sucht ist deutlich komplexer (siehe auch Videospielsucht). Erwachsene sind die tatsächlich Suchtbetroffene. Geben Minderjährige trotzdem Geld dort aus? Sicher aber warum auch nicht? Wir haben damals Sticker, Sammelkarten und Co. gekauft. Gogos, Pogs oh mir fällt da einiges ein!

      Das heißt nicht, man solle nicht trotzdem regulieren und Leute wie Streamer sollten deutlichere Warnmeldungen anzeigen oder nennen aber eben eher für Erwachsene als Kinder.

      • Roan kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

        Kinder und Jugendliche sind für sämtliche Süchte viel anfälliger als Erwachsene. Das diese unter Umständen noch nicht so viel Geld haben ist dabei irrelevant, Glücksspielsucht kann auch entstehen ohne dass man echtes Geld ausgibt (man gerät dann sogar noch viel eher darein, weil die Konsequenzen nicht direkt spürbar sind, bis es irgendwann tatsächlich um Geld geht). Direkt mit Geld zahlt man ja sowieso fast nirgends bei Spielen, was auch psychologische Gründe hat: Fiktive ingame Währungen geben wir leichter aus als echtes Geld. Je komplexer die Umrechnung zu echtem Geld desto eher verliert man den Bezug dazu, wie viel Geld man da gerade zahlt. Auch in Spielhallen nutzt man unter anderem deshalb kein Echtgeld während der Spiele.

        Und im übrigen haben viele Kinder und Jugendliche mehr Geld als man glaubt. Die meisten bekommen Taschengeld und viele Jugendliche verdienen sich noch etwas nebenbei dazu. Sie haben aber üblicherweise keine laufenden Ausgaben, wie Miete usw. Nicht ohne Grund gibt es einen sehr großen Markt der sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet, da wird sehr viel Geld verdient.

        • Zuerst ein Mal gibt es keinerlei Beleg dafür, dass Kinder und Jugendliche anfälliger wären als Erwachsene. Wir können uns von mir aus ja gern die Suchtzentren anschauen und dann überprüfen wer da mehrheitlich zu finden ist. Ich tippe auf Erwachsene Menschen. Eine Glücksspielsucht ohne Geld auszugeben mag es durchaus geben, eine normale Spielsucht dann eben. Allerdings wohl kaum sonderlich weit verbreitet. Für eine tatsächliche Glücksspielsucht braucht es Geld. Ohne Einkommen, spielst du mit Taschengeld und wir haben Statistiken zum Taschengeld. Das ist je nach Alter unterschiedlich, erreicht aber kaum über 50 Euro. Nicht gerade ein Betrag mit dem man sich Süchte finanzieren kann.

          Was soll das eigentlich für ein Markt sein, der sich so an Kinder und Jugendliche richtet? Video-Spiele an sich können es nicht sein, denn die Mehrheit ist schon seit langer Zeit erwachsen auf diesem Markt.

          • Roan kommentierte vor 1 Woche, 3 Tagen

            Natürlich ist die Mehrheit der Süchtigen aktuell erwachsen, was aber kein Beweis für deine Theorie ist, sondern vielmehr zeigt, dass die Gesetze zum Jugendschutz gut funktionieren. Unter 18 jährige darf kein Zugriff auf Glücksspiel gemacht werden, außerhalb des Internets wird das auch sehr rigoros überprüft, im Internet ist das schwierig.

            Wie ich aber bereits erklärt habe wird die Gefahr durch z.b. lootboxen oder dergleichen stark unterschätzt, somit wird meist nicht erkannt dass eine Sucht besteht. Die sucht wird dann erst erkannt, wenn es viel zu spät ist. Ist bei Alkoholsucht ja nicht anders, auch die wird oft erst viel zu spät erkannt, wenn jemand z.b. betrunken einen Unfall gebaut hat (so war es bei meinem Vater), solange nichts passiert und man nicht von außen zur Therapie gezwungen wird ändert sich für die meisten nie was. Im Fall von Glücksspielsucht ist es halt wenn man massive Schulden hat. Aber es ist ja sinnvoller wenn es gar nicht erst soweit kommt, und dazu muss man viel früher ansetzen und eben vor allem Jugendliche davor bewahren Glücksspiel ausgesetzt zu werden, damit eine Sucht gar nicht erst beginnen kann.

      • Cool, nach dem Schema könnten wir uns die komplette Kindheitspädagogik, Kinder-/ Jugendschutz sparen und erst anfangen zu erziehen, wenn sich jemand aktiv inklusive negativen Folgen beteiligen kann.
        Warum präventiv arbeiten, wenn man Brandbekämpfung machen kann, richtig? Das wird in DE übrigens eh schon primär so gemacht, daher verdient man (im Gegensatz zu wirklich entwickelten Ländern) in der Grundschule, Kita, Kiga etc. kaum Geld.

        Zum Sticker, bla Vergleich….seit Jaaaahren wird darauf hingewiesen, dass ein realer Gegenwert, der i.d.R. gegen reales Geld (passend) bezahlt wird, etwas grundlegend anderes ist, als Geld in Fantasie-Währungen zur Verschleierung zu tauschen, um dann i.d.R. nicht passend zu bezahlen und abschließend nicht mal etwas dafür in der Hand zu haben. An der Kasse bekommst du direktes Feedback, hast du Geld > kaufe, hast du kein Geld > klau es/ leg es zurück = Wertvermittlung von Währung. Digital fehlt das aufgrund zeitverzögerter Bezahlungen.
        Dazu kommen die ganzen digitalen Verlockungen, wie z.B. über Handyrechnung (der Family-Card/ Eltern), PayPal und bla zu zahlen. Der aktuelle Trend mit kaufe jetzt, zahle in XXX Tagen kommt noch on top.

        • Nein, wir können uns nicht die gesamte Kindheitspädagogik und Jugendschütz sparen. Man kann es aber etwas rationaler sehen, anstatt sich einlullen zulassen vom „Denk einer an die Kinder“-Nonsens, der für jeden Mist herangezogen wird. Pornographie, Blut in Spielen, Okkulte Symbole, was wurde noch nicht mit der Begründung von Kindern eingeschränkt oder verboten?

          Präventiv zu arbeiten heißt hier nicht Kinder nicht damit in Kontakt kommen zu lassen. Wie soll das helfen? Da wird man 18 Jahre abgeschirmt und dann von einem Tag auf den anderen ist alles in Ordnung, weil man ja erwachsen ist. So sieht der Gedanke vielfach aus, X ab 18 machen und alles ist gut. Da ist aber keine Prävention, sondern ignorant und fahrlässig. Ein Minderjähriger lernt zügig die Gefahren von Glücksspiel, ohne die Gefahr Haus, Wohnung und Familie zu verlieren. Die Erfahrung sich für fünfzig Euro Lootboxen zu kaufen und am Ende nichts in der Hand zu haben, das ist Pädagogik. Auch die Erfahrung Geld in ein Spiel zu stecken und fünf Jahre später wird der Saft abgedreht und das Taschengeld darin ist futsch, das ist Pädagogik. Auch Aufklärung über Mechanismen und Tricks ist Pädagogik. Aber nichts zutun, einfach Minderjährige in Luftpolsterfolie zu stecken, keine Erfahrung machen zu lassen und so zutun als seien sie diejenigen auf die alles abzielt obwohl es in Wahrheit Erwachsene sind und die ihr Leben aus unterschiedlichsten Gründen nicht im Griff haben? Das ist kein Jugendschütz und hat mit Pädagogik erst Recht nichts zutun.

          Und was die Zeitverzögerung angeht. Ja kann problematisch sein aber auch hier macht man seine Erfahrungen. Man lernt doch sehr schnell, wenn man kein Geld mehr hat.

          • Da du so schöne Ideen zu Pädagogik hast, sollte dir die Auswirkung von Prägung ab Kindesalter dann ja bekannt sein.
            Pornographie und Suchtpotenziale (die bereits durch indirekte Erfahrungen beginnen) mit ZDF-Feindbild Shooter, konservativen Kampagnen über Okkultismus der 70er/ 80er Jahre in einen Topf zu werfen, ist wirr an den Haaren herbeigezogen.

            Das Prinzip „Heiße Herdplatte“ hat Grenzen, deswegen gibt es ja Pädagogik, Psycholgie, soziale Arbeit, Regeln und Gesetze unter Beachtung von Selbst-/ Fremd-/ Kinder-/ Jugendschutz. Aber hey….früher gabs auch noch den Rohrstock in der Schule. Aus den Be…oder eher Getroffenen ist ja auch was geworden. 😄

            • Wo ist das an den Haaren herbeigezogen? Du sagst das aber ohne das irgendwie weiter auszuführen. Alles ist typisch konservativ. Die Ablehnung von Glücksspiel, Gewalt, Sex, Okkultismus, man könnte sogar Genussmittel wie Cannabis dazunehmen, wenn es sich nicht durch seine biologische Komponente von diesen Dingen abgrenzen würde (I know, Sex ist biologisch har, har aber ich denke es ist klar wie es gemeint ist).

              Ich stimme dir zu, das Prinzip „heiße Herdplatte“ hat Grenzen aber es ist sinnvoller mit der heißen Herdplatte in einer prägenden Phase des Lebens in Kontakt zu kommen als achtzehn Jahre lang davon abgeschirmt worden zusein und dann erzählt zu bekommen, dass man erwachsen sei und heiße Herdplatten einem nichts mehr tun.

              Der Rohrstock ist kaum vergleichbar mit einer eigenen Erfahrung mit einem Thema wie bspw. eben Glücksspiel. In einem Fall wird von einer fremden Person Gewalt gegen den Körper angewendet. Im anderen Fall gibt man etwas Taschengeld aus und sieht es davonfließen, während man Nieten zieht. Aus der Gewalt lernen Kinder vor allem, dass Gewalt eine Lösungsstrategie ist. Aus einem Verlust im Glücksspiel lernt man dagegen recht früh einfach nur, dass immer die Bank gewinnt.

  • Für Technik kann man jede Menge Geld ausgeben, gerade als Technik-Enthusiast. Doch Twitch-Streamer Mizkif kam nun ein Setup unter, das ihn selbst sprachlos zurückließ.

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    • Wokismus ist eben inhärent diskriminierend. Es ist kein Wunder, dass er solche Blüten treibt, gerade bei einem Konzern der anscheinend komplett im freien Fall ist und nicht mehr wirklich weiß wohin eigentlich. Es könnte so einfach sein aber man hat vermutlich schon zuviele Mitarbeiter dieser Art eingestellt.

      • Dieses hin und her ist extrem auffällig. Auf der einen Seite fordert man alle Menschen egalitär zu behandeln aber sobald jemand sich anmalt, verkleidet oder Ähnliches, wird es schnell wahnsinnig eklig. Plötzlich ist es wichtig, welche Hautfarbe und Herkunft man hat, nicht nur du, sondern auch andere. Hat du bestimmte Eigenschaften, dann darfst du etwas, das du mit anderen Eigenschaften aber nicht darf. Witzig wird es aber, wenn du die geforderten Eigenschaften hast, dann aber nicht die richtige Meinung, dann ist es mit einem Mal egal dass du diese Eigenschaften hast, denn es zählt nur die Meinung von dem, der maximal echauffiert ist, selbst wenn diese Person nur hypothetisch existiert.

        Es ist wahnwitzig und es zeigt sich schnell, dass die Forderung nach Gleichheit nur ein Feigenblatt ist, unter dem sich sehr unangenehme Vorstellungen verbergen.

        Dazu passend auch der ganze Rasse-Begriff im amerikanischen Raum. Wäre es einem ernst mit Gleichheit für alle, würde man als aller erstes diesen Begriff bekämpfen, der ja die Basis ist für Rassismus. Stattdessen nimmt man ihn an und nutzt ihn, was äußerst gruselig ist.

    • Die Leute sind empört weil man menschlichen Eigenschaften einen Wert beimisst. Das Konzept nennt sich Rassismus bei Herkunft und Hautfarbe, Sexismus beim Geschlecht und so weiter.

      Auch anderswo regt man sich nicht auf, er halt zwei Menschen schwul sind, sondern weil man in „lgtbq+“-community denkt. Menschen sind nicht schwul, bi, trans ect. als natürliche Eigenschaft, sondern das ist ihr sein, ihre gesamte Identität. Man ist genervt von der oberflächlichen Tokenisierung, einem Quotierungswahn und der damit verbundenen Prioritätenverschiebung. Und die dahinterliegende Ideologie ist eben nicht super nett und freundlich, sondern oberflächlich, identitär und gefährlich.

  • Die Streaming-Plattform Twitch hat die Streamerin STPeach wegen eines angeblich zu gewagten Cosplays der Figur „Raven“ aus Teen Titans für 24 Stunden gebannt. Die Streamerin fand den Bann so albern, dass sie dana […]

    • Vielleicht hast du nicht nur Probleme mit Nacktheit aber die Grundlage ist nun Mal Nacktheit. Du ziehst eine direkte Verbindung von Nacktheit zu Negativität. Da führt kein Weg dran vorbei. Du könntest nicht darlegen, warum es ein Problem darstellt. Stattdessen wiederholst du den Normalitätsquatsch und unterstellst mir Whataboutism, nur aufgrund des Verweises auf andere Dinge.

      • T.M.P. kommentierte vor 5 Monaten

        Nein, mein Problem ist das Zurschaustellen von, zumindest für Kinder und Jugendliche, falschen zwischenmenschlichen Verhaltens.
        Aus gleichem Grund lehne ich diese Gangster-Rap Idioten ab, und die sind eher selten nackt.

        Mein Problem ist es leicht beeinflussbaren Personen mittels Vorbildfunktion schädliches Verhalten anzulernen.

        Dein Problem ist, dass du nicht erkennst, dass solch ein Verhalten überhaupt schädlich sein kann. Was mich in einem Maß verblüfft, dass ich mich frage, ob du mich die ganze Zeit nur trollst.^^

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