Tectrek

@tectrek

Active vor 2 Monaten, 2 Wochen
  • Nach dem Erfolg von Witcher und Arcane wurden eine ganze Reihe von TV-Serien zu Videospielen angekündigt. Wir fassen für euch zusammen, was darüber bekannt ist.

    Videospielverfilmungen haben sich in der Ve […]

    • „Bei den TV-Serien haben Witcher und Halo für positive Überraschungen gesorgt und den Weg für weitere Serien bereitet.“

      Bei Witcher kann man sich ja streiten wie gut die Serie war, aber Halo als positives Beispiel zu nennen ist mehr als gewagt. Hätte da lieber Arcane erwähnt gesehen.

  • Der Publisher Activision Blizzard hat ein Tool veröffentlicht, das die Diversität der Charaktere in ihrem Spiel messen soll. Dafür kassierten sie viele negative Reaktionen und sogar ihre eigenen Mitarbeiter di […]

    • Ahje… mal wieder so viel falsch in dem Podcast.

      1. Geht es bei dem Tool (welches niemand gebraucht hat), soweit ich das verstanden habe, darum, dass man keine unterrepräsentierten Eigenschaften übersehen möchte, auf Grund des eigenen bias. Ergo ging es nicht darum Eigenschaften zu bewerten, sondern diese ins Verhältnis der Repräsentanz in den Spielen zu setzen, auch wenn Blizz diese Idee ganz offensichtlich nicht vermitteln konnte und die innerhalb von Minuten unter gestormten shit begraben wurde. (zwar zurecht, asus offensichtlichen Gründen, aber in der Berichterstattung sollte man wenigstens mit der Sicht des „benefit of the doubt“ !korrekt! erklären können, was das Subjekt des Gesprächs war)
      2. Mich hat es gewundert, dass niemand was gesagt hat als mehrmals das Wort „Rasse“ mit der Hautfarbe der Menschen in Verbindung gebracht wurde. Rasse hat in dem Chart auch seinen Platz, weil bspw. Winston eben kein Mensch ist, sondern ein Affe. Faktisch also einer anderen Rasse angehört. ABER (hoffentlich aus Verpeiltheit und nicht Uninformiertheit) den Begriff im Kontext der Kultur und Hautfarbe zu benutzen ist mehr als grenzwertig und auf einer Linie mit dem Problem, welches dem Chart zugrunde liegt.
      3. Ich stimme aber zu, dass der braindrain vermutlich die größte Geisel sein wird mit der dieser Konzern in Zukunft zu kämpfen haben wird. Und zusätzlich würde ich noch sagen, dass diejenigen die da für die PR der letzten Monate zuständig waren, so schnell es geht entlassen werden sollten.
      4. Riot hier als Positivbeispiel zu nennen ist etwas mit dem ich sehr vorsichtig wäre. Soweit ich weiß haben die einfach Geld bezahlt und damit die schlechte PR um den Prozess verstummen lassen. Ob sich da etwas intern verändert hat seitdem wird sich auf lange Sicht zeigen müssen. Diese Firma hat es über ein Jahrzehnt geschafft, dass das Thema unter den Tisch gekehrt wurde und es würde mich nicht wundern, wenn die einfach nur noch ausgefeiltere Methoden entwickelt hätten um relevante Klagen verstummen zu lassen. Zudem man hier gut sieht, dass Konsumenten weitaus bereitwilliger sind die Probleme zu ignorieren, wenn die Produkte einer Firma taugen.
      5. Mein persönliches Problem ist bei der gesamten Thematik mittlerweile, dass 99% aller Medienproduktionen sich nur noch wie Tokenism anfühlen. Manche diverse Charaktere sind halt diverser als andere, i guess? Man versucht irgendwie für gute PR und eine Erweiterung der potenziellen Zielgruppe diversere Casts in die Produktionen reinzuquetschen, was die resultierenden Charaktere automatisch auf deren „diverse “ Eigenschaft reduziert, was eigentlich der Inbegriff von Rassismus und Sexismus ist, während man bewusst auf andere Stereotypen verzichtet (was ja z.B. zum Meme wurde als Blizz in WoW aufreizende Bilder von Damen mit Obst ersetzt hat). Oder bspw. bei Overwatch wo anfangs eine Pose von Tracer verändert wurde, die laut einer Hand voll Personen zu sehr ihren Po betont hat. Weil ein Charakter wie Tracer nicht auch ein wenig sexy oder neckisch sein darf/kann? Und dann auch noch zu einer Pose verändert wurde die im Endeffekt das gleiche macht, nur eine leicht andere Perspektive hat und dabei noch PinUp-Fotos referenziert? Ist die Stärke von (unter anderem OWs) Charakteren nicht eigentlich, dass sie Tiefe haben und nicht nur Abziehbildchen sind, mit einer Eigenschaft? Die gesamte Entscheidungsfindung wirkt immer häufiger abstrus und willkürlich, um einen lautstarken Haufen auf Twitter zu besänftigen, der sich nicht mal für die Spiele selbst interessiert. Und ich kann es niemandem verübeln, dass Produkte darunter leiden, wenn von oben erstmal die Anweisung kommt, dass man bitte zwei Dutzend Boxen abhacken können muss, um jedwede Eigenschaft zu integrieren, die eigentlich niemanden jucken sollte. Das letzte Mal als ich eine non-hetero Beziehung zwischen zwei Charakteren gesehen habe, ohne dass es wirkte als hätte der Produzent am liebsten drei rote Pfeile ins Bild quetschen wollen, mit der Aufschrift: „Guck mal!! Das sind zwei Frauen!! …als Main-Characters!! …und die sind homosexuell!!! Guck!! GUCK WIE DIVERS WIE SIND!!“ war tatsächlich Arcane mit Vi und Cait. Weil dort (wie bei Tracer z.B. auch) deren Sexualität nur eine nebensächliche Eigenschaft des gesamten vielschichtigen Charakters war, statt DIE charakterdefinierende Eigenschaft.

      Und es hört einfach nicht auf, egal wie oft die Firmen damit auf die Schnauze fliegen. Muss da in einer Hinsicht auch Asmon zustimmen – die Firmen sollen einfach wieder damit anfangen gute Produkte zu erschaffen, statt sich dem modernen cercljerk der Identitäts-Diversen hinzugeben. Denn gute Produkte werden automatisch viele interessante Charaktere beinhalten.

      •  Oder bspw. bei Overwatch wo anfangs eine Pose von Tracer verändert wurde, die laut einer Hand voll Personen zu sehr ihren Po betont hat. 

        Witzig, dass du gerade dieses Beispiel erwähnst. Ihre Pose wurde nicht wegen Sexualisierung geändert, sondern weil es zu ihrem Charakter nicht gepasst hat. Der ursprüngliche reddit-Post, auf dem die Änderung basiert, besagt spezifisch, dass die Person kein Problem mit sexy Posen hat, solange sie passen (siehe Widowmaker). Zu Tracer hat es nicht gepasst, die Devs haben zugestimmt und es wurde geändert.

        Und mal abgesehen davon: Bei der neuen Pose sieht man genauso viel Hintern. Es ist nur „more quirky“.

        • Sag ich ja. Hat im Endeffekt nichts verändert. Und ich finde nicht, dass die alte Pose viel weniger zu ihr passt als die neue. Wie geschrieben, bin ich durchaus dafür, dass Charaktere auch mal aus ihrer „Rolle“ ausbrechen dürfen. 🙂
          Widowmaker ist ja auch nicht nur femme fatale, sondern hat eine relativ tragische Hintergrundgeschichte. Und im Weihnachtscomic ist es eben auch mal schön zu sehen, dass Tracer auch „normal“ kann und nicht nur „quirky“ ist.
          Meine mich zu erinnern, dass die Chars im Spiel irgendwie eindimensionaler wirken.

          • Hat im Endeffekt nichts verändert. 

            Natürlich hat sich etwas geändert. Die Pose ist jetzt mehr quirky. Darum ging es ja auch.

    • Muss ja nicht mal ein Nebencharakter sein, was AC eigentlich gut gezeigt hat in Syndicate und Origins. Problematisch war dann halt, dass man Evie und Aya auf die zweite Bank verwiesen hat und die Hälfte ihrer „Screentime“ rausgeschnitten hat. (laut Berichten)
      Und das ist unfassbar schade, weil ich beide Charaktere tausendmal besser fand als ihr männliches Gegenstück in Form von Jacob (Bruder) oder Bayek (Partner).

      • Genau das meine ich. Eigentlich müsste es dann auch tatsächlich 2 angepasste Storys geben, aber das wäre dann natürlich doppelte Entwicklung. Hätte aber durchaus Wiederspielwert.

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