Roan

@roan

Active vor 1 Woche, 4 Tagen
  • Vertreter der Angestellten der Stadt „New York City“ haben Klage gegen Activision Blizzard (Call of Duty, WoW, Diablo 3) eingerichtet. Sie sehen die Pension ihrer Lehrer, Polizisten und Feuerwehrleute bed […]

    • Roan kommentierte vor 3 Wochen, 1 Tag

      Der Kommentar ist schon etwas älter, aber da muss ich mich zu äußern, weil die Aussage schlicht falsch ist.

      Bei Zivilprozessen (und darum geht es ja hier) ist öffentliches Interesse irrelevant. Tatsächlich besteht wohl so gut wie nie ein öffentliches Interesse an einem Zivilprozess, dabei geht es ja um private Auseinandersetzungen. Einstellungen aufgrund von fehlendem öffentlichen Interesse gibt es nur im Strafverfahren und auch da nur auf Vorschlag des Staatsanwalts.

      Es gibt öfter Mal Einstellungen in Zivilprozessen aufgrund von außergerichtlichen Vergleichen. Dies ist aber auch in den USA sehr häufig der Fall, die meisten Prozesse werden außerhalb des Gerichts beendet (schlicht auch weil Konzerne oft kein Interesse an ein Grundsatzurteil haben und lieber einzelne Kläger eine Vergleichssumme zahlen.

      Was der Unterschied zu den USA ist, dass die Summen bei Schadensersatzklagen und ähnlichem deutlich niedriger sind, weil man nur tatsächlich entstandenen schaden ersetzt bekommt und diesen auch nachweisen muss und weil hier die Gerichte einen gesunden Menschenverstand voraussetzen und nicht erwarten dass auf wirklich jede Kleinigkeit durch Warnhinweise hingewiesen werden muss.

  • Die Twitch-Streamerin Imane „Pokimane“ Anys (26) warnt in einem TikTok-Video vor einer raffinierten und aufwändigen Betrugsmasche, auf die sie beinahe hereingefallen wäre. Sie sagt, Leute hätten sie kontak […]

    • Roan kommentierte vor 4 Wochen, 1 Tag

      Das weiß man aber nur wenn man etwas technische Erfahrung hat. Die meisten wissen das nicht. Die schauen maximal auf den Absender und wenn das in Ordnung aussieht dann passt es. Das es gerade bei Mails sehr leicht ist zu täuschen ist immer noch sehr vielen bewusst, auch vielen jungen Menschen die eigentlich mit der Technik aufgewachsen sind (aber auch viel zu leichtfertig sind und oft nur wenig von den Medien verstehen).

      • Man möchte meinen, junge Leute würden es besser wissen. Aber während meine kleine Schwester auf jeden noch so verdächtigen Link klickt, fragt meine Mutter lieber 10 Mal nach, weil sie skeptisch ist.

        Ich glaube, viel zu viele sind, wie du schon sagst, leichtfertig oder aber auch einfach nur zu faul, etwas zu überprüfen. Am fehlenden technischen Wissen wird es sicher auch zum Teil liegen.

        Vielleicht sollte in Schulen so langsam der Umgang mit dem Internet gelehrt werden.

  • Der ehemalige Overwatch-Profi Félix Lengyel (26) ist als xQc einer der größten Streamer auf Twitch. Mit der Streamerin Sammy „Adeptthebest“ führte er eine recht turbulente Beziehung. Im September 2022 gaben d […]

    • Roan kommentierte vor 1 Monat

      Wobei man zugeben muss, dass der Unterschied zwischen Besitz und Eigentum recht kompliziert ist und wahrscheinlich den wenigsten bewusst ist. Halter und Eigentümer eines Kfz können sich unterscheiden und entscheidend für die Frage des Eigentums ist in Deutschland nur wer in der Zulassungsbescheinigung Teil II steht. In den USA scheint das wohl ähnlich geregelt zu sein.

      Wenn sich die beiden nicht einig werden und die keinen Vertrag geschlossen haben, kann es trotzdem durchaus noch interessant werden. Klar das Eigentum steht fest, aber wenn die Ex als Halterin eingetragen ist, darf sie das kfz grds nutzen. Bei sowas ist es immer sehr ratsam genau vertraglich festzuhalten wie bei einer Trennung verfahren werden soll. Aber ernsthaft, wer macht das schon während einer Beziehung?

      • Melon kommentierte vor 1 Monat

        Die Sachlage ist eindeutig. Sowohl in Deutschland, als auch in den USA. Ein Eigentümer hat immer das Recht an der Sache. Besitzer hingegen dürfen eine Sache nur so lange in dem Ausmaß nutzen, wie es der Eigentümer erlaubt. Selbst ohne Vertrag. Will er das Auto zurück und sie gibt es nicht raus, kann er sie verklagen und bekommt Recht.

  • Imane „Pokimane“ Anys (26) ist eine der größten Streamerinnen auf Twitch. Sie ist so erfolgreich, dass sie es sich jetzt leisten konnte, ihren Eltern ein besonderes Geschenk zu machen: ihren Ruhestand zu finan […]

    • Roan kommentierte vor 1 Monat, 1 Woche

      Im Fall einer gemeinnützigen Spende ist diese selbstverständlich zweckgebunden, wenn da der Zweck nicht mit finanziert wird, macht man sich sogar ggf strafbar.

      Aber das ist hier selbstverständlich nicht der Fall, es ist ja eher vergleichbar wie wenn man Musikern in einer Einkaufspassage Geld gibt. In diesen Fällen spendet man nicht einem Zweck sondern einer Person. Ich halte den Begriff Spende auch für ungünstig, denn eigentlich ist eine Spende eine Leistung ohne Gegenleistung (für einen selbst). Bei Streamern oder auch den Straßenmusikern gibt es aber ja eine Gegenleistung, die zwar unabhängig der Spende ist, aber ohne Spenden sicher nicht lange fortgeführt würde. Man gibt der Person also Geld um deren Leistung zu honorieren. Somit wäre freiwillige Gage passender als Begriff. Und wie bei jeder Gage ist der Empfänger dieser Gage völlig frei mit dem Geld zu tun oder lassen was er will. Bei Arbeitslohn kann sich der Arbeitgeber ja auch nicht darüber aufregen, was man mit dem Geld macht. Der Unterschied ist lediglich, dass jemand der freiwillig Gage zahlt jederzeit damit aufhören kann, wenn es ihm nicht gefällt was derjenige damit macht (das bisher gegebene hat er natürlich trotzdem keinen Einfluss drauf, das ist weg), ein Arbeitgeber darf nicht einfach aufhören Gehalt zu zahlen und darf auch niemanden einfach kündigen nur weil es ihm nicht gefällt was derjenige mit dem Gehalt macht.

      Aber ja, die Debatte ist eine reine Neiddebatte. Bezweifle tatsächlich auch, dass die Kritiker alle wirklich Geld gegeben haben (und wenn dann wahrscheinlich höchstens wenige Dollar), behaupten lässt sich ja vieles.

    • Roan kommentierte vor 1 Monat, 1 Woche

      Ich würde es nicht machen, da ich nicht in der Öffentlichkeit stehe und es mir komplett egal ist was mir fremde Personen von mir denken. Aber als Streamer steht man in der Öffentlichkeit, daher ist das nicht vergleichbar und ich bezweifle dass irgendwer der selbst nie so in der Öffentlichkeit gestanden hat, sowas jemals nachvollziehen kann. Je nachdem welchen Ruf man hat, ist es wichtig dieses Bild in der Öffentlichkeit zu festigen um weiter Erfolg zu haben. Das gilt für ziemlich alle Stars, egal ob Sänger, Schauspieler oder eben Streamer, aber bei letzterem noch mehr, denn bei diesen besteht das ganze Kapital ausschließlich daraus, wie viele Zuschauer und Abonnenten sie haben und die halten sie nur wenn sie ihren Ruf gerecht werden.

      Im übrigen scheint es offensichtlich etwas zu sein, dass Pokimane sehr wichtig ist und dass sie mit ihrer Fangemeinde teilen will. Ich kann das nicht nachvollziehen, aber ich werde auch nie eine Fangemeinde haben (und will das auch gar nicht) aber ich respektiere das. Jeder ist anders und nur weil etwas für mich nicht in Frage kommt, verurteile ich deswegen niemand anderen dass derjenige das so macht.

    • Roan kommentierte vor 1 Monat, 1 Woche

      Es ist Neid, nichts weiter. Ich wette ein Großteil der negativen Kommentare sind nicht Mal Abonnenten oder Spender, die sind lediglich neidisch auf ihren Erfolg und wollen alles was sie macht schlecht reden um sich selbst besser zu fühlen. Ist leider sehr typisch Mensch (wenn auch zum Glück bei weitem nicht alle Menschen).

  • Bei Fortnite gibt es einen Eklat um einen russischen Mitarbeiter, ein Vertragsnehmer von Epic. Der soll einiges angestellt haben: Es heißt, er habe Codes der wertvollen „Minty Pickaxe“ erstellt und auf dem Schw […]

    • Roan kommentierte vor 1 Monat, 1 Woche

      In dem Fall wird es mit dem Exempel aber sehr schwer, da Russland sehr wahrscheinlich keine Amtshilfe leisten wird und wenn überhaupt eine klage zugelassen wird diese mit hoher Wahrscheinlichkeit eingestellt wird. Ich bezweifle dass Epic sich überhaupt die Mühe macht, da die Erfolgsaussichten in dem Land gegen 0 sind, sondern werden vermutlich einfach nur so gut es geht seine Taten rückgängig machen.

  • Den Machern von Diablo Immortal ist offenbar ein kleiner, aber folgenschwerer Fehler unterlaufen. Die Beschreibung eines legendären Edelsteins war falsch. Eigentlich ist er gar nicht so gut, wie viele Spieler […]

    • Grds hab ich auch kein Mitleid, wenn jemand viel Geld in ingame Käufe steckt und es dann trotzdem nicht so läuft wie gehofft ist das erstmal selbst Schuld. Im aktuellen Fall war es aber offensichtlich ein Fehler von Blizzard, bei der korrekten Beschreibung hätten viele das Item dann wahrscheinlich nicht gekauft. Und da sehe ich es schon so, dass das Unternehmen dann mindestens verpflichtet ist die geschädigten zu entschädigen. Unabhängig ob es mutwillig war oder nicht war es nunmal Irreführung. Wenn ich im Supermarkt etwas kaufe und es ist am Ende etwas anderes drin als beschrieben, werde ich dies auch reklamieren und Ersatz oder Geld zurück verlangen. Das hat nichts mit Mitleid zu tun, so ist mein Rechtsverständnis bei Kaufverträgen (und jeder Kauf setzt ein Kaufvertrag voraus, der in den meisten Fällen aber nicht schriftlich ist), völlig unabhängig wo der Kauf abgeschlossen wird oder für was, also selbstverständlich auch für digitale Waren.

      • Ist schon richtig in diesen Fall, jedoch denke ich nicht das Blizzard da irgendwas zurück zahlen wird. Da kommt höchstens ein nettes „Sorry“ mit ein kleinen Geschenk per Ingame Post und gut ist. Wenn überhaupt

  • Spieler auf der Nintendo Switch haben einen Trick genutzt, um ein Spiel günstiger zu kaufen. Kurz darauf war es unter den Top-100 Bestsellern der USA. Wir von MeinMMO zeigen, was dahinter steckt.

    Um welches […]

    • Die einzige Möglichkeit es unmöglich zu machen ist dass es weltweit dann nur noch einen Preis gibt. Mit der Folge dass in sämtlichen ärmeren Ländern sich niemand das leisten kann. Gerade Länder wie eben Argentinien, die unter großer Armut leiden und wo die Währung viel an Wert verloren hat haben das nachsehen.

      • Ja und wie Amy bereits meinte wird dieses Prinzip ja bereits auf Steam so umgesetzt.

        Ich kann mich bei den anderen Punkten auch irren und lasse mich gerne belehren, aber wann war der Peso jemals „viel“ Wert? Und ich glaube dass die Bevölkerung solcher Länder, die schwerst von Armut sind, größere bzw. andere Sorgen und Probleme haben als der Preis von einem Spiel auf Steam oder sonst wo.

        • Das hat nix mit Armut zutun Berusian. Jedes Land hat ein Durchschnitt Lohn und Durchschnitt Lebenskosten. In Argentinien kannst du sehr günstig leben weil die Nebenkosten sowie Unterhaltskosten niedrig sind . Da bist du schon in der Mittelschicht wenn du 800 Euro verdienst . Nun kommt Steam Dank die Preis Touristen und will für ein Spiel auf einmal 60 bis 70 Euro haben da bist du zweimal am überlegen ob du ein Spiel holst.

  • Final Fantasy XIV ist ein großes MMORPG mit einer etwas ungewöhnlichen Server-Struktur. In diesem Guide erklären wir euch, wie sie funktioniert und welcher Server sich für euch am besten eignen könnte. […]

    • Hab auf Zodiark nie entsprechende Erfahrungen gemacht. Selbst schreibe ich zwar nie im Schreien Chat aber verfolge meist mit was da geschrieben wird und hab noch nie gesehen dass jemand der auf deutsch schreibt dort angefeindet wird. Vor allem Werbung für deutsche freie Gesellschaften sind ja üblicherweise auf deutsch und die gibt es des öfteren.

      Bzgl dem Rest, was interessiert es dich was andere Spieler von der deutschen Version halten? Wenn sie die nicht mögen und lieber die englische spielen wollen, dann können sie das doch. Betrifft dich doch selbst nicht? Ich spiele die deutsche und zufrieden damit wie sie ist, da ist es mir egal was andere davon denken. Ich hab sie nicht selbst entwickelt oder irgendeinen anderen Anteil daran, somit kümmert mich Kritik daran nicht wirklich. Im übrigen selbst bei meinen eigenen Werken ist mir Kritik recht egal, wenn ich etwas erschaffe ist es mir primär wichtig dass ich selbst zufrieden bin. Es wird immer welche geben die es nicht mögen, ist nunmal subjektiv.

    • Was viele glaube ich auch gerne vergessen, dass die englische und deutsche Version beide ja aus dem japanischen übersetzt werden, also keine Übersetzung von deutsch nach Englisch stattfindet. Viele beschweren sich ja, dass etwas falsch übersetzt sei, bzw warum man es überhaupt übersetzt, ohne dabei zu bedenken, dass Englisch nicht das Original ist. Im offiziellen Forum schrieb Mal jemand, dass er die japanische Version mit der deutschen und englischen verglichen hatte und die deutsche wohl viel näher am Original sei. Ich kann das selbst nicht überprüfen, finde das aber durchaus logisch, da man für die englische vermutlich mehr investiert (da größerer Markt) und da dann mehr angepasst wird damit es eher nach originalem Englisch klingt, während man bei der deutschen Version mehr direkt übersetzt (was gerade bei Wortspielen natürlich problematisch wird), wodurch es unnatürlicher wirkt. Man muss auch dazu sagen, dass japanisch eine komplett andere Sprachfamilie ist und Übersetzungen ins deutsche sehr herausfordernd ist, ist dann auch schlicht eine Frage wie viel Geld man da investieren will (zumal deutsch auch keine einfache Sprache ist, Englisch ist da durchaus einfacher und es gibt viel mehr Übersetzer und Synchronsprecher für Englisch).

      Aber ja, letztlich muss es jeder selbst wissen. Wer lieber die englische Version spielen möchte kann es ja tun (einer aus meiner Gesellschaft nannte als Grund dafür schlicht, dass es so einfacher ist die meist englischen Guides zu nutzen, was durchaus nachvollziehbar ist) und wer die deutsche bevorzugt kann diese spielen. Ich selbst bevorzuge es auf deutsch zu spielen, denn auch wenn ich passabel Englisch beherrsche, ist es nunmal leichter auf deutsch, hab keine Lust mir beim spielen ständig nachdenken zu müssen was bestimmte Begriffe jetzt heißen. Hass gegen eine Version finde ich persönlich unnötig, aber wer meint sowas tun zu müssen der soll das tun. Mir ist es gleichgültig, finde es zwar respektlos gegenüber denen die sich die Arbeit gemacht haben (Übersetzer und Synchronsprecher), aber ich glaube die sind sowas gewohnt.

  • Am 2. Oktober zeigte der YouTuber Dream endlich sein Gesicht. Der US-Amerikaner wurde durch das Survival-Spiel Minecraft extrem beliebt. Das Video, in dem er sein Gesicht zeigt, erhielt innerhalb von wenigen […]

    • Roan kommentierte vor 2 Monaten

      Unsinn, da humor verschieden ist, gibt es nie Späße wo wirklich alle lachen. Allein wenn man sich schwarzer Humor ansieht gibt es wohl sehr viele, die es nicht lustig finden. Und andere mögen diesen Humor. Menschen sind nunmal verschieden und es wird nie etwas geben das wirklich alle lustig finden, Spaß ist rein subjektiv.

    • Roan kommentierte vor 2 Monaten

      Was für ein Schwachsinn. Die Masse hat sich schon immer von Dingen begeistern lassen, die zumindest moralisch fragwürdig waren. Man denke da an die römischen Spiele, wo Gladiatoren teilweise bis zum Tod kämpften oder wenn im Mittelalter jemand öffentlich gehängt wurde. Ganz zu schweigen von den Hexenverbrennungen, die zum Großteil vom Volk ausging (die Kirche hatte da nur einen geringen Anteil dran, die meisten Verbrennungen wurden von einfachen Dorfbewohnern begangen) und welche auch bejubelt wurden damals. Ja die Zeit war damals eine andere und die moralischen Vorstellungen nicht mit dem heutigen vergleichbar, aber trotz dieser grausamen Praktiken und trotz dass es gesellschaftlich akzeptiert wurde, ist die Welt nicht untergegangen.

      Und auch in der näheren Vergangenheit gibt es haufenweise Idole die zumindest fragwürdig waren. Die Rockstars aus der Vergangenheit waren jetzt auch nicht unbedingt Vorbilder, die Ärzte z.b. haben so einige Skandale verursacht und z.b. auch ein Lied geschrieben in dem Dicke diskriminiert werden. Auch die Beatles standen nicht gerade für Tugend. Von tyrannischen Diktatoren, wie Hitler, Stalin oder Mao, die auch damals sehr viele Anhänger hatten ganz zu schweigen. Die Allgemeinheit lässt sich recht leicht manipulieren, dass war immer so und wird immer so sein. Es wird immer nur wenige geben die alles in Frage stellen und wirklich kritisch handeln (insbesondere selbstkritisch), den meisten ist dies zu anstrengend. Ist aber wie gesagt kein Merkmal der jüngeren Generation sondern war seit Anbeginn der Menschheit so.

      • Roan kommentierte vor 2 Monaten

        Selbstverständlich ist die Masse kein Maßstab, hab ich auch nie behauptet. Ich fand das Verhalten der Masse schon als Jugendlicher suspekt, aber als Autist entspreche ich mit Sicherheit nicht gerade den Normen. Ich finde es nur albern so zu tun, als hätte es sich geändert. Dieses ständige die Jugend von heute und dass die Welt dem Ende zugeht wird seit hunderten Jahren immer wieder durchgegangen, immer wieder beklagt sich die ältere Generation über die jüngere Generation und wie alles schlimmer wird. Meist hat die ältere Generation nur verdrängt dass sie früher genauso waren, nur die Mittel sind halt andere. Ich jedenfalls weiß dass während meiner Jugend die Jugendlichen nicht besser drauf waren als die heutige Jugend, aber das könnte schlicht daran liegen dass ich dieses Verhalten auch als Jugendlicher schon albern fand und dem nie was abgewinnen konnte und dementsprechend schon immer sehr kritisch dem gegenüber stand.

  • Die kontroverse Streamerin Corinna Kopf (26) wurde mit Fortnite erfolgreich, zeigt mittlerweile aber hauptsächlich Glücksspiel. Für die Einschränkungen, die Twitch gegen Glücksspiel vornehmen möchte, macht sie „ […]

    • Das wird Twitch nicht machen, weil der Aufwand viel zu hoch wäre. Es müsste dann mittels eines ident Verfahrens das Alter geprüft werden. Das kostet einiges (Personalkosten oder externe Kosten wenn man es z.b. über die Post machen lässt) und ist recht aufwendig und steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

      Wenn überhaupt würde das dann über eine eigenständige Plattform laufen, die dann auch kostenpflichtig sein wird. Aber für eine kostenlose Plattform sind da die Kosten zu hoch und es lässt sich dann für den Bereich ja auch weniger Einnahmen erzielen, weil dort dann weniger Zuschauer sein werden (selbst von den volljährigen werden viele keine Lust haben dieses identverfahren durchzuführen).

      Übrigens ist auch für volljährige Glückspielsucht ein großes Problem, deshalb kann man ja auch in Deutschland (auch als volljähriger) für Glückspiel gesperrt werden, woran sich inländische Anbieter, sowohl Spielhallen als auch online, halten müssen. Und in Gegensatz zum Alkohol oder rauchen, kann man von Glücksspiel schon beginnen eine Sucht zu entwickeln wenn man anderen dabei zusieht, auch ist bei bereits Süchtigen es ein viel stärkerer Trigger jemanden spielen zu sehen, als wenn ein trockener Alkoholiker jemand trinken sieht (auch da ist die Gefahr durch Trigger, aber halt nicht so hoch wie beim Glücksspiel). Schlicht weil der Unterschied zum zusehen und selber spielen marginal ist, man sieht ja in beiden Fällen die meiste Zeit nur zu und auch beim passiven Glücksspiel fiebert man oft mit. Beim Alkohol oder andere Drogen sind vor allem Geruch, tast und Geschmackssinn involviert, beim reinen sehen hat das kaum Auswirkungen. Der Rausch entsteht dabei ja erst wenn man die Droge selbst zu sich nimmt. Selbstverständlich ist keine Sucht zu unterschätzen, aber der Vergleich ist doch sehr schwierig, da die Art wie die sucht ausgelöst wird stark unterschiedlich ist.

  • Die Streaming-Plattform Twitch ist heute gegen Mitternacht deutscher Zeit in Flammen aufgegangen. Ein fünfstündiger Discord-Call mit 4 der größten Streamer der Plattform kursiert im Netz: Die Streamer xQc und Tra […]

    • Wie ich das gelesen habe, waren es ja noch mehr in call, die 4 genannten waren nur die bekanntesten, zumindest steht im Artikel dass sich die beiden Glücksspielstreamer mit Mitgliedern von OTK wie Asmongold und Mizkif unterhalten haben. Für mich liest sich das so, dass noch weitere Mitglieder von OTK dabei waren, man halt nur die beiden bekanntesten erwähnt hat.

      • Ah guter Punkt. Gut, auf jeden Fall scheint jemand dabei gewesen zu sein der nicht dichthalten kann oder wollte. Bleibt abzuwarten ob das am Ende wirklich groß was auslösen wird und wer der Gewinner sein wird.

    • Es ist nicht nur im Wrestling, es gilt eigentlich im gesamten Showgeschäft. Ob Schauspieler, Spitzensportler, Musiker usw, wer erfolgreich sein will benötigt vor allem Selbstvertrauen und eine gewisse Skrupellosigkeit um sich gegen die nunmal immer bestehende Konkurrenz zu behaupten. Es gibt recht viele die im Showgeschäft Erfolg haben wollen, unter anderem weil man da sehr viel Geld und Ruhm erhalten kann, aber es gibt halt nur Bedarf für wenige. Somit muss man sich seinen Platz hart erkämpfen und wenn man ihn hat ebenso hart verteidigen. Wer sich Fehler erlaubt ist schnell erledigt. Welche ohne Selbstbewusstsein sind in der Branche nahezu chancenlos.

      Das führt natürlich dazu, dass in der Branche vor allem an der Spitze überwiegend welche mit großem Selbstbewusstsein sind, die sehr von sich überzeugt sind, also ein hohes Ego haben. Und wie immer wenn viele große Egos aufeinander treffen sind Anfeindungen vorprogrammiert, insbesondere bei unterschiedlichen Ansichten. Professionelle Schauspieler haben gelernt dies möglichst gut zu verbergen, um ihren Ruf nicht zu schaden, aber bei Spitzensportlern sieht man das des öfteren, dass die aneinander geraten. Es hängt vor allem davon wie viel Selbstkontrolle diejenigen haben, es gibt einige mit viel Selbstkontrolle, die halt auch um ihren Ruf sehr bedacht sind und daher Konflikte eher vermeiden oder zumindest sich in Konflikten zurück halten und möglichst nicht persönlich werden. Und andere die wenig Selbstkontrolle haben oder denen ihr eigener Ruf nicht so wichtig ist (bzw teilweise sogar ihren Erfolg darauf bauen, dass sie leicht ausrasten) und die sich bei allem sofort angegriffen fühlen und direkt persönlich werden. Das gilt in der gesamten Unterhaltungsbranche, also natürlich auch bei Streamern.

      • Haben wir uns denn schon über diesen Begriff gestritten?
        Riesen Ego= das was ihr meint halte ich für übertrieben.
        Einige dieser „Riesenbabys“ waren privat echt dufte Kerle.
        Deswegen Showkampf.

    • Wenn ich es könnte würde ich auch so mein Geld verdienen. Wenn man gut ist und weiß wie man es anstellt (und das ist bei den 4 „überbewerteten Hanseln“ offensichtlich der Fall) dann kann man damit viel Geld machen. Deutlich mehr als mit fast jeder „echten Arbeit“ (was auch immer das sein soll). Da ich kein nennenswertes Charisma hab, sehr introvertiert bin und außerdem Asperger mangelt es mir da an den Fähigkeiten dazu. Ich habe keinen Neid gegenüber Streamern, die haben eine Chance gut genutzt und fertig. Schaffen die wenigsten, die meisten halten sich mit „normalen“ Jobs mehr oder weniger gut über Wasser. Muss jeder selbst wissen was für ihn das beste ist, es gibt keinen Grund auf irgendjemanden herabzuschauen aufgrund seiner Tätigkeit, es geht einem doch nichts an wie andere ihr Geld verdienen, solange es legal (und möglichst auch einigermaßen ethisch korrekt) ist und derjenige es freiwillig macht.

      Ich finde auch jeden Spitzensportler der Millionen erhält als überbewertet. Oder Schauspieler usw. Gehört alles zur Unterhaltungsbranche. Man kann in dieser Branche seit jeher mit am besten verdienen, aber das gilt ebenfalls seit jeher nur für wenige, die meisten scheitern dabei. Schon die Römer haben verstanden dass das Volk Brot und Spiele braucht, also Nahrung und Unterhaltung. Nur wenn beides in ausreichendem Maß zur Verfügung steht, ist das Volk zufrieden und die Gefahr von Revolten gering. Wie die Unterhaltung aussieht ändert sich permanent, aber das Prinzip ist bis heute das gleiche, wir suchen alle nach Möglichkeiten und zu unterhalten um uns nicht zu langweilen und viele nutzen da halt Streamer. Ist auch nicht verwerflicher als sich Fußballspiele oder andere Sportarten anzusehen, ob man Leuten dabei zusieht wie sie Sport machen oder dabei zusieht wie sie ein Videospiel spielen, wo ist da der große Unterschied? In beiden Fällen ist man selbst passiv und sieht nur zu was andere machen. Das eine ist lediglich schon länger etabliert, das andere relativ neu, was aber schlicht daran liegt, dass Videospiele und dergleichen ebenfalls neu sind. Wenn man damit nichts anfangen kann, ist doch gut, muss man ja nicht. Aber man wird nicht verhindern können, dass sich die Unterhaltungsbranche wie schon seit Jahrtausenden im stetigen Wandel ist und sich immer weiter entwickelt und sich (wie alles in einer Marktwirtschaft) am Bedarf orientiert.

  • Der deutsche Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris war Ziel einer Parodie von Jan Böhmermann im ZDF Magazin Royale vom 16. September. In der Sendung wurde Twitch-Streamern vorgeworfen, für Glücksspiel bei Sp […]

    • Es gibt da diesen Spruch „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“. Viele verstehen darunter, dass jemand der viel macht besitzt damit gutes tun sollte, aber gemeint ist eigentlich vielmehr das Gegenteil, dass jemand der macht bzw Einfluss besitzt stärker darauf achten muss niemandem damit zu schaden.

      Fiktives Beispiel: Jemand mit übermenschlicher Kraft, der es schaffen würde ein Haus zu zertrümmern muss viel stärker darauf achten wie er diese Kraft verwendet. Wenn ich gegen eine Wand hauen würde, würde ich höchstens blutige Finger bekommen. Bei denjenigen wird dann ggf das Haus einstürzen. Die gleiche Tat hat also 2 komplett verschiedene Ausgänge, wodurch die Verantwortung für den stärkeren entsprechend höher ist.

      Nicht anders ist es bei Streamern. Wenn jemand privat Glücksspiel spielt oder als eher unbekannte Person davon schwärmt richtet man kaum was an, außer bei sich selbst. Wenn das ein Streamer macht, der eine gewisse Reichweite hat, dann übt derjenige Einfluss aus und kann durchaus Schaden bei anderen anrichten. Gleiches gilt ja für Politiker oder Prominente, die können auch nicht beliebig alles mögliche äußern und dann so tun als wären sie einfache Privatpersonen. Im Fall von Glücksspiel schadet es nur den Betroffenen selbst (bzw deren Angehörigen), aber als krasseres Beispiel, wenn jetzt eine prominente Person sich über jemanden aufregt und meint dass dieser geschadet werden sollte, dann muss sich dieser Prominente klar darüber sein, dass dies einige Leute als Aufforderung verstehen könnten. Damit meine ich nicht dass der Prominente Schuld daran ist, wenn es tatsächlich zu Schaden kommt, sondern einfach nur, dass man sich über die Konsequenzen die mit dem eigenen handeln einher gehen können bewusst sein muss. Als unbedeutende Privatpersonen muss man sich diese Gedanken halt nicht in dem Ausmaß machen, insbesondere reine Äußerungen haben da üblicherweise keine Auswirkungen.

    • Natürlich ist die Mehrheit der Süchtigen aktuell erwachsen, was aber kein Beweis für deine Theorie ist, sondern vielmehr zeigt, dass die Gesetze zum Jugendschutz gut funktionieren. Unter 18 jährige darf kein Zugriff auf Glücksspiel gemacht werden, außerhalb des Internets wird das auch sehr rigoros überprüft, im Internet ist das schwierig.

      Wie ich aber bereits erklärt habe wird die Gefahr durch z.b. lootboxen oder dergleichen stark unterschätzt, somit wird meist nicht erkannt dass eine Sucht besteht. Die sucht wird dann erst erkannt, wenn es viel zu spät ist. Ist bei Alkoholsucht ja nicht anders, auch die wird oft erst viel zu spät erkannt, wenn jemand z.b. betrunken einen Unfall gebaut hat (so war es bei meinem Vater), solange nichts passiert und man nicht von außen zur Therapie gezwungen wird ändert sich für die meisten nie was. Im Fall von Glücksspielsucht ist es halt wenn man massive Schulden hat. Aber es ist ja sinnvoller wenn es gar nicht erst soweit kommt, und dazu muss man viel früher ansetzen und eben vor allem Jugendliche davor bewahren Glücksspiel ausgesetzt zu werden, damit eine Sucht gar nicht erst beginnen kann.

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