@oli255

Active vor 6 Tagen, 15 Stunden
  • Eines der wichtigsten Dinge in Pokémon GO ist das Sammeln von Münzen. Dazu müssen Arenen besetzt und umgefärbt werden. Doch sorgt genau das regelmäßig zu Konflikten unter den Trainern. Unsere MeinM […]

    • Es ist wirklich bemerkenswert, wie die Generation der Vereinsmeier und Kleingeister dieses Spiel übernommen hat. So wie man im Kleingartenverein die Regeln hat, wie hoch Rankgitter und Staude sein dürfen, trifft man Regelungen über Arenenfarben und Zeiten und maßt sich dann auch noch an, von allen Spielern an dem jeweiligen Ort zu erwarten, dass sie sich daran halten. Auf Basis von welchem Recht leitet man eigentlich solche Erwartungen her?

      Dies alles zeigt mir, dass Pokémon Go verloren ist. Mit dieser Art Spieler macht es keinen Spaß mehr. Ein lockeres miteinander gibt es nicht mehr und soll es nicht mehr geben. Man kann nur auf 5G-Mobilegaming hoffen, dass dann wieder eine Atmosphäre mit neuen Games und auch einer neuen Fassung von Pokémon Go für 5G entsteht, die die Atmosphäre von 2016/17 wieder aufkommen lässt.

  • Vergleichen Trainer Pokémon GO mit den Hauptspielen von Pokémon, dann wird schnell klar, dass es in einigen Bereichen große Unterschiede gibt. Nun fordern Trainer eine Möglichkeit in Pokémon GO, die es in der […]

    • Oli255 kommentierte vor 1 Monat

      Solche abwegigen Forderungen zeigen doch, wo die Community inzwischen angelangt ist. Man betrachtet Pokémon Go als Konsolenspiel mit dem Smartphone als Konsole. Jede Spielfunktion soll von der Couch aus und ohne persönlichen Kontakt ablaufen können. Schon die Freundschaftscodes waren falsch, weil sie schon vor Corona Pokémon Go weg vom social gaming geführt hatten. Freundschaften hätte man meiner Meinung nach nur durch persönlichen Scan vor Ort begründen dürfen.

      Es ist traurig, wie ein so schönes Spiel wie Pokémon Go wirklich zerstört worden ist, indem immer mehr Leute eingestiegen sind, die keine Konsole nutzen, aber ein Konsolenspiel spielen wollen. Inzwischen begründen diese Leute offensichtlich eine solche Marktmacht, dass Niantic aus wirtschaftlichen Gründen Pokemon Go als soziales AR-Spiel aufgegeben hat. In Sonntagsreden erklärt Niantic zwar was von Firmenvisionen, mittels Gaming Menschen mit alten und neuen Freunden nach draußen bringen zu wollen – indes ist der Inhalt des Games ein gänzlich anderer. Schon vor Corona die Einführung der Quests, die durchgängig als Solospiel ausgelegt waren und die vom Grundsatz hervorragende Tauschfunktion, aber durch die Freundschaftscodes dazu verkommen, auf der Couch sitzend Codes aus Internetlisten zu kopieren. Jetzt die dauerhaft 80m Interaktionsradius, sodass man in bebautem Gebiet an gleichem Ort aktive Trainer nicht einmal mehr sichten kann und die Fernraidpässe auch offenbar dauerhaft zum Preis des normalen Passes und ohne Schadenssenkung sowie sämtliche Raids so einfach, dass man auf hohem Level kaum mehr als 4 Spieler braucht.

      All dies hat Pokémon Go in ein Singleplayer-Couchspiel umgewandelt und Niantic wird aus Marktgründen daran nichts mehr ändern. Und diese Erfahrung, dass ein Singleplayer-Couchspiel mehr Geld einbringt als das ursprüngliche innovative Konzept von Pokémon Go, wird zur Folge haben, dass weder Niantic noch andere Unternehmen noch ernsthaft an Games arbeiten werden, die man draußen in sozialer Interaktion spielt – gemeinsam mit alten Freunden, aber auch mit neuen Freunden, die man durchs Gaming kennenlernt. Dieses so innovative Konzept von 2016, noch einmal stark ausgeweitet durch die Raids in 2017, ist 5 Jahre nach Einführung leider vollkommen gescheitert. 2017 warteten wir wegen einem Lugia 30 min. – und diese 30 Min. Wartezeit konnten durchaus der Beginn einer realen Freundschaft mit anderen Trainern sein – beim Raid darauf, dass Trainer koordiniert über die WA-Gruppe noch aus dem Außenbezirken mit dem Rad kommen und haben es dann mit 17 Leuten knapp geschafft, die meisten unter Level 30. Heute macht man Lugia, indem man auf der Couch sitzt und ein paar Invites rausschickt. Das hat nichts, wirklich nichts mehr mit der Idee von 2016 zu tun.

      Das Zeitalter des GPS-gestützten social gaming im öffentlichen Raum begann 2016 und endete 2020. Dieser Teil der Gaming-Geschichte blieb auf diese wenigen Jahren beschränkt und ist bereits heute wieder Geschichte – für immer.

      • H.O.T-Forever kommentierte vor 1 Monat

        Ich möchte mal behaupten Corona aus Wuhan hat PokemonGo stark eingeschränkt.

        • Es besteht wohl kein Bedarf an AR-social gaming. Pokémon Go ist aus den dargestellten Gründen kein solches Spiel mehr und alle anderen Projekte sind gescheitert. Wizards Unite ist ein schlechter Abklatsch von Pokémon Go, Minecraft Earth von Mojang ist nach großer Werbekampagne eingestellt worden (dabei war ich angesichts der großen Beliebtheit von Minecraft hier von einem sicheren Erfolg ausgegangen) und nun hat Niantic die Entwicklung von Catan World Explorers eingestellt. Es tut sich auf diesem Markt nichts.

  • Die Spieler von Pokémon GO wünschen sich bereits seit Beginn des Spiels eine Ingame-Chat-Funktion. Bislang wurde dieser Wunsch durch Niantic aber nie berücksichtigt. Nun gibt es jedoch Hoffnung, dass diese Fu […]

    • Auch in Zuge dringend nötiger Bemühungen, die Trainer zusammen zu bringen und Aktivitäten vor Ort ins Game zu bringen, wäre der Chat ein großer Weg in diese Richtung. Dieser dürfte sich aber nicht auf bereits vorhandene Freunde beschränken, sondern es müsste die Möglichkeit bestehen, über den Chat in Kontakt mit neuen Trainern zu treten. Sinnvoll erschiene mir, dass Spieler ihren Standort auf der Karte freigeben können und so für andere Spieler sichtbar sind und angechattet werden können. Denkbar wäre auch die Möglichkeit öffentliche Chatgruppen für einen bestimmten Radius gründen zu können.

      Es ist erschreckend zu sehen, dass wir in einer solchen Angstgesellschaft leben, dass die Angst um den Jugendschutz – genauer: die Angst von Niantic in die Fänge von Aktivisten zu geraten, die eine Medienkampagne gegen Niantic wegen Jugendgefährdung starten – bislang die Entwicklung des technisch ohne weiteres möglichen Chats blockiert. Dass Kinder selbstständig spielen, ist die große Ausnahme; wenn, dann handelt es sich um Teenager in einem Alter, in dem die freie Kontaktaufnahme mit anderen Menschen – jedenfalls in Zeiten vor der heutigen Helikopterelterngeneration – sozialüblich ist. Es scheint wohl auch niemanden im dem Sinn zu kommen, dass Kommunikation mit anderen nicht unbedingt negative Folgen haben kann. Man kann da durchaus auch positive Erfahrungen machen.

      Bedenkenträgerei und Angstmache durch Medienaktivisten halte ich persönlich generell für eine sehr große Bedrohung bei der Fortentwicklung der AR-Games. Angefangen von Bedenkenträgerei gegen einen Chat droht bei echtem AR dann auch, dass Aktivisten Kampagnen starten, dass durch echtes AR das Gehirn überfordert und die Entwicklung der Jugend gefährdet wird. Diese Aktivisten sind Leute mit der Mentalität derer, die die erste Eisenbahn verbieten wollten, weil Geschwindigkeiten schneller als zu Pferd die menschliche Gesundheit gefährden. Im Gegensatz zur Mitte des 19. Jahrhunderts haben diese Aktivisten heute jede Menge soziale Medien zum Stimmung machen, jede Menge Journalisten, die in dasselbe Horn blasen und eine extrem strukturkonservative Gesellschaft, die quer durch alle Bevölkerungsgruppen für Technik- und Fortschrittsangst sehr empfänglich ist.

      • Zumal Eltern die ihre wirklich über das wohl ihrer Kinder besorgt wären, ihren kindern das spiel generell verbieten würden. Ist es Sicherer statt Böse Worte hier und da lesen zu “können” die Kinder dazu zu bringen, mit Wildfremden Leuten, gern auch etwas älter, in Kontakt zu kommen, an einem Ort wo das Kind ohne das Spiel nie gelandet wäre, weil ja der Raid in Abends in der Seitenstraße wo nie jemand hin geht, statt findet, da ja dort der Fahrradstender eine Arena ist. Ich glaube mir als Elternteil wäre es Lieber mein kind kann sich zuhause mit dem Chat mit seinen Freunden verabreden, als das es abends noch mal kurz raus geht (Wohlgemerkt allein, weil ja Zeitdruck wegen Raid) ich sage ok bis gleich pass auf dich auf und dann kommt das Kind nicht mehr nachhause.
        Schätze mal das ist die Mentalität dieser Helikopter Eltern, welche ihre fürsorge nur vor anderen vorspielen können, aber sonst das kind als lästiges übel wahrnehmen.

        Man muss bei Pokemon Go ohnehin sein Alter nach Installation angeben, daher könnte man auch ein Eingeschrenkten Chat für unter 16 Jährige machen und einen für die über 16 Jährigen, Problem gelöst. Es Nervt ziemlich, sich nicht für Raids absprechen zu können, man kann 5 Freunde einladen zum Raid, der Timer erzeugt druck, dann Leavt man kurz um ihn zurück zu setzen aber keiner kommt noch mal rein weil die denken, dass man sie verarschen will.

        Vorgefertigte Texte wären zu Pauschal um Individuelle absprachen zu treffen, Niantic ist genauso Paranoid wie Blizzard. Ich meine, tausende andere Spiele bekommen es doch auch auf die reihe, zb Summoners War mit Channel wo man einfach in sein Stamm Channel gehen kann und weiß wer da alles noch rum gammelt. Da gibts auch keine Demos, Boykottaufrufe oder Moralinbesoffende Aktivisten mit Glaskugel Support.
        Zumal man es Provisorisch einführen könnte und hinterher noch anpassen, optimieren oder entfernen könnte.

  • In Pokémon GO soll es bald ein neues Feature für PokéStops geben. Damit soll es möglich sein, dass ihr PokéStops hochleveln könnt. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was darüber bereits alles bekannt ist und ha […]

    • Vor allem wäre interessant zu wissen, ob von dem Hochleveln nur der einzelne Spieler profitiert, oder ähnlich wie bei einem lockmodul alle.

  • Seit einigen Tagen kritisiert die Community von Pokémon GO die Rücknahme der Corona-Boni im Spiel. Ein zentraler Punkt ist dabei die Einschränkung des Interaktionsradius beim PokéStop. Nun werden die Änd […]

    • Genau richtig! Bei mir in der Region (Großstadt als auch Umland) gibt es keine Szene mehr. Bin in zahlreichen WA-Gruppen. Überall werden nur noch invites abgestimmt – und es sind seit langem immer dieselben Leute, es kommt keiner mehr dazu. Und wenn ich mir mal diese Leute anschaue, das sind zum größten Teil Leute, mit denen man kein AR machen kann. Das sind zu einem großen Teil Leute, die abgesehen von Pokémon Go mit Gaming nichts zu tun haben und vor allen Dingen deswegen zu Pokémon Go gefunden haben, weil es ganz leicht zu bedienen ist. Wenn man jetzt hier Features einführen würde, die das Gaming deutlich komplexer gestalten und das Game jugendlich-frischer wirken lassen, dann würde ein Großteil der jetzigen Community versuchen das durch Petitionen zu verhindern und wenn das nicht gelingt, würden sie aufhören. Und dieses Risiko geht Niantic nicht ein.

      • Wer braucht noch WhatsApp Gruppen in 2021? Mit Apps wie pokeraid brauche nut Sekunden um ne volle Raid lobby zu haben zu jeder Uhrzeit.

        • Und genau das ist ein weiteres Problem. Das zerstört die Community. Es ist nicht die Spielidee, über Distanz Freunde zu finden und zu raiden. Nicht nur die Fernraids sind ein Problem, schon die Freundschaftscodes waren falsch. Das hätte so ausgestaltet werden müssen, dass Freundschaften ausschließlich durch Scannen der QR-Codes vor Ort geschlossen werden können. Ferner müsste Niantic Wege finden, Dienste wie Pokeraid auszuschalten.

          • Niantic hat Fernraids bewusst implementiert, wie kann es da nicht die Spielidee sein? Es mag vllt deinem Spielstil nicht entsprechen, aber ein aktiv eingebautes Feature ist nunmal auch Teil der Spielidee.
            Selbst das Scannen von Codes übers Internet ist von Niantic mindestens geduldet, wenn nicht sogar gewollt. Kurz nach Einführung der Fernraids kam das Seentrio, welches regional ist, in die Raids und nur durch Fernraids mit Leuten aus aller Welt war es für viele möglich den Dexeintrag zu bekommen.

            • Ich sehe es ja an den Antworten hier. Es besteht großes Interesse an einem Smartphonegame fürs Solospiel zum Fangen und fürs Raiden von der Couch. Und weil das Niantic viel Geld einbringt, besteht kein Interesse mehr an GPS-basiertem social gaming. Das ist dann mehr was für Sonntagsreden von John Hanke über das real world metaverse anstelle etwas für die konkrete Umsetzung.

          • Niantic verdient durch Fernraids und Apps wie Pokeraid Millionen. Bevor das Ausgeschaltet wird fangen Schweine zum fliegen an.

    • Mir zeigt die Entscheidung von Niantic, dass Pokémon Go entsprechend der ursprünglichen Spielidee leider gescheitert ist. Wenn selbst eine so kleine Änderung wie mit der Arenenreichweite solchen Protest hervorruft, was wird dann erst sein, wenn man beabsichtigt, Fernraids deutlich zu verteuern? Jede Änderung, die dahingehend geht, dass das Gaming in sozialer Interaktion draußen stattfindet, wird von der Community erbittert bekämpft werden, weil diese an der ursprünglichen Spielidee kein Interesse mehr hat, sondern die Erwartungshaltung, von der Couch aus alles machen zu können. Und Niantic traut sich wirtschaftlich nicht, diese Community vor dem Kopf zu stoßen in der Hoffnung, dass sich wieder eine neue Community bildet entsprechend der ursprünglichen Spielidee. Und damit ist Pokémon Go gescheitert. Es ist nichts anderes als ein weiteres Konsolenspiel, bei dem die Konsole eben Smartphone heißt. Wenn man per Invite seine Raids irgendwo macht, warum ersetzt man dann eigentlich die Realworld-Map nicht konsequent durch eine fiktive Region, denn sie wird dazu nicht gebraucht. Warum eigentlich setzt Niantic auf AR-Kartierung von Pokestops und kauft neue Techniken ein? Die genaue Kartierung der Arenen ist doch völlig irrelevant, wenn der Wirkkreis sowieso riesig ist und man überdies ja sowieso nicht einmal in die Nähe der Arena gehen muss, um zu raiden! Niantics neues Game “Catan World Explorer” ist in einigen Ländern im Prerelease und man kann sich schon bei Niantic anschauen, wie es funktioniert. Der Spieler kann ein Totem einsetzen, mit dem der Avatar auf relevante Orte auf der Map gesetzt werden kann, während der Spieler auf der Couch sitzt.

      Es ist sehr sehr schade, hier das totale scheitern der Gaming-Idee von 2016 zu erleben, dabei hatte sie zunächst ja sehr gut funktioniert.

      • Du dramatisierst.

        Ich und viele andere Spieler gehen mit 80m Reichweite genauso raus wie ohne. Klar gibts die reinen Couchgamer, gabs aber auch mit 40m. Am Ende ist das aber egal, denn diese Couchgamer nehmen dir nichts weg, weder Items noch Pokemon.

        Ich treffe mich zum tauschen immernoch mit Leuten. Für Raids mache ich es mal so mal so. Oft hab ich einfach keine Zeit genau dann wenn der Raid erscheint los zu rennen, da ist ein Fernraid nicht verkehrt. Habe ich Zeit gehe gern die 200m in den Park.

        Es ist nicht alles schwarz und weiß. Niemand wird gezwungen Fernraidpässe zu nutzen. Ich kaufe sie mir seltenst.Es ist eine Option.

        Rein für die Couch ist das Spiel doch auch einfach zu dämlich.

        Wie gesagt, mit scheitern hat das wenig zu tun, Es ist und war ein AR Spiel. Das ist es mit 40m Reichweite gewesen und ist es mit 80m genauso. Ob die Leute damals mit dem Auto rum gefahren sind oder heute Fernraidpässe nutzen… beides hebelt die Grundidee aus. Am Ende kenn ich auch kaum jemanden der regelmäßig Pokemon mit der Kamera im RL Hintergrund fängt.

  • Ende Juli 2021 wurden in Pokémon GO die Corona-Boni in Neuseeland und den USA abgeschafft. Nun kommen die Corona-Boni stellenweise zurück. Wir erklären euch, warum, und zeigen euch die Reaktionen aus der Co […]

    • Oli255 kommentierte vor 2 Monaten

      Ich wünsche mir nichts anderes als die Rückkehr zum Spiel vor der Pandemie. Entscheidend dafür sind aber nicht die Wirkkreise von Arenen und Pokestops, sondern die Reduktion der Spawns und vor allem die drastische Verteuerung der Fernraids, weil diese die Community zerstören. Zudem gehören die Freundschaftscode abgeschafft, ein Anfreunden ist nur durch Scannen vor Ort möglich.

      Die Idee war das gemeinsame Spielen mit realen sozialen Kontakten. John Hanke betont zwar immer wieder, es ginge ihm bei Niantic um die Ermöglichung sozialer Kontakte, trotzdem geschieht nach wie vor nichts, um Pokémon Go wieder genau dazu zu machen. Es dominiert inzwischen eine Community, die ihre Raids von der Couch machen will und mit niemandem was zu tun haben will, und genau diese Community bringt Niantic Geld ein. Man müsste da den Mut haben, im Interesse der übergeordneten Idee und im Interesse am langfristigen Erhalt des Games auch hinzunehmen, dass vorübergehend viele Spieler abspringen. Eben, um dann mittels einer sich entwickelnden Community vor Ort wieder die Art von Spieler zu bekommen, die ursprüngliche Zielgruppe von Niantic waren. Es ist zu hoffen, dass die Pokémon-Company und Nintendo da mithilft, denn die dürften kein Interesse daran haben, dass Pokémon Go eine Art Konsolenspiel auf dem Handy ist. Mit Fernraids zum Preis normaler Raids ist Pokémon Go eigentlich nicht anders als ein Konsolenspiel – wenn man nicht zur Arena hin muss, kann man konsequenterweise die Realworld-Map auch durch eine Karte einer fiktiven Region ersetzen.

      Und was das Thema Infektionen angeht: wer ernsthaft vor einer Infektion beim Pokémon-Spielen in kleinen Gruppen draußen hat, sollte sich überlegen, ob er noch bereit ist beim Putzen seiner Wohnung auch eine Leiter zu steigen oder mit dem Fahrrad zu fahren – denn die Wahrscheinlichkeit eines schweren Schadens durch Unfälle im Alltag ist weit höher als durch eine Infektion, durch die Impfungen gilt das inzwischen auch für ältere Menschen, die in ihrer großen großen Mehrheit nur leicht erkranken.

      • Xpiya kommentierte vor 2 Monaten

        Man wird sehen.

        Raus gehen für PoGo spielen? Definitiv mach ich seit jeher. Für zu Hause ist das Spiel zu langweilig und schlecht.

        Mich regelmäßig mit Leuten verabreden um gemeinsam aufs Smartphone starren und strunzdumme Raids 100x in Folge machen… nö lass mal.

        Von daher sollen sie die Reichweite wieder reduzieren, fände ich nicht schlimm nur unbequemer.

        Würden sie die Fernraids raus nehmen würde ich aber wohl aufhören, bzw. Wirklich nur noch f2p spielen.

        Am Ende wird ja niemand daran gehindert sich zu treffen.

        • Oli255 kommentierte vor 2 Monaten

          Das ist aber nicht so gewesen, dass alle Gruppen draußen aus Berufsspielern bestanden, die wortlos aufs Handy gestarrt haben und von Raid zu Raid gerannt sind. Die gab es, aber die waren oft auch mit Autos unterwegs. Dann gab es auch die Helikoptereltern, die teilweise den Account von den Teenager-Kindern übernommen hatten (weil ist für die ja zu gefährlich) oder mit ihren Kindern gespielt haben und denen erklärt haben, wie man einen Ball wirft. Ganz sprachlos gemacht hat mich der Akademiker-Papa, der seinen jugendlichen Sohn vor einer Gruppe von rund 20 Leuten zum Hausaufgaben machen geschickt hat und selbst weiter gespielt hat. Ich empfinde diese Entwicklung als völlig daneben. Sicher haben mich, als ich Teenager war, meine Eltern mal vom PC weggeschickt, weil ich aus ihrer Sicht zu lange davor war – aber dass der PC nicht mehr frei gewesen wäre, weil meine Eltern meine Spiele übernommen hätten oder meine Eltern mir erklärt hätten, wie man bei Commander Keen die Pogo am besten benutzt, das war zum Glück völlig undenkbar. Was Eltern da heute abziehen, zerstört die Entwicklung der Persönlichkeit.
          Aber zurück zum Thema: es gab nicht nur solche Leute. Es gab Gruppen draußen, die man spontan getroffen hat. Sozial und altersmäßig gemischt und es hat Spaß gemacht, man hat sich auch mal hingesetzt und Module angemacht und neben dem Fangen sich unterhalten. Das ist leider vollkommen verloren gegangen!

      • kraeuschen kommentierte vor 2 Monaten

        Vllt entwickeln sie ja eine Art Pokemon Couch fuer diese Zielgruppe.

        • Xpiya kommentierte vor 2 Monaten

          Am Ende bleibt es doch eh eine Mischung.

          Nur weil Go im Namen steht muss man nicht zwangsläufig auch nur beim laufen spielen.
          Deiner Logik folgend müsste es eher Pokémon „steh draußen rum“ heißen, denn genau so wird es seit jeher gespielt, draußen an Spots mit vielen Stops/Arenen rum stehen.

          In der summe muss man doch eh für Items bekommen und Pokémon fangen raus gehen. Für PvP und Raids KANN man zu Hause bleiben, muss man aber nicht. Für X Raids MUSS man raus gehen und da sollten dann auch regelmäßig neue Pokis Released werden.

          Sollte der erhöhte Radius weiter bleiben müsste man eh die itemmenge/ Stop senken weil es aktuell einfach zu viel ist wenn man sich bewegt.

          von daher finde ich es auch gut das sie hier nicht direkt einknicken. Fernraids empfinde ich aber als Bereicherung und eine wie hier geforderte Rücknahme fände ich schlecht(steht und stand aber ja auch nie zur Debatte, nur das es etwas verändert wird)

  • In Pokémon GO läuft gerade der Community Day mit Evoli. Obwohl das passende 1-€-Ticket dazu seinen Preis wert ist, wollen Mitglieder der Community es nicht kaufen. Grund dafür sind kontroverse Änderungen, die d […]

    • Oli255 kommentierte vor 2 Monaten

      Ich finde es schlimm, wie sich im letzten Jahr eine Spielercommunity entwickelt hat, die die Erwartungshaltung hat, von zu Hause aus oder aus dem Auto spielen zu können. Von dem erweiterten Radius profitieren in erster Linie Autofahrer, dass diese ihr Fahrzeug nicht verlassen müssen, um Arenen zu bekämpfen.

      Ich kann allerdings nicht erkennen, dass Niantic Pokémon Go zu dem zurück führt, was es eigentlich sein sollte, ein Interaktionsspiel im Freien. Die Fernraids scheinen viel zu viel einzubringen, um hier endlich Änderungen einzuführen. Die Fernraids müssen endlich deutlich verteuert werden. Schon bei den Freundschaften hätte man reagieren müssen noch vor Corona. Freundschaften dürften meines Erachtens nur durch direktes Scannen begründet werden, die QR-Codes werden nur für diesen Zweck erzeugt und verlieren nach einer Minute die Gültigkeit, denn schon die Freundeslisten übers Internet haben die Spielidee konterkariert.

  • Wegen der Änderung des PokéStop-Interaktions-Radius in Pokémon GO kamen Trainer auf der ganzen Welt zusammen. Sie richteten sich mit einem offenen Brief an Niantic. Nun antworteten die Entwickler. Doch die Re […]

    • Ich kann bisher nicht erkennen, dass niantic eine Community wiederherstellen will. Sind bislang nur Lippenbekenntnisse. Und die Distanz der Interaktion am Pokestop ist da auch nicht das Problem, sondern der Fernraid ist. Zahlreiche WA-Gruppen, die ursprünglich das Ziel hatten, Treffen für Raids zu koordinieren, sind zu invite-Gruppen verkommen. Man trifft sich eben nicht mehr und ich habe auf diese Art und Weise keine Lust, zu spielen. Es steht aber zu befürchten, dass inzwischen so viele Couchspieler dazu gekommen sind, dass Niantic nichts mehr ändert, weil es ihnen Geld kostet.

      Nach wie vor ist völlig unklar, wann endlich in D die Erkundungsboni überhaupt kommen. Zudem wäre die dringlichste Änderung, endlich den Fernraid zu verteuern. Selbst 200 ist noch zu wenig.

  • Spiele-Entwickler Niantic aktivierte wegen der Corona-Pandemie einige Boni in Pokémon GO, die das Spielen in der Zeit von Ausgangsbeschränkungen und Lockdown vereinfachten. Doch jetzt wurde ein großer Teil der Bo […]

    • Es scheint inzwischen so schon zu sein durch die Boni, dass ein wesentlicher Teil der Spielerschafft nunmehr die Erwartungshaltung hat, auf der Couch liegen zu können, dabei möglichst viele Stops erreichen zu können, viele Spawns zu erhalten und per Fernraid zu raiden. Die Idee von Pokémon Go ist damit zerstört und Pokémon Go reiht sich in die vielen anderen Spiele ein, die man von zu Hause aus ohne reale soziale Kontakte spielt. Und die Zahlen von Niantic zeigen ja, dass man damit auch noch wirtschaftlich Erfolg hat.
      Ich war gerade im Urlaub auf einer deutschen Insel. Hier habe ich eine Community erlebt. Man trifft sich zu Raids, geht gemeinsam herum, macht lockmodule an, eben so, wie Pokémon Go eigentlich sein soll. Bei mir zu Hause spiele ich schon länger nicht mehr, weil es keine Community mehr gibt. Im Urlaub dagegen habe ich gern Geld für Boxen ausgegeben Ich habe keine Lust auf WA-Gruppen, deren Zweck nicht mehr die Koordination der Treffen vor Ort ist, sondern der Einladungen zu Fernraids.
      Die ursprüngliche Spielidee von PoGo wurde zerstört und die einzige Chance zur Rückkehr ist die drastische Verteuerung der Fernraids, 200 erschiene mir immer noch zu wenig. Aber da ja Niantic 2020 wirtschaftlich großen Erfolg hatte, steht zu befürchten, dass PoGo sich immer mehr zum Solospiel für zu Hause entwickeln wird und das soziale miteinander für immer verloren ist – weil die Community es so will.

  • Aufgrund der Corona-Pandemie hatte Pokémon GO für die Trainer 2020 bestimmte Boni eingeführt, damit diese auch von zu Hause spielen konnten. Diese werden nun bald auslaufen. Wir haben uns angesehen, wie es da […]

    • Pokémon Go war immer als soziales Spiel gedacht und es geht darum, in der realen Welt miteinander zu interagieren. Die Fernraids haben das kaputt gemacht. Der Preis der Fernpässe gehört auf mindestens 200, besser noch mehr, erhöht. Es muss die Ausnahme bleiben, dass Gamer per fern spielen, um wieder eine Community vor Ort zu bekommen. Hilfreich wäre dabei auch ein gameinterner Chat oder auch die Möglichkeit, an der Arena öffentlich sichtbar anzuzeigen, dass man da steht und weitere dazu kommen können. Wenn Leute das Spiel einstellen wollen, weil es keine Fernpässe mehr gibt, dann bitte. Es gibt wirklich genug andere Spiele, die man von der Couch zu Hause spielen kann. Weiterer Vorschlag: Pokecenter einrichten. An diesen Orten kann zum einen gegen Wartezeit geheilt werden, ohne Tränke zu verbrauchen, aber zum anderen auch mit deutlichem Rabatt getauscht werden. Auch das wäre eine Maßnahme dafür zu sorgen, dass die verloren gegangene Community vor Ort wiederhergestellt wird. Gelingt das nicht, ist der Reiz von Pokémon Go für immer dahin.

      • Das sehe ich anders. Viele Leute können aus verschiedenen Gründen nicht so einfach hinaus wie andere und denen wird die Möglichkeit genommen das Spiel zu zocken.

      • So ein Murks. Die Fern-Raid-Pässe haben damit überhaupt nichts zu tun.

      • So ein Murks.

        1.Die Fern-Raid-Pässe haben das Spiel mit Sicherheit nicht kaputt gemacht.
        2.Niantic hat nie gesagt, dass die FRP weg kommen. Nur der Schadens-Bonus fällt weg.
        3.FRP nutzt man nicht nur von der Couch aus, die kann man überall benutzen.

        Niantic soll die FRP wegfallen lassen, aber Dir mehr Rabatt bei Täuschen geben?
        Wie wäre es, wenn Du einfach mehr Sternenstaub sammelst? Hab gehört, dass soll auch ganz gut sein, um die verloren gegangene Community wieder herzustellen.😂

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