@neinfalsch

Active vor 8 Stunden, 53 Minuten
  • Torghast in WoW ist ziemlich gut. Doch wie kann Blizzard eine vernünftige Langzeitmotivation schaffen? Cortyn von MeinMMO hat einige Ideen, wie das leicht möglich wäre.

    Seit einigen Wochen ist der Turm To […]

  • Am 2. Januar startete die bisher größte Schlacht im Weltraum-MMORPG EVE Online statt. Doch über den Sieg entscheiden nicht die Spieler, sondern die Server.

    Was war das für eine Schlacht? Die beiden rie […]

    • ui, danke !

    • ja schwierig mit so altem code.

      was mich interessiert: wie werden solche spiele denn gehostet? ich kenne es nur aus dem e-commerce-umfeld bspw. bei aws das bei hohen lasten die ressourcen „mitskalieren“

      je mehr ressourcen benötigt werden, desto mehr server werden hinzugeschaltet. verknüpft man das noch mit game streaming (google stadia), so dass die berechnungen vom eigenen rechner auch auf die cloud ausgelagert werden, könnte ich mir vorstellen das solche schlachten bald möglich sind

      vielleicht gibts auch bald den durchbruch bei quantencomputern (der schon so lange versprochen wird)… dann gehören solche news hoffentlich der vergangenheit an 🙂

  • Der damals 15-jährige Brite Benjy „Benjyfishy“ Fish hat im Mai 2019 die Schule verlassen, um E-Sport-Profi in Fortnite zu werden. Zwei Jahre später sieht er in Fortnite kaum noch eine Zukunft. Die Preis […]

    • ja verstehe es auch nicht. ein 15 jähriger, der mit der richtigen entscheidung schei*e viel geld verdient hat und die leute freuen sich jetzt, das er das nicht mehr tut.

      ich halte nicht viel von begriffen wie „neiddebatte“, aber anders kann ich mir andere kommentare nicht erklären. schade, sowas streut nur zwietracht.

    • Mit 2-3 Jahren hat Fortnite zumindest deutlich länger durchgehalten als man das wohl gedacht hätte, aber wer voll und ganz nur darauf gesetzt hat war halt nicht nur naiv sondern auch dumm.“

      echt? ich mein, der hat 100k verdient und wurde zuhause unterrichtet.

      was ihm bleibt: das geld und kontakte in die branche. das ist mehr, als ich mit 15 hatte.
      vllt. steht dann auf seinem zeugnis keine 2,0 sondern ne 3,0 . aber wen juckt das?

      daher ist die gehässigkeit eher unangebracht. wenn er für sich das maximale an fortnite rausgeholt hat, ist das doch schön für ihn oder?

      • Klar ist es gut für ihn. War sicherlich ne coole Erfahrung. Allerdings war von vorneherein absehbar, dass Fortnite als E-Sport eher Eintagsfliege als Dauerbrenner wird. Von daher ist die Aussage, dass es naiv war sich so hart auf Fortnite zu konzentrieren nicht wirklich falsch. Zumindest wenn man das Ziel hatte langfristig Profi zu bleiben und nicht nur zwei Hypejahre mitzunehmen.

    • „Wie wäre es mit arbeiten?“

      ich glaub der hat mehr gearbeitet und verdient als jeder von uns, als wir 15 waren.

      ich hab noch keine 100k mit 15 verdient. du?

      • ich glaub der hat mehr gearbei….“ hat was ?

        Zocken = arbeiten, ja uff, weis nicht auf welcher welt du lebst aber mit arbeit hat das nix zu tun.

        Leute die in den Metallindustrien oder Glasindustrien usw arbeiten, DASS ist arbeit(als Beispiel) und viel machen(aushalten) aber gemütlich aufn arsch zuhause sitzen und den ganzen tag baby spiele zocken auch wenn geld damit verdient wird, es ist nur zocken und keine Arbeit und verlangt auch nix zum machen außer spielen XD

        • Spielmechaniken lernen
          Hand Auge Koordination trainieren
          Reaktionszeit trainieren
          Entscheidungen schnell treffen
          Taktikübungen
          Hardwaregedöns lernen
          Mit dem Chat interagieren
          Aber ja, er „zockt einfach nur“

          • Ist reines zocken, wo ist da die arbeit ?
            Alles aufgelistete machen mmo raider zum beispiel auch nur halt aus bock und nicht in ner e-sport branche XD also wenns nur das ist aus der liste dann arbeite ich auch hart *hust* nur bekomme kein geld, hm schade haha

        • Oh je, da haben wir wieder den obligatorische Arbeiterklasse-Helden.
          Alle Leute die nicht körperlich arbeiten, arbeiten eigentlich gar nicht. Wissen wir schon…

          • Nein, man muss es verstehen, im kommentar da war nur ein exempel! Leute die im büro ARBEITEN machen keine körperliche arbeit(außer schreiben usw.), arbeiten aber und zocken ist kein beruf, punkt.

            • Warum ist sein Geld im Spielen verdienen kein Beurf? Was machen denn die Entwickler solcher Spiele, Spiele Tester arbeiten die dann nicht? Jemand der Autos testet fährt ja nur kann also keine Arbeit sein?

            • „zocken ist kein beruf, punkt.“ – Karl Marx

        • Also ist für dich arbeiten im Büro keine Arbeit?

  • Die deutsche Twitch-Community hat einen Server zum Survival-MMO Rust erstellt. Dort kam es am Samstag zu einem Vorfall: Eine Streamerin wurde sexuell belästigt. In der Folge entstand ein Konflikt auf Twitter, […]

    • NeinFalsch kommentierte vor 1 Woche

      wenn das netzwerk, wie bei medium zu lesen, gezielt transgender, schwule, lesben, leute, die flüchtlinge supporten etc. angreifen, dann ist da durchaus eine politische stoßrichtung zu sehen: weniger vielfalt.

      ne rechte schlägertruppe, die eben auf twitter unterwegs ist. richtig eklig.

      • Um genau diese Ungenauigkeit geht es doch. Was hat das bitte mit rechts zutun?
        Also erstmal bin ich mir nicht sicher, ob die Leute, die diese Begriffe benutzen überhaupt wissen was sie eigentlich sagen und zum anderen…. um mal in deren Terminologie zu bleiben: die CDU ist rechts. Siehst du irgend eine Schnittmenge zwischen der CDU und „rechten Schlägertruppen“? Die Demokraten in den USA sind weitaus rechter als die CDU. Sind das vielleicht diese Schlägertruppen? Nein? Aha.

        Ich weiß wirklich nicht wie es dazu gekommen ist, dass man rechts sagt wenn man eigentlich faschistisch oder nationalistisch meint. Selbst der Begriff Rechtsextremist, obwohl ähnlich irreführend, wird nicht mal mehr bemüht.

        Ähnliches gilt übrigens auch für Links. Ich erwähne es nur, damit hier kein falsches Bild entsteht.

        • Fabby kommentierte vor 1 Woche

          Es ist einfacher alle als Nazis und Rechte abzustempeln als zu differenzieren.
          Zum einen verharmlost das die Nazis und Rechte zum anderen werden völlig falsche Informationen verbreitet.

  • Die deutsche Community auf Twitch hat eine Idee der US-Amerikaner kopiert und einen eigenen Server zum Survival-MMO Rust gestartet. Doch eine Diskussion um einen sexistischen Spruch, „Willst du dich auf mein G […]

    • So sollte es sein.

      warum sollten die, die sich benehmen, bestraft werden?

      • Tubulski kommentierte vor 1 Woche

        Warum sollte das ganze überhaupt autoritär geklärt werden? Willst du wirklich, dass jede zwischenmenschliche Beziehung von einer Institution kontrolliert wird?
        Wieso klären die beiden das nicht (öffentlich) zwischenmenschlich und zeigen damit, dass sie Erwachse sind?

    • Man sollte einfach akzeptieren, dass es Arschlöcher gibt VORALLEM im Internet.“

      Ja genau.

      aber wieso sollte ich mich aus communities und gruppen ausgrenzen? können wir nicht einfach die arschlöcher ausgrenzen? scheint mir fairer

    • Aber selbst unter den Streamern gibt es genug Leute denen das entweder völlig egal ist oder die wie Montana davon profitieren wollen. Sie müssen ja schliesslich ihr Bad Boy Image pflegen.“ …und damit sind die noch verdammt erfolgreich 🙁

    • hab letztens eine reportage gesehen von einer professionellen LoL-Spielerin, die meinte, das viele ihrer weiblichen kolleginnen in voice chats spachverzerrer benutzen, um männlich zu klingen

      ich finde gut, dass du freundinen von dir nach ihrer möglichen reaktion gefragt hast. um solche erlebnisse mal am eigenen leib zu erfahren, empfehle ich dir, dass du dir auch einen stimmenverzerrer benutzt, deine stimme auf weiblich verzerrst und dich einfach mal in voice chats begibst…

      junge, das öffnet einem als mann echt die augen.

      • Das klingt nach einem interessanten Experiment. Hast du das mit dem Stimmverzerrer gemacht?

      • Ok nochmal an den politisch korrekten:

        Ich bin gegen jede Diskrimierung weiblicher Spieler oder deren Fähigkeiten etc. Ich spiele viel Overwatch und mir würde es nie einfallen eine weibliche Mitspielerin zu beleidigen oder zu belästigen im Voice Chat nur weil Sie weiblich ist.

        Das bei Rust hingegen ist einfach meiner Meinung nach erwachsener Trash Talk im Spiel, von dem man sich nicht angefriffen fühlen sollte. Soll ich mich als Mann auch belästigt fühlen wenn ich einen weiblichen Char spiele und sowas zu hören bekomme? Ich bin Baujahr 1980 und habe so ziemlich die komplette Entwicklung in der Games Branche mitbekommen.

        Ich finde es klasse das sich immer mehr Frauen fürs Gaming begeistern, was ja zu meiner Jugendzeit gar nicht der Fall war. Ich bin so froh das unser Hobby immer mehr Leute begeistert.

        Ich halte die Reaktion der Streamerin für Maßlos übertrieben, wie gesagt spiele ich ein Spiel indem Nackheit vorkommt muss ich mit den entsprechenden Sprüchen rechnen.

        Aber das spiegelt meiner Meinung nach sehr gut die heutigen 20-30 Jährigen wieder, blos alles politisch korrekt, blos nicht anecken, jeder ist gut, jeder ist klasse.

        Ganz ehrlich die heutige politische Korrektheit kotzt mich an, da können keine Persönlichkeiten mit Rückgrat draus erwachsen.

        Und wegen deinem Stimmverzerrer, wenn du eine gesunde Portion Selbstbewußtsein hast geht dir das gelaber der anderen am allerwertesten vorbei und du gibst einfach Kontra.

        Die Streamerin hätte ja auch sagen können auf den Spruch: Das wäre bei dir das einzig sinnvolle da deine Zunge ja länger ist als dein…….

        Schon wäre die Sache erledigt gewesen und sie hätte schön den anderen mit seinen eigenen Waffen wegekontert´.

        • Ok nochmal an den politisch korrekten:“

          … weiß nicht was das soll. wollte dich nicht angreifen oder so. kam das so rüber? fande deine idee mit weiblichen freundinnen fragen halt gut und dachte ich erzähle von meiner erfahrung.

          es ist schwierig einem elefanten zu erklären wie er fliegt. ähnlich verhält es sich einem nicht weiblichen spieler zu erklären, wie weibliche spieler in games angegangen werden.

          das mit dem kontern ist ja auch gut und so. aber ist man wirklich 24/7 in der lage zu kontern? will man kontern, wenn man den gleichen spruch zum 100. mal hört?

          das mit dem stimmenverzerrer ist ein tipp von mir an dich. nimm dir mal zwei, drei stunden. beschäftige dich kurz damit. und dann geh in online voice chats. ich empfehle das allen, die sagen „kann man wegkontern“, „kann man so lösen“. kann man ! den ersten abend, den zweiten abend, den dritten vlt auch noch. dann stellste den verzerrer aus.

          übrigens, und das ist durchaus als negatives feedback gemeint: es ist wieder die selbe diskussion die selbe debatte. „die frau hätte doch. und ach und hier ist das normal. hier wird sich beleidigt. die soll sich nicht aufregen. wenn es gegen den avatar geht voll ok, da kann man alles sagen.“

          gg

          • Mal ganz ehrlich, um im Game beleidigt zu werden musst du keine Frau sein. Ich werde jeden Tag ingame beleidigt. Hard Stuck Plat/Dia Idiot, bad af, diverse Beleidigungen gegen Familie und Co, die ich hier jetzt nicht wiedergeben will.

            Aber ich weiß keiner von denen würde das mir persönlich ins Gesicht sagen weil das alles nur Feiglinge sind die sich in hinter der Online Fassade der Gesichtslosigkeit verstecken. Ich habe kein Verständis für diese Leute oder deren Handeln.

            Habe ich deswegen keinen Bock mehr auf das Game? Nein habe ich nicht, weil es mich nicht anficht. Ich brauche keinen Stimmverzerrer um toxicity oder ähnliches Online zu erleben, wie traurig es auch ist.

            Sexuelle Belästigung beginnt für mich nicht in einem Game wie Rust oder Conan , Ark etc, da soll man die Kirche einfach mal im Dorf lassen, vor allem wenn es nur um die Avatare geht. Wenn man mal nachdenkt: Würde ein anderer Streamer wirklich sowas an die andere Person direkt richten? Wohl eher nicht.

            Sexuelle Belästigung oder Belästigung generell beginnt bei mir in Voice Chats wo man direkt angesprochen wird, auf Facebook und Instagram Profilen, generell social Media.

            Da läuft der richtige Bodensatz rum gegen den aktiv vorgegangen werden muss.

            • Mal ganz ehrlich, um im Game beleidigt zu werden musst du keine Frau sein.“

              Absolut ! Man wird auch als Mann oft genug beleidigt. Manchmal ist es Trash-Talk, der noch irgendwie in Ordnung ist. Gibt es halt bei kompetitiven Dingen. Aber meistens sind es ja dann so Sachen wie „H*hrensohn“, bla blubb, ich spar mir die Beispiele.

              Was mir allerdings noch nie, wirklich noch nie passiert ist, ist, dass mir eine Person des anderen Geschlechts Dinge sagt wie „Deine Stimme is geil, willste f*cken?“, „War ja klar, der Mann ist hier wieder an allem Schuld. Schei* Feeder, du müsstest mal wieder richtig gef*ckt werden“; „Ey, du hast bestimmt nen geilen Sch*anz“ usw. usf. und jetzt stell dir mal vor du hörst sowas JEDEN TAG ! und nicht nur Dinge wie  Hard Stuck Plat/Dia Idiot, bad af

              Es geht um die ganze Atmosphäre die in Voice Chats herrscht. Wenn ich den ganzen Tag von der Community eines Spieles nur auf meine Geschlechtsmerkmale reduziert werde und mir empfohlen wird, das ich doch mal wieder den Geschlechtsakt vollziehen soll, dann ist das doch einfach kacke.

        • Also können deiner Meinung nach nur durch Beleidigungen und das Aushalten dessen starke Persönlichkeiten erwachsen?
          Halte ich für Schwachsinn. Gerade dadurch, dass Probleme in der Kommunikation mittlerweile angesprochen werden, kann auch etwas in der Gesellschaft untereinander geändert werden. Bsp.: Ich kann dir gar nicht genug aufzählen wie oft KollegInnen oder KlientInnen die Aussprüche „Jedem das Seine“ oder „Arbeit macht frei“ nutzen. Nach meiner Antwort, dass diese Sprüche vor bestimmten KZ’s stehen, ist dem größten Teil das Gesicht eingeschlafen und es kamen Entschuldigungen. Damit will ich sagen, dass viele gar nicht wissen, woher manche Begrifflichkeiten stammen und durch aufzeigen dessen die Kommunikation weit verbessert werden kann.

          Ich finde es auch cool, dass du die Meinungen von Freundinnen dir vorher eingeholt hast. Aber sind halt nur drei Meinungen und spiegeln halt nicht die Gesamtheit ab. Frauen müssen sich tagtäglich mit so einem Mist beschäftigen, da Sie nun Mal tagtäglich damit konfrontiert werden. Da muss es nicht Mal etwas offensichtliches sein. Solange man immer die „Schuld“ oder die Möglichkeiten des Opfers diskutiert wird sich da auch nichts ändern. Da hier so wie immer der/die „TäterIn“ an den Pranger gestellt werden sollte und Lösungen diesbezüglich gesucht werden sollte. Denn das Problem liegt eindeutig bei diesen.

          Und nein, nicht jeder ist klasse und toll, sonst würden wir die Diskussion nicht führen.
          Btw gegen Menschenfeinden wird es keinen Frieden geben.

          • Marc kommentierte vor 1 Woche, 2 Tagen

            Ok, und weil das auch an einem KZ stand darf man jetzt nicht mehr „jedem das seine“ sagen? Sorry, aber was ist, dass denn für ein bullshit.
            Klar ist es „sinnvoll“ zu wissen, dass das auch da genutzt wurde, aber das ist nicht der Ursprung dieser Redewendung. Sagt ja nichts anderes als „jeder kriegt was er verdient“, nur anders und mit weniger Wörtern.
            Werde mir daher also nicht verbieten lassen diesen Spruch weiter zu nutzen.

            • Sagt auch keiner was von verbieten lassen, war lediglich ein Hinweis. Klar kannst du dann mit Platon kommen, was auch absolut korrekt ist, die die es aber nicht tun haben sich damit auch nicht weiter beschäftigt.

          • Nein eine starke persönlichkeit erwächst durch viele Dinge und Erfahrungen, aber starke Persönlichkeiten können damit viel besser umgehen. Mir wurde es online auch mal zu bunt, Chatlog kopiert-> Anzeige Polizei, einfach nur um mal zu zeigen das man im Inet nicht ganz anonym unterwegs ist. Nach persönlicher Entschuldigung des anderen habe ich dann zurück gezogen, ich hoffe einfach mal auf einen wirksamen Schock.

            Es steht auch jedem frei der sich online angegriffen belästigt fühlt Aneige zu erstatten.

            Btw. Ich benutze auch den Ausdruck jedem das seine und es würde mir nicht im Traum einfallen mich dafür zu entschuldigen, bloß weil die Neonnazis das damals auf die Innenseite des Tores eines KZs geschrieben haben und ein schon davor sehr bekanntes Sprichwort mißbraucht haben. Diesen Ausspruch hat Platon sicher nicht mit nationalsozialistischen Gedanken geformt.

            Wenn ich Ihn benutze will ich damit ausdrücken Leben und Leben lassen, jeder soll das machen was er will etc. und nicht in der Buchenwald weise. Als ob ich mich dafür entschuldigen würde, ich hätte dich ausgelacht wenn du mich darauf angesprochen hättest ( nicht böse gemeint), es bringt so gut wie niemand das mit den Nazis in Verbindung. Richtig schlimm wird es erst wenn Leute meine Sie müssen sich als Moralapostel aufspielen.

            Das zeigt mir wieder nur was heute falsch läuft.

            Bei dem Spruch Arbeit macht frei, bin ich hingegen ganz bei dir, da dieser ganz klar nationalsozialistisch geprägt ist und nur durch diese bekannt geworden ist, im negativen Sinn

            • „Nein eine starke persönlichkeit erwächst durch viele Dinge und Erfahrungen, aber starke Persönlichkeiten können damit viel besser umgehen. Mir wurde es online auch mal zu bunt, Chatlog kopiert-> Anzeige Polizei, einfach nur um mal zu zeigen das man im Inet nicht ganz anonym unterwegs ist. Nach persönlicher Entschuldigung des anderen habe ich dann zurück gezogen, ich hoffe einfach mal auf einen wirksamen Schock.“
              A, erstmal coole Aktion von dir, finde ich eine gute Herangehensweise.
              B, Gebe ich dir auch im ersten Abschnitt Recht „Nein eine starke persönlichkeit erwächst durch viele Dinge und Erfahrungen“ und bin da auch derselben Meinung.
              Der Umgang mit der Problematik selber ist dabei m.M. so Vielschichtig (Geschlecht, Sozialisation, Kulturkreis, Peergroups, etc.), dass es nicht mit der angeeignet „starken“ (was wiederum heißen würde alles andere wäre schwach (anderes Thema und sprengt auch diese Diskussion)) Persönlichkeit kompensierbar oder lösbar, grundsätzlich, wäre.

        • Du hast definiv nicht die selben Erfahrungen gemacht wie eine Frau. Wie ich bereits sagte. Wenn du das jahrelang mitmachen musst, in Spielen, im Ausgang, auf der Arbeit, auf der Strasse, ist das eine völlig andere Situation. Das hat überhaupt nichts mit fehlenden Rückgrat zu tun. Im Gegenteil. Sie hat sich gewehrt und wurde dann noch mehr angefeindet. Ist ja nicht so, als ob es sich um eine Meinungsverschiedenheit gehandelt hätte. SIE wurde sexistisch angemacht und nun ist es ihre Aufgabe sich „richtig“ zu wehren und ihr Fehler, wenn sie keinen Spruch auf der Lippe hatte? Entschuldigung, aber nein!

    • es kristallisiert sich auch hier immer deutlicher heraus, dass es menschen gibt, die auf andere eingehen können, ihre probleme ernst nehmen und dann darauf reagieren. und dann halt ganz viele die darauf scheißen und so’n ego ding durchziehen.

      ich denke das wird sich immer weiter verschärfen. was bekommen wir dann? vielleicht eine noch gespaltenere internet community. gespalten nach „ich will sagen können was ich will, nehmt nicht alles ernst“ (bspw. monte) und „ich will einen normalmenschlichen umgang“ (bspw. hänno).

      sollen die doch ihren rust server mit dem bodensatz des internets behalten, darauf spielen , sich gegenseitig geile beleidigungen gegen den kopf schmeißen und sich dafür feiern – who cares?

      im fortgeschrittenen stadium sieht man ja auf twitter wohin das führt: mindesten zwei (meistens nach rechts und links kategorisiert) gruppen bashen sich den lieben langen tag tag ein. tag aus. keiner ändert seine weltansicht. jeder fühlt sich im recht. personen im anonymen raum ändern zu wollen (im sinn von: argumentativ überzeugen) gestaltet sich seit jahren als mammutaufgabe ohne (mein gefühl) wirklich fortschritte zu erreichen.

      was sich ändern könnte ist der zugang. dann gibts ein heiles internet und eins für die kaputten, für die, die alles sagen und machen wollen. quasi ein reddit und ein parler/gab.

      klar gerne. ich weiß in welcher „bubble“ ich mich bewegen will: in einer in der sich frauen, männer, x, weiß, schwarz, what ever mit respekt begegnen und sich nicht ständig daneben benehmen mit dem argument „naja, so ist das nun mal im internet“

      ich will diese diskussionen nicht mehr führen. ich will auch nicht mehr hören, das menschenverachtender dreck als „meinung“ oder als „witz“ verkauft wird. dieses ständige reiben. die ständig gleichen diskussionen. die ständig gleichen argumente. nur um sich das recht behalten zu dürfen, andere menschen zu kränken, zu erniedrigen und zu beleidigen.

      gg

      • Ich gebe dir weitgehend recht, möchte aber zu bedenken geben, dass alle in ihrer Bubble lassen, eben auch keine Lösung ist. Man hat am Sturm auf das US Kapitol gesehen, wohin ignorieren und sich abspalten führt. Irgendwann schwappen solche Gruppen auf beängstigende Art und Weise ins echte Leben. Menschen wie der US Präsident kommen an die Macht, die sich eben genau so verhalten. Sexistisch, egozentrisch, unbelehrbar. Oder es sind Gruppen wie Incels die sich in ihren Blasen aufwiegeln und dann virtuell auf Frauen losgehen oder frustrierte Schüler die sich in eine Parallelwelt schreiben und dann Menschen erschiessen.
        Klar ist das Beispiel mit Tinker nicht das selbe Kaliber – zum Glück. Aber die Idee, den „Satz“ einfach sich selbst zu überlassen, ist generell gefährlich. Menschen lernen ihre sozialen Einstellungen im Austausch mit anderen Menschen. Wenn alle im eigenen Umfeld sagen, dass sexuelle Belästigung in Ordnung ist, dann wird sie irgendwann auch in Ordnung sein.Ähnlich wie Menschen die ihr ganzen Leben nur mit Gewalt zu tun hatten glauben, dass Gewalt normal ist und halt einfach dazu gehört.
        Und wenn sich eine kritische Masse gegen Sexismus stellt und diese wo immer man sie antrifft verurteilt, dann tut sich langfristig immer etwas. Nicht öffentlich, nicht sofort und nicht gegenüber der Bubble. Es scheint sich nur von aussen nichts zu tun, hat aber immer eine gewisse Wirkung. Mal mehr, mal weniger, aber sie ist immer vorhanden.

        • sich in die bubble zurückzuziehen halte ich auch nicht für die lösung, es ist nur das, was ich gerade beobachte. beispiel: rechte wechseln gerade jetzt sehr aktiv zu parla/gab. das sind netzwerke, da kann jeder alles posten. es wird nicht moderiert. hier werden sich halt neue bubbles bilden, die man dann aber nicht mehr auf twitter folgen kann, sondern die sich dann in einem ganz anderen social media ökosystem befinden. maye supported by trump.

          die strategie mit der anderen seite zu reden hat (aus meiner erfahrung der letzten 7,8,9 jahre) wenig gebracht. pegida, querdenker, „besorgte bürger“, sexisten, rassisten bla blubb… überall wurde der dialog gesucht. man hat mit den leuten gesprochen. man ihnen zugehört. man hat versucht zu verstehen wo das problem liegt.

          und was stellt man fest? die haben nicht nur andere ziele, was vollkommen okay wäre, nein, die ziele sind konträr zu meinen und vielen anderen. und wer sich rassistisch usw. über jahre hinweg äußert, mit dem möchte ich mich nicht mehr unterhalten müssen. das ist ermüdend. das ist anstrengend. und was bleibt am ende? ich hab mich aufgerieben damit dann der nächste kommt und nen sexistischen witz macht. yay

          um den bogen zum artikel zu spannen:
          hier ist es doch genauso. seit monaten kriegt man durch mein-mmo einen kleinen einblick in die streamer-szene, einen einblick in twitter-debatten. und es sind immer wieder dieselben themen. es keimt immer hoch. und wenn einer der erfolgreichsten streamer deutschlands, monte, ein sexist par excellence ist frage ich mich, wo sich hier was verbessert? und auch hier möchte ich die linie ziehen: ich will nicht zum 1000. mich für menschlichkeit einsetzen, wenn mein gegenüber ein anonymer typ ist, dessen hobby es ist frauen im inet zu beleidigen und der daran nie was ändern wird.

          ja ich weiß. das klingt alles schei*e und ja, ich bin auch mehr als verzweifelt. mir macht das doch auch keinen bock zu sehen, wie ein teil der leute das versprechen, dass das internet die welt zu einem besseren ort macht, stück für stück zerstören.

          • Ich kann den Frust nachvollziehen. Die Frage ist halt, was ist die Alternative? Interetpolizei? Und wenn man das Gefühl bekommt, dass reden wenig bringt, dann muss man auch immer bedenken, dass es auch (noch) schlimmer sein könnte. Sobald Menschen aufhören sich auszutauschen, so anstrengend das sein mag, geht es erst richig bergab. Deswegen finde ich ist es wichtig solchen Menschen zu zeigen, dass sehr viel mehr ihrer Meinung wiedersprechen als sie gut heissen.

  • Das Survival-MMO Rust boomt auf Twitch. Nun haben auch deutsche Streamer das Spiel für sich entdeckt und am Samstagabend ein Rust-Event gestartet. Am ersten Tag erzielten Trymacs, Papaplatte und Dhalucard starke […]

    • @mrbearfoot guter ansatz, aber den finger zu heben bringt wohl nichts

      ich denke, dass viele nicht die geistigen kapazitäten besitzen ihre (ja teilweise) muttersprachlichen fähigkeiten soweit zu erweitern, als dass das mitlesen eines * kein problem mehr darstellt.

      was schade ist, weil sich so wieder nur professorinnen und gebildete diesen habitus aneignen, weshalb der mob in 20 Jahren sagen wird „sprich nisch so abgehobn“

      …blöde situation mit dem gendern : (

    • „ich finde X nicht schlimm, deswegen sollte auch kein anderer x schlimm finden“

      kann man zwar anbringen, wirk aber irgendwie nur so als wärst du empathielos. naja

    • lieblingsargument „wenn sie damit nicht klar kommt, soll sie nicht zocke, das ist da nunmal so“

      es wird immer diskutiert, dass gaming in der mitte der gesellschaft angekommen ist, dass esport wie richtiger sport ist, dass spiele auch geschützte räume sein können

      und dann kommt wieder so eine geschichte. wo jemand aus der völligen anonymität heraus menschen beleidigt und die community sagt „ist nun mal so“ – manche gamer halten das Kellerkinder-Klischeeschild aus den 2000er echt so krass nach oben…
      ich könnt kotzen

      • Phil kommentierte vor 1 Woche, 2 Tagen

        Gerade wegen der Anonymität im netz, wie du so schön sagtest, sollte es einem vollkommen egal sein, was fremde sagen. Ich will den spruch nich verteidigen der is absolut unangebracht, aber wenn du nen kerl bist und viel zockst weißt du auch, dass kerle sich viel schlimmeres anhören müssen, täglich

  • Die Streaming-Plattform Twitch hat den Kanal des aktuellen US-Präsidenten, Donald Trump, gesperrt. Die Sperre bleibt aktiv, bis Trump aus seinem Amt scheidet. Twitch will verhindern, dass ihre Plattform dazu […]

    •  Staturen von Menschen zerstört wurden die sich für die Befreiung der Sklaven eingesetzt haben.“ welche statue meinst du?

      • Colonel Hans Christian Heg (Norway, Wisconsin)
        Frederick Douglass (New York)

        Fallen mir auf die schnelle ein, ich hab noch so im Hinterkopf das eine zerstört wurde die von ehemaligen Sklaven gekauft/bezahlt wurde als Dank weil „die sich nie hätten bedanken sollen“ oder sowas… aber nicht sicher welche das war.
        Es wurden auch generell viele entfernt bevor man sie vernichten konnte, aber am Ende ist es ja dennoch das Resultat dieser Ausschreitungen die geduldet und mitunter unterstützt wurden.

        Generell bin ich aber auch nicht cool damit die von Menschen zu zerstören die ich nicht mag, wer seine Vergangenheit vergisst wird die wiederholen.
        Schlechte Beispiele sind auch Beispiele und dem Feind nach dem Sieg seine Ehre zu lassen ist ein Testament an das gute Verhalten der Gewinner genauso wie es den Hinterbliebenen/Nachfahren hilft.

        edit: Grade beim durchlesen gesehen das auch christliche zerstört wurden und Bilder bei denen man auf den Überresten nach Marxismus ruft, absolut schade das man dort nicht eingegriffen hat.

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