Missed Opportunity

@missedchance

Active vor 13 Stunden, 1 Minute
  • Seit 8 Jahren entwickelt Bungie nun an der Reihe Destiny: Eigentlich sollte Destiny 2 ein krasser Bruch werden, die Spieler verloren alle Items aus den ersten 3 Jahren. Aber was für Rüstungen kommen im Dezember 2 […]

    • Wieso soviel Geld ausgeben, wenn man mit viel weniger mehr als genug verdienen kann?

    • Ein großes Problem bei der Entwicklung von Destiny war von Anfang an, dass man alles anders machen wollte als etablierte Spiele, und dabei das Kind mit dem Bad ausgekippt hat – denn viele Konzepte in anderen Spielen sind erprobt und bewährt. Bungie hat sich da gnadenlos überschätzt und übernommen. Ueber die Jahre kommen nun solche Dinge in Destiny rein, wobei es nicht hilfreich ist, dass die Ressourcensituation bei Bungie für Destiny nicht gerade vorteilhaft zu sein scheint.

    • Als ob im Destiny-Universum irgend etwas stimmig wäre! Das fing schon damit an, als ich in D1 Szenarien aus Doomsday-Filmen wie Independence Day modelliert sah, wo ein Haufen gestrandete Verbrenner-Autowracks vor einer Unterführung lagen. Dasselbe auf dem Mars. Gleichzeitig wird vom „goldenen Zeitalter“ und dem „Jahr 2500“ gelabert. Hallo? Wir haben 2022 und die Welt steigt auf E-Autos um! Da sieht man doch, dass Destiny von Anfang an nur B-Ware war, die von Entwicklern und Designern gemacht wurde, die bestenfalls B-Klasse sind und kräftig in die Kiste irgendwelcher existierender und/oder billiger Game Assets von entspr. Fremdfirmen gegriffen haben, die sowas anbieten.

      Bis heute ist Destiny ein mieser Mix aus Science Fiction und Sword&Sorcery. Wer in D1 aufgepasst hat, hat mitbekommen, dass das Ergebnis eines Kompromisses zwischen zwei Fraktionen bei Bungie ist, von denen die eine einen lupenreinen, technisch orientierten Scifi-Loot-Shooter und die anderen ein klassisches magie- und schwertbasiertes MMO bauen wollten. Daher dieser „ontologische non-/parakausale“ Krümpel.

      Oft ist Destiny mehr ein Zeitfüller als ein echtes Vergnügen. Klar, man könnte sich auch andere suchen. Was mich bei Destiny hält ist die Zugänglichkeit (und die Gewohnheit). Es ist gerade gut genug, dass es für mich erträglich ist. Du hüpfst ein bisschen rum, ballerst ein bisschen, sackst etwas Loot ein. Wenn Du mehr Zeit hast und etwas gefordert sein willst, raidest Du oder spielst Spitzenreiter-Dämmerung. Das ist psychologisch fein genug balanciert, um die entspr. Belohungsmechanismen des Gehirns zu triggern und die Leute bei der Stange zu halten. Das reicht für viele Spieler – für andere nicht, die spielen Destiny jede Saison, bis sie alle interessanten Neuerungen abgeklappert haben, und dann spielen sie andere Spiele oder kehren zu Spielen zurück, die in ihrer Nische oder ihrem Genre top sind (oft PvP-Spiele, die alles richtig machen, was Destiny einfach nicht hinkriegt). Eigentlich ist das gescheiter, als an Destiny zu kleben und enttäuscht zu sein, weil man davon nicht satt wird.

    • Sunsetting gab es in D1 nie und in D2 lange nicht. Dass man einen Haufen Leute damit vor den Kopf stößt, wenn man ihnen das plötzlich aufdrückt, kann jeder voraussehen … außer Bungie?

      • Doch. Sunsetting gab es in Destiny 1. Direkt von Jahr 1 auf Jahr 2. Mit Jahr 2 kam das infundieren und man konnte zB Exos nicht mehr mit hoch ziehen. Sonst hätte man ja bei Oryx sowas wie den schwarzen Hammer spielen können.

    • Zu Bungies Handling von Kampfstil-Mods kann ich auch nur den Kopf schütteln …

      +1 von mir.

      • Ironischerweise hat Ada dann gestern direkt Quelle der Macht dabei. 😀 War so klar. Jetzt fehlen mir „nur“ noch drei Kampfstil Mods um die drei von mir gewünschten Builds fertig zu bekommen. Wenn die diese Woche auch noch kommen sollten, bin ich wieder im Game. 😀

        Aber so frustet das einfach nur, wenn es von einem NPC abhängt, ob du deine Builds fertig bekommst oder nicht. Ich meine, würden wir hier jetzt über was vermeintlich belangloses reden, dann von mir aus, aber die Kampfstil Mods sind in den Builds eben meist die Gamechanger. Es geht mir einfach nicht in den Kopf, wie man als Entwickler auf die Idee kommt, die ausschließlich von einem NPC verkaufen zu lassen. Einen der fehlenden Mods habe ich bspw. verpasst, als ich über das Wochenende auf einer Hochzeit war. Kann sein, den Mod hat Ada dieses Jahr gar nicht mehr dabei, wenn er so häufig kommt wie Quelle der Macht. Fällt mir irgendwie nichts mehr dazu ein, wie man als Entwickler auf so etwas kommt.

    • Dass es eine brauchbare Alternative zu D2 gibt, die manches auch noch besser macht?

  • Als neuer Spieler in Destiny 2 ist alles großartig. Man entdeckt die Welten, findet coole Waffen und hat noch unheimlich viele Aufgaben vor sich, um stärker zu werden. Doch dann beginnt das, was alle D […]

    • Kommentarbeiträge sind auch Meinungen und damit subjektiv und evtl. fehlerhaft …

    • Hier kann sich glaube ich jeder seine Meinung sparen, wenn die nicht mit Deiner übereinstimmt, Mr. Toxic.

      • Also wenn man dir noch einmal mangelnde Selbstreflexion vorwirft, dann ist das hier ja wohl das perfekte Beispiel.

        Er stimmt dir bei deinen Argumenten zu -ist also deiner Meinung(!)- kritisiert aber deinen Ton. Und nun beschimpfst du ihn als toxisch, weil er angeblich gegen deine Meinung gewettert hat? Wo macht das denn Sinn?

    • Leider vertragen es die wenigsten Menschen, mit den Grenzen ihrer Kompetenz konfrontiert zu werden. Da ist der Tonfall Nebensache, und ich war weiß Gott nicht unhöflich oder beleidigend, sondern habe mich sehr um das Gegenteil bemüht.

      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Brittas Analyse von Destiny oberflächlich und zu kurz gegriffen ist, und stelle mir nach wie vor die Frage, wie gebildet jemand literarisch ist, der die Destiny-Lore gut findet. Aber sowas darf man ja nicht äußern, damit man keine Gefühle verletzt, stimmts? Die Gretchenfrage ist allerdings, wieso man damit Gefühle verletzt: Doch die desjenigen, der seinen Wert von persönlichen Fähigkeiten abhängig macht. Wer das nicht tut, hat mit Kritik, die rein auf solche Dinge abzielt, meine ich kein Problem.

      Ironischerweise klatschen alle Beifall, wenn ein Dieter Bohlen einen vielleicht nicht mal schlechten, aber nur durchschnittlichen Kandidaten nach Strich und Faden niederbügelt. Er sagt ja nur die Wahrheit und ist schließlich der Pop-Titan (also hoch kompetent), stimmts?

      Ich habe mir mit meinem Beitrag einige Mühe gegeben. Schade, dass alles, was hier davon ankommt, eine unerwünschte Kritik an einer Artikel-Autorin ist. Offensichtlich ist ein Anlass zu streiten interessanter als eine technische oder literarische Diskussion über Destiny.

      Na gut, dann kuschelt mal weiter.

      • Ich vermute, das Hauptproblem bei deinen Kommentaren ist, dass sie logischerweise sehr von deiner Meinung geprägt sind.

        Es wirkt auf jeden Fall so, dass du keine Meinungen außer deiner eigenen akzeptierst. Kann natürlich auch einfach falsch rübergekommen sein.

        Hier als Beispiel auch aus deinem jetzigen Kommentar in Bezug auf die Lore, denkst du jede/r Mensch ist total begeisterter Leser, der sich alle möglichen Literarischen Werke gelesen hat? Selbst wenn das, sie genauso wie du sie als solche Empfinden? Ist doch auch da viel eigene Meinung, wie man ein Buch bewertet. Von daher, halte ich es so leben und leben lassen. Jede/r hat eine andere Meinung und das sollte man dann einfach akzeptieren.

        Ich selber spiele übrigens aktuell auch nur wenig Destiny, da ich auch die Schwächen des Spiels kenne und einfach mal eine kleine Pause brauche.

        LG MikeScader und ich wünsche dir/euch allen noch einen schönen Tag. 🙂

      • Das was du kritisierst ist ja nun mal auch subjektiv. Wenn du literarisch immer dem höchsten Anspruch hinterherjagst, bitte. Ich beschäftige mich in meiner Freizeit lieber mit leichterer Kost und empfinde Brittas Meinung nicht als oberflächlich.
        Da hatte ich deinen Beitrag noch gar nicht gelesen, ürigens auch nicht komplett, da einfach zu viele Worte, für mich 😉;O).
        Für mich geraten Geschichten um Licht und Dunkelheit, Gut und Böse aber auch nie aus der Mode. Schon millionenfach in Literatur und Film verarbeitet und trotzdem immer wieder schön, wenn auch oft sehr ähnlich, mal besser mal schlechter.
        Die von Destiny empfinde ich dabei durchaus als spannend und ausreichend tiefgreifend.
        Aber zugegeben ich bin auch die Fraktion die sich sowohl für die Säulen der Erde, als auch Percy Jackson oder auch Skulduggery Pleasant begeistern kann. Asche auf mein Haut. 😆

        Mal abgesehen davon verstehe ich gar nicht, warum du auf meinen Kommentar antwortest, ah, du hast dir den Schuh angezogen.
        Dazu wirfst du Leute, die nicht deiner Meinung sind und ja nur kuscheln wollen, hier mit DSDS Fans in einen Topf, nur weil sie nicht deinen Anspruch oder Meinung teilen.
        Für mich erwartest du ein Verhalten, welches du selbst nicht bereit bist vorzuleben, nämlich andere Meinungen zu akzeptieren. Ich teile Brittas, du halt nicht. So einfach ist das.

      • Also meine Gefühle hast Du damit nicht verletzt. Du kannst Deine Meinung genauso äußern, wie ich das getan habe.

        Zur Lore: Destiny-Story ist speziell. Ich weiß nicht, ob man das mit großen literarischen Werken vergleichen kann. Es ist mehr unterhaltsam-spekulative Science-Fiction und ja, das macht auch mal Spaß es zu lesen. Vielleicht fühlt sich irgendwann jemand berufen, das als modernes literarisches Werk aufzuschreiben, wer weiß. *zuAndyEditionschiel*

        Zum Qualitativ-Vergleich: In Division 2, dem Deckungs-Shooter von Ubisoft/Massive, sitzen gerade eine Menge Spieler auf dem Trockenen, weil der Entwickler 4 Tage vorher den kompletten Seasonplan einfach mal (wieder) umwirft. Nur dort heißt es dann „Och joa, ich spiels trotzdem gern… Ich kenne es ja nicht anders.“
        Ich dachte mir da nur: „Sowas bei Destiny und die reddit-Threads hätten gebrannt.“

        Bei Bungie kann ich nicht sagen, dass ich den Eindruck habe, es passiert gar nichts bis kaum in Richtung Community. Viele Artikel hier auf MeinMMO, wo Wünsche/ Forderungen der Community genauso umgesetzt wurden.

        Klar, es gab auch auf der anderen Seite einiges Schlechtes. Nicht jedem passt das alles, was in den letzten Jahren kam und ging. Vielleicht zu wenig und zu langsam, ja. Manches prüft Bungie zu lange, um besser entscheiden zu können und Spieler sehen und erfahren auch nicht den genauen Background, der dann zu einer Entscheidung führt.

        Ich glaube trotzdem, dass die Seele von Destiny ein gutes Spiel beinhaltet. Die Gründe, warum ich Destiny spiele, habe ich ja oben genannt. Dazu kommt: Destiny kann jeder spielen. Die Tiger-Engine läuft auf fast jedem System und sieht gut aus, selbst wenn man nicht mit der dicksten Grafikkarte protzt. Das sind alles so kleine Details, die ich auch an dem Spiel mitbekomme.

        Und Du hast es doch im Grunde genauso formuliert wie ich:
        „Wer das alles verstanden hat und nicht zu viel erwartet, der kann mit Destiny Spaß haben.“ 🤗

        In diesem Sinne 🙂
        See you starside

    • Und Du bist der Experte für SW-Entwicklungskosten?

      Bungie bekommt für eine Expansion nicht 10€, sondern mehrere Millionen mal 10€.

      Wo ist denn die Logik, Spieler mit miesen Dropchancen zig Mal in dieselbe Aktivität zu zwingen? Deren Geld hat Bungie doch schon! Der Effekt solchen Game Designs ist schlechte Kritik – ist das, was Bungie will?

      Destiny hat inzwischen sehr viele Inhalte, aber der überzogene Grind zwingt Spieler wie mich immer wieder in bestimmte Aktivitäten, sodass ich andere liegen lassen muss, die ich viel lieber spielen würde. Was bringt mir ein Riesen-Büffet, wenn ich mehr oder weniger gezwungen bin, wochenlang immer nur dasselbe Schnitzel mit Pommes zu essen?

      Kein Wunder, dass die Spieler irgendwann nur noch Orxy-CP machen. Sie haben alle Raid-Waffen gebaut, sie haben alle Panzerung, sie können jede Mechanik mit einem Arm auf dem Rücken bedienen – wieso den ganzen Raid zum 40sten, 50sten, 60sten Mal spielen, wenn die Zeit dann nicht dafür reicht, vielleicht mal wieder einen der schönen Dungeons zu besuchen, um eine bessere Schrotze oder Handkanone zu bekommen, oder die Aktivität einem Neuling nahe zu bringen? Schlimmstenfalls kriegst Du gar keine guten Raid-Teams mehr, weil die auch schon die Exo-Waffe haben und den Raid oder das ganze Spiel bis zur nächsten Saison liegen lassen.

      Imho hat Bungie das Thema „Loot Shooter“ missverstanden und reitet immer noch auf der grässlichen Loot-Meta „Loot ist nur was wert, wenn man sein halbes Leben dafür investieren musste“ rum. Für mich ist Loot was wert, wenn er mir andere Aktivitäten zugänglich oder leichter macht.

      Kommentare wie Deine gehen mir auf die Nerven, weil sie im Grunde genau vor dem strotzen, was sie anderen vorwerfen: Ueberheblichkeit und Besserwisserei.

    • Liebe Britta,

      m.E. hast Du die wahren Probleme von Destiny nicht wirklich verstanden und auch noch nicht begriffen, dass Destiny kein wirklich insgesamt gutes Spiel ist. Es hat einige herausragende Features, verspricht ansonsten aber mehr, als es hält. Genau diese Spannung erzeugt den Frust bei vielen Intensivspielern von Destiny.

      Einige Probleme von Destiny sind

      1) schlechte Umsetzung (Software-Implementierung und QS – als gestandener SW-Entwickler und SW-PL kann ich nur sagen, dass hier gepfuscht wird, dass es kracht)Mangel an neuen Inhalten; Keine echte Innovation (neue Inhalte i.d.R. immer nach dem gleichen Strickmuster)

      2) Miserabler RNG (@alle, die mit WoW vergleichen wollen: WoW ist *kein* Vergleich, es gibt einen Grund, warum ich das nie angefasst habe und das auch nie tun werde)

      3) Miserable PvP-Umsetzung (von Dir korrekt angemerkt. „Wer braucht Primärwaffen?“)

      4) Halbherzige Umsetzung neuer Features (Waffenkonstruktion)

      5) Endgame Loot Tables, die ein Schlag ins Gesicht der Spieler sind; Nicht nur wegen der Seltenheit mancher Drops, sondern auch wegen der Riesenauswahl nicht wünschenswerter Perks auf Endgame-Loot

      6) Es wird immer wieder die Grind- und RNG-Bremse reingehauen, damit die Spieler nicht zu schnell voran kommen und nicht zu mächtig werden. Andererseits kommen Fähigkeiten 3.0 mit Verben, Mods und Builds, mit denen man auch Spitzenreiter-Dämmerungen solo roflstompt. Wenn man das sieht, versteht man, dass bei Bungie keiner wirklich mit dem anderen redet. Hier werkeln verschiedene Abteilungen an Mechaniken und Game Design-Bereichen, ohne den Zusammenhang mit den anderen Bereichen zu berücksichtigen; Das sieht man daran, wie Fähigkeiten 3.0 das Spiel komplett aus den Angeln heben, weil sie seine Begrenzungen überschreiten.

      7) Daran merkt man auch, wie armselig die Spielmechaniken i.A. sind. Ich schrieb es schon: I.d.R. ist die einzige Mechanik „Schaden, Schaden, Schaden“. Raid-Encounter sind in vielen (aber nicht allen) Fällen die rühmliche Ausnahme. Ironischerweise scheitern viele Raid-Teams genau an den Aufgaben, die echte Teamarbeit, also Kommunikation, Aufgabenteilung und Koordination erfordern (Beispiele sind die Orakel-Meister-Herausforderung in der gläsernen Kammer oder die Aussstellung im Schwur des Schülers). Diese Encounter setzen die Teams mit ausreichend viel Gegnern so unter Druck, dass sie in Sachen Teamarbeit, Präzision und Geschwindigkeit wirklich gefordert sind, ohne das Schadenselement zu sehr zu betonen. Es sind solche Mechaniken, die den Auswüchsen des aktuellen Fähigkeitensystems wirksam Grenzen setzen würden, weil diese nicht mit ausreichend viel Schaden plattgewalzt werden können. Genau das fehlt den meisten Aufgaben in Destiny aber. Es genügt nicht, ein tolles Fähigkeitensystem zu bauen, wenn die „Sandbox“ nicht mithalten kann.

      8) Anders als andere Spielehersteller ist bei Bungie Qualität kein Primärmerkmal ihres Produkts. Hier wird eiskalt kalkuliert, damit mit so wenig Aufwand wie möglich soviel Geld wie möglich gemacht wird. Vielleicht ändert sich das unter Sonys Ägide, denn dort denkt man anders. Aber das muss sich erst noch zeigen.

      Unter dem Strich bleibt: Wer das alles verstanden hat und nicht zu viel erwartet, der kann mit Destiny Spaß haben. Das Spiel, das alle Wünsche erfüllt, wird es aber nie werden, und kommt auch lange nicht so nah ran, wie es könnte.

      Eine Anmerkung zu Deiner Wertschätzung der Lore, die ich mir nicht verkneifen kann. Wer dieses wirre, von Klischees und anderswo abgekupferten Story-Versatzstücken und Phrasen wimmelnde Gestammel goutieren kann, der sollte es mal mit Literatur versuchen, die diesen Namen verdient hat. Es muss ja nicht gleich Tolstoi, Hesse oder Mann sein. Selbst der Herr der Ringe ist Welten besser. Wer Science Fiction mag, könnte Frank Herberts Dune-Universum gefallen. Herbert W. Franke, Arthur C. Clarke, Stanislaw Lem und andere haben hier Meilensteine gesetzt, die die Attribute „dichte, originelle, packende Story“ wirklich verdient haben. Dieser verquaste, jeder Logik entbehrende Dünnpfiff um Hexen, „ontologische“ non-kausale Wesen und homöopathisch dünnes Pseudo-Helden-Epos um die Hüter könnte banaler kaum geschrieben sein. Da haben sich Leute ausgetobt, die sich für große Geschichtenerzähler halten und gar nicht merken, dass sie nur stümperhaft zusammenstückeln, was sie anderswo an Satz- und Story-Bausteinen aufgeschnappt haben.

      Ich sage das als jemand, der sehr viel gelesen hat – von Trivial- bis Weltliteratur. Von Destinys Lore-Gesülze wird mir übel. Wer Destiny dafür lobt, kann m.E. nicht wirklich gute Literatur gelesen haben.

      Bitte nimm das nicht als Wertung Deiner Person, sondern als Wertung der Destiny-Lore und als Anreiz, Dich an echte Literatur zu wagen. Lies doch mal Tolstoi oder Hesse. Nimm mal einen Gedichtband von Rilke in die Hand. Wer sich darauf einlässt, wird anfangen zu verstehen, wie schön Sprache, und wie schön die deutsche Sprache sein kann.

      LG

      MissedChance

      PS: X Mal editiert, weil das Bullet List Feature hier nicht richtig funktioniert …

      • Mich interessiert die Lore in Destiny auch nicht wirklich. Diese war bis vor einigen Seasons selbst auch eher versteckt im Spiel zu finden und bestimmt keine Priorität für Bungie gewesen.
        Daher kann ich dieses Bruchstückartige und den Flickenteppich an Hintergründen verstehen, da diese wahrscheinlich von zig Personen begonnen und weiter geführt wurden.
        Ich sehe dies aber auch im Kontext eines Spiels, welches eben nicht diese Priorität besaß und nun auf Wunsch der Spielerschaft zumindest versucht, etwas mehr Story und Zwischensequenzen zu bringen.
        Ich könnte mir auch vorstellen, dass es aktuell nicht so einfach sein muss, gute Autoren zu finden. Zumindest wenn ich mir die letzten Serien auf irgendwelchen Streaming-Diensten anschaue, hab ich den Eindruck, es gibt nur noch sehr wenige Drehbuchautoren, die eine zusammenhängende logische und unterhaltsame Geschichte schreiben können. Egal wie viel Geld da geflossen ist.
        Aktuell lese ich leider viel zu wenig, da mich Bücher im Moment nicht wirklich über eine längere Zeit fesseln können. Den HdR hatte ich, glaube ich mit 15 gelesen und danach auch mehrmals. Tolkien war der erste Fantasy-Autor, der eine in sich geschlossene Welt erfunden hat und nicht nur als Ergänzung zur unseren gedachte a la Alice.
        Aber der HdR war auch eine über Jahrzehnte angepasste Geschichte gewesen, die teilweise auch nicht mehr mit dem Hobbit übereinstimmte. Oder wenn ich an den Wurm Ouroboros denke, wurde zuerst eine Welt von Dämonenwesen vorgestellt, die hinterher gar nicht mehr so dargestellt wurden. Auch nicht ganz konsistent.
        Viele Fantasyromane nach dem Herrn der Ringe haben sich auch mehr oder weniger von diesem bedient (Shannara etc).
        Ich mochte damals auch gerne die griechischen Sagen und das Nibelungenlied in Versform lesen. Aber diese würde ich deshalb nicht auf Logikfehler absuchen. Wenn die Geschichte einen fesselt, ist dies eher zweitrangig.
        Logikfehler fallen einem dann vor allem auf, wenn die Story einen nicht fesseln kann.

      • Ne ziemliche Wall of Text um zu Schreiben „Alle doof außer ich“ 😎

        • Ne ziemlich persönliche, aggressive, beleidigende und patzige Antwort von Dir – insbesondere, da ich nirgends auch nur ansatzweise einzelne oder andere Personen mit mir verglichen habe.

          Aber wie heißt es so schön: Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an.

          Du gehörst zu den Personen, die keine Kritik vertragen, egal wie objektiv und sachlich eingepackt?

          • Ernsthafte Frage: Du hältst das, was Du da geschrieben hast für objektiv und sachlich? Ich nämlich nicht.
            Allein am Anfang Britta vorzuwerfen sie hätte nichts verstanden und begriffen ist gelinde gesagt unverschämt. Und genau in dieser unsäglichen Art gehts dann weiter.
            Deinen Argumenten kann ich teils zustimmen, teils bin ich anderer Meinung. Aber Deine Formulierungen sind unterirdisch, belehrend und misogyn.

            • Es ist meine persönliche Meinung, und so habe ich es auch gekennzeichnet. Es ist höflich und sachbezogen formuliert und begründet. Britta hat m.E. einige Dinge nicht richtig bewertet und wichtige Dinge weggelassen. Eine Kritik wie meine kann man persönlich nehmen – womit man eine persönliche Wertung impliziert – oder als Meinungsäußerung stehen lassen und entsprechend beantworten (siehe Monfyre, der ganz anders reagiert hast als Du). Der Wert eines Menschen hängt für Dich scheinbar von dessen Wissen oder Kompetenz ab. Für mich nicht; und entsprechend traue ich mich auch, diese direkt zu adressieren.

              Meine Kritik an Destiny habe ich ebenfalls begründet und dabei teilweise implizit oder explizit Verbesserungsmöglichkeiten wenigstens angedeutet.

              Du begründest gar nichts. Stattdessen wirst Du persönlich und beleidigend. Mehr hast Du nicht zu bieten.

              Anstatt hier weiter wie die Axt im Wald zu hausen, überlege Dir bitteschön handfeste Begründungen für Deinen Widerspruch.

              Was Britta angeht: Sie kann für sich selber reden und stehen und braucht Dich hier sicher nicht als ihren Anwalt.

              In meinen Augen lebst Du hier gerade persönliche Defizite aus. Die sind Dein Problem. Mach sie bitte nicht zu meinem.

              • Ich sehe wir kommen nicht zusammen, Du machst genauso weiter wie im Ursprungspost und merkst es nicht einmal.
                Ich wünsch Dir einen schönen Tag und hoffe Du schaffst es irgendwann zu reflektieren was Du da für ein Verhalten an den Tag legst.
                Ach ja, eins noch: ich kritisiere nicht Was Du argumentierst, sondern Wie.

                • Nach wie vor hast Du nichts begründet oder erklärt, sondern weiter nur persönlich attackiert. Deine Aussagen machst Du absolut, allgemein- und endgültig. Ich nicht.

                  Du bist offensichtlich jemand, der alles weiß, alles besser weiß, und immer am besten weiß, was richtig ist und was nicht.

                  In meinen Augen bist Du ein klassischer Troll, der in Foren negative Antriebe auslebt – welcher Art die bei Dir sind, sei dahin gestellt.

                  Mit so jemandem zu reden ist Zeitvergeudung.

                  • Nach wie vor hast Du nichts begründet oder erklärt, sondern weiter nur persönlich attackiert.

                    Aber wo greift er dich denn persönlich an? Außer diesem schnippischen Kommentar ‚Alle doof außer mir‘ macht er das doch keineswegs.

                    Er sagt doch zu keinem Zeitpunkt das du das Problem hier bist, ja nicht einmal deinen Aussagen bzw. Argumenten widerspricht er, sondern kritisiert lediglich wie du es tust.

                    Wenn du nun eine Kritik seinerseits bereits als persönlichen Angriff oder sogar Beleidigung siehst (woher kommt das eigentlich?), dann stimme ich ihm zu, das lässt auf mangelnde Selbstreflexion schließen.

                    • Du kommst nicht von alleine drauf?

                      • Das ist genau die Art von Kommunikation die er meinte. Herablassend. Die wiederholst hier sehr stark deine Muster.

                        Wenn ich irgendwo einen Fehler in meiner Denkweise habe, dann sage es mir, aber tu nicht so als, ob ich einen groben Schnitzer gemacht hätte, denn man sehen muss.

                  • Ich glaube er hat es mit dir wirklich nicht böse gemeint. Mein Eindruck war, dass er nur aufrichtig Kritik äußern wollte. Ich fand auch, dass dein Eingangskommentar einen belehrenden oder gar einen etwas misogynen Eindruck macht, selbst wenn das nicht so beabsichtigt war von dir. Und ich will dir das auch nicht unterstellen. Aber versuche mal dir vorzustellen du bist Britta und dann lese so mal deinen Text. Fällt dir da nichts auf?

      • Herzlichen Dank für deine Meinung. Ehrlich. Auf den Punkt. Ok, die Punkte.

        Meine erste gedankliche Reaktion beim Lesen der Headline war übrigens: „Ne sorry, das ist Bullshit. Wenn mich etwas nervt, was primär doch meiner Unterhaltung dienen soll, dann lasse ich es. Tue ich dies nicht, dann hab ich die Einschläge nicht gehört oder bin ein rosarot dreinschauender Fan, der augenscheinlich und blauäugig annimmt, den Baum (in dem Fall Bungie) würde es jucken, wenn der Zwergpudel (also wir) sich kritisch an ihm rubbelt.“

        Sprich; das ganze Genörgel ist doch eigentlich überflüssig.

        Immer mehr wurde in den letzten 2,5 Jahren klar, dass Gewinnmaximierung in den Fokus rückte. Dies zu verhehlen, muss spätestens mit den Saisoneinführungen auch dem Letzten schwerfallen. Sprich; von einem Destiny der unendlichen Möglichkeiten (wer erinnert sich nicht gerne an dieses legendäre Interview) hat man sich sehr weit entfernt.

        Ob nun die altersschwache Engine, die Beschränktheit der Ressourcen nach der alleinigen Entwicklungsarbeit ohne die helfenden zusätzlichen Studios (seitens Activision), die in den letzten Jahren sich viel zu weit entfernenden Handlungsstränge, die man nun versucht, mit stakkatoartig hingekritzelten Loreschnipseln irgendwie wieder zusammenzudröseln, dem vermeintlichen Alleinstellungsmerkmal Gunplay (können andere mittlerweile auch ganz gut), das durch seine ganzen Nerfs/Buffs jegliche langfristige Orientierung vermissen lässt, Fähigkeiten, die das Wort Shooter ad absurdum führen, oder oder oder.

        Es gäbe viele mögliche Gründe von Destiny genervt zu sein. Aber warum? Wäre ich das, würde ich es nicht mehr anfassen. Ich habe meinen Weg gefunden. Man verabschiedet sich davon, Destiny als Triple A-Game zu betrachten und daddelt einfach so vor sich hin. Dann passt das. Warum soll ich mich aufregen über einen mittlerweile zunehmend gesichtsloseren Shooter, welcher immer und immer wieder die gleichen Mechanismen abruft? Oder gar genervt sein? In drei Jahren ist alles vorbei. Und in 5 Jahren redet kein Mensch mehr davon.

        Ach, noch was Persönliches, wo ich mich wiederfinde. Ich möchte wirklich nicht den intellektuellen Klugscheisser raushängen lassen, aber die Lore von Destiny ist eher für …nennen wir es….Leser, die nicht so schwere Kost mögen. Da ist jedes Perry Rhodan-Heftchen von mehr inhaltlicher Tiefe oder ausgefeilter Semantik durchzogen.

        Aber vlt. ist der typische Destiny-Spieler auch nicht der typische Literaturkenner. Ich gestehe übrigens meine dahingehende SciFi-Neigung…, ich lese gerade erneut Frank Herbert.

        • Die sehr leichte Lesekost. Fluffig wie Luft. Hmm… da bekommt man doch Lust auf etwas Gehaltvolleres.

          Abilityspam-Sandbox + Writing. Das sind die zwei großen Probleme für mich. Mit dem ganzen Rest kann ich mich halbwegs arrangieren oder es geht in eine (für mich) richtige Richtung. Es ist nur frustrierend, weil genau die zwei Punkte die mich stören wohl nicht verändert werden, da es exakt so gewollt ist.

          • Meinst du mit dem Writing die Charaktere bzw. Story?

            • Hauptsächlich das Storytelling und der Plot. Die Charaktere werden aber auch häufig schlecht in einen Plot reingeschrieben. Wie Grave das ja schon schön erläutert hat neulich. Ich sag nur Eido und ihr Forscherrucksack (der letzte von Amazon).

              • Muss dazu sagen, das ich den Kommentar für ziemlich groß Mist hielt. Auf die Weise kann man jede einzelne Story zerpflücken, wenn man es denn nun will. So kann ich auch den Plot und die Charaktere God of War Ragnarok, Red Dead Redemption oder Halo aufs Korn nehmen.

                Gerade Eido ist für mich ein sehr stark geschriebener Charakter. Man erkennt sehr deutlich ihre Charakterzüge und auch Motivation. Sie hat dazu eben auch eben die passende Durchsetzungsfähigkeit und geht mit ihrem Vater auf Konfrontationskurs. Das ist für mich ein sehr gut geschriebener Charakter.

                Bei Misraaks fehlt mir aktuell die charakterliche Entwicklung noch etwas, da er ja immer noch an seinem Dogma festhält. Und möglicherweise sehen wir sogar eine Entwicklung bei Eramis. Wenn diese kommt und wie diese geschrieben wird kann entweder sehr flach werden, hat aber auch das Potential zu einem großen Moment. ‚Enemies to friends‘ ist ein bekanntes Konzept, das man aber auch gut schreiben muss.

                Generell ist die Geschichte diese Season wenig spektakulär und man fokussiert sich auf die Familiengeschichte von Misraaks und Eido. Das was den Hauptplot weitertreibt -Nezareks Artefakte- tritt in den Hintergrund. Ich kann absolut verstehen, wenn einem das nicht gefällt aber ich finde das es eine willkommene Entschleunigung ist. Denn wenn wir jede Season mal wieder ums neue die Welt, die letzte Stadt, den Reisenden oder das Sonnensystem retten müssen, dann ermüdet das sehr sehr schnell.

                Nächste Season wird garantiert der Auftakt zu Lightfall und da bekommen die Leute wieder ihren Bombast.

          • Tja, wie ich andeutete. Mittlerweile nimmt das Spiel für mich nicht mehr den Stellenwert ein, den es noch vor ca. 1 Jahr hatte. Kaum vorstellbar, aber die Destiny-Pausen werden länger. Wenngleich ich per se gerne spiele, aber mit Forbidden West, RDR2 oder Valhalla habe ich noch andere fesselnde Games in petto.

            Daher hält sich mein Frust über die von dir angesprochenen Kernpunkte auch in Grenzen; ich sehe nicht, dass sich hier etwas Grundlegendes in der Marschroute Bungies ändern wird. Diese Akzeptanz kann sehr heilsam sein. Oder wie du weiter oben ja schriebst…es erdet ungemein.

            btw., seit ich mal wieder ausgiebiger die PS PLUS Premium Möglichkeiten erforsche , entdecke ich unglaublich viel Potential zur Unterhaltung…z.B. Stray war ein echter Genuss. Und es gibt so viele unfassbar gute Indie-Spiele.

      • Gyro hat das kurz und knackig zusammengefasst, was auch ich beim Lesen Deines Textes empfunden habe: ueberheblich und unfreundlich noch dazu.

        Beispiele:

        m.E. hast Du die wahren Probleme von Destiny nicht wirklich verstanden und auch noch nicht begriffen, dass Destiny kein wirklich insgesamt gutes Spiel ist..

        Was würdest Du empfinden, wenn Dir jemand sagt, dass Du keine Ahnung und noch nichts kapiert hast? Zumal bei einem Thema, mit dem Du Dich schon eine Zeitlang mit Freude beschäftigst?

        Richtig unverschämt wird es dann hier:

        Eine Anmerkung zu Deiner Wertschätzung der Lore, die ich mir nicht verkneifen kann. Wer dieses wirre, von Klischees und anderswo abgekupferten Story-Versatzstücken und Phrasen wimmelnde Gestammel goutieren kann, der sollte es mal mit Literatur versuchen, die diesen Namen verdient hat. […] Lies doch mal Tolstoi oder Hesse. Nimm mal einen Gedichtband von Rilke in die Hand. […] Wer Destiny dafür lobt, kann m.E. nicht wirklich gute Literatur gelesen haben.

        Damit unterstellst Du, dass Britta nur Schrott konsumiert bzw. das richtig gute Zeug nicht kennt.
        Auch hier wieder: Wie würdest Du empfinden, wenn Dir z.B. jemand sagt, die Musik, die Du favorisierst, ist der totale Müll? Hör´ mal Klassik oder Jazz.

        Nimm die Kritik an Deinen Äußerungen einfach an. Ich hoffe doch, dass jemand, der Weltliteratur gelesen hat, den Intellekt besitzt, über sich zu reflektieren. (Möglich, dass Du nicht sehr empathisch bist; dann fällt das Reflektieren etwas schwerer.)

        Zum Thema selbst. Ich finde es toll, wenn man ein Spiel mit Begeisterung zockt, ohne gleich alles analysieren zu müssen, um dann ganz rational die Entscheidung zu fällen: Das kann eigentlich keinen Spaß machen.
        Ich gehe so an Spiele heran; entweder ich habe Spaß und zocke oder ich lasse es. Dazu muss ich nicht großartig drüber nachdenken, warum mir etwas gefällt oder nicht. Spielen ist für mich überwiegend Emotion, hin und wieder Meckerei eingeschlossen.

  • Auf YouTube hat ein Hüter sein besonderes Titan-Build für Destiny 2 gezeigt. Es ist nicht nur zerstörerisch, sondern auch effektiv in Großmeister-Dämmerungen. Wir zeigen euch das nötige Equipment und wie ihr m […]

    • Meine Meinung: Einmal verkackt – nicht gerutscht oder was auch immer sonst – und Du bist toast. Das ist besonders in Spitzenreiterung-Dämmerung dann richtig klasse, wenn der Mate mitten in Horden von Ads auf seine Rez wartet …

  • Aktuell sind die Spielerzahlen bei Destiny 2 auf dem niedrigsten Stand seit 3 Jahren angekommen. Das Spiel steckt augenscheinlich in der Krise. Viele Hüter sind von Bungies Loot-Shooter derzeit so ausgebrannt […]

    • Die Meinung von KackisHD zum Waffencratfing teile ich gerade nicht. Er sieht das m.E. völlig aus seiner persönlichen Perspektive eines Spielers vom Typ „Zocker“, der sich gerne davon überraschen lässt, was in der nächsten „Wundertüte“ voll drin ist, und der sehr viel Zeit für dieses Spiel hat – denn die braucht man, um mehr als nur ein paar wenige Waffen zu craften. Um eine Waffe voll durch zu konstruieren, muss man ca. 4500 Tiefenresonanz und 2 Aszendenten-Legierungen investieren. Die kriegt man nicht gerade am laufenden Meter, und für Tiefenresonanz muss man die Tiefenresonanz auf 15 Tiefenresonanz-Waffen freispielen, was auch einigen Aufwand kostet (selbst mit Shuro Chi-CP). Gerade für Gelegenheitsspieler ist also der Random Drop die attraktivere Möglichkeit geblieben, einen guten Waffen-Roll zu bekommen. Dazu stammen einige sehr attraktive herstellbare Waffen aus Raids. Die muss man auch erstmal oft genug spielen, um die Baupläne dafür zusammen zu bekommen.

      Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe bisher 39 Waffen gecraftet. Das kriegst Du mit wenig Zeit einfach nicht hin (ich habe derzeit Saisonrang 670+ ,weil ich dafür extrem viel gegrindet und dabei auch viele Bounties abgespielt habe). Wenn man die hergestellten Waffen dann mit ihren Gegenstücken aus Zufallsdrops vergleicht, sind die auch selten wirklich deutlich besser. Die meisten verbesserten Eigenschaften verbessern nicht ihre Kerneigenschaft, sondern geben nur einen Bonus auf eine Sekundäreigenschaft (Beispiel: verbessertes Schnappschussvisier gibt +5 Stabilität, und nicht etwa -0,s Animationsdauer. 4th Time’s The Charm verlängert die Zeit, in der zwei aufeinander folgende Krits erzielt werden müssen, gerade mal um 0,5s. Das ist Schmuck am Nachthemd).

      So gesehen kann man sich natürlich die 4000 Tiefenresonanz und 2 Aszenden-Legierungen für die verbesserten Eigenschaften sparen. Die Waffe auf Stufe 20 zu bringen lohnt sich aber dennoch, weil sie dann den Meisterwerk-Buff bekommt, den Zufallsdrops durch’s Meisterwerken bekommen.

      Unter dem Strich sehe ich hier zwei absolut gleichwertige Möglichkeiten, zu Waffen mit guten Stats zu kommen. Die eine spricht eher die Zocker, die andere eher die Systematiker an (und die haben bei Destiny viele Jahre lang in die Röhre schauen müssen).

  • Derzeit geht mysteriöses bei Destiny 2 vor. Seit gestern ist die wohl bekannteste und verbuggteste Exo-Waffe des Loot-Shooters außer Kontrolle. Telesto hat ein eigenes Machtbewusstsein entwickelt. Und auch M […]

    • EB ist aktiv! Du siehst es aber nur, wenn Du alle Deine Items mit einem violetten Shader einfärbst (alle, auch im Tresor!) und die Telesto-Maske anziehst …

      😛

    • Man „hoovert“ die Maus nicht, man „hovert“ mit der Maus, wenn es schon scheußliches Denglisch sein muss. Das kommt von „to hover“ = „schweben“. Eigentlich könnte man also auch sagen, man lässt den Mauszeiger über der Schaltfläche „schweben“.

  • Bei Destiny 2 geht es hoch her mit Veränderungen. Bungie arbeitet weiter am komplexen Balancing von Fähigkeiten und Waffen, damit in Lightfall alles passt. Zudem soll in den kommenden Wochen noch ein geheimes C […]

    • Hat Bungie die Telesto kaputt gemacht? Seit dem Reset fliegen ihre Geschosse extrem langsam und bleiben in der Luft stehen. Nach ein paar Minuten wundern über die Telesto ist sogar Destiny bei mir abgestürzt.

  • Mehr laden
Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.