@mdot

Active vor 2 Tagen, 23 Stunden
  • In Apex Legends ist die Season 9 endlich online. Zeitgleich erlebt das Spiel gerade auf Steam einen wahren Höhenflug. Das liegt unter anderem an dem neuen Spielmodus. MeinMMO-Autor Jürgen Horn hat die neuen F […]

    • Die Aussage ist ja, dass das Spiel immer mehr Leute auf Steam spielen. Das die Leute von Origin zu Steam wechseln oder mehr Leute via Steam anstatt Origin spielen, wird ja erstmal gar nicht behauptet. Die Überschrift sagt lediglich aus, dass die Spielerschaft auf Steam wächst, nicht mehr und nicht weniger.

      Die Frage, warum das Spiel aktuell so gut ist und so viele begeistert, wird sowohl im ersten Abschnitt nach der Einleitung, als auch im Fazit nochmal beantwortet.

      Verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht. 😀

      • KCee kommentierte vor 1 Woche, 1 Tag

        Naja, die überschrift hätte ja auch lauten können: “Immer mehr Leute spielen Apex und ich weiß jetzt auch, warum.” Warum schreibt er explizit nochmal Steam dahinter? Wie du schon sagtest: “Die Überschrift sagt lediglich aus, dass die Spielerschaft auf Steam wächst” > und er weiß warum sie auf Steam wächst? Oder ob sie allgemein wächst? Das meine ich halt.

  • Der Hersteller SecretLab hat einen Gaming-Schreibtisch vorgestellt, den ihr für 449 Euro bestellen könnt. Der Schreibtisch bietet neben einer coolen Beleuchtung auch Kabelmanagment und andere interessante F […]

    • DDuck kommentierte vor 2 Wochen, 1 Tag

      Also die These 16:9 != “echter Gamer” müsstest du mir mal erklären 😅

    • DDuck kommentierte vor 2 Wochen, 1 Tag

      Gesalzener Preis, aber besser angelegt als in 99% der “tollen” Gaming-Stühle.

      • Einige Gamingstühle sind tatsächlich nicht übel.
        Meine Frau hat einen geholt und der ist fast so bequem wie mein Topstuhl der 5x mehr gekostet hat. Auch wenn natürlich qualitativ kein Vergleich.

        • DDuck kommentierte vor 2 Wochen, 1 Tag

          Das mag ich ja auch gar nicht abstreiten. Der Backforce One bspw. ist klasse. Viele der Stühle sind aber leider Schrott und Gift für den Rücken…und kosten dann auch noch elendig viel Geld.

          Wenn man auf diese “Racing”-Optik steht, meinetwegen, jeder soll halt mit seinem Geld machen was er will. Oftmals investiert man sein Geld aber leider nicht in Komfort und Ergonomie sondern eher in Influencer-Werbung und eine recht bescheidene Optik (meine Meinung) & Qualität.

          Wie gesagt, es gibt da mit großer Sicherheit auch Ausnahmen, das will ich gar nicht bestreiten. Jedoch gibt es für unter 150€ Stühle bei IKEA, die ziemlich viele dieser Stühle um die 400 oder 500€ (oder sogar mehr) ausstechen. Mein “Geheimtipp” ist ehh, sich bei eBay Kleinanzeigen nach Büroauflösungen in seiner Nähe umzuschauen. Da kann man oft für (teilweise deutlich) unter 100€ Stühle schießen, die das 10- bis 15-fache kosten. Da sitzt man zwar nicht in einem Rennsitz, den ehh kaum jemand sieht, wenn man alleine in seinem Gaming-Room sitzt, aber man sitzt auf nem Stuhl der vernünftig verarbeitet, bequem und ergonomisch ist…der Rücken wird es einem früher oder später danken. Außerdem kriegt man für Profistühle oft Ersatzteile für erschreckend kleines Geld, anstatt den ganzen Stuhl austauschen zu müssen wenn was kaputt oder nicht mehr ganz in Ordnung ist.

          Ich bin vor Jahren für 50€ an nen 1.300€-Stuhl von Sedus gekommen. Abgesehen von der Sitzfläche war der Stuhl wie neu. Die Sitzfläche konnte ich neu als Original-Ersatzteil für 80€ nachkaufen und hatte für 130€ nen Top-Stuhl, der eigentlich das zehnfache kostet und möchte ehrlich gesagt auch keinen anderen mehr haben.

          • War anfänglich auch etwas abgeschreckt, was die Preise für gute Stühle angeht. Da ich seit zwei Jahren Probleme mit dem Rücken habe (ISG-Blockade) musste was vernünftiges her. War nach langer erfolgloser Suche im Netz, in einem Bürohaus und wurde dort fachgerecht beraten. Zu meinem Glück hatten sie ihren Allrounder gerade im Angebot, sodass ich für einen Stuhl, welcher im Netz 750€ kostet, 400€ bezahlt habe. Der mittlerweile errungene Erfahrungswert lässt nun keine Zweifel offen, dass nächste mal auch 1000-1500€ auszugeben, da dieser verhältnismäßig günstige Stuhl, dass mit abstand gesündeste als auch bequemste Möbelstück in meiner Wohnung ist.

  • Fnatic ist nach wie vor das nominell größte LoL-Team in Europa, was Follower auf Social Media angeht. Doch nach der nächsten Saison in League of Legends könnte der Kern des Teams auseinanderzubrechen. Laut ein […]

    • Schlechte Transferpolitik!

      Das war absolut absehbar. Hylissang, Bwipo und vor allem Selfmade sind keine Spieler die irgendwo im Mittelfeld versauern sollten. Da die Karriere im Esport recht kurz ist, ist es klar, dass man sich Gedanken macht zu wechseln. Man hat einfach die falschen Spieler eingekauft: Man hat mit Nemesis und vor allem Rekkles zwei Carry-Spieler verloren. Als Ersatz holt man dafür nen supportive Midlaner und nen ADC von dem seit Jahren erzählt wird was der alles kann und wie gut der ist, der es aber NOCH NIE in mehr als zwei-drei Spielen hintereinander gezeigt hat. Upset war weder bei Schalke, noch bei Origin und auch zuletzt bei Fnatic wirklich konstant…und damit kannst du auf höchstem Niveau einfach nicht mithalten. Upset ist genauso wie Nukeduck: Seit Jahren wird gelobhudelt und über die Qualitäten gesprochen und in jedem zweiten-dritten heißt es “So, jetzt ist der Knoten geplatzt. Jetzt wird der Split-MVP” und zwei Wochen später spielt er wieder auf dem Niveau von einem Academy-Spieler.

      Selfmade ist aktuell der einzige echte und vor allem konstante “Carry” im Team, kann das in der aktuellen Meta aber unmöglich alleine stemmen. Den Ansatz, mehr Kontrolle und mehr Jungle-Synergie in der Mitte zu haben mit Nisqy, finde ich gar nicht schlecht. Allerdings hat man sich von Upset einfach viel zu viel versprochen. M.M.n. wäre Hans Sama hier die Ideallösung gewesen, eine (im Vergleich zu Upset) bessere Alternative wäre Crownshot gewesen. Der war sogar Free Agent in der Off-Season.

  • Riot Games hat jetzt vorgestellt, was man in League of Legends gegen Spieler unternehmen will, die mit ihrem Verhalten andere absichtlich ärgern wollen oder die dazu beitragen, den Ablauf in LoL zu stören, i […]

    • Hier stimmt Einiges auf jeden Fall nicht, bzw. nur so halb. Queue-Dodging, naja da kann jeder von halten, was er will. Ich spiele nur im Gold-Bereich und habe von daher Queue-Zeiten von i.d.R. 1-2, maximal 5 Minuten. Weiter oben (Diamond+) sieht es schon anders aus: Wenn du jedes Mal 10-15 Minuten oder länger auf ein Spiel warten musst und 3 von 4 Games von einem Spieler gedodged werden, verschenkst du ganz schnell mal eine Stunde Lebenszeit.

      Was hat Feeding mit dem Balancing des Spiels zu tun?! Balancetechnisch ist das Spiel in den letzten gut 3 Jahren auf einem Stand der besser ist als in der kompletten Zeit davor. Die Zahl der Champions die viable ist, ist so hoch wie je zuvor. Klar bringen Champions wie Pantheon, Aphelios, etc. nach ihren Releases und Reworks Balance-Probleme in’s Spiel, allerdings gibt es dafür 1. ein Bann-System und 2. wird sowas auch immer wieder gefixed. Feeding geht vom Spieler aus, nicht vom Spiel selbst. Natürlich könnte man sagen, man entwertet den Kill und der Kill bringt kein Gold, keine XP und damit auch keinen Vorteil mehr, außer die reine Überzahl auf der Map. Damit würdest du Feeding entschärfen aber nicht verhindern: Wenn der Midlaner seine Lane einfach nur runterrennt, bekommt der gegnerische Midlaner dadurch ja trotzdem massig Vorteile, weil er permanent alleine ist, in Ruhe farmen und Platings nehmen kann. Mal abgesehen davon, dass das das Spiel komplett umkrempeln würde. Die Tatsache, dass der Kill einen Gegenwert in Gold hat, hält das Spiel ja (vor allem im Early-Game) in Waage: Es wird gefarmed und immer wieder getraded. Wenn der Kill auf einmal kein Gold mehr wert wäre, würde im Early-Game keiner mehr einen Fight oder einen Trade eingehen, weil die Death-Timer so kurz sind, dass du durch die kurze Überzahl kaum einen Vorteil generierst. Du würdest 15-20 Minuten lang nur Schach spielen und stumpf farmen. Es gibt ja auch CatchUp-Mechaniken im Spiel die dich zurückbringen. Wenn der Midlaner dreimal dumm stirbt, bekommt der gegnerische Midlaner dafür nicht ganz 900 Gold, ist danach aber auch 450 Gold Shutdown wert. Den Goldvorsprung, der durch die drei Kills geschaffen wurde, kann also mit nur einem wieder halbiert werden.

      Das Problem ist m.M.n. nicht, dass Feeding im Allgemeinen möglich ist, sondern, dass es einfach nicht konsequent genug bestraft wird. Wenn ich mal wirklich harte Feeder im Game habe (zuletzt hatte ich einen Yi der stand, als wir in Minute 20 surrendered haben, 0/14/0) reporte ich sie auch und speicher mir die OP.GG-Seite dieser Spieler. Traurigerweise dürfen diese Spieler i.d.R. ganz normal weiterspielen und bekommen keinen Bann für ihr Verhalten. Du wirst in LoL eher dafür bestraft, wenn du in Rage jemandes Mutter beleidigst, als wenn du 4 anderen Leuten ne halbe Stunde Lebenszeit klaust und denen das Game versaust…das ist in meinen Augen viel mehr das Problem. Riot hat (wie viele andere Multiplayer auch) viel mehr Probleme mit dem Report- & Bann-System und dem Matchmaking als mit dem Gameplay und dem Balancing.

      • Oh, interessant zu hören von einem (gold) erfahrenen LoL-Spieler.
        Aus der Sicht von einer hohen Liga hab ich das noch garnicht bedacht.
        Das es dort länger dauert.
        Seltsam das es dort Spieler gibt die sich extra die Liga hochspielen und dann dort anfangen zu trollen. Davon ist man wohl im freien Match verschont, dafür muss man sich dort mit “brain-dead” oder “betrunkenen” Spielern ärgern.

        Das solche Spieler dort eine höhere Strafe bekommen wäre Gerecht.
        Leider ist ein paar Stunden/Tage trotzdem ein Witz, wenn die das dann wieder und wieder machen dürfen.

        Ich spiele leider keine Liga, weil ich dort (obwohl Spielerfahrung vorhanden ist.), ich sofort geflamt werde als Main-Diana (Sup: fill – no jgl) und dann mit RP: Räuberstiefel.
        Wie schon gesagt: Die Leute wollten mich dort am liebsten sofort reporten obwohl das Spiel noch nicht mal gestartet ist.
        Da ist man dann sofort der Schuldige, und wird schwer beleidigt.
        (wie das report-System es wohl findet? 4 report gegen 1, 1 report gegen 4(oder 2).)
        Selbst wenn es für Beleidigung eine “geringe” Strafe gibt, wäre es mir das nicht wert.
        Schließlich wurde ja nicht meine Mutter beleidigt und von daher greift dann das report-System wohl auch nicht. Und auf eine Strafe weil mich ständig jemand reported hätt ich dann auch kein Bock.

        Was die Mechanik betrifft, klar darunter leiden dann vorallem die Leute die sich mit dem Mechanismus/ und dem ganzen Spiel auskennen. (progamer)
        In seltenen Fällen kann man das Match ja trotzdem gewinnen obwohl von Anfang an einer dabei ist der feeded.
        (da gibt’s auch nochmal ein großen Unterschied, zwischen absichtlich feeden oder einfach nur misserabel gespielt feeden)

        Aber ich bin mir sicher Riot “könnte” auch eine andere gut funktionierende spielbare Mechanik einbauen welche nicht so extrem auf Champion/ kills – feeding ausgelegt ist.
        Das meinte ich mit “unbalanced” das die Interne Mechanik balanced ist ist verständlich.
        Es wird ja auch alle paar Monate ein xy-Champion minimal balanced, und ein paar Item’s hin und her geändert usw. was im endeffekt bestimmt genauso schwer herauszufinden ist.
        Aber dann fehlen trotzdem die alltäglichen Probleme:
        “Ops, i have no Smite!” oder “No, wrong Runepage.”, dass man das nicht einfach 5min nach Spielbeginn nochmal ändern kann? (klar weil man könnte ja die Gegnerischen RP und Beschwörerzauber anschauen und sich dann darauf hin ein “besser” Setup belegen! Ach, Nein! hört doch auf mit euerem: Ich bin 0,05 sec schneller pro-gehabe.
        das mein ich damit… viel zu sehr auf die profi’s orientiert. just4fun und auch mal ein fehler machen dürfen ist wohl nicht drin.

        play safe, mir ist das ja zum glück noch nicht passiert von dahher 😉

  • Tyler „Ninja“ Blevins war 2018 der führende Streamer auf Twitch. Wenn er Fortnite streamte, schauten ihm am Höhepunkt über 600.000 Leute zu. 2021 spielt der ehemalige Shooter-Star nun League of Legends und es läu […]

    • Ich denke das Problem an LoL ist einfach, dass man so wenig “selbst in der Hand hat”. 1v9 Carry-Momente sind dann doch relativ selten geworden (unter der Voraussetzung, dass das Matchmaking sauber funktioniert und sich wirklich Spieler auf einem ähnlichen Niveau gegenüberstehen).

      Oftmals ist es ja so, dass es für den Einzelnen relativ schwierig ist ein Game alleine zu gewinnen (was in einem so teamlastigen Spiel ja auch durchaus so sein sollte), auf der anderen Seite ist es aber unvorstellbar einfach das Spiel stellvertretend für sein Team alleine zu verlieren.

      In anderen Spielen (vor allem BR-Shootern) sind die Runden halt auch deutlich kürzer: Wenn ich in Apex mit zwei Trollen gematched werde, springen wir ab, sterben wahrscheinlich nach 2-3 Minuten und ich kann in die nächste, hoffentlich bessere, Runde starten. Wenn ich in LoL versuche meine Midlane sauber und even zu spielen, in den ersten 5 Minuten mein Jungler aber dreimal vorbeikommt, schlechte Ganks aufsetzt und dem Gegner drei Kills schenkt, ist das Game für mich eigentlich nach 5 Minuten schon gelaufen, aber noch lange nicht zu ende (natürlich ist der Jungler nur ein Beispiel!). Ich hab dann nur die Möglichkeit das Game ebenfalls runterzurennen, wofür ich mir dann aber eventuell auch Reports einfange, oder ich versuch zu surrendern, bin dann aber auch 1. schon 15 Minuten im Game und 2. auf die Hilfe meiner Mates angewiesen…und gerade der o.g. Jungler, der im early Game gefeeded hat, gerade seinen ersten Kill geholt hat und mittlerweile aber 1/10 steht ist der Meinung, dass das Spiel beim Stand von 4/20 mit 0 Türmen und 0 Drakes immer noch machbar ist, weil er jetzt endlich scaled.

      In LoL ist es halt unfassbar einfach dem eigenen Team das Game zu versauen und sie dabei noch möglichst lange in diesem Game als Geisel zu nehmen. Man hat schon nur anteilig einen Einfluss auf Sieg oder Niederlage und hat dann auch noch kaum die Chance vorzeitig aus dem Spiel rauszukommen. Wenn man einen Troll im Team hat, hat man vor Minute 18 keine Chance. Sollten es mehrere Trolle sein, von denen mind. zwei immer wieder für “Nein” bei der Aufgabe stimmen, muss man entweder quitten oder AFK gehen und damit Reports oder einen Bann riskieren, oder man muss das Game eben zu Ende bringen, wobei das Gegnerteam dabei natürlich die Möglichkeit hat das Spiel fast unendlich in die Länge zu ziehen und dich 30-40 Minuten lang schmoren zu lassen. Das kann durchaus frustrierend sein.

    • Grundsätzlich ja…Aber ich denke die Extrareichweite nimmt man selbst bei Riot gerne mit. Auch wenn man es nicht wirklich nötig hat.

  • In der League of Legends gibt es einen handfesten Skandal: In China wurden Spiele manipuliert, um bei Wetten auf den E-Sport abzukassieren. Riot Games bannt 38 Profi-Spieler, Coaches oder Manager temporär oder […]

    • DDuck kommentierte vor 3 Wochen

      “Wettbetrug lohnt sich halt am ehesten in der niedrigsten Liga, in der hohe Wetten möglich sind…”

      Zum Einen das, zum Anderen ist es in den unteren Ligen auch einfacher möglich die Spieler mit sehr viel kleineren Mittel zu solchen Aktionen zu drängen. Ein Amateur ist sicherlich einfacher zu überzeugen, als ein Profi mit einem deutlich höheren Gehalt.

      • Ahennys kommentierte vor 3 Wochen

        Die sind alle zu ueberzeugen . Solange die Person die überzeugen soll den Triaden angehört😎oder die Kohle stimmt.Irgendwann gibt jeder auf.Und die jungen Leute haben da eine geringe Reizschwelle.

    • DDuck kommentierte vor 3 Wochen

      Ich finde es schon alarmierend, dass sich solche Fälle häufig so stark auf die chinesische Szene und vor allem den Nachwuchs konzentrieren.

      Das deckt schon recht gravierende Schwächen des kompletten Systems auf. Vor allem, wenn ganze Teams sich dazu hinreißen lassen, Matches zu manipulieren wird im Hintergrund denke ich 1. zu wenig bezahlt und 2. eventuell auch viel mit Druck gearbeitet (nach dem Motto: “Entweder du ziehst mit, oder du bist halt raus und kannst deine Karriere vergessen”). Dazu kommt, dass Esport unwahrscheinlich populär in China ist, zusammen mit der hohen Bevölkerungsdichte gibt es natürlich auch immer wieder reichlich Nachschub. Ich denke, dass das nochmal zusätzlichen Druck auf die Spieler ausübt, sodass vor allem junge Amateure und Semi-Profis oftmals das Gefühl haben ersetzbar zu sein und es vielleicht sogar auch sind und deswegen eher dazu neigen solche Angebote wahrzunehmen.

  • Die Fußball-Mannschaft von Schalke 04 ist endgültig aus der Fußballbundesliga abgestiegen. Das könnte sich bereits negativ auf das E-Sport Team in League of Legends ausgewirkt haben. Denn in LoL verkauft Sch […]

    • Schade, dass er in so jungen Jahren schon keine große Zukunft mehr für sich sieht, in den Sack haut und nach NA geht. Damit bleibt 100 Thieves wohl weiterhin ein Team in der amerikanischen LCS ohne einen Spieler aus Kanada oder den USA.

      Für Schalke bedeutet das erstmal gar nichts denke ich. Die kolportierten 1.000.000 $, die man für Abbedagge bekommt, sind nettes Taschengeld. In der aktuellen, finanziellen Lage des Vereins aber lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. Ehrlich gesagt habe ich zwei Theorien dazu, die eine halte ich für wahrscheinlicher, die andere für weniger wahrscheinlich, aber auch möglich.

      Ich persönlich gehe stark davon aus, dass der Verkauf des Spots intern bereits beschlossene Sache ist. Ohne nennenswerte Erfolge, als Mittelfeldteam mit Ausreißern nach oben und unten (wie es Schalke eben ist), ist die Teilnahme an der LEC eher ein Verlustgeschäft…maximal ein 0-Summen Spiel. Eventuell könnte das Ganze mit steigender Popularität und zunehmender Professionalisierung der Szene in der Zukunft durchaus mal lukrativ sein, solche Spekulationen kann sich Schalke aktuell aber alles andere als leisten. Der Spot soll gute 20-30 Mio. wert sein, das wären über 10% der Verbindlichkeiten, die der Verein aktuell hat und das ist Geld, welches an anderer Stelle dringend benötigt wird. Deswegen bin ich mir relativ sicher, dass der Verkauf des Spots bereits fest steht, wenn nicht zum Summer Split, dann zur nächsten Season und man sich bei Schalke auf die Kernkompetenz (wenn man das nach der Saison noch so nennen kann) konzentrieren will. Abbedagge wird denke ich einfach die Chance ergriffen haben, jetzt noch einen neuen Vertrag zu unterzeichnen, bevor er bei einem potentiellen Ausstieg von Schalke zur Season 12 als Free Agent in der Bedeutungslosigkeit verschwindet (sollte ihn die Nachfolgeorganisation nicht übernehmen wollen).

      Meine zweite These wäre, dass man bei Schalke sagt “Uns liegt das Thema Esport und konkret LoL sehr am Herzen” (was ich ihnen im Vergleich zu anderen Vereinen auch absolut glaube) und man lässt die Esport-Abteilung und -Fans nicht für die Fehler büßen die an anderer Stelle im Verein gemacht wurden. Man behält den Spot, nutzt den Erlös nicht um die Schulden zu tilgen und stärkt damit weiter die Position des Esports als ernstgenommener Bestandteil des Vereins. Man lässt Schalke 04 Esports soz. ein wenig mehr “ihr eigenes Ding machen”. Dafür würde sprechen, dass man Abbedagge überhaupt verkauft hat. Unter Umständen könnte man auch die direkte Vorstellung von Nuclearint als ein Signal in diese Richtung deuten…Allerdings könnte das auch bedeuten, dass man (wie oben beschrieben) eventuell einfach nur noch den Summer Split spielen möchte, bevor man den Spot abgibt. Halte ich wie gesagt für eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

  • Blizzard hat überraschend bekanntgegeben, dass Jeff Kaplan zukünftig nicht mehr im Unternehmen tätig ist. Kaplan war zuletzt vor allem bekannt als Chef von Overwatch. Nach seiner fast 20-jährigen Karriere suc […]

    • Und das er so beliebt ist/war soll schon was heißen, wenn er für ein Spiel steht, dass solch große Wartezeiten auf “neuen” Content und so gravierende Balance-Probleme hat bzw. hatte, die man seitens Blizzard ewig nicht gefixed bekommen hat.

      Wenn die Abgänge der letzten 2-3 Jahre kein Alarmsignal waren, dann ist aber spätestens dieser ein ganz, ganz fettes! :-X

  • In der League of Legends schaffte es Hampus „promisq“ Abrahamsson mit G2 Esports ins Finale der Worlds 2019. Zwei Jahre später stellt sich heraus, der 27-jährige Schwede ist selbst für LoL-Verhältnisse ein har […]

    • Wow promisq? Den hätte ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht auf dem Zettel gehabt bei den toxischen A-Löchern. Beide Situationen sind natürlich untragbar. Er ist 1. erwachsen und 2. ein Profi und sollte in der Lage sein, egal was auch passiert, die Fassung zu wahren. Vor allem im SoloQ.

      Solche Aussagen haben nirgendwo was zu suchen, weder im Esport, noch im regulären Sport. Solch ein Verhalten ist einfach widerlich, da gibt es keine zwei Meinungen. Egal aus welcher Situation heraus solche Aussagen gefällt wurden. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man mal frustriert ist. Ich selbst bin eigentlich eine unfassbar gelassene Person, die sich selten bis gar nicht im Alltag stressen oder aus der Ruhe bringen lässt. Beim Zocken erwische ich mich aber selbst nicht selten dabei wie ich dann doch wütend werde, wenn der Toplaner gerade in Minute 5 das sechste Mal in den gegnerischen Toplaner rennt und stirbt, den er bist zum Midgame gar nicht contesten kann, anstatt zu farmen. Meistens schweige ich in solchen Situationen, hin und wieder gibt es aber dann auch mal einen doofen Spruch, dass er doch bitte aufhören soll zu feeden. Jemandem tödliche Krankheiten an den Hals zu wünschen oder sich wissentlich über ernsthafte Einschränkungen lustig zu machen geht aber defintiv mehr als einen Schritt zu weit. Allerdings gehört das nicht nur in LoL zur Kultur, sondern gefühlt leider im ganzen Internet. Egal ob LoL, CS, Overwatch…sowas gab es in jedem Online-Game mit Voice- oder Text-Chat, dass ich bisher gespielt habe. Selbst in WoW…und auch die sozialen Netzwerke sind ja voll mit toxischen Kommentaren, wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist.

      Ich hoffe Astralis zieht Konsequenzen aus seinem Verhalten.

  • In Counter-Strike: Global Offensive ist die „CIS“-Region 2021 dominant. Junge Spieler aus Russland und Osteuropa dominieren den E-Sport des Shooters CS:GO mit einer neuen Art zu spielen, dem „CIS“-Style. Ein fra […]

    • DDuck kommentierte vor 1 Monat

      Mich wundert, dass diese Verjüngung in Counter Strike erst jetzt stattfindet. Overwatch hatte ja auch mit eingen “alten Hasen” gestartet, die 30 oder knapp drunter waren, die sind mittlerweile aber auch größtenteils weg. Die Spieler in der OWL sind mittlerweile weitestgehend um die 20 Jahre jung. In League of Legends gibt es schon seit längerem kaum mehr einen Spieler, der 25 oder älter und gleichzeitig auch noch wirklich erfolgreich war.

      In CS war das komischerweise bisher immer anders und das obwohl die Szene schon so unwahrscheinlich lange besteht: JW, Golden, Apex, RPK, Shox, Fallen…Um nur mal ein paar Namen zu nennen, die alle schon (teilweise weit) jenseits der 25 sind und immer noch Turniere gewinnen oder zumindest gute bis sehr gute Leistungen bringen. Zeus hat mit 30 Jahren sogar noch Majortitel geholt. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch hier die Profis immer jünger (und die Karrieren wohl auch immer kürzer) werden.

      • Könnte an vier Sachen liegen:

        1. Es war lange Zeit buy-to-play im Gegensatz zu LOL was von Anfang an free-to-play war, sprich die potenzielle Gruppe war kleiner.
        2. Das alter, da es ein “relativ altes Spiel” ist, haben es weniger jüngere Spieler auf den schirm. (Was zudem durch das fehlende Marketing wie riesige (in der Größenordnung von den von dir genannten Beispiele LOL oder OW) Turnierformate verstärkt wird.)
        3. Die Grafik, beides spricht eher jüngere an im Gegensatz zu der trockeneren von CS:GO.
        4. Die FSK-Einschränkung und damit einhergehende Verpflichtungen. Die Spieler dürfen erst später anfangen CS:GO zu spielen als deine Beispiele und dürfen erst später unter Vertrag genommen werden. Dadurch fehlen Training als auch Motivation.

        Das sind jedoch nur Mutmaßungen meinerseits.

      • monk kommentierte vor 1 Monat

        In CS war das komischerweise bisher immer anders und das obwohl die Szene schon so unwahrscheinlich lange besteht

        weil es bei cs nicht nur auf mechanische skills ankommt. ein sehr großer teil ist erfahrung und spielverständnis.

  • Der Koreaner Ki-hyo “Xzi“ Jung gilt als einer der 10 besten Overwatch-Spieler der Welt. Er ist 19 Jahre alt, doch beendet nun vorläufig seine Karriere. Er sagt, sein Körper mache die Belastung einfach nicht mehr […]

    • DDuck kommentierte vor 1 Monat

      Vernünftiger Schritt! In dem Alter so reflektiert zu sein, die große Karriere vor Augen erst einmal für ein Jahr ruhen zu lassen, das muss man erstmal von sich behaupten können.

      Allerdings ist es bedenklich auffällig, wie stark eine Profi-Karriere in Overwatch offensichtlich an den jungen Leuten zerrt. Sowohl physisch als auch psychisch. Bereits in Season 1 und 2 der OWL gab es ja schon zahlreiche Berichte über Burnout, Depressionen, etc..

      • Alzucard kommentierte vor 1 Monat

        Ist bei vielen Profi Spielern so. Wenn man sich Uzi auf LoL mal anguckt. Der hat extremste handgelenkprobleme

        • DDuck kommentierte vor 1 Monat

          Das ist wahr. Allerdings war Uzi 8 Jahre lang auf allerhöchstem Niveau in der Pro-Szene aktiv und vor allem hat er angefangen, als die Szene bei weitem noch nicht so professionell organisiert war wie heute (vor allem was die medizinische Betreuung angeht). Das ist schon was anderes als ein 19-Jähriger, der nach 2-3 Jahren bereits seinen ersten Brake brauch, vor allem wenn man bedenkt, dass Xzi unter ganz anderen, deutlich besseren, infrastrukturellen Bedingungen trainieren und arbeiten konnte als es noch vor gut 10 Jahren der Fall war.

          Ich kann mich zwar auch täuschen, aber gefühlt haben in Overwatch in den letzten Jahren deutlich mehr Profis (aufgrund von körperlichen, aber vor allem seelischen Gebrechen) die Segel gestrichen als in anderen Titeln.

      • Schuhmann kommentierte vor 1 Monat

        Ich spekuliere mal: Wenn du als 18jährigen Koreaner in Paris hockst, kennst da keinen nur andere Pro-Spieler, kennst die Sprache nicht – das verleitet doch dazu, dich total auf Overwatch zu konzentrieren und gar keinen Ausgleich mehr zu suchen.

        Wenn du zu Hause bist, sagt Mutti vielleicht mal: Hier, Junge, guck mal auf dich. Das gefällt mir gar nicht.
        Oder du hast Freunde, die dich anhauen, dass du mal rauskommst.

        Aber so eine Situation isoliert in Paris ist doch für einen jungen Mann super-schwierig.

        Der “normale Sport” -> Den kannst du ja gar nicht so betreiben. Du kannst ja auch beim FC Bayern nicht 16 Stunden Fußball am Tag spielen. Sondern die achten da schon auf Ausgleich und Pausen.

        Ich glaube da fehlt echt noch die Infrastruktur, ein Team-Manager, der denen sagt: Aufhören jetzt, wir gehen mal in den Park, wir reden mal über eure Ernährung und Schlafrhythmen.

        • Alzucard kommentierte vor 1 Monat

          Ist auch von Team zu Team unterschiedlich. Vor allem weil teilweise auch irgendwelche richtlinien in die Richtungnoch fehlen. Es wird halt von wenigen als echter sport angesehen.

          Ich hab ja auch vor einigen jahren Esl noch gespielt. Jetzt nicht so erfolgreich, aber wenn ich so überlege wie viel wir da teilweise trainiert haben und ich das auch nach einige zeit gespürt habe.

        • ZerberusAC kommentierte vor 1 Monat

          Das wäre zum Beispiel mal ein schöner Artikel… ein Interview zur Professionalisierung und Entwicklung im E-Sport.

          Kann mir das sehr gut mit beispielsweise Mousesport vorstellen…die sind jetzt seit knapp 20 Jahren im Spitzensport dabei. Haben national wie international so ziemlich alles mitgemacht, haben mit Leuten wie Hasuobs und Gob B Stars der Szene hervorgebracht.

          Letzerer wäre auch so ein sicherlich interessanter Interview-Partner…jetzt halt mit dem BIG-Clan

          • Schuhmann kommentierte vor 1 Monat

            Ja, E-Sport ist für uns ein spannendes Feld, wo wir aber schauen werden, wie wir da reingehen.

            Wir hatten vor einigen Jahren keinen Erfolg, als wir das verstärkt beobachten wollten. In den letzten Monaten ist das Thema für unsere Leser deutlich spannender geworden. Wir haben da auch den Ansatz etwas umgestellt.

            Interviews wären dann ein weiterer Schritt, ja. Danke für die Anregung.

  • In der League of Legends sieht 2021 ein Team schon jetzt wie der klare Favorit aus, die LoL Worlds 2021 zu gewinnen. DAMWON Gaming scheint unaufhaltsam, nachdem sie bereits 2020 alles gewonnen hatten. Doch 2021 […]

    • DDuck kommentierte vor 1 Monat

      Ich denke dieses Jahr wird sehr, sehr entscheidend für die asiatische LoL-Szene. Klar gibt es seit jeher schon Koreaner in der LPL wie bspw. Rookie, TheShy oder DoinB. Allerdings spielen die schon jahrelang in China und sind erst im Nachhinein, eben ÜBER die LPL, zu Stars geworden und waren es nicht vor ihrem Transfer schon. DoinB war als Profi-Spieler sogar eigentlich schon abgeschrieben, bevor seine Karriere nochmal richtig Fahrt aufnahm und er Weltmeister wurde. Zuletzt hat man aber auch immer wieder gestandene Profis an die Konkurrenz aus China verloren.

      Für die Teams, aber auch die LCK als Franchise, ist der Verbleib von bspw. Showmaker oder Canyon wahnsinnig wichtig, um das Prestige gegenüber der LPL nicht zu verlieren. Damwon sollte durch die letzten Erfolge, die Teilnahme am MSI (wo alles andere als das Finale eigentlich absurd wäre) und dem sicherlich recht lukrativen Deal mit KIA finanziell eigentlich gut genug aufgestellt sein, um das Team halten zu können.

      Aber auch der Verbleib von einem alternden Faker in der LCK ist ungemein wichtig. Auch wenn er meinetwegen nicht mehr so brilliert wie zu seinen Hochzeiten, ist er sicherlich immer noch besser als einige Midlaner aus der LPL. Zumal sicher nicht wenige chinesische Teams ihn allein schon wegen des Namens gerne verpflichten würden.

      China ist aktuell auf der Suche nach der eigenen Identität. 2018 ist man mit einem noch recht “koreanisch kontrollierten” Playstyle Weltmeister geworden. 2019 folgte der Back to Back-Titel mit einem sehr unkonventionellen, teilweise absurden, Playstyle (ein roamender Nautilus auf der Midlane in einem Worlds Finale!). 2020 Wollte man der Welt zeigen, dass man es auch mit dem eigenen, aus der chinesischen LPL bekannten, aggressiven Stil schaffen kann. China hat es dann zwar schlussendlich bis in’s Finale geschafft, allerdings mit einem Team das gar nicht für diese Art zu spielen stand, das wäre nämlich Top Esport gewesen. Allerdings ist das Team um Karsa und Knight mit ihrer blutigen Spielweise an den smarten Entscheidungen und dem guten Gamesense von Suning gescheitert. Im Finale wurde man von den Koreanern wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Das klassisch, chinesische TES war zu schlecht für’s Finale und das unkonventionelle, bedachte Suning konnte Damwon nicht das Wasser reichen.

      Ich denke China wird an die Erfolge von 2018 und 2019 anknüpfen und sich nicht wieder in eine mehrjährige, südkoreanische Regentschaft fügen wollen…koste es, was es wolle und wenn es sein muss, dann halt auch mit südkoreanischen Imports. Dass das Konzept koreanischer Spieler in chinesischen Teams durchaus aufgehen kann zeigen die zwei erwähnten Weltmeistertitel. Die Teams der LCK stehen jetzt vor der Aufgabe, ihren Spielern Perspektive und finanzielle Mittel zu bieten, dass diese nicht nach China abwandern. Vor allem an Geld mangelt es im Reich der Mitte ja offensichtlich nicht, wenn man sich in diversen Disziplinen international einen Namen machen will.

      • Schuhmann kommentierte vor 1 Monat

        Das halte ich für eine treffende Analyse.

        China hat auch noch keine Konstanz drin. Fun PlusPhoenix wurde 2019 Weltmeister, kam 2020 nicht mal zur WM.

        Dann sah TopEsports wie ein Uber-Team aus – die sind jetzt aber in den chinesischen Playoffs schon rausgeflogen – genau wie Suning. Invictus Gaming ist auch weit weg von der früheren Bedeutung.

        Also da zeichnet sich auch 2021 wieder ein Wandel ab. Dafür sind jetzt die “alten Teams” in China wieder stark mit RNG und FunsPlus Phoenix.

        Aber ich denke, China hat ganz andere finanzielle Möglichkeiten. Man sieht das ja auch im Fußball, dass sich Industrielle in China stark in den Sport einkaufen, um sich mit der Regierung gut zu stellen, weil die chinesische Regierung internationales Prestige über den Sport gewinnen will.

        Und ich denke: LoL ist für die eine riesige Möglichkeit.

        Wobei ich FunPlus Phoenix mit Doinb und Tian 2019 schon echt geil fand. Dieses verrückte LoL mit Nautilus Midlane – das macht mir als Zuschauer mehr Freude, als diesen Würge-Stil der Koreaner, wo man ganz methodisch wen wegpositioniert von dem Objective.

        Ich finde bei LoL die kurze Karriere der Profis schwierig: Man hat das Gefühl, die sind nur kurze Zeit auf dem Peak. Wo sie erfahren genug sind, um die Nerven zu kontrollieren, aber noch jung genug, um mechanisch mitzuhalten.

        Ist die Frage, ob wir da mal ein Team erleben, das über 3-5 Jahre dominieren kann.

        • DDuck kommentierte vor 1 Monat

          Ja eben. Mein Schlusssatz zielte genau auf das Beispiel Fußball. Da wechseln Spieler wie Oscar, Hulk und Carrasco, die für europäische Topvereine spielen oder spielen könnten, für viel Geld mit teilweise erst Mitte 20 nach China wo auf Verbandsliga-Niveau gekickt wird…und natürlich ist Esport ein Zukunftsmarkt. Seit 2020 mehr als je zuvor und das wird auch erstmal nicht stagnieren. Vor allem im asiatischen Raum nicht.

          Was die Konstanz angeht: Das stimmt. Die Chinesen stehen nicht wirklich für Konstanz. Das einzig konstante, chinesische Team war RNG und die sind die letzten drei Jahre auch wieder wahnsinnig abgefallen. Fairerweise muss man dazu aber auch sagen, dass in League of Legends allgemein aktuell keine Konstanz herrscht…siehe Fnatic, G2 oder T1! Da können die Teams aber weniger für als Riot selbst. Es vergeht ja kaum mal ein halbes Jahr in dem kein Patch die Meta wild von links nach rechts shiftet (dazu muss man sich nur mal die Rolle des Junglers Split für Split in den letzten 2-3 Jahren anschauen), andauernd werden Champions reworked oder released die sich die Meta zurechtbiegen wie sie lustig sind und nahezu 100% Appeareance oder sogar Ban-Rate haben (bspw. Pantheon nach seinem Rework oder Senna & Aphelios nach dem Release). Zur Perseason kommen dann jährlich weitere, größere Überarbeitungen, wie Änderungen am Jungle oder zuletzt der große Item-Rework.

          Auf der einen Seite macht es die Sache natürlich spannend, weil es (vor allem international, aber auch national) weniger Abo-Meisterschaften gibt. Wenn auf einmal ein Patch kommt, auf dem sich der Serienmeister absolut nicht wohl fühlt, ein Team auf dem Mittelfeld aber gut performed, dann scheitert sogar G2 im Halbfinale und die Mad Lions gewinnen ein Finale gegen Rogue…und auch für die Casual-Gamer ist das nett, weil es nicht mehr so viele OP-Picks gibt die für mehrere Monate oder sogar eine ganze Season dominieren. Auf der anderen Seite wirkt das Spiel von außen natürlich irgendwie “kaputt”.

          Klar machen solche Picks wie Nautilus Midlane von DoinB (was gegen den besten Spieler Europas schon echt ein Wagnis ist und im SoloQ zu 100% als Trollpick totgeschrien worden wäre) oder die Vayne Midlane von Caps deutlich mehr Spaß, als das hundertste Azir vs. Corki oder Orianna vs. Victor Matchup. Das sehe ich genau so. Allerdings zeigt das auch, in welchem Zustand sich das Spiel aktuell befindet: G2 war, das kann man definitiv so sagen, 2019 das individuell bessere Team. Allerdings hat es FPX verstanden Cheese-Picks (Nautilus und Galio Midlane) mit ordentlichem Meta-Play perfekt zu kombinieren und G2 so aus dem Konzept zu bringen und auch zu schlagen. Sowas wäre zu den SKT-Hochzeiten einfach undenkbar gewesen.

  • Das europäische League of Legends-Team G2 Esports hat sich in diesem Jahr mit einem der besten AD-Carrys der Liga verstärkt. Damit wollten sie international angreifen und Turniere gewinnen. Doch nun scheiterten s […]

    • DDuck kommentierte vor 1 Monat

      Die Abgänge hat man bestmöglich abgefangen: Mit kkOma und PoohManDu hat man ja nicht gerade unbekannte und unerfahrene Coaches angeheuert. Khan war auch mit der beste Ersatz den man für Nuguri bekommen konnte. Abgesehen von Canna und TheShy vielleicht.

      DWG sieht brutal dominant aus. Ich denke der Benchmark wird das Gruppenspiel gegen C9 werden. Daran müssen sich die Mad Lions orientieren und eigentlich auch jedes andere Team und ich freue mich jetzt schon auf diese Machtdemonstration.

  • Wer in Pokémon GO schummelt, profitiert von einigen Vorteilen. Doch ist das Cheaten wirklich so schlimm? Denn immerhin gibt es keinen richtigen PvP-Modus, wo man übermäßig stark sein kann.

    So kann man in Pok […]

    • DDuck kommentierte vor 1 Monat

      Sehe ich ja auch so: Die Grenzen sind halt fließend, deswegen gibt es da auch wenig bis gar kein “richtig” oder “falsch”. Wie vorteilhaft das in anderen Spielen ist, da lässt sich auch wieder drüber streiten. Messbar hast du natürlich recht: Die Zeitersparnis beim Fangen bei Pokemon GO ist um ein Vielfaches höher, als es das Maß an höherem Schaden in anderen Spielen ist.

      Allerdings muss man da dann halt auch bedenken, in welchem Szenario bzw. Umfeld das Ganze geschieht. Wenn 100 Pokemon-Spieler durch einen Park laufen und 20 davon mit Fangtrick fangen, dann farmen 20 davon in der Zeit halt mehr Bonbons, Sternenstaub, EP….allerdings sind das 20 Spieler denen ich mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nie wieder begegnen werde. Weder offline, noch online. Nicht im PvP und auch nicht in Arenen. Da Pokemon GO nicht wirklich endlich ist, berührt das mein Spiel jetzt erstmal relativ wenig ob Karl-Heinz 100k Sternenstaub mehr oder weniger gesammelt hat als ich.

      League of Legends ist im Gegensatz zu Pokemon GO jetzt auf einen doch sehr kleinen Zeitrahmen von im Schnitt 30-40 Minuten begrenzt. Vor allem am Anfang des Spiels profitieren einige Champions stark von gutem Animation-Canceling. Wenn ich dadurch früh zwei Kills hole, gewinne ich mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit meine Lane und (sofern dasselbe auf einer anderen Lane nicht auch in die andere Richtung geschieht) unter Umständen auch schon das Spiel, weil ich am Anfang des Spiels etwas geschickter war als mein direkter Gegner und diesen Vorteil weitertragen kann. Ähnlich ist es bei einem Teamshooter: Wenn ich in der Lage bin schneller nachzuladen als mein Gegner und im Anschluss auch noch treffe, gewinne ich damit u.U. die Runde. Natürlich ist die Zeitersparnis bei Pokemon GO durch den Fangtrick absurd groß und auf dem Papier viel, viel größer als der Mehrschaden, den ich in anderen Spielen durch ähnliche Mechaniken fahren kann. Da sich das allerdings direkt auf das komplette Spiel und (alle) andere(-n) Mit- und Gegenspieler auswirkt, würde ich es von der Tragweite her mind. genauso einordnen wie den Fangtrick auch.

      Ich will hier auch gar keine riesige Debatte vom Zaun brechen 😀 Alles gut 🙂 Wollte nur meine Sicht der Dinge darstellen. Für mich ist sowas halt (wie schon gesagt) das kleinere Übel bzw. sogar völlig normal oder Bestandteil des Spiels. Natürlich soll jeder das machen, was er möchte. Ich war doch nur überrascht wie kritisch viele Spieler den Fangtrick sehen und das Leute die diesen nutzen mit Spoofern oder anderen Cheatern gleichgesetzt werden. Das war mir so ehrlich gesagt nicht bewusst, auch wenn ich natürlich viele der angebrachten Punkte nachvollziehen kann. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich das mittlerweile darstellt…aber in der Anfangszeit von Pokemon GO, als es noch keine Raids, vergleichsweise wenig Pokestops und auch Pokemon gab, war es gängig sich an Orte wie den Central Park zu spoofen und dort deutlich mehr fangen und Items sammeln zu können, als es 99% aller anderen Spieler auf der Welt tun konnten.

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