Leya Jankowski

@leya

Active vor 6 Stunden, 22 Minuten
  • Am Sonntag lief das „Promi Dinner“ im Free-TV auf Vox mit zwei bekannten deutschen Gaming-Influencer: dem Twitch-Streamer Papaplatte und der Synchron-Sprecherin, Streamerin und Influencerin Lara Loft. Doch die […]

    • Ach, das halte ich auch für Quatsch bei sowas zu Pauschalisieren. Ich würde behaupten, dass die meisten Leute sich auch gerne seichter Unterhaltung beschäftigen und trotzdem gleichzeitig anspruchsvolle Inhalte genießen können. Du hängst doch zb viel in der Kommentar-Sektion unter Influencer-Artikeln herum, weil du selbst sagst, dass es dich unterhält. Ich gehe aber davon aus, dass du noch andere Hobbys hast als nur bei uns in den Kommentaren unter Influencer-Artikeln herumzuhängen, die dann wieder andere Bereiche deines Gehirns und Seins ansprechen.

      Das geht mir genauso. Ich liebe Arthouse-Filme, lese gerne anspruchsvolle Lektüre, usw. Aber wenn ich mich den ganzen Tag damit beschäftigen würde, würde ich auch bekloppt werden. Natürlich lese ich dann auch einfach mal Klatsch und Tratsch oder gucke mir irgendeinen Mumpitz an, bei dem ich ein bisschen Brain-afk gehen kann und mich einfach nur unterhalten lasse.

      Der neue Jurassic World ist zb wirklich saudumm geschrieben. Habe ich trotzdem Spaß an gigantischen Dinosauriern, die Mopeds durch die Stadt jagen? Absolut!

      So reines Schwarz-Weiß-Denken, ist dann schon schwierig aus meiner Sicht 😉

      • ImInHornyJail kommentierte vor 5 Tagen

        Ja ich hätte mehr schreiben sollen um es verständlicher zu machen.
        1. Meinte ich den Großteil der Fans und nicht alle
        2. Meinte ich die, die tagtäglich und den Großteil ihrer Freizeit damit verbringen entweder rtl2 zu schauen, darüber reden oder dementsprechende Zeitschriften, news etc lesen. Also kurz gesagt, deren Leben nur aus diesem trash tv und Einblicke in das Leben dieser „Promis“ besteht.
        Klar jedem das seine. Ich sehe es aber in meinem Bekanntenkreis, dass übermäßiger Konsum von dieser Unterhaltung den Geist nicht gerade fördert sondern eher das Gegenteil.
        Als Beispiel
        – Falsches Bild einer Beziehung (Mann muss oder sollte für Frau alles machen)
        – Falsches körperliche Darstellung (Frau muss sollte immer 90/60/90 haben und mann immer dicke Muskeln und groß sein)
        – die Ausdrucksweise. Jedes 2. Wort Diggah, bruda, alter
        Das sind halt so die Sachen, die ich aufgeschnappt habe als ich mir mal paar Folgen angeschaut habe und einige Freunde mir ihre Social Media Profile gezeigt haben und überwiegend promiflash und Co in der timline zu sehen war.
        Und so wie ich das unter Punkt 2 geschrieben habe, nehme ich auch die Personen in einem gewissen Altersbereich überwiegend wahr und die meisten erfüllen auch meine Erwartungen.

        Ist halt nur meine Meinung. Klar jeder braucht was zum abschalten aber man sollte auch sein Kopf immer fit halten. Aber nur rtl2 schauen und nur über trash reden hält geistig nicht fit. Es ist aber seit langen schon ein Trend. Ich lasse die Leute ja auch machen, habe halt aber eine gewisse Meinung über sie wie alle anderen eine meinung über jeden hat.

      • Der eigentliche Kern meines Kommentars im Bezug darauf, dass die Fans wohl kein Fernseher bzw. Receiver haben, ist:
        Die Fans sind doch zum größten Teil auch Leute, die gerne rtl2 schauen. Von daher haben die entweder ein Fernseher oder tvnow. Somit hätten die auch in beiden Fällen vox schauen können.

        Dass man was zum abschalten braucht ist klar. Ob rtl2 da jetzt das beste für ist, ist jedem selbst überlassen. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass übermäßiger Konsum vom rtl2 Programm abfärbt und zwar nicht zum guten.
        Man kann es machen sollte aber wie du es gesagt hast auch eine oder mehrere Aktivitäten haben, die den Geist fördern. Lesen, Rätsel, Geschicklichkeitsspiele, …

  • Auch wenn die E3 dieses Jahr nicht stattfand, gab es Ersatz in Form des Summer Game Fests, des Xbox & Bethesda Showcases und weiterer kleinere Events. Was wurde dort gezeigt und was davon werden wir noch dieses […]

    • Da ist auf jeden Fall was geplant, ja. Wir waren jetzt ziemlich dicht mit den ganzen Events. Aber ich denke auch, dass Outriders nochmal etwas Aufwind bekommen kann. Die Artikel dazu werden außerdem gerne hier gelesen 🙂

    • Jo, wir können davon ausgehen, dass es nochmal einige Verschiebungen geben wird leider. Tatsächlich kommt jetzt eine Zeit, in der sich Überraschungshits bei Indies durchsetzen könnten oder man kommt mal dazu den „Pile of Shame“ zu durchwühlen. Ich freue mich jetzt auf den Release auf Stray als nettes Zwischendurchspiel. Außerdem hole ich endlich mal Guardians of the Galaxy von Square Enix nach

      Ich versuche es einfach so positiv wie möglich zu sehen – auch, wenn es für uns als Seite schon auch hart ist, da starke Releases doch enorm helfen um einen gewissen Traffic zu erreichen.

  • Das Finanzierungsmodell von Diablo Immortal hat im Gaming erneut die Diskussion über Pay2Win und Microtransactions ausgelöst. In der neuen Folge des MeinMMO-Podcasts reden wir daher über das ungeliebte Geld. […]

    • Jo, wie im Podcast erwähnt, macht es uns natürlich auch viel mehr Spaß einfach über coole Spiele zu berichten. Aber das ist ein sehr wichtiges Thema und man hätte sogar noch mehr drüber sprechen können. Themen wie Kinderschutz und Sucht haben wir gerade mal angekratzt. Gerade hier muss man auch fairerweise sagen, dass die Finanzierung von Spielen eben auch nicht ganz leicht ist, was es dann auch wieder schwierig macht, immer nur mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger daher zu kommen

      • Jo, hab oft als Argument gelesen: „Wenn mich das P2W irgendwann stört, dann hör ich einfach auf.“ Das ist sicherlich nicht mal rein egoistisch gemeint, aber ignoriert eben völlig die Gefahr für viele andere.
        Und ich finde je nach Monetarisierungsmodell muss sich der ein oder andere Publisher schon gefallen lassen mit nem Drogendealer verglichen zu werden^^

    • Es ist absolut verständlich und wenn man sich die Entwicklung hin zu Pay2Earn anguckt, kann es einen auch schlottern. Ich tue mich nur sehr schwer die initiale Frage des Podcasts mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten, weil da so viele Faktoren dran hängen.

      Hab gerade die Xbox / Microsoft Show gesehen und bin da wieder erstaunt gewesen, wie viele kreative Spiele gezeigt wurden, die gar nichts mit den besprochenen Systemen am Hut haben. Also möglich ist das schon alles. Aber ein Microsoft verfolgt da natürlich auch gewisse Absichten 😀

      • PS: So extrem weit liegen wir auch gar nicht mit dem Alter auseinander, wie man denken mag im Podcast. 😀

      • Hast auch wieder recht, so eindeutig ist es wohl nicht im Gaming allgemein. Im Bereich der MMORPGs und Service Games, also dort, wo Zeitaufwand zum Genre gehört und Leute im Bestfall über Jahre kleben bleiben, rollt eine absurde Goldgräber-Welle durch, in der grad nahezu alles erlaubt zu sein scheint.
        Pay2Earn ist für mich eine Grenzüberschreitung von Leidenschaft zu pseudo Arbeit – Alex hat das ja schön beschrieben.
        Ich kann mir dort vorstellen, dass es in 2-3 Jahren knallt und einige Anbieter Abos über 25-35€ als Gegenmaßnahme etablieren wollen. Vielleicht auch mit Druck der EU, denn spätestens bei (Neben)Verdienst und Steuern werden Staaten wach.

        Im Bereich der SP Spiele sieht es besser aus. Im Vergleich zum MMORPG Markt, wirkt dieser Markt wie ein Stuhlkreis nach dem Eurythmiekurs und inhaltlich mittlerweile kreativer. Und was gibts/ gabs da teils für einen Aufstand über DLC, Cut-Content und dergleichen. Als absoluter MMORPG Liebhaber zwingen mich die MMORPG Studios aber schon fast wieder zum SP Markt mit ihren irren Wirtschaftsstrategien.

        PS: Soooo alt schätze ich Schuhmann auch nicht ein. Alex um die 30, Dich um 35 und Schuhmann um 40? Falls mein Account morgen weg ist, weiß ich Bescheid. 😁

  • Der Totenbeschwörer von Diablo Immortal ist eine Klasse mit viel Schaden, die Gegner unheilige Beschwörungen auf den Hals hetzt. MeinMMO zeigt euch einen starken Build mit allen wichtigen Elementen: F […]

    • Da ist auch noch mehr geplant. Am Wochenende hatten wir nur „kleinen Betrieb“ wegen der Feiertage, wodurch in dem Sinne nur News aktuell verarbeitet wurden. Jetzt legen wir nochmal bei den Service-Themen (Builds, Tipps, etc) nach 🙂

    • Das Summer Game Fest war, milde gesagt, ernüchternd. Obwohl die Erwartungen von MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski schon gering waren, wurden diese noch unterboten. Der Horror liegt aber nicht (nur) in dem […]

      • Da machen sich jetzt auch wieder erste Gerüchte breit, dass es sich nochmal verschieben wird. Aber hast schon recht, dass man es hier mit auflisten muss als AAA-Potentialträger. Hab mal ein Update in den Artikel geschrieben 🙂

      • User kommentierte vor 2 Wochen, 1 Tag

        Es hat sich ein Fehler eingeschlichen. The Lust of us ist mir nicht bekannt 😉

      • Wird mal wieder Zeit für ein Horrorspiel wie Dead Space 1. Aber bis jetzt habe ich kein vergleichbares Spiel gefunden.

        • Tim kommentierte vor 2 Wochen, 1 Tag

          Glaube, ich bin noch in keinem Game langsamer u immer mit Waffe im Anschlag gegangen. Die Referenz für Space Horror ist Dead Space 1.

          • Vallo kommentierte vor 2 Wochen

            Und noch nie hatte ich das Gefühl von: jetzt kommt bestimmt gleich was und es kam nichts. Das war horror in Dead Space 1

      • Also ich bezweifle doch stark, das diese „düstern“ Spiele erst durch die Pandemie ins Rollen kamen 😉
        ich finds gut das mal wieder diese Horror Settings mehr Aufmerksamkeit bekommen, da in den letzten Jahren nichts adäquates in dieser Richtung kam.
        und wieso soll es schwierig sein? Man kann ja auch über sowas berichten oder ned?
        Über Streamer und co wird ja hier auch geschrieben, obwohl das wenig mit nem MMO zutuen hat 😉

        • Schwierig monetär gesehen. Indie-Games oder kleinere Titel erzeugen lange nicht das Interesse und die entsprechende Reichweite wie ein CoD, Elden Ring oder FIFA. Wenn man sie mal vorstellt und empfiehlt, mit ner persönlichen Kolumne, dann funktioniert das auch gut.

          Aber gerade die Service-Grundlage (Guides, Tipps, Tier-Lists, etc), die funktionieren vor allem bei den großen Spielen gut und die bringen uns ein ständiges Grundrauschen an Traffic, weil diese Artikel über einen langen Zeitraum stark aufgerufen werden.

          Monetär gesehen hätten wir in den letzten zwei Jahren tatsächlich Schwierigkeiten gehabt, ohne die Berichterstattung über Twitch und Influencer. Diese Artikel haben einiges an Reichweite ausgeglichen, die uns über große, neue Releases fehlte.

          Darüber berichten kann man also schon, es finanziert uns nur nicht die Seite 😉

      • Ich mache heute auch ein Horrortrip per Couch Koop mit Freunden in The Quarry.

        Zur Game Summer Festival ja, dachte mir schon und das es nicht so heftig wird wie letztes Jahr mit Elden Ring, wo alle mit gefiebert hatten und schrien. Auch schade das TLOU erstmal für PS5 kommt und später dann für PC und nur Part 1 statt gleich 2 für PC.

      • Neowikinger kommentierte vor 2 Wochen

        Ich hoffe wirklich, dass es nächstes Jahr wieder eine E3 gibt. Dieses lieblose Trailer an Trailer klatschen, ist wirklich nicht mein Fall.

        • BuschieUschi kommentierte vor 2 Wochen

          Tja, die waren für mich aber leider auch an Langeweile nicht zu überbieten(jedenfalls das was per Stream da so übertragen wurde.)
          Ist vlt. für Journalisten/Redakteure interessant, die Backstage Zugang haben und sich nicht stundenlang für ein Spiel anstellen müssen.
          Da habe ich es lieber kurz und kompakt in Videos zusammen gepackt ohne das bla bla von irgendwelchen bezahlten Promis und PR Gerede.
          Aber wie geschrieben…nur meinen Meinung.

      • Nico kommentierte vor 2 Wochen

        also calisto Protocol sollte man schon auf den Hypelevel eines Hogwarts Legacy setzen. Das Spiel wird sich auch richtig gut verkaufen.
        Nichtsdestotrotz war der Titel schon seit 1 Woche bekannt und auch keinen WoW effekt mehr gehabt gestern abend. Was ich am besten fand war Nightingale, Witchfire und Outriders DLC wobei der auch schon lange bekannt ist.

        Aber die große Ankündigung hat irgendwie gefehlt

      • 80s-Gamer kommentierte vor 2 Wochen

        Das eine Ding blieb aus? Wie bitte?

        Das Ding heißt: LAYERS OF FEARS! 😍

        Sorry, aber das alleine reicht mir schon völlig. Die Layers of Fear Reihe ist die absolute Referenz in Sachen erwachsener Psycho Survival Horror und ich bin bekennender Bloober Team Fanboy. Da kommt weder Frictional Games, noch Capcom ran.

        Der Fanboy hat gesprochen. 😄

      • Es ist ein Remake, stimmt in der Video-Unterschrift nicht.

      • Irina Moritz kommentierte vor 2 Wochen

        Ich würde mich auf die ganzen Horror-Spiele ja mega-freuen, wenn ich nicht ein totaler Feigling wäre T__T

        • Ich weiß nicht, ob ich das glauben soll nach dem Artikel, den ich heute von dir gelesen habe. Da waren auch einige Horror-Szenen mit bei 😀

    • Haben uns moderne Spiele zu viele Freiheiten genommen und sind dadurch zu geradlinig und berechenbar geworden? Über die Entwicklungen und Trends von MMORPGs philosophieren wir mit Stephan Vogler, einer der […]

      • Ich konnte die Folge nicht aufrufen. Daher kenne ich auch den genauen Wortlaut nicht, aber wenn wirklich die Aussage so interpretiert werden kann:
        Was wird unter früher verstanden? DDO oder HdRO lebten bestimmt nicht davon, dass Spieler eine böse Rolle einnehmen konnten. Oder waren PvP-MMOs ohne Sicherheitszonen gemeint, in denen es darum ging, das Leben der anderen Mitspielern schwer zu machen?
        Moralische Entscheidungen zu einem anderen Spielerlebnis zu führen ist bei Solospielen ja schon schwierig.

        • Es sind vor allem Sandbox-Spiele gemeint, jetzt. Es ist auch noch Mal eine andere Zeit gemeint. Es geht vor allem um die MMORPGs vor 2005. Tibia ist 25 Jahre alt und stark von Ultima inspiriert. Die Spiele nach 2005 sind stark von WoW geprägt, das wiederum von Everquest inspiriert ist

          HDRO war ja schon immer extrem reglementiert. HDRO war schon ein Spiel, das klar darauf ausgelegt war, an den Erfolg von WoW anzuknüpfen. Das ist dann eine andere Generation.

          Wie das bei DDO ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Das Spiel kam 2006 raus und war meines Wissens nie sonderlich erfolgreich. Ich hatte das jedenfalls nie auf dem Radar – vielleicht tu ich dem Spiel damit auch furchtbar Unrecht, dann tut’s mir leid.

          • Daher geht das alles auf eine Zeit zurück, in der MMORPGs nur von einer recht kleinen Zielgruppe gespielt wurde. Vieles hat bei einer kleinen Gruppe von Interessierten damals funktioniert und ich bezweifel mal, dass ein Aufleben der alten „Tugenden“ in der heutigen Zeit viel Erfolg haben wird.
            Es wird immer von den alten Zeiten geschwärmt, aber wenn es dann wirklich mal Neuerscheinungen gibt, die diese bedienen, sind sie dann schnell auch wieder verschwunden, weil es dann doch nicht so ist, wie sich die Spielerschaft vorgestellt hat.

            Heutige Spiele, die mehr Erfolg bei dem Ausleben einer bösen Charakterrolle haben, sind dann eher schnelle in kleinen Gruppen wie z.B. Among Us

            • ALso ja, ich glaube du hast Recht. Ich glaube aber, dass es Platz für MMORPGs gibt, die das wieder so machen.

              Man sieht das an EVE Online, das es ja immer noch gibt.
              Während viele Spiele, die „genau wie WoW sein wollten“, gar keine Nische am Markt gefunden haben.

              Ich glaube, wir brauchen mehr Vielfalt in MMORPGs – du hast Recht, dass die Bedinungen 2022 andere sind als 2000. Aber dass diese Spiele gefragt sind, sieht man ja am ungeheuren Interesse, dass Crowdfunding-MMOs, die solche Freiheiten versprechen, zumindest anfänglich erzeugen.

              • Wie gesagt, ich denke, dass es etws Wunschdenken nach dem Gefühl damals ist, was bei neuen Spielen einfach nicht aufkommen will. Man macht alle Dinge nur einmal zum ersten Mal.

                Selbst bin ich im Bereich MMORPG auch erst bei WoW eingestiegen, aber es gab damals einige Mitglieder in der Gilde, die 2005 von einer DAoC Gilde zum Start auf einen PVP-Server gezogen sind. Und wir waren dort einige Zeit unterwegs, so dass es etwas geben haben musste, was sie dort gehalten hat und jenseits der Spielmechanik lag.
                Es ist auch der Grund, warum Classic zuerst großen Zuspruch erhielt, aber eben nicht das gleiche ist.
                Man steht nur einmal das erste Mal mit einer kompletten Gilde vor Ragnaros.

      • Ich weiss nicht, ob es darum geht „böse sein zu dürfen“. Klar, vor 20 Jahren war die Spielerschaft anders unterwegs, hatte andere Vorstellungen und Prioritäten.
        Nach 20 Jahren ist irgendwie alles ausgelutscht, langweilig, weil zu oft gesehen.
        Ein bischen „böse“ sein hat manchem noch etwas Spaß gebracht, ist aber auf Dauer auch nicht der Bringer. Ganz im Gegenteil, das sozialste MMO erlebt gerade wohl seinen 2. Frühling: GW2. Und das zurecht. Ein gutes Spiel mit vielen richtigen Ansätzen. Leider hat Anet viel zu früh eine Weiterentwicklung eingestellt und lebt nur noch vom Recyceln. Wäre da eine kluge KI mit ins Spiel eingebracht worden, ich bin mir sicher, wir hätten heute das wohl stärkste MMO am Laufen. Aber die reine $-Sicht der Publisher ohne ausreichende Weitsicht macht alles kaput, überall.

  • Die Twitch-Streamerin Yoomjii „Jinnytty“ ist derzeit in Malaysia unterwegs. Während eines Livestreams traf sie dabei einen Mann auf der Straße, der ihr erstmal erklärte, wie lächerlich ihre Karriere sei. MeinMMO […]

    • Wenn ich hier einige Kommentare lese, muss ich doch wieder mit dem Kopf schütteln. Ich verstehe wirklich nicht, warum es einigen Leuten anscheinend so wichtig ist und so viel Freude bereitet, herablassend über andere zu reden. Nur weil sie einen anderen Lebensstil verfolgen, der nicht ins eigene Weltbild passt?

      Wer auch nur ein bisschen Ahnung von Medien und Karrieren dahinter hat, weiß auch, dass mehr dazu gehört als „einfach nur auszusehen“, um Erfolg mit so einer Karriere zu haben. Da stecken Skills hinter, die man auch in jedem anderen Berufsfeld einsetzen kann, gerade im Marketing-, Event- und Kommunikations-Bereich. Da hat die junge Frau in diesem Beispiel dann anderen sogar ein Stück was voraus, die dann frisch aus dem Studium kommen und neben ihrem Schein sonst noch wenig zu bieten haben. Das, was sie da in jungen Jahren aufbaut, ist auch Berufserfahrung und dann macht sie das auch noch mit etwas, das ihr Freude bereitet.

      Bei uns haben auch schon Leute eine Anstellung bekommen, weil sie bereits Erfahrung mit einem eigenen Twitch-Channel, YouTube oder einem eigenen Blog gesammelt haben. Prinzipiell ist es für Firmen interessant, wenn junge Leute schon den Ehrgeiz und Mut haben, sich auszuprobieren und für sich ein kleines Unternehmen aufbauen – was anderes ist das hier nicht.

      Wo ist das Problem?

      • Das Problem ist: Es ist viel leichter, den Erfolg von anderen mit sowas klein zu reden, als sich einzugestehen, dass andere mehr Erfolg haben, weil sie mehr dafür tun.

      • Alex kommentierte vor 4 Wochen, 1 Tag

        Das was Holzhaut sagt, eigentlich sind solche Leute die so über andere Herziehen, die eigentlichen armen Würstchen und ich bin auch erschüttert, wie man hier immer wieder ausartet und wie viel likes und zuspruch da als reasonanz kommt.
        Auch wenn ich ungern die Neidkeule ziehe, hier sehen sie unverblümt wie Menschen mit etwas Geld verdienen was ihnen Spaß macht, etwas was sie vermutlich für unmöglich halten, weil sie jeden morgen mit gezogener Fresse einen Unterbezahlten Job anlaufen der ihnen nicht eine sekunde spaß macht der schuldige daran ist auch schnell gefunden, alle anderen, so geht es tausenden Arbeitnehmern, leider.
        Gefangen im eigen Selbstauferlegten Martyrium, da nimmt schnell Frust das gesammte Wesen ein.

        Es ist einfach viel einfacher sie auf ihr äußeres zu reduzieren und ihren erfolg klein zu reden als sich mit sich selbst, seinen entscheidungen und seiner eigenen Doppelmoral auseinanderzusetzen.
        Es ist einfach nur widerlich und diese Leute merken nicht mal ansatzweise wie sie wunderbar damit jedem anderen zeigen was für ein unzufriedener und schrecklicher Mensch sie sind.
        Das Problem ist dabei leider, solche Leute bekommen heute Zuspruch an jeder Ecke, weil Kommentar spalten zu Kneipen Stammtischen geworden sind, ein Haufen gescheiterter Persönlichkeiten beweihräuchert sich gegenseitig selbst und klopft sich auf die Schulter wie toll sie doch alles durchschauen.
        Permanente selbstüberschätzung mit ausgeprägten dunning Kruger effekt, das ist das ganze Problem.
        Das Internet hat viel für die Menschheit und die Globale Welt getan aber die Menschheit weiß offensichtlich auch an vielen Stellen nicht damit umzugehen, da man selbst bei all der Informations Fülle und Möglichkeiten nur seine eigene Filterblase versucht zu rechtfertigen, anstatt sich selbst mal zu hinterfragen.

      • Hyyga kommentierte vor 4 Wochen

        mehr gibt es nicht mehr dazu zu sagen!

        Viele erkennen auch einfach nicht, wie viel Arbeit hinter Streams und Videos allgemein sticht. Das ist nicht nur „sich einfach dahinsetzen und was machen“.

        Bin aber auch durchaus überrascht, dass die Resonanz auf Streamer/Content Creator hier so negativ ist. Schade 🙁

        • Weil es halt nicht zwingend viel Arbeit ist. Es ist Arbeit erst einmal „größer“ zu werden, aber sobald du ein Zenit überschritten hast, nimmst du auf und andere erledigen den Rest für dich.

          Aber solange es dafür ein Markt gibt, wird es auch weiter so laufen. Und sind wir mal ehrlich, Twitch ist ne super kleine Plattform im vergleich zur ganzen Welt und dennoch wird da Geld umgesetzt, was jenseits von gut und böse ist.

          Ich möchte nicht wissen, was Influencer in China verdienen, wo die Plattformen einfach 30x größer sind 😀

          Aber wenn es klappt warum nicht. Wäre ich auch so attraktiv, würde ich auch Streamen ^.^
          Auch wie Leya richtig sagt, ist es nicht alles, aber es hilft ungemein, wenn du hübsch bist. Das kann auch keiner abstreiten.

          • und in welcher Hinsicht unterscheidet sich das aus rein westlich-kapitalistischer Sicht von anderen Unternehmen? Wirst du als (z.B.) Besitzer von einem Laden größer, stellst du Leute ein und verwaltest wahrscheinlich nur noch.

            Die Arbeit wird halt nicht weniger verschiebt sich aber, bzw. durch das größer werden, kommen neue Aufgaben hinzu: Gespäche mit Werbe-Partner, das Managen deiner Angestellten, Projekte planen, usw.

  • Der Publisher Activision Blizzard hat ein Tool veröffentlicht, das die Diversität der Charaktere in ihrem Spiel messen soll. Dafür kassierten sie viele negative Reaktionen und sogar ihre eigenen Mitarbeiter di […]

    • Wie wir auch im Podcast gesagt haben, braucht man dafür nicht wirklich eine Chart oder ein Tool. Wer einfach hinguckt, erkennt schon was für einen Mix man an Figuren hat. Gerade bei Overwatch hat doch wirklich niemand eine Skala gebraucht, um erkennen zu können, dass es hier die unterschiedlichsten Figuren mit den unterschiedlichsten Hintergründen gibt und das auch schon, bevor die Hintergrundgeschichten über etwa Comics erweitert wurden. Wenn man selbst einmal versucht sich auf der Skala einzuordnen und sich Punkte zu geben, merkt man recht schnell, wie seltsam das eigentlich ist.

      • Mithrandir kommentierte vor 1 Monat

        Absolut. Deswegen sagte ich ja die Art und Weise wie man das Ding präsentiert hat war kompletter Mist. Das Industrie aber für solche Dinge wie „Es muss divers genug sein“ versuchen wird irgendwelche standartisierten Verfahren anzuwenden per se hat mich halt nur nicht überrascht. Die Annahme: „Es müssen eben einfach alle nur mehr Diversität leben“ ist halt einfacher gesagt als gedacht. Denn „mehr“ ist eben höchst subjektiv. Für einen konservativen Stinkstiefel ist ein lesbisch weiblicher Charakter vielleicht schon superdivers und inklusiv, für jemanden, der in einer trans Community in LA lebt ist das so banal, dass es nicht als divers wahrgenommen wird, und ein „Zuwenig Diversität“ geäußert werden könnte. Und ein Tool, das Dingen zahlen zuweist ist natürluch, wenn es um Menschen geht, „uff“, aber ich wüsste halt ehrlich gesagt keinen besseren Weg konzernweit schnell Dinge zu verändern/zu streamlinen. Alles andere geht entweder nicht schnell und/oder nicht konzernweit.

        Und klar ist ein „Was ist jetzt mehr Punkte Wert, POC, Asiatisch, asexuell oder trans?“-Punktewert höchst schwierig.

        Was mich nur irritiert(e) ist, dass „Du darfst nichts dazu sagen, weil du nicht zur angesprochenen Gruppe gehörst“ okay ist, „Asiatensind weniger divers als asexuelle“ aber irgendwie komisch ist. Denn für mich ist im Kern beides eine Form von „Ranking“ wenn man nicht aufpasst. Und das war auch weniger an euch für den Podcast als allgemein an/über die generelle Wahrnehmung dieses Tools gerichtet.

        Eigentlich sollte der Reflex: „So eine Skala ist tiefst problematisch“ zu der Erkenntnis führen, dass auch anderswo die „sorry, nicht schwul/lesbisch/weiblich/asiatisch/trans genug“-Herangehensweise (oder eben: „Dieses SPiel/dieser Film ist schlecht, weil er keine PoCs/Asiaten/Frauen/homosexuellen/trans-Fioguren hat“ ohne Kontext nicht unbedingt zielführender Ansatz ist) auch wenn sie gut gemeint ist im Kern problematisch sein kann.

        • RaMa kommentierte vor 1 Monat

          Ich bin mir nicht sicher ob die Punkte als Punkte oder Werte gesehen werden sollten in DE ist ne 6 schlecht in der Schweiz die 1 ich sehe das wie mithrandir. Sieht für mich wie ein Standardisierungsverfahren für Unternehmen aus um den Überblick zu behalten. Die suggerierten Zahlenwerte triggern weil sie wie eine Benotung aussehen. Sind aber einfach nur „Unterschiede“ wie in Charaktererstellern von early Access spielen die Frisuren oft halt Frisur 1, 2 3 4 5 heißen anstatt sich fancy oder reale Namen zu überlegen. Damit ist die 1 nicht besser als die 5 oder umgekehrt.

          • Schuhmann kommentierte vor 1 Monat

            Nein, die Zahlen sind eindeutig als Werte zu sehen. Wenn du dem Standard entsprichst -> 0 Punkte. Je weiter du davon abweichst, desto mehr Punkte. Je höher desto diverser.

            Blizzard hat ja auch nach der Kritik gar nicht irgendwie versucht, darauf einzugehen, oder sich zu rechtfertigen, sondern war total im Damage-Control-Modus und hat die Screens entfernt.

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