@lamavalderrama

aktiv vor 1 Woche, 3 Tagen
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    Am 19. November ist es endlich so weit und die nächste Generation der P […]

    • Es gibt da einen ganz bestimmten Moment, der mich ganz besonders gepackt hatte. Dazu muss und will ich aber ein wenig ausholen, auch um dem Moment gerecht zu werden.
      Denn eigentlich gibt es viele #PSmoment e, angefangen vom ersten „EA Sports- it’s in the game!“ in meinem ersten FIFA (96), dem Aha-Moment bei Metal Gear Solid im Kampf gegen Psycho Mantis, den Spyro Titeln die mich in jungen Jahren sehr unterhalten und bis hin zu den Final Fantasy Titeln, die mich an das (J)RPG Genre gefesselt haben.

      Beeindruckt hat mich gerade erst in jüngerer Zeit die Geschichte von The Last of Us, und da zähle ich beide Teile zusammen. Die Geschichte von Joel und Ellie, wie sie zunächst ungewollt zu einem Team zusammen wuchsen und wachsen mussten, nur um dann im ersten Finale doch das für den Spieler in dem Moment scheinbar absolut richtige zu tun, nämlich Ellie zu retten und zu fliehen, was sich aber als besonders tragische Entscheidung im zweiten Teil herausstellt. Auch ich habe erst am Anfang von Part II gedacht „WTF?!? Das kann Abby (bzw das Spiel) doch nicht tun!“ aber gerade durch den Teil in dem man Abby spielt, fängt man an anders zu denken, indem man ihren Hintergrund erfährt und man mitbekommt, dass die Wolves auch nichts anderes wollen als die Gemeinschaft in Jackson: nämlich in erster Linie zu über- und zu Leben. Auch Abby hat eine Geschichte, die einem schon in den ersten Stunden des Spiels, in der man noch Ellie spielt, ab und zu denken lässt, ob das wirklich alles so richtig ist, ob man wirklich einfach jeden menschlichen Gegenüber als gesichtslosen Gegner sehen kann, der grund- und sinnlos einfach zu agieren scheint. Als Ellie denkt man vll erst noch, dass das alles so seine Richtigkeit habe, aber wenn man aus der Perspektive von Abby dann einen Freund nach dem anderen verliert, denkt man immer mehr anders. Das Gefühl hat einen u.a. eingeholt, als Ellie am Ende nach Santa Barbara geht, dort Abby findet, wie sie abgemagert und äußerlich sichtlich mitgenommen, um nicht zu sagen gealtert, an den Pfahl gebunden dem Tod überlassen wurde und dem abschließenden Kampf. Auch, dass Dina die Farm verlassen hat, und dadurch nochmal klar wird, dass Ellie durch ihr Verlangen nach Rache alles verloren hat, was ihr wichtig war. Ja, dass sie nicht mal mehr Gitarre spielen kann, wie Joel es ihr beigebracht hatte.

      Aber jetzt: der aller entscheidendste #PSmoment für mich und in dem Spiel kam erst beim 2. Anspielen um die Platin-Trophäe zu bekommen. Im ersten Durchgang dachte ich mir als Abby im Stadion schon bei den Hunden „Bear? Den Namen hab ich doch schon mal gehört.“ als man mit den Hunden Ballwerfen spielen kann. (Später trifft man als Abby ja auch noch mindestens 1 mal auf Bear.) Dann als Ellie im 2. Durchgang fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen: Vor dem Krankenhaus hatte ich (im 1. Durchgang) einen Hund getötet, der meiner Fährte gefolgt ist, hatte mich wieder erfolgreich verkrochen, bis der Hund gefunden wurde und das – so meine ich – zum ersten Mal einer der Wolves auch den Namen eines Hundes gerufen hatte. „Oh nein, jemand hat Bear getötet!“. Dies fiel mir erst nur kurz auf und ich spielte weiter. Eben bis zu der Szene im Stadion, wo ich aber auch nur am Rande mich an die erst Situation erinnern konnte. Aber als ich dann beim 2. Durchgang an dieser Stelle angekommen war und nur das Areal des Krankenhauses gesehen hatte dachte ich mir dann direkt „Oh Shit…!“ und musste tatsächlich erstmal durchschnaufen. Zumindest mehr als bei den anderen Sachen die einem in dem Spiel schon auf den Magen schlagen konnten.

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