@eliaz

aktiv vor 5 Stunden, 41 Minuten
  • Nach einem weniger gut gelungenen Start entwickelt sich das Survival-MMO Last Oasis nun aber gut weiter. Das Team veröffentlichte jetzt ein Update, das euch vor noch größeren Herausforderungen stellt.

    Was is […]

    • Dem kann ich nur zustimmen. Habe das Spiel ja ursprünglich auch im Vorfeld kritisiert – vor allem weil darüber berichtet wurde, wie schlimm das Gankerproblem im Spiel ist. Dabei wurde und wird in der Berichterstattung meist kein Wort darüber verloren, wie viele Möglichkeiten man hat um den Fall abzufedern.

      Wurde dann, zum Glück, hier in den Kommentaren entsprechend berichtigt und habe anschließend entschieden mir das Spiel zu kaufen.
      Und ich bin verdammt froh, es gekauft zu haben. Aktuell laufe ich noch komplett solo herum, habe aber wirklich jederzeit die Chance Dinge die für mich wichtig sind in Sicherheit zu schaffen. So kann ich, je nachdem wie gut ich vorbereitet bin, entscheiden wie viel Risiko ich eingehe.

      Wenn ich nicht umgezergt werden will, dann werd ich das auch nicht. Man kann ja entscheiden ob man in eine knallvolle Oase reist, oder sich lieber eine sucht wo weniger los ist. Man kann sich auch dafür entscheiden keine riesen Flügel auf den Walker zu packen, wenn man lieber unauffällig sein will.

      So verstecke ich einen unauffälligen Walker irgendwo in der Pampa, farme mein Zeug, baue was ich brauche, baue Ersatz den ich außerhalb der Map in sicherheit bringe UND DANN kann ichs riskieren frech zu werden und an Orte zu gehen wo mehr los ist. Werd ich dann umgeklatscht ist da immernoch mein gut versteckter Walker mit Ersatzausrüstung, und sollte wirklich alles schief laufen, habe ich noch mein Zeug außerhalb der Map. Damit komme ich schnell wieder auf die Beine wenn es sein muss.

      Solche Möglichkeiten hatte ich vorher innerhalb dieses Genres noch nie, in dem Augenblick in dem man in Ark und Co auslogged ist das Zeug einfach weg. Außer man gehört einem Clan an, der entsprechend Schutz bieten kann.
      In Last Oasis hatte ich bisher nicht all zu viel Zeit zu spielen, war komplett Solo, und konnte sowohl den Nervenkitzel eines PvP-Spiels genießen, als auch ein Gefühl der Sicherheit, da ich nie alles verliere und nach dem sicheren Logout auch offline komplett safe bin.

      Last Oasis macht sehr viel, sehr bewusst anders, das dürfte ruhig mal honoriert werden, statt einseitig immer wieder den einen Kritikpunkt zu wiederholen.

  • Die Entwickler von World of Warcraft versorgen uns langsam mit mehr Informationen zur kommenden Erweiterung Shadowlands. Neue Details zu einem der größten Features sorgen nun aber für eine große Dis […]

    • Persönlich finde ich schade, dass die neuen (klassenspezifischen) Fähigkeiten an einen bestimmten Pakt gebunden sind. Das zwingt mich im Extremfall, zwischen dem Thema/Stil eines Paktes und der für meinen Spielstil interessantesten Fähigkeit entscheiden zu müssen.
      Das ist eigentlich die Art von Entscheidung, die nicht treffen möchte: Gameplayrelevantes gegen die stilistische Ausrichtung meines Charakters.
      Meiner Meinung nach sollten Entscheidungen die das direkte Gameplay einer Klasse betreffen auch immer im Rahmen dieser Klasse getroffen werden (wie eben mit Talenten, Spezialisierungen etc).

      Wäre irgendwie schade, wenn ich mich gezwungen fühlen würde, mich den völlig langweiligen Kyrianern anzuschließen zu müssen, weil deren Fähigkeit perfekt in meinen Spielstil/Build passt. Während ich aber meinen Charakter viel lieber bei den Nachtfae hätte, weil mir deren Stil/Hintergrund/Story besser gefällt.
      Das Beispiel ist jetzt einfach mal aus der Luft gegriffen, da die Fähigkeiten für meine Klasse (Schamane) zur Hälfte noch gar nicht fest stehen. Aber ich denke man erkennt worum es mir geht.

  • Das Survival-MMO Valnir Rok vom deutschen Studio Encurio soll eine Überarbeitung bekommen. Es oll düsterer und noch brutaler werden. Derzeit läuft es bei Steam im Early Access, kommt dort jedoch nur mäßig an. […]

    • Vikinger mögen ja mutige Seefahrer gewesen sein, aber ein Survival-Sandbox-MMO ohne starkes Alleinstellungsmerkmal auf einem überfüllten Markt über Wasser zu halten, ist halt ne ganz andere Herausforderung.

  • Das neue Survival-MMO Last Oasis setzt voll auf Hardcore-PvP und will davon auch nicht ablassen. Ein Fehler, findet MeinMMO-Autor Benedict Grothaus, denn das Spiel hat das Potential zu einem Kracher – wenn es d […]

    • Ich mag auch die Mischung gern. PvE mal zum Entspannen, für Inszenierung, Story, Bosskämpfe, Coop-Spielgefühl. Aber ich brauch die PvP-Seite der Dinge. Wenn etwas stört oder im Weg steht, muss man es weg machen können. Wenn jemand nervt, möcht ich den auch ganz gern weg machen können :>
      Griefing gibts ja nicht nur im PvP. Gibt auch genug Clowns, die es im PvE lustig finden Dinge zu blockieren oder anderweitige Spielmechaniken zu nutzen um anderen grundlos zu schaden bzw. deren Spielspaß zu trüben.

      Dazu kommt noch, dass für mich nur PvP dafür sorgen kann, dass sich jeder Abend mit einem Spiel anders anfühlt. Man spielt einfach schon völlig anders, wenn man weiß, dass man jederzeit eins auf die Mütze bekommen kann. Es entstehen ganz andere Dynamiken und nur menschliche Mit- und Gegenspieler sind wirklich unberechenbar und stellen einen immer vor neue Herausforderungen.

      Ich find den Ansatz von New World gut. Für New World.
      Was ich in den letzten Tagen so zum Thema Last Oasis gelesen habe, klingt für mich als würden die genau den richtigen Weg gehen. Das Spiel ist ja noch lange nicht final, aber offensichtlich wird versucht ein brauchbares PvP-Systen auf die Beine zu stellen. Und da ist mir lieber, man macht eine Seite richtig gut, als zu versuchen zwei Spielergruppen zufrieden zu stellen und am Ende gar nichts richtig zu machen.
      Das kann sich ja noch entwickeln, PvE könnte ja später noch neue Möglichkeiten bekommen: wenn der Kerngedanke des Spiels erstmal richtig und sorgfältig ausgearbeitet wurde.

  • Der kontroverse
    Survival-Hit Last Oasis hat wohl nicht
    nur Ärger mit Griefern. Da das Spiel gerade arge technische Probleme hat, wurde
    es erstmal wieder komplett offline genommen.

    Darum ist Last Oasis gerade […]

    • Das hat auch nichts mit Weltsicht usw zu tun. Wie ich schon in einem Kommentar geschrieben habe kann ich mir nicht ein Auto von Opel oder so kaufen und mich dann beschweren das es ein Opel ist. Hier würde ich mir auch wünschen das die News sowas sagt anstelle den Leuten die genau das machen auch noch recht bzw eine Stimme zu geben!

      Dann wäre es aber kein Newsartikel, sondern eine Kolumne. Denn genau so etwas, sollte ein Newsartikel niemals machen: anderen sagen, was sie zu denken haben. Die ersten Reviews, ehe die Server den Bach runter gegangen sind, haben hauptsächlich auf dem PvP herumgehackt.
      Und genau das wurde berichtet.

      Mit der Information kann dann jeder anfangen was er möchte. Die einen fühlen sich bestätigt, die anderen denken, dass die Leute die diese Steamreviews verfasst haben Idioten sind und wieder anderen ist es vermutlich einfach egal.

      Nutzerreviews sind in den allermeisten Fällen einfach Quark. Die kennen nur zwei Extreme: entweder alles ist wunderbar, oder alles ist schlecht. Dazwischen gibts selten etwas, gerade bei einem System wie Steam das nur Daumen rauf / Daumen runter anbietet und gar keine Grauzone zulässt.

      Es ist aber nicht die Aufgabe von Magazinen wie Mein-MMO.de anderen eine Denkweise vorzuschreiben, Spielergruppen zu verurteilen oder die Menschheit zu belehren. Hier wird informiert, denken dürfen wir anschließend alle selber noch. So viel Grundleistung muss man den Lesern einfach zutrauen.
      Und ja, ein PvP-Spiel negativ zu bewerten weil es rau zu geht ist unsinnig. Das ist aber nicht der Fehler der jenigen, die darüber berichten.

  • Das neue Survival-MMO Last Oasis ist nun seit einigen Tagen auf Steam im Early Access. Zwar hat es einige Fans, aber viele Spieler beschweren sich über ein besonderes Merkmal. Die Rezensionen werden tendenziell […]

    • Spielerzahlen sind irgendwie nicht gerade aussagekräftig, wenn die Server nicht richtig laufen. Oder hab ich da irgendwas verpasst und versteh nur den Witz nicht?

    • Selbst die Entwickler sagten man wird hier als Solo-Spieler nicht happy oder wie PvP lastig das Spiel nunmal ist und trotzdem wird sich der Mund darüber zerrießen.

      Von der Produktseite von Steam:

      While solo play will always be a viable playstyle, social features like voice chat make it easy to meet new friends and team up to kill some of the largest creatures.

      So viel zum Thema, die Entwickler würden Solospielern keine Hoffnungen machen…

      _______________

      Selbiges gilt für das Genre-gleiche Atlas. Im Vergleich zu den beiden wird Last Oasis nicht als fertiges Spiel sondern als Pre-Alpha in Early Access raus gebracht und schneidet damit wesentlich besser ab.

      Auch Atlas war, und ist immernoch, eine Early Access Alpha….

      Wenn all dies für euch tatsächlich so ungeheuerlich ist dann seid ihr entweder Aufhetzer oder lebt in einer anderen Realität.

      Mhm, jeder der Kritik äußert ist also ein Aufhetzer. Anhand dessen, dass sich weite Teile deiner Argumentation nicht mit der Realität decken, kann man zumindest davon ausgehen dass sich unsere Realitäten tatsächlich unterscheiden.

      Im übrigen hab ich rein gar nichts gegen das Spiel, ganz im Gegenteil. Ich würde mir allein wegen des Settings wünschen, dass sich Erfolg einstellt. Aber solche Beißreflexe bei Kritik, bringen niemanden weiter.

    • In ein PvP-System müsste man halt deutlich mehr Gedanken investieren, als es bei einem Spiel mit PvE-Fokus nötig wäre.
      Man kann nicht einfach sagen: kleine Gruppen und Solospieler können hier auch was reißen, und sie dann zusammen mit großen Clans und Full Loot ins Becken werfen. Das Geschwafel von wegen „Unser Kampfsystem ist auf Playerskill ausgelegt“ ist völlig Unfug. Selbst wenn es wahr wäre, würde es nicht helfen wenn man einfach plattgezergt wird.

      Große Clans brauchen Handfeste Vorteile wenn sie kleine Gruppen tolerieren oder gar schützen sollen. Und diese Vorteile müssen effektiv mehr bringen, als das heuschreckenartige Abfarmen und Blanklooten von allem was sich bewegt.
      Im Gegenzug braucht der Spieler als Individuum ein System, das verhindert, dass jedesmal der gesamte Progress auf 0 geht sobald man umgesemmelt wird.
      PvP braucht Balance, und zwar nicht in dem es bestraft wird PvP zu machen, sondern in dem die Verluste durch PvP verkraftbar bleiben und gleichzeitig kooperatives Verhalten zu neuen Möglichkeiten führen kann.

      Eine riesige Deathmatch-Arena mit Full Loot und grind für Progress beschwört nur maximal toxisches Spielerverhalten und ist ein Fail mit Ansage.

      • Zwei der Dinge die du kritisiert hat LO:

        – Da deine Walker außerhalb der Map gespeichert sind, ist ein Verlust verkraftbar. Einfach zwei Walker bauen (auch als Solo schnell machbar) und einen außerhalb der Map lassen als Backup. Wird man dann mit dem zweiten gewiped, muss man nicht von vorne anfangen sondern kann den Backup-Walker ausparken und ist direkt wieder gut dabei.

        – Clans, die eine Oase claimen (wozu man ein großer Clan sein muss) erhalten Bonus-Ressourcen pro Spieler der in ihrer Oase farmt. Bonus = der farmende Spieler verliert keine Ressourcen. Dieser Bonus verschwindet für längere Zeit, sobald der Spieler getötet wird – egal ob vom Clan oder von einer dritten Partei.
        Daher lohnt es sich, die Spieler in der eigenen Oase zu beschützen.

        Beide Mechaniken haben in der geschlossenen Alpha wie geplant funktioniert. Beide Mechaniken leiden aktuell darunter, das die Server nicht funktionieren, denn man kann weder zuverlässig Walker speichern noch sind die harten Maps (die man für den Claim-Walker braucht) verfügbar.
        Den Devs also vorzuwerfen sie hätten darüber nicht nachgedacht, macht wenig Sinn – schließlich gibt es genau deswegen diese Mechaniken.

  • Das vielversprechende MMORPG Chronicles of Elyria erscheint nicht mehr. Die Fans zeigen sich nun so enttäuscht über das Aus, dass sie sogar das Vertrauen ins Crowdfunding zu verlieren scheinen.

    Was ist mit C […]

    • MMORPGs sind einfach gewaltige, extrem komplexe Projekte. Wenn da noch hochtrabende Visionen und Traumvorstellungen auf kleine, unerfahrene Teams ohne jeglichen Rückhalt stoßen, ist die Katastrophe eigentlich vorprogrammiert.
      Es sind in den letzten 15 Jahren unzählige große Studios und Publisher mit MMORPGs auf die Nase gefallen. Das lag nicht selten daran, dass nur ein Bereich wirklich gut war und der Rest das Gesamtbild gestört hat. Oder, dass man unterschätzt hat wie viel Aufwand die Entwicklung und Weiterentwicklung mit sich bringt. Oder einfach nicht genug Zeit da war, um so ein Mammutprojekt vernünftig zu polieren.

      Dann kommen da plötzlich irgendwelche Leute mit der typischen „Die sind halt alle blöd, ich kanns viel besser“-Interneteisntellung daher, bauen Luftschlösser und lassen sich das per Crowdfunding finanzieren. Keine Ahnung wie man Geld verwaltet, keine Ahnung wie man eine Firma führt… immer im Glauben, dass erschaffen letztlich genauso einfach ist wie zu träumen.
      Man braucht sich wirklich nicht zu wundern, wenn dann letztlich nichts daraus wird.

      Auch wenn es Mode ist, Publisher zu hassen: es braucht diese BWLer, Manager, Analysten und Investoren um ein riesiges Projekt, das über zig Jahre Entwicklung hinweg nichts einbringt, zu realisieren.
      Es gibt nur wenige, die ausreichend Branchenerfahrung, Weitblick und Fachwissen haben, um so etwas auf eigene Faust zu stemmen und daraus ein erfolgreiches Unternehmen zu erschaffen.

      • N0ma kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

        „Die sind halt alle blöd, ich kanns viel besser“
        Das sagt keiner. Eher „programmieren macht mir Spass ich versuchs mal“.

        „Auch wenn es Mode ist, Publisher zu hassen: es braucht diese BWLer, Manager, Analysten “
        nein brauchts nicht in Zeiten von Internet

        „und Investoren“
        ja die brauchts

        Natürlich wenn ich 10mio Investition habe gehts ohne Berater und Fachleute nicht mehr. Das muss aber nicht zwingend ein Publisher sein. Übrigens auch Publisher sorgen dafür das Sachen scheitern. Früher brauchte man einen wegen dem Vertrieb, aber heute nicht mehr.

      • N0ma kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

        Abo only stirbt aber aus 😉
        Ich bezahle derzeit auch FF14, aber zusammen mit WoW werden das die letzten sein.

  • Bei The Division 2 startet am 10. März die Season 1. Dort können sich Spieler auf insgesamt 100 Stufen allerlei saisonale Belohnungen erspielen. Wir zeigen euch, was ihr über den kostenpflichtigen Pr […]

    • EliazVance kommentierte vor 1 Monat

      Ich kann an dieser Stelle nur von mir selbst ausgehen, aber ich beobachte bei mir in den letzten Jahren schon eine gewisse Gleichgültigkeit zu diesem Thema. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ichs mir leisten kann, also konsumiere ich häufig ohne weiter zu hinterfragen. Ich entwickle mich also irgendwie zum Konsumzombie.
      Wenn dann jemand kommt und darauf hinweist, ist das gern mal eine unbequeme Wahrheit. Der erste Reflex wäre, das ermtmal von sich zu weisen.
      Meine Vermutung wäre jetzt einfach mal, so geht es vielen. Entsprechend empfindlich können die Reaktionen ausfallen.

      Kontroverse Diskussionen im Internet zu führen ist immer ein Abenteuer für sich. Mit der Anonymität und der starken Tendenz zu Extremen (Fanboy/Hater ❓ ), wirds oft eher unangenehm und wenig konstruktiv.
      Ändert nichts daran, dass es richtig und wichtig ist, über unbequeme Dinge zu sprechen. Im Sinne unseres gemeinsamen Hobbies – und der Frage wie das in 10 Jahren aussehen wird oder aussehen sollte – müssten wir eigentlich alle viel kritischer mit den Angeboten der Hersteller und unserem eigenen Verhalten umgehen. Aber das ist unbequem und anstrengend. Darum machen das viel zu wenige. Und da nehme ich mich selbst nicht aus.

      • BavEagle kommentierte vor 1 Monat

        Abermals Danke und damit „triffst Du den Nagel auf den Kopf“.

        Auch ich beobachte diese Entwicklung bei den Spielern schon seit vielen Jahren und was dann zuerst Season-Pässe waren, waren dann schnell auch noch Micro-Transactions und da ist noch lange nicht Schluß. Das bestätigen ja nun Seasons und auch damit wieder verbundene Zusatzkosten.

        Persönlich habe ich finanziell damit kein Problem und ich bin sogar so dumm, auch mir so einige eigentlich unnötige Spielinhalte mittels Aufpreis geleistet zu haben. Wer mal Fifa, Madden, etc. gespielt hat, kennt die dort bereits extreme Monetarisierung und wer dann vielleicht noch einstige Aussagen von EA gegenüber Aktionären kennt, das für EA extrem erfolgreiche Ultimate-System (über 20% Umsatz des gesamten Unternehmens) auch auf andere Spiele auszuweiten, dem kann eigentlich nur ganz übel werden. Spätestens hier habe ich persönlich aber angefangen, umzudenken und nicht mehr jeden Schwachsinn blind zu akzeptieren sondern für bezahlten Vollpreis zum Release erstmal anständige Spiele mit auch umfangreichem Inhalt zu verlangen.

        Leider sehe ich aber auch einen deutlichen Zusammenhang zwischen extrem sinkender Qualität von Multiplayer-Spielen und der Monetarisierung. Es ist unverantwortlich und wirklich in keinster Weise zu rechtfertigen inwiefern wir heutzutage zum Release sehr oft Spiele mit derart gravierenden technischen Mängeln erhalten. Aber selbst Spielsysteme sind oftmals derart schlecht entwickelt, daß sie öfters niemals funktionieren, selbst unzählige Patches nicht wirklich helfen.
        Wenn man dann beobachtet wie Unsummen ins Marketing verschwendet werden, beispielsweise für sehr aufwendige Trailer und beinahe schon Kino-taugliche Videos, dann braucht man sich aber nicht wundern. Dort werden Investitionen getätigt anstatt in anständige Entwicklung, denn der Rubel rollt solange das Marketing für den Hype sorgt.

        The Division ist dann leider ein trauriges Parade-Beispiel. Auch persönlich für mich traurig, denn schließlich war es auch weit vor Release von TD1 schon das Game, welches wie für mich persönlich anhand meiner Vorlieben entwickelt war. Was aber momentan übrig geblieben ist, ist ein Spiel, welches (sogar trotz zuvoriger unrühmlicher Entwicklung von TD1 und genauso trotz nach Ewigkeiten endlich perfektem TD1) nun seit 12 Monaten weiterhin immer wieder mit gravierenden Bugs frustriert und hinsichtlich Gear-System und Spielbarkeit von Inhalten wahrscheinlich auch noch einige weitere Monate nachgebessert werden muß.
        Wenn man aber aus Leidenschaft zu The Division dennoch alle Spielinhalte spielen wollte, hatte man bereits eine Edition und/oder Season-Pass gekauft sowie vielleicht sogar ein paar kosmetische Items. Über Aussehen der Standard-Outfits brauchen wir nicht streiten, ist dann halt Geschmackssache, trotzdem nicht damit getan, daß es normal wäre, für solche Items heutzutage einfach immer draufzuzahlen.
        Auch aus Leidenschaft hat man dann noch die Erweiterung gekauft, in der Hoffnung, endlich wird TD2 gut. Ob diese Hoffnung hinsichtlich langfristigem Spielspaß am Ende berechtigt ist oder nicht, wird sich noch zeigen. Betreffs technischer Qualität weiß aber jeder engagierte Division-Spieler, ist noch lange nicht Alles in Ordnung.
        So und nun verlangt man trotz allem noch einen Aufpreis für eine Season-Aktivität und deren Belohnungen ? Und diese Belohnungen sind nun auch nichtmal mehr „nur kosmetisch“ ?

        Ja, da hört sich für mich der Spaß endgültig auf und Du hast vollkommen recht, daß solche Diskussionen im Inet immer wieder unangenehm sind. Aufgrund naivem Unverständnis sowie blinder Akzeptanz vieler Spieler (und das ist nicht böse gemeint), sage ich sogar, sind diese Diskussionen eigentlich sogar sinnlos. Aber ich frage mich einfach, wo enden wir Spieler, wenn die Monetarisierung unserer Spiele wohl gar kein Ende mehr nimmt ? Ich bin seit viel zu vielen Jahren leidenschaftlicher Spieler, aber ich bin auch ein Kunde, welcher nicht einfach nur aus blinder Leidenschaft „Geld vor den Monitor wirft“.

    • EliazVance kommentierte vor 1 Monat

      Ich will mich jetzt zwar lieber nicht nicht festlegen, aber ich bilde mir ein besonders in der zweiten Hälfte der Belohnungsschiene öfter mal Named Caches auf der Premiumseite gesehen zu haben. Also Kisten in denen nen zufälliges Nameditem steckt.
      In einem Spiel, in dem ich hunderte Items pro Stunde loote, ist mir das völlig egal – aber ich denke, dass er recht hat wenn es darum geht ob beim Premiumzweig jetzt nur kosmetische Gegenstände enthalten sind oder nicht.

      Man könnte jetzt noch argumentieren, dass diese Season eh jeder Addon-Käufer den Premiumzweig hat. Aber grundsätzlich als Signal an die Spieler finde ich es zumindest bemerkenswert, wenn man für die Extrakosten tatsächlich gameplayrelevante Items bekommt. Auch wenn es für mich persönlich, wie gesagt, nicht wirklich ins Gewicht fällt.

      • SVBgunslinger kommentierte vor 1 Monat

        hast recht, jetzt hab ich die auch gesehen. immer parallel zu einem freien named Item.
        Sehe ich auch nicht so kritisch aber klar, hätte Massive eleganter lösen können.

      • BavEagle kommentierte vor 1 Monat

        Danke, Du hast es verstanden.

        Persönlich könnte ich nämlich auch einfach sagen, mir doch egal und werde ich ganz bestimmt nicht kaufen. Hinsichtlich der Entwicklung unserer Spiele und der immer stärkeren Monetarisierung, welche mittlerweile zu oft beinahe schon diese Zusatzkosten aufzwingt (sofern man alle ingame erhältlichen Items und Aktivitäten spielen möchte), ist das aber eine Entwicklung, welche uns Spielern nur schadet. Wenn’s die Mehrheit dann aber auch noch billigend in Kauf nimmt, brauchen wir uns nicht wundern. Dann waren’s erst „nur“ Season-Pässe, dann „nur“ Micro-Transactions für Cosmetics und sind es jetzt Ingame-Items und wird dann auch schnell in allen Spielen wieder so sein.

  • Garena Free Fire ist ein Battle Royale für iOS und Android. Das Spiel wurde auf Deutsch lokalisiert, trotzdem hört man hierzulande nahezu nichts davon. Dabei ist es extrem erfolgreich und war 2019 das auf M […]

    • EliazVance kommentierte vor 1 Monat

      Die Titel klingen alle wie von einer dieser, mittlerweile steinzeitlichen, Shareware-CDs die man früher oft in irgendwelchen Heften hatte ❓

  • Die Abo-Zahlen von World of Warcraft sind seit einem halben Jahr quasi im freien Fall. Das sagen zumindest die Analysen von SuperData.

    Mit WoW Classic hatte Blizzard und vor allem das Warcraft-Franchise einen […]

    • Das MMO-Genre hat mittlerweile auch so viele Subgenres und Nischen hervorgebracht, dass in dieser Masse an Auswahlmöglichkeiten gar kein richtiges „Feindbild“ für neue Releases mehr geben kann. Diese ganze „WoW-Killer“-Floskel stammt halt wirklich noch aus Zeiten, in denen das Genre eigentlich gerade erst so richtig explodiert ist, es nur eine hand voll Spiele gab und eines zig Millionen Spieler an sich gebunden hatte.
      Schon interessant, wie sich das alles geändert hat. Und schade, dass so lange schon nichts wirklich spannendes mehr passiert ist. Den richtigen Punkt in der Balance aus Innovation/Content/Gameplay/Bezahlmodell scheint irgendwie keiner mehr zu finden oder finden zu wollen. Mindestens eines der Elemente fällt meist eher schlecht aus 🙁

      • Es will ja keiner hören: Aber die spannende Entwicklung im MMO-Bereich war in den letzten 5 Jahren der Mobile-Boom in Asien.

        Da sind wir im Westen halt allergisch dagegen, aber das war für die Industrie ein Erdbeben. Man kann das kaum übertreiben, wie groß das ist und wie sehr bestimmte Firmen, die starke Mobile-Games haben, von diesem Boom profitiert haben. Pearl Abyss über Nacht zum Global Player geworden, NCSoft gerettet, und die etablierten West-Publisher wollen alle da kopfüber rein.

        Weil wir im Westen Mobile-ausblenden, können wir hier auch den MMO-Markt gar nicht richtig verstehen. Deshalb verstehen PC-Spieler nicht, was Blizzard eigentlich macht und regen sich drüber auf.

        Es gibt ja einige, die das PC-MMO „retten“ wollen und die in den Markt reinwollen. Das dauert aber viel länger, als man gedacht hat, denke ich. Ich bin auch gespannt, wie es jetzt weitergeht.

    • Interessant, für wie viele von uns der „Umbruch“ mit Cata kam. Seit Cata spiele ich auch nur noch unregelmäßig. Zu Beginn eines neuen Addons aus Neugier, sonst immer wieder mal aus „Gewohnheit“ bzw. als gemeinsame Plattform mit Freunden, die mittlerweile weit weg wohnen.

      Davon abgesehen kann ich nur zustimmen. Das Ding läuft seit 15 Jahren und ist immernoch verhältnismäßig groß. Viele der neueren MMOs wären froh, wenn sie jemals so gut laufen würden wie es das aktuelle WoW noch tut. Das Spiel mag weit weg sein von seiner einstigen Topform, aber weg vom Fenster ist es noch lange nicht.

      Die Fanboy-Karte darf man auch nicht zu ernst nehmen. Ist halt der substanzlose Versuch andere Meinungen abzuwürgen oder zu diskreditieren, obwohl es keinen Anlass dazu gibt. Man kann WoW auch nach 15 Jahren noch gut spielen, und es ist völlig in Ordnung WoW blöd zu finden. In die Extrem-Diskussionen braucht man da einfach nicht zu gehen. Letztlich bleibts Geschmackssache.

  • In den meisten MMOs kann man den Content in PvP oder PvE einteilen. Manche haben mehr von einem, manche mehr von dem anderen. Was bevorzugt ihr?

    Worum geht’s hier? Auch wenn ein großer Teil von MMOs ihren […]

    • Bin da ähnlich gestrickt, bei mir ist der PvP-Anteil zwar noch deutlich höher (würde von ca 80:20 ausgehen), aber ganz ohne PvE würde mir auch etwas fehlen. Wobei ich beim PvE dann eher Content für kleinere Gruppen wie die 5er Instanzen in WoW bevorzuge. PvE-Raids spiele ich eigentlich gar nicht.

    • Ich behaupte jetzt mal ganz dreist, dass Mein-MMO überwiegend Artikel zu Spielen bringt, die eine gewisse Reichweite haben, also Interesse erzeugen. Und ich behaupte einfach mal, dass es der Mein-MMO-Redaktion völlig egal ist, ob es sich um ein PvE oder PvP Spiel handelt, so lange das Interesse den Aufwand rechtfertigt.
      Wenn dann überwiegend Spiele mit einem gesunden oder überwiegenden Anteil an PvE-Inhalten gecovered werden, lässt sich irgendwie daraus schließen, dass es einfach mehr Leute gibt die sich für PvE-Inhalte interessieren.

      Mir ist klar, dass die bisherigen Ergebnisse der Umfrage einfach nicht in deine Agenda passen. Noch läuft die Umfrage nicht lang genug um irgend etwas auszusagen, aber die Tendenz deckt sich einfach mit Argumenten und Beobachtungen die in den letzten Tagen rund um New World immer wieder angesprochen wurden.

      • Ich hätte gerne gesehen, wie stark der Troll die Glaubwürdigkeit der Umfrage als Gegeben verteidigt hätte, wäre sie zum Stand jetzt anders ausgefallen 😀
        Doppelmoral und so 🙂

        • Diese Ergebnisse bestätigen mich in der Erkentniss dass hier fast nur Gkücksbärchis rumflennen. Jo.

          Und hör mal auf andere Leute als Troll zu beleidigen. Ich bin Kurt. Aber wer zur Hölle bist du??

          • Du bist in 10 Konflikte am Tag verwickelt. Überall lese ich deine aggressiven One-Liner.
            Überall um dich rum gibt’s Konflikte, weil du die gezielt suchst.

            Wenn dann jemand auf die Provokation eingeht, flamest du noch härter zurück.

            Ich hab dich gestern verwarnt, weniger aggressiv aufzutreten – heute geht’s schlimmer weiter.

            Dann kannst du halt hier nicht mitmachen.

            Es können gerne Leute hier konträrere Meinungen vertreten. Das machen Leute auch, seit es die Seite gibt. Aber jemand, der konsequent 20 Leute anrempelt, rumpöbelt und sich freut, dass alle so schön sauer auf ihn sind -> Das geht nicht.

            Wenn du das 1mal am Tag machst okay, wenn du das 10mal in 2h machst immer nur diese „One-Liner“ -> Dann halt nicht.

            • Herzlichen Dank Schuhmann …
              Beim Fussball gibts Man of the Match … du bist heut Man of the Commentary Section 😀

  • Auf einem Presse-Event konnte MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowski die Amazon Game Studios besuchen. Dort spielte sie 4 Stunden das kommende MMO New World, noch vor dem Release im Mai 2020. Leya ist davon […]

    • Das beschreibt es eigentlich schön. PvP sollte auf Augenhöhe stattfinden, von stumpfem Geganke profitiert niemand. Es ist viel wichtiger eine Community zu haben, die sich einem Spiel zugehörig fühlt. Ein guter Teil des Erfolgs von WoW damals war, dass so viel um das Spiel herum passiert ist. Die Leute haben Musikvideos, PvP-Videos, ganze Storyfilmchen und Kurzgeschichten/Comics usw. produziert. Das hat mehr und mehr dazu beigetragen, dass das Spiel zu einem Phänomen seiner Zeit wurde.
      Wenn nur Communitydrama vorherrscht weil sich jeder untereinander bekriegt und Neulinge gar nicht erst ins Spiel finden weil sie kaum eine Chance haben das Startgebiet zu verlassen, ists mit der Communityentwicklung vorbei bevor es los geht.

      • Man hätte vlt den BDO Weg gehen sollen. Mischung aus open pvp und pvp an/aus. Wenn jemand angreifst und killst, der pvp aus hat, der muss mit Konsequenzen rechnen… Karma Verlust (Ab einem Punkt kann man keine Städte betretten, da NPC Wachen angreifen oder es gibt nen Kopfgeld)

        • ein bdo mit full loot würden die wenigsten spielen xD

        • Ich als pvp Spieler empfinde BDO als wohl das schlimmste Beispiel was pvp angeht.. Denn hier wird pvp spielen bestraft und das in einem pvp Spiel. Was absolut keinen sinn macht. Ich finde wow hat hier nen guten Weg gefunden. Auch wenn er mir nicht so geschmeckt hat, haben die pve heulsusen ihre Ruhe gehabt. Das problem ist wenn mir hier was von fraktionskriegen erzählt wird erwarte ich auch diese jederzeit angreifen zu können. Ansonsten spart euch das Fraktion System. Ich finde auch new world geht nen guten weg. Du machst pvp aus? Okay dann leb aber mit weniger loot und craft material. Einfaches Prinzip. Willst du mehr? Dann leb mit den Nervenkitzel…

          • Ich finde auch new world geht nen guten weg. Du machst pvp aus? Okay dann leb aber mit weniger loot und craft material. Einfaches Prinzip. Willst du mehr? Dann leb mit den Nervenkitzel…

            dazu hätte ich gerne mal ne Quelle
            denn in dem obigem artikkel/video findet mann nichts davon

      • Stumpfem Geganke? Spiel zugehörig fühlt?
        Wie oben auch schon geschrieben, Albion Online hat es vor gemacht. Wenn jemand weiß, das Gebiet ist gefährlich, dann muss ich halt aufpassen. Die ganze Generation 2000 jammert nur noch rum.. oh ne das ist zu schwer, oh ne das ist unfair.. bla bla bla.

        Ganz ehrlich es gibt unzählige PvE Games, warum noch so ein langweiligen Müll? Keine Spannung, kein Adrenalin, einfach langweiliges PvE.
        Ich kann dir sagen was mit dem Spiel passiert, 250k bis 500k Leute werden das Spiel auf Steam die ersten Tage spielen und nach 1-2 Monaten hat keiner mehr Bock drauf. Dann bildet sich ein harter Kern von 50k Spielern und das war es mit dem Spiel. Denk an meine Worte, so wird es laufen.

        • Das will ich nicht mal bezweifeln. Mir geht es darum, dass PvE und PvP in erträglicher Weise koexistieren können/müssen um ein MMO ganz allgemein langfristig interessant zu halten und eine Community aufzubauen. Im Grunde reden wir also eigentlich vom gleichen Prinzip. Der reine PvP-Ansatz, vor allem mit Playerloot usw. lief bisher auch immer wie von dir beschrieben. Und das war New World nunmal vor der Änderung.
          Die Lösung von Albion, oder auch Eve Online finde ich auch sehr attraktiv. Risk/Reward steigen je nachdem wie weit man sich voran wagt.
          Für New World ist der Zug u.U. schon abgefahren, übers Knie gebrochene Reaktionen haben selten gute Folgen. Letztlich muss man Abwarten was geliefert wird, und wie das PvP gerade mit den Territorien dann aussieht. Das Toggle-System muss nicht automatisch schlecht sein, die Herangehensweise von Albion wäre allerdings deutlich „natürlicher“.
          Wirklich viel gesehen hat man ohnehin nicht vom Spiel, und das nur wenige Monate vor dem geplanten Release. Würde mich nicht wundern, wenn letztlich das Gameplay so daneben ist, dass das Spiel absäuft – ganz egal welchem Ansatz es folgt 😛

          Btw. bezüglich der Anspielung auf 2000er-Generation. Die Zugehörigkeit zu dieser Generation hab ich zwar ordentlich verpasst, aber als kleine Randnotiz zum Thema: um 2000 rum wurde in UO Trammel eingeführt und das PvP in der Folge deutlich anders. Mein Teenager-Ich von damals war stinksauer deswegen.. dabei hab ich zu diesem Zeitpunkt, altersbedingt, noch gar nicht wirklich lang gespielt. Aber Diskussionen um PvE vs PvP führe ich entsprechend schon eine Weile… in.. unterschiedlicher Intensität.

        • Ich schätze, Amazon hat keine Lust, Geld zu verbrennen. Gank-Orgien machen nur Gankern Spaß, und es genügen eine Handvoll von denen, um 100 Leuten am Tag den Spaß zu verderben. Und wenn die Opfer halt was anderes spielen, ist der Server ruck zuck leer. Das hat man schon an der ersten Sandbox Ultima Online gesehen, die haben dann irgendwann die Reißleine gezogen und die Welt gespiegelt. Mit einer Generation 2000 hat das wenig zu tun.
          Du solltest einfach akzeptieren, dass nicht jeder an den gleichen Dingen Spaß hat.

  • Um das kommende New World von Amazon herrscht eine Kontroverse. Der wandel von einem offenen PvP-Game zu einem Open-World-MMO mit PvE-Fokus bereitet vielen Sorgen. Wie haben die Entwickler das so schnell […]

    • Ich spreche hier nichts nach, DAS IST meine Meinung. Die ich mir in 20 Jahren MMO-Erfahrung gebildet habe. PvP-Spieler sind in MMOs eine Minderheit. Das heisst nicht, dass ich mir kein MMO wünsche das qualitativ hochwertig einen stärkeren Fokus auf PvP setzt. Aber das müsste auch erstmal durch genügend aktive Spieler dauerhaft tragbar gemacht werden – und dafür sorgen bei den wirklich erfoglreichen Titeln nunmal die PvE-Spieler, die zahlenmäßig einfach massiv überlegen sind. Das kann man nicht wegreden.
      Deswegen kommt ja für uns PvP-Spieler schon seit Ewigkeiten nichts vernünftiges mit hoher Produktionsqualität mehr. Deswegen können Spiele wie WoW über 15 Jahre erfolgreich bleiben, obwohl praktisch NICHTS an PvP-Inhalten geliefert wird. FFXIV wächst beständig, obwohl das PvP die reinste Grütze ist. Der Warmode in WoW wird kaum genutzt, und gefühlt 70% der Spieler im Warmode sind angepisst sobald man sie wegklatscht, weil sie den nur anhaben um einen Bonus auf ihre PvE-Belohnungen durch Worldquests zu bekommen.
      Sogar in Ultima Online wurde mit Trammel nachträglich eine Version der Spielwelt eingeführt, in der es kein Zwangs-PvP mehr gab. Und Trammel war sehr schnell unfassbar populär!
      Von den PvE-Spielern bleibtnicht selten auch viel länger ein gewisser Teil an einem Spiel haften. Die meisten PvPler (mich eingeschlossen) sind relativ schnell weg, wenn sich das PvP nicht gut genug anfühlt. Im PvE-Bereich hält der kooperative Gedanke, das Rollenspiel und andere Facetten einige Leute häufig lange darüber hinaus – da sind die kompetetiven Spieler oft schon lange weg.
      In Age of Conan haben wir auf einem PvP-Server (!!) ständig ärger gehabt, weil wir aktiv PvP gesucht haben. Die Leute wollten einfach ihre Ruhe haben, hatten keine Lust auf andere Spieler die sie stören.

      Wir sind und bleiben einfach zu wenige, und sollten uns lieber freuen wenn eine große Community um ein Spiel herum entsteht, die dafür sorgt dass unser PvP-Spielplatz langfristig mit hochwertigen frischen Inhalten versorgt wird. Denn wir, als Nische in der MMO-Community, können das allein einfach nicht stemmen.

      • „PvP-Spieler sind in MMOs eine Minderheit.“ Dafür hast du doch sicherlich Belege, oder?

      • Was die Schwarz/Weiß Glücksbärchi hater hier in den Kommentaren ja nicht checken ist ja, wie ein gutes PvP Spiel aussieht. Und dass es unendliche Graustufen zwischen der Horrorvorstellung die viele Unwissende haben und PvE Carebear gibt.

        Aber leider ist so unsere Gesellschaft geworden. Jeder hat eine eigene Meinung die die richtige sein muss und verteidigt diese im Internet mit seinem Leben. Sehr traurig.

      • Nikos kommentierte vor 1 Woche, 1 Tag

        Es gibt genug Belege dass Spiele ohne PvP Content kaputt gehen und leer sind. Daher gibt es kein erfolgreiches Spiel „ohne“ PvP und der Beste Beleg ist World of Warcraft, der König der Onlinerollenspiele und der König des ursprünglich besten PvP Systems was es in einem MMO gab. Kaputt gepatched durch PvE Content der substantiell für PvP wurde.

        Ankündigung seitens Blizzard:
        Mit Shadowlands werde eklatante Änderungen an den bisherigen Systemen vorgenommen und teils rückgängig gemacht.

        Du hast nicht einen Einzigen Beleg, du spitest nur die Kommentarsektion voll

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