@ectheltawar

Active vor 1 Tag, 9 Stunden
  • Die BlizzCon 2021 ist vorbei und Blizzard hat darauf verzichtet, einige der spannendsten Projekte zu zeigen: Dabei sind Diablo Immortal und die Mobile-Spiele zu Warcraft offenbar schon weit fortgeschritten. Dass […]

    • Nach der Reaktion auf besagter Blizzcon ist es doch nicht unverständlich das Thema so zu behandeln. Auch wenn viele der Kommentare hier anscheinend sehr realitätsfern daher kommen, ist der Mobile-Markt nun mal der Zukunftsmarkt und vor allem hat er bereits den klassischen Softwaremarkt überflügelt. Von Blizzard zu verlangen, das sie diesen Markt ignorieren um sich auf ihre “Kern-Spieler” zu beschränken, kommt im Grunde einer Suizid-Aufforderung nach. Entweder steigt Blizzard in diesen Markt mit ein, oder wird auf lange Sicht untergehen. Man muss kein großer Wahrsager sein um bereits jetzt die Vorhersage zu treffen, das in 5-10 Jahren, die sich heute so wichtig nehmenden “Kern-Spieler” maximal noch eine recht geringe Randgruppe darstellen im Bezug auf den Umsatz der durch Gaming generiert wird.

      Ich persönlich bezweifel zwar, das ich in den besagten 5-10 Jahren anfange auf dem Handy irgend etwas zu spielen, aber bin Realistisch genug um mich damit abzufinden, das Unternehmen wir Blizzard an dem nicht vorbei kommen. Solange sie dabei am Ende immer noch etwas bringen, das auf den “alten” Plattformen läuft, ist das umso besser für mich.

      Diablo Immortal ist ein Handy-Game und das wird vermutlich gar keine große Werbung brauchen. Ich gehe davon aus, das es vermutlich nach 1-2 Jahren (nach offiziellem Release) so viel Umsatz erzielt wie das gesamte Diablo-Franchise von Teil 1-3 in seiner gesamten Laufzeit.

      • Einen Mobile Hit zu landen ist schwerer als Du dir vorstellst, vor allem weil die Dreckssteuerung per Touch absolutes Herpes ist. Bethesda wollte auch schnelle Kohle mit Mobile machen, und es war sicherlich auch kein Verlust, doch sind die 100 Mio die Fallout Shelter eingefahren hat mickrig im Verleich zu Fallout 4 mit 2 Milliarden (beide Stand 2020). Konsolen plus PC Gaming Markt sind nach wie vor größer als Mobile und werden weiterhin koexistieren, weil anspruchsvolle Simulation mit mehr Leistung immer gefragt sein wird. Smartphones werden niemals zu PC Leistung aufschließen, da passive Kühlung and der kleine Formfaktor nicht viel Leistung bieten können (auf jeden Fall nicht mehr als PC und Konsole).

        PC Gaming und Esports wachsen jedes Jahr weiter im Jahresumsatz und Zuschauerzahlen, also sind hier erstmal auch keine Rückentwicklungen zu erwarten. Sowohl klassisches Gaming als auch Mobile nehmen zu, was vor allem auf Kosten von älteren Medien wie Fernsehen geschieht, und nicht weil sie sich gegenseitig im Weg stehen.

        • Bitte erst umfassend Informieren bevor falsche Informationen verbreitet werden. Eine kurze Googlesuche wird genug Quellen bieten, die klar belegen, was ich schon geschrieben habe. Der Jahresumsatz bei Mobile-Gaming hat unlängst die 50% überschritten, im Jahr 2020 lag der Jahresumsatz hier bei ungefähr 57% auf den gesamten Gaming-Markt bezogen. Bei den restlichen 43% muss aber angemerkt werden, das sich hier PC und Konsole zusammen behaupten müssen. Der Gaming Markt nur auf PC oder eben nur auf Konsole bezogen liegt also bereits deutlich hinter dem Mobile Gaming und selbst zusammen erreicht man nicht mehr den Umsatz von diesem.

          ESport wächst, das hat aber nur wenig Einfluss auf den Umsatz der durch den Gaming-Bereich PC und Konsole erzielt wird. Im Vergleich zum Wachstum der im Mobile Bereich jährlich erzielt wird, kann man in den anderen Bereichen fast nur von stagnation sprechen. Aber auch das lässt sich recht simpel durch eine kurze google-Recherche selbst von Laien schnell rausfinden.

          Ich kann den Impuls verstehen, auch ich bin absolut kein Freund vom Mobile-Gaming und kann überhaupt nichts damit anfangen. Privat würde ich dem ganzen Markt also nur zu gerne den “Untergang” wünschen. Gerne würde ich sehen das niemand in diesen Investiert und dafür lieber das Geld in die Plattformen versenkt, die ich selbst nutze und kann da mit PC wie auch Konsole dienen. Aber egal wie toll das wäre, bin ich gebildet genug auch die Realität zu erkennen. Und die belegt leider sehr deutlich das der Markt “Mobile-Gaming” der Wachstumsmarkt ist, wohingegen das klassische Gaming ohne Frage noch lange einen großen Markt darstellt, aber leider nicht die “Wachstumschancen” mit sich bringt, wie der Mobile-Bereich.

          P.S.: Wie teuer war Fallout 4 in der Produktion? Wie teuer war selbige bei Fallout Shelter? Die Antwort auf die Frage offenbart dann im übrigen schon den nächsten Punkt, warum es eben auch die Entwickler selber sind, die immer verstärkter zu dieser Plattform wechseln.

  • Patch 9.1 von WoW: Shadowlands bringt einen Kampf, auf den viele Spieler warten. Es geht Sylvanas Windläufer an den Kragen.

    Die BlizzConline 2021 ist zwar noch gar nicht gestartet, aber ein Leak lässt b […]

    • Ectheltawar kommentierte vor 1 Woche

      Persönlich spiele ich aktuell nur noch nebenher etwas um dann in einer eventuellen Nach-Sylvanas-Phase wieder etwas mehr Begeisterung für die Story finden zu können. Solange aber Sylvanas nicht endlich ein Ende findet, lässt mich auch ein weiterer Kampf gegen sie nur kalt. Ich will nicht gegen sie kämpfen, ich will einfach nur noch das Ende ihrer Existenz sehen. Wenn dafür Anduin zum nächsten Lichking wird, oder Tyrande ein Ende findet, wären das alles vertretbare weitere Allianz-Verluste, für ihr Ende dürfen sie gerne auch alle anderen bekannten Ally-Chars verheizen.

      Ich fürchte aber das es darauf hinaus läuft, das Anduin zum besagten “Arthas 2.0” wird, Tyrande von ihrem Rachedurst aufgefressen wird und wir sie am Ende sogar noch aufhalten “müssen” und als krönenden Abschluss Sylvanas ihre Redemption Story bekommt und man ihr dann im nächsten AddOn noch eine tolle Statur auf dem noch glimmenden Stumpf von Teldrassil errichtet, weil sie ja wieder zum “Guten” bekehrt wurde und sie der Stein war, der zum Fall des Kerkermeisters geführt hat.

  • Tanken in WoW ist für viele Spieler nervig geworden. Häufig rennen Tanks nur noch im Kreis und kiten die Gegner hinter sich her. Muss das so sein?

    Das Tanken in MMORPGs wie World of Warcraft ist oft ein u […]

    • Ectheltawar kommentierte vor 1 Monat

      Das Problem ist nur nicht die Ausrüstung. Wie Naedras bereits schreibt, selbst wenn die Ausrüstung reicht um den Schaden bis M+20 quasi “wegzustecken”, fängt man halt dann ab M+21 mit dem kiten an. Bessere Ausrüstung, wie auch jede anderen Anpassung die nur das Niveau des “Schaden wegstecken” der Tanks verbessert, wird das Problem nicht ändern, sondern nur verschieben.

      Das kiten der Tanks fängt immer dann an, sobald der einkommende Schaden nicht mehr kompensiert werden kann. Solange das kiten eine Spielbare Option bleibt, wird sie auch genutzt um eben über das eigentliche Ausrüstungsniveau hinaus die M+ zu schaffen.

      Will man etwas dagegen unternehmen, müsste man das kiten selber unterbinden. Das könnte man recht simpel erreichen, wenn man das aktuelle Aggro-System überarbeitet. Die Möglichkeit zu kiten sollte so aufgebaut sein, das der Tank es kurzfristig machen kann, dann aber recht schnell die Aggro verliert, wenn er dies zu lange betreibt.

  • Die Streaming-Plattform Twitch hat den Streamer DrWitnesser gebannt: Der taucht öfter in Fortnite auf und versucht die meist jungen Spieler zu einem gottgefälligen Lebenswandel zu bekehren. Dabei geht der P […]

    • Twitch sei eine voreingenommene, scheinheilige Organisation, die jedem ihre eigene Agenda reindrücken wolle.

      Interessanter Gedanke, er wurde gebannt, eben wegen genau dieser Haltung. Er ist voreingenommen, tritt anderen Scheinheilig gegenüber um ihnen mit aller Gewalt seine Agenda reinzudrücken. Statt ihn zu bannen sollte man vielleicht einfach einen muslimischen Twitch-Mitarbeiter in die Messen seiner Gemeinde gehen lassen, der dann während dieser, die Anwesenden darüber informiert worin ihr “falscher” Glauben am Ende führen wird.

      Ich behaupte mal dreist, Twitch hat hier schon korrekt gehandelt. Es ist gesunder für alle Beteiligten, wenn man den Tempel des jeweils anderen in Ruhe lässt. Wenn ich alleine den Vergleich mit dem Krebskranken lese, kann man nur froh sein, das Twitch die eigenen Kindern versucht vor solchen Menschen zu schützen.

  • Das MMO New World legt seinen Fokus auf eine offene Welt und Sandbox-Inhalte. Durch besondere Funktionen sollen zudem Twitch-Streamer angelockt werden. Die Entwickler von Amazon hoffen wohl beim Release 2021 auf […]

    • Amazon hat den Fokus bei New World geändert, weil sie ein vollwertiges MMORPG raus bringen wollen. Nicht nur ein einfach weiteres Survival-MMO welche vor allem durch die Möglichkeit der eigenen Server stark sind. Streicht man bei Rust, wie auch den anderen Survival-MMOs, diese besagten eigenen Server und ersetzt sie durch ein paar offizielle mit dann jeweils auch entsprechender Spielerzahl, haben wir ganz schnell das, was auch andere MMORPGs mit PvP-Fokus haben. Das macht die Spieler weder besser noch schlechter und es gibt genug Spieler die auch an vollwertigen PvP-MMORPGs ihren Spaß haben, aber gerade im westlichen Markt dominiert am Ende doch das PvE-MMORPG den Markt.

      Die Entscheidung New World in der Ausrichtung zu ändern, ist einzig und alleine dem Wunsch von Amazon entsprungen, ein maximum an Spielern damit anzusprechen. Auch der aktuelle “Erfolg” von Rust, ändert kaum etwas an den Gründen, die bei Amazon zum umdenken geführt haben.

  • Dataminer haben ein neues Cinematic aus World of Warcraft: Shadowlands entdeckt, das wohl bald im Spiel zu sehen sein wird. Darin tauchen der gefangene Anduin und Sylvanas auf. Aber die Banshee-Königin verhält s […]

    • Das wäre ein mutiger Schritt von Blizzard. Denkbar fände ich einen Storytwist, bei dem Sylvanas ihre eigenen Taten bereut und mit einer letzten “guten” Handlung ihr eigenes Leben (oder Unleben) aufopfert. Das wäre für mich leider auch schon die einzig mögliche Option. Eine Variante bei der man sie am Ende läutert und sie dann plötzlich wieder zu den “Guten” gehört (wie auch immer man den Begriff nun in WoW definieren möchte), halte ich für ausgeschlossen. Könnte man machen, aber ich persönlich denke das es gewisse Grenzen gibt und das Ausmaß dessen, was Sylvana verbrochen hat, übersteigt diese Grenze einfach deutlich.

      Dabei spielt es gar keine Rolle, ob man das nun Innerweltlich im Rahmen der vorgestellten eigenen Fantasywelt schreibt, oder auf die Reaktionen in der realen und darin spielenden Welt (hier sind die Spieler gemeint). Horde, wie auch Allianz müssten ihr vergeben und erstere soll sie dann auch noch wieder aufnehmen. Da wäre ich gespannt wie man das auch nur Ansatzweise ohne ein “wir wollen das einfach so, egal ob das unlogisch ist” gelöst bekommen.

      Auf der Spieler-Ebene tritt man damit obendrein nicht wenigen Spielern vor den Kopf. Egal wie man selbst dazu steht, wird wohl jeder bemerkt haben, das gerade der Einstieg in BfA sowie der Verlauf von selbigen, nicht gerade wenige Reaktionen auf der Ebene hervorgerufen hat. Ich glaube es wäre nicht der klügste Zug diesen Spielern nun auch noch zu vermitteln: “Ihr und eure überzogenen Reaktionen sind uns egal, es ist unsere Spielwelt und wenn wir das so wollen, müsst ihr halt den Dreck einfach mal schlucken. Ist ja nur ein Spiel und eine fiktive Spielwelt, da geht das alles schon in Ordnung”.

      Am Ende ist es das Spiel und auch die Welt von Blizzard, das steht außer Frage, aber über die Jahre haben sie in diese Welt viele Menschen geführt die nun mit Herzblut an dieser hängen. Ob es wirklich klug ist nochmals einem großen Teil vor den Kopf zu stoßen….Mal abwarten, es bleibt spannend. Sobald der ganze Sylvanas-Plot vorbei ist freue ich mich entweder darauf endlich wieder WoW zu spielen, oder eben es endgültig abzuhaken. 😉

  • Cortyn hat sich in die Venthyr verliebt. Aber bei dem neuen WoW-Cinematic ist das ja auch eigentlich gar nicht anders möglich …

    Als Blizzard vor fast einem Jahr die Pakte der kommenden Erweiterung […]

    • Vielleicht bin ich als Rollenspieler ein bisschen geschädigt, weil ich einfach zu oft irgendwelche verrückten „Mana-Vampire“ gesehen habe.

      Das Video selber ist sicherlich gelungen, aber darüber hinaus ist es doch genau das geworden, was man erwarten konnte, eben irgendwelche verrückten “Mana-Vampire” wie man sie ja nunmehr seid einigen Jahren immer und überall präsentiert bekommt.

      Insgesamt von den bisherigen Videos, fand ich dieses hier noch am schlechtesten. Was aber nicht viel bedeutet, den gut waren sie alle.

  • Die große Entscheidung zu World of Warcraft Shadowlands ist gefallen. Ein großer Wunsch der Spieler wird nicht erfüllt. Wir verraten, was das heißt.

    In den vergangenen Tagen gab es wilde Diskussionen rund um […]

    • Wenn ich so etwas lese, könnte WoW ab Shadowland ja durchaus wieder interessanter werden. Man reißt mal nicht alles ein, wegen einer lautstark brüllenden Minderheit. Man will weiterhin etwas im Spiel belassen, bei dem der Spieler mal wirklich eine entscheidende Wahl treffen muss ohne diese jederzeit abändern zu können. Zumindest für mich klingt das gut und würde mich freuen wenn man dem auch wirklich treu bleibt.
      Logisch das sich dagegen viele wehren, es sind doch die gleichen lautstarken Stimmen die erst dazu geführt haben das heute jede Klasse irgendwie doch alles kann, was auch jede andere Klasse kann. Die Fähigkeiten haben teils andere Namen, teils andere Farben oder Animationen, aber die Grundmechanik dahinter ist stets die gleiche.

      Was das angeht, darf man gerne einen Blick nach Classic werfen. Auch das ist nicht perfekt aber wenn etwas daran klasse ist, dann das man immer merkt wenn Klasse XY fehlt und sich zeitgleich darüber freuen kann das Klasse YX aber anwesend ist.

      Im Optimalfall funktionieren die Paktfähigkeiten am Ende genau so. Man merkt wenn die eine nicht dabei ist, kann sich aber zeitgleich über den Bonus freuen welchen man stattdessen dabei hat.

  • Das MMO New World startete gestern sein Preview-Event, über das die Spieler auch frei sprechen können. Wir haben für euch die ersten Meinungen eingefangen, die es zu New World in der Community gibt.

    Darum du […]

    • Ectheltawar kommentierte vor 6 Monaten

      Ein langsameres Kampfsystem fände ich durchaus nett, kommt aber auf die Umsetzung an. Ich mag da durchaus etwas “Realismus” und ein schneller Schwerthieb, gefolgt vom sofortigen wechsel auf einen dicken Kriegshammer der dann schnell reinhaut um dann wieder auf ein Schild zu wechseln ist halt sicherlich toll anzusehende Aktion, aber kein Kampfsystem das ich favorisieren würde.

      Das man nicht springen kann fände ich selbst aber definitiv als störend. Soll das so bleiben oder ändert sich das noch?

      Die PvP-Aussage im Bezug auf die zu geringen Belohnungen ist ein anderer Punkt der am Ende mitunter den Ausschlag gibt ob ich es spiele oder nicht. Zuletzt galt ja, das man keinesfalls auf den PvP-Teil angewiesen ist. Wenn man aber nur in diesem bestimmte Belohnungen bekommt, oder anderweitige Vorteile (die selbst nichts mit PvP zu tun haben), wäre das Ziel verfehlt.

      So spannend und interessant New World bis heute aussieht, bleibt es für mich ein Fragezeichen.

  • Es gibt mächtig Zoff zwischen Epic Games und den Tech-Riesen Apple sowie Google – der Streit eskalierte schnell. Fortnite wurde aus den App-Stores geschmissen, Epic reichte Klage gegen beide Unternehmen ein. […]

    • Auch wenn einige genervt sind: viele sind der Ansicht, dass Epic hier für eine gute Sache einsteht,

      Traurig wenn sich “viele” so von Epic hinters Licht führen lassen. Seid Beginn ihres selbst auferlegten Feldzuges will sich Epic als der weiße Ritter darstellen, der uns vor den bösen Monopolisten der Gamingbranche rettet. Dabei ist es lediglich Epic die im Hintergrund an monopolistischen Marktstellungen arbeitet. Ich finde es mehr als bedenklich wenn wirklich so viele darauf reinfallen. Epic interessiert nichts und niemanden, außer eben das eigene Bankkonto und das einzig wahre an ihren Absichten ist das sie nicht bereit sind irgendwelche eigenen Gewinne an andere abzutreten. Schon alleine ihr ständiger Drang zu Exclusiv-Deals offenbart doch recht deutlich was Epic anstrebt. Einen Titel einzig und alleine über ihren Shop beziehen zu können ist wohl weit mehr Monopol, als all die bösen Monopolisten, welchen sie den Krieg erklärt haben.

      Die Klage ist lächerlich und wird sicherlich auch wenig Erfolg haben. Der Applestore besitzt natürlich eine exklusive Monopolstellung, welche jedoch an ein Apple-Gerät gebunden ist. Das geschlossene System ist seid dem Macintosh das Grundprinzip der Firma Apple. Auch ist es Teil der Marke und wer sich ein Apple-Gerät kauft, entscheidet sich willentlich für diese Exklusivität, welche ja auch ihren Preis hat. Da Apple aber auf keinem Markt eine Monopolstellung inne hat und man sich stets für Produkte der Konkurrenz entscheiden kann, kann man kaum von einem Monopol sprechen.

      Auch gegen den Playstore ist die Klage lächerlich, den im Gegensatz zum Applestore verpflichtet Google niemanden seine Produkte über diesen Shop zu vermarkten und erhebt schon gar keinen Anspruch auf Exklusivität. Ähnlich wie Steam steht es den Anbietern frei diese Plattform zu nutzen, können sich aber nebenher auch eine eigene Plattform aufbauen. Man darf sogar beides zeitgleich machen und gerade hier ist Epic doch das Unternehmen, welches einzig stets auf eine Exklusivität besteht.

      Das Ganze ist nur der nächste Schachzug zum Aufbau des eigenen Monopol. Betrachtet man alleine die Zeit zwischen Epics Verstoß gegen die Shoprichtlinien, den Ausschluss und die fast umgehend eingereichte Klageschrift, muss man wirklich kein Verschwörungstheoretiker sein um dahinter zu kommen, das die entsprechende Klageschrift bereits vorab fertig in der Schublade lag und man wusste worauf das hinaus läuft. In nächster Zeit wird Epic vermutlich versuchen einen eigenen “Playstore” ins rennen zuschicken der gegen jenen von Google antritt. Natürlich wird man dann auch über diesen dann wieder sehr schnell Exklusive Titel anbieten die einzig nur über den Epicstore gekauft werden können. Die Entwickler werden sicherlich weniger zahlen müssen, aber dafür halt den Exklusiv-Deal unterschreiben müssen.

      Epic bleibt immer spannend und es nervt das einige Titel, welche ich gerne spielen würde, leider exklusiv nur über ihren Shop zu kaufen sind. Ich störe mich dabei gar nicht an einem weiteren Launcher, aber ich will keinesfalls ein Unternehmen wie Epic in dem bestreben unterstützen am Ende wirklich ein Monopol aufzubauen. Wobei ich selbst das noch als etwas sehe das vermutlich jedes Wirtschaftsunternehmen anstrebt, soweit so wenig verwerflich, dies aber unter dem Deckmantel zu tun eben gegen böse Monopolisten vorzugehen ist traurig.

      Wenn erst mal überall Epicstores laufen und alle Titel darauf dann nur noch Exklusiv sind, was wird Epic dann wohl machen? Richtet sich dann ihr angebliches Anti-Monopolisten-Geschwätz gegen sich selber….

      • Wo genau hat Epic ein Monopol? Oder in dem Fall wohl ein quasi Duopol.

        • Tencent Besitzt große Anteile im “Tripple A” Bereich und arbeitet damit scheinbar zumindest auf eine Vorherschaft hin die einer Monopol Stellung nahe kommt. Monopol sind die damit aber nicht, das stimmt.

          Activision Blizzard Videospiele 5 %
          Epic Games Videospiele 48,4 %
          Frontier Development Videospiele 7,5 %
          Funcom Videospiele 100 %
          Grinding Gear Games Videospiele 80 %
          Paradox Interactive Videospiele 5 %
          Riot Games Videospiele 100 %
          Supercell Videospiele 84 %
          Ubisoft Videospiele 5 %

          Das ist aber nicht alles, die haben zB auch Gelder in Platinum Games und sicher mehr Firmen gesteckt.
          bei nicht Videospielen mischen sie auch ordentlich mit.

          JD.Com E-Commerce 18,1 %
          Mail.Ru E-Mail 7,4 %
          Snapchat Social Media 12,1 %
          Spotify Musikstreaming 7,5 %
          Tesla Elektromobilität 5 %

          • Also erstmal wäre das nicht Epic sondern Tencent. Also die Mutter. Und zum anderen ist das kein Monopol sondern ein Oligopol. Abgesehen davon, scheint da keiner seine Marktmacht auszunutzen, oder?

            • Ja, wie ich sagte, ich sehe da auch kein Monopol an dem Punkt.
              Seine Marktmacht auszunutzen ist schwer einzuschätzen, wir wissen ja nicht ob zB Angebote nicht kommen von anderen Firmen die zu Tencent gehören wegen der Sache oder nicht? Sowas wird ja erst öffentlich wenn etwas entschieden wurde ect pepe.

        • Bitte noch mal genau lesen, ich werfen Epic nicht vor ein Monopolist zu sein, sondern lediglich sich als der “Kämpfer fürs Volk” aufzuspielen, im Hintergrund aber selbst keinen Deut besser sind, als jene Unternehmen die sie ja in “unserem” Namen attackieren.

          Wie schon geschrieben, sind es vor allem die unsäglichen Exklusiv-Deals die Epic hier klar als das enttarnt, was wirklich hinter ihrem handeln steht. Zu keinem Zeitpunkt hat es Epic je interessiert was wir Kunden bezahlen. Ob die immer wieder genannten 30% im Playstore, Apple-Store oder bei Steam ein fairer Preis sind, sollte ein Kampf zwischen den Plattformen und den Entwicklern sein. Wenn alle sich dazu entschließen das es diesen Preis nicht wert ist, gibt es Mittel und Wege der Direktvermarktung. Mit Ausnahme von Apple wird sich da auch niemand gegenstellen.

          Was Epic aber tut, ist sich aufzuspielen als wäre man das kleine arme Unternehmen das sich nun für die Armen einsetzt. Man kämpft gegen angebliche Monopolisten welche ja den Kunden alles aufzwängen können (was vollkommener Mumpitz ist da keine der angegriffenen Unternehmen je wirklich ein Monopol war) und den noch ärmeren und ausgebeuteten Spieleentwicklern, welche ja aufgrund der angeblichen Monopolstellung gar nichts anderes tun können. Der Kampf wird dann aber nicht dahingehend geführt die 30% anzugreifen und eine Front gegen diesen zu hohen Betrag zu bilden. Epic baut einen eigenen Shop auf, lockt Anbieter mit günstigeren Abgaben und drückt diesen dafür aber Exklusiv-Verträge auf.

          Wenn Unternehmen wie Steam und Co wirklich die Entwickler so ausnehmen, dann ist ein Kampf dagegen sicherlich zu unterstützen. Aber nicht wenn er von einem Konzern angeführt wird, dessen spürbar einziges Bestreben darin besteht, am Besten selbst alle Märkte kontrollieren zu können.

          • Da drückt niemand jemanden etwas auf. Wie du selbst schon geschrieben hast…. due haben die freie Wahl etwas anderes zu machen.

            Woher weißt du eigentlich, dass Epic die Weltherrschaft anstrebt oder ist das einfach die Grundannahme um deine Theorie zu rechtfertigen?

            Wie genau stellt sich Epic denn als kleines Unternehmen dar?

            Was ich sonst so von Epic sehe, erzählt eine andere Geschichte.

          • Wie schon geschrieben, sind es vor allem die unsäglichen Exklusiv-Deals die Epic hier klar als das enttarnt, was wirklich hinter ihrem handeln steht. Zu keinem Zeitpunkt hat es Epic je interessiert was wir Kunden bezahlen.

            Epic sagt: Sie wollen mehr Geld an Studios/Publisher zahlen. Und nicht an den Kunden.

            Und mit Exklusiv-Titeln wollen sie Steam angreifen, weil es der einzige gangbare Weg ist.

            Das haben sie von Anfang an so gesagt.

            “lockt Anbieter mit günstigeren Abgaben und drückt diesen dafür aber Exklusiv-Verträge auf.”
            Das ist echt eine seltsame Sicht auf die Dinge. Epic hat sicher keinen Publisher reingelegt und die “Gelockt” und sie dann zu “EXklusiv-Deals” gezwungen. Wie soll das denn funktionieren?

            Die Leute, die ihre Spiele exklusiv im EGS veröffentlichen und da auf Free2Play-Deals eingehen, werden sich das sicher gut bezahlen lassen. Da wird doch keinem was aufgedrückt?

            Ich versteh die Kritik an Epic ja echt. Aber es wird dann im Detail echt immer schwierig dargestellt:
            – Epic sagt, 30% Markt-Cut sind uns zu viel. Das macht vieles kaputt. 12% reicht – das sollte der neue Standard sein
            – Das sagen sie jetzt seit x Jahren und üben jetzt immer weiter Druck aus, um das durchzusetzen

            Die handeln da nicht “im Namen der Spieler”, bzw. erst an 2. Stelle. Die handeln im Wesentlichen im Namen der Studios, weil sie ja mit der Unreal Engine denen auch nahe stehen. Dass sie dabei eigene Geschäfts-Interessen im Sinn haben, ist sicher total richtig. Aber daraus machen sie doch auch keinen Hehl?

            Epic kämpft für “12% statt 30% Plattform-Cut” – aber Epic kämpft nicht dafür, dass es den Spielern super-gut geht und die keine Nachteile haben. Das haben sie nie gesagt. Die haben ganz genau erklärt: Um das Ziel zu erreichen, werden wir auch Exklusiv-Titel anbieten, die es dann nicht bei Steam gibt, weil wir Marktanteile von Steam übernehmen wollen.

            • In meiner Kritik an Epic schieße ich sicherlich nicht selten über das Ziel hinaus, aber es gibt in meinen Augen leider nichts verachtenswerteres als jemand dem zu 99% einzig und alleine eigene wirtschaftliche Interessen anleiten, man das daraus resultierende Engagement dann aber als “Robin Hood” verkaufen will.

              Natürlich wird kein Entwickler “gezwungen”, aber wenn man als solcher die Wahl hat ob man nun 12% bezahlt, oder 30% ist schon mehr als nur eine Erleichterung der Wahl. Natürlich ist das kein Zwang, aber bei der Wahl zwischen 30% und 12% sollte doch wohl klar sein wofür ein Entwickler sich entscheidet. Natürlich hängt da ein Exklusivdeal dran, das mag dann sicherlich die Wahl wieder anders gewichtet, aber Epic ist ja auch hier nicht dumm, den auf die 12% haut man dann die Option drauf das der Entwickler negative Kritiken auf Epic-Plattform löschen darf. Zwar bietet der Epic-Launcher auch sonst wenig SchnickSchnack für den eigentlichen Spieler, aber das ist dem Entwickler ja erst mal egal.

              Was Epic macht ist sicherlich nicht dumm und rein Wirtschaftlich kann ich jeden ihrer Schritte, ja sogar diesen hier, nachvollziehen. Traurig finde ich nur das man sich als Epic da aber als der “kleine Robin Hood” hinstellt der für den Stimmlosen in den Krieg zieht. Noch trauriger das es dann noch viele Spieler gibt, die den ganzen Mist auch noch glauben.

              Ja, ich stelle mich manchmal vielleicht etwas zu laut dagegen, vergreife mich auch mal in Ton oder übertreibe Dinge. Aber genau das tut Epic doch nun mal auch und anscheinend bei nicht wenigen recht erfolgreich. Meiner Erfahrung nach kann man dieser Extremen Übertreibung von Epic aber leider nicht mit reiner sachlicher Logik begegnen. Ich habe es zu Beginn mal versucht und das nüchterne runterrechnen auf die simpelsten wirtschaftlichen Interessen die hinter allem bei Epic stehen ist halt eine weit weniger spannende Geschichte als jene vom kleinen Mann im Wald der sich aufmacht gegen die großen und Mächtigen ins Feld zu ziehen um dann all seine daraus generierten Gewinne wieder im Volk zu verteilen…

  • In WoW Classic gibt es so manch eine Möglichkeit, um zu Trollen. Doch dieser Spieler nimmt es genau – jeden Tag macht er exakt das gleiche und verwüstet eine ganze Stadt.

    In World of Warcraft Classic gibt es […]

    • Weil es Classic ist und leider zu Classic gehört. Das rauszupatchen wäre dann wieder ein Classic+ und solche Änderungen (Verbesserungen) auch nur zu erwähnen kann zu einem wütenden Mob führen, der dich zurück nach Retail mobbt.

      Ich kann das nicht wirklich teilen und fände ein Classic+ erheblich besser, aber die Chancen darauf stehen eher schlecht und ich habe den Eindruck das ein recht lautstarker Teil der Classic-Community da recht “militant” werden kann. Nur meine Erfahrung mit Classic zuletzt.

  • Schwarze Elfen, Transgender-Charaktere und ein schwules Paar lösten in den letzten Wochen viele Diskussionen um World of Warcraft aus. Cortyn von MeinMMO geht’s gehörig gegen den Strich, wie sich da und über was […]

    • Was Du schreibst, ist im Kern das woraus die hier angesprochene Meinung erst erwächst. “Ich habe nichts gegen, aber…” ist immer eine Problematische Aussage. Du gehst davon aus, das es für die Spielwelt neu ist, jedoch nicht aufgrund der Frage ob es das vielleicht schon immer in der Welt gab, sondern lediglich das es für Deine Wahrnehmung neu ist und daher einen Bruch darstellt mit der Welt, wie Du sie bis gerade wahrgenommen hast.

      Viele schreien aktuell zB nach einer großen Erklärung warum es nun plötzlich X oder Y gibt. Blizzard hält sich hier aber zurecht zurück und will das Ganze nicht als etwas “Neues” verstanden wissen, was dann sicherlich auch eine Erklärung bräuchte, sondern es wird als etwas dargestellt, das schon immer da war, bisher aber meist übersehen wurde. Da es aber schon immer Teil der Spielwelt war, braucht es keine Erklärung.

      In meiner Jugend (die leider schon etwas länger zurück liegt), gab es in meiner realen Welt solche Dinge auch nicht, all diese Dinge waren seltsame Randerscheinungen von denen man zwar gehört hat, sie aber nie wirklich selbst erlebt. Heute ist es anders, das Ganze wird offener ausgelebt und dadurch auch sichtbarer. Ist es also ein neues Phänomen und man müsste nach einer Erklärung suchen warum das plötzlich so vermehrt auftritt, oder ist es nicht logischer anzunehmen, das die Welt schon immer so war, es sich aber bisher nicht im Bereich der eigenen Wahrnehmung abgespielt hat.

      • mir es geht nur um sinnvolle einbettung.
        wenne sauf einmal farbige nachtelfen gibt die von ort x kommen reicht mir das. wenn auf einmal 30% der npcs im startgebiet farbig sind ohne irgendeine begründung finde ich das creepy. ich habe über 50 mal einen nachtelfen angefangen. sowas fällt nunmal auf und sollte erklärt werden, sinnvoll!

        es geht auch um die bisherige erfahrung der welt. wenn man wow seid release kennt, kennt man die welt logischerweise anders.

        ich erwarte nur eines, eine glaughafte welt. generell habe ich nichts gegen einige lore rätsel.

  • Raiden in WoW Classic war schwer? Diese Spieler beweisen das Gegenteil und meistern einen Raid komplett nackt.

    Raiden in World of Warcraft hatte schon immer einige Standards. Disziplin, gute Vorbereitung und […]

    • Die Mechaniken der Raids in Classic waren damals sehr simpel und sind auch heute noch mehr als simpel. Es war die Unerfahrenheit der Spieler die das ganze Anspruchsvoll gestaltet hat. Wurde man in einem aktuellen Raid, die Mechaniken aus Classic verwenden, müsste man wohl noch Stufen über Mystisch anbieten damit die irgendwie anspruchsvoll wären.

      Ich bin aktuell fast täglich darüber am schmunzeln wenn ich daran denke wie “hart” ich die Dinge aus Classic in Erinnerung hatte und wie simpel sie doch sind, wenn ich aktuell auf diese treffe. Da gehört eben auch das raiden zu.

      Wenn wir im übrigen über den Schweregrad sprechen, dann wird nicht Vanilla mit Classic verglichen, sondern Classic mit Retail. Im Vorfeld waren nicht wenige Classic-Fans nie müde zu erwähnen das Classic-Raids ja so viel Anspruchsvoller waren und dieser Anspruch in Retail ja verloren wäre. Und dem darf man getrost widersprechen.

      Ich hab Classic geliebt damals und natürlich fand ich das raiden dort Anspruchvoll, aber heute merke ich umso mehr das es eben nicht die Raids selber oder die wahnsinnig schweren Mechaniken waren…

  • Im Shop von Amazon wird das kommende MMO New World nach einigen Verschiebungen mit einem Release-Datum gelistet. Ursprünglich hätte New World noch dieses Jahr veröffentlicht werden sollen. Es hieß, dass das MMO […]

    • Natürlich hätte Amazon das machen können, aber dann kam jemand aus der Buchhaltung und stoppte die aktuelle Entwicklung. Da Survival-Spiele gerade nicht mehr im Hype sind und eher ein schwindender Markt, gab es die Anweisung für einen Umbau. Da wurde dann sicherlich die Frage gestellt wo man den mehr Geld holen kann und statt das PvP im Spiel zu fokussieren, entschied man sich eher auf den größeren Markt zu gehen.

      Der Umbau von Survival auf ein reines PvP-MMORPG wäre sicherlich schneller gegangen, aber es ist und bleibt eben ein recht kleiner Markt auf dem es bereits einige Titel gibt. Mit New World hatte man sich aber einen großen AAA-Titel vorgenommen und da hätten am Ende die möglichen Einnahmen auf diesem Markt, nicht geraucht um das wieder einzuspielen.

      • Welche halbwegs aktuellen Mmorpgs mit Hauptanteil PvP, also mehr als 50% des Spielgeschehens für PvP, meinst du? Mir fällt so spontan keins ein, und ich meine jetzt explizit keine Mmos, survival games, shooter oder son krams.

  • Der Endboss der nächsten Erweiterung von World of Warcraft ist bereits bekannt. Doch kann das so funktionieren?

    Mit der nächsten WoW-Erweiterung Shadowlands geht es in die Schattenlande, um den Kerkermeister ( […]

    • Bitte erst mit dem Hintergrund von Warcraft beschäftigen, bevor man falsche Dinge niederschreibt. Teldrassil ist ein Weltenbaum und Darnassus lediglich die Hauptstadt auf diesem. Daher ist die Aussage “nur eine Stadt” schlicht falsch. Auf Teldrassil befanden sich mehrere davon sowie diverse Ortschaften und wenn man einen Vergleich ziehen will, so müssten wir hier wohl eher von einem Bundesland sprechen welches komplett in Brand gesteckt wurde.

      Da Sylvanas durchaus bewusst ist was Teldrassil ist und die Nachtelfen auch schon bereits von der Dunkelküste zurückgedrängt wurde, war ihr klar das der Großteil der Nachtelfenbevölkerung auf Teldrassil war. Sonstige größere Landmassen die von Nachtelfen bewohnt sind gibt es gar nicht mehr, bzw wurden diese eben auf dem Vormarsch bis nach Teldrassil zurückgedrängt.

      Unter diesen Umständen darf man durchaus von versuchten Völkermord sprechen und es ist traurig wenn Menschen schon nicht mehr in der Lage sind, solche Greueltaten in einem Spiel zu erkennen. Es ist natürlich nur ein Spiel und darin kann man sicherlich dann auch solche Dinge toll finden, oder sich einem NPC verschreiben der solche Aktionen bringt, aber man sollte als Mensch dahinter durchaus in der Lage sein zu erkennen das wir hier von einem so abartigen Kriegsverbrechen sprechen, für das es in dieser Form bisher keinen weltlichen Vergleich gibt und es auch hoffentlich nie einen geben wird.

    • Reißt mich persönlich erst mal nicht vom Hocker wenn Blizzard ankündigt das jemand, der uns bisher weitestgehend unbekannt ist, der Endboss wird. Selbst wenn er Sylvanas wie eine Marionette gelenkt hätte, wovon ich persönlich eher weniger ausgehe, bleibt er weitestgehend ein unbeschriebenes Blatt. Solange aber Sylvanas auf dem Weg zu ihm fällt, darf dann eben danach der Jailor kommen. Aktuell heißt es dann aber wohl erst mal abwarten wie der kommende Endboss dann innerhalb des AddOn präsentiert wird.

    • Man kann nur hoffen das man Sylvanas Beweggründe genauer beleuchtet, aber (und das hat Blizzard klugerweise auch schon angekündigt) wird man nicht so dumm sein, irgendwie eine Begründung einzubauen, mit der zB ihr abartiger Versuch eines Völkermordes in Teldrassil zu relativieren. Ich fände es auch mehr als irritierend wenn ein Spiel am Ende solche Taten als notwendiges Übel für etwas “Gutes” darstellen würde.

      Blizzard ist in letzter Zeit ja wenigen Fettnäpfen aus dem Weg gegangen, aber wenn ein Entwickler/Publisher so dumm ist, dann hat er wohl jeden Shitstorm verdient.

      • Ich Weiss was du meinst, dachte zuerst es könnte was mit nzoths Visionen zu tun haben zum Beispiel, irgendwas was nur die sehen konnte.
        Allerdings kann es natürlich auch durch andere Ursachen passiert sein.
        Oder hatte sie irgend einen Grund weshalb sie Teldrassil nieder brennen wollte?

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