@daggettbeaver

Active vor 2 Monaten, 2 Wochen
  • In League of Legends bereitet man sich auf die neue Saison vor. Die beiden Top-Midlaner in den USA planen ihre Zukunft: Während der 24-jährige Bjergsen seine aktive LoL-Karriere beendet, erhält der 25-jährige Nic […]

    • Also wer meint, dass irgend eine Form von „kompetitivem Sport“, egal ob eSports oder realer Sport, „nichts tun“ sei, hat keine Ahnung vom Leben….

      Sind die Gehälter im Profi-Sport teilweise unangemessen hoch? Ja, durchaus. Aber das bedeutet nicht, dass diese Leute nichts leisten würden. Im Gegenteil: Die Gehälter im Bereich des Spitzensports sind deshalb so hoch, weil nur extrem wenige Menschen auf diesem Niveau Leistung erbringen können. Hier gelten die gleichen Regeln wie in absolut jedem Wirtschaftszweig.

      Und nebenbei, ja, auch (e)Sport speziell und Kultur allgemein sind essenziell für die Gesellschaft – und das nicht erst seit Heute. Berufssportler zu Unterhaltungszwecken gibt’s schon seit der Antike (Olympia, später dann Gladiatoren in Rom) und ohne Kultur wäre unsere Gesellschaft ziemlich arm…

      • Danke! Du sprichst so viele Wahrheiten an, die selbst im Jahr 2020 soooo viele Leute und speziell auch unsere deutsche Politik einfach nicht verstehen und wahrhaben will.

        1. Videospiele und speziell eSport ist eine Unterhaltungsbranche…und um Leute zu unterhalten muss man ihnen halt eSport auf aller höchstem Niveau bieten und das kostet nun mal Geld, da es (wie in jeder anderen Sportart auch) nur ein ganz kleiner Prozentsatz überhaupt auf dieses Level schafft.
        2. Videospiele und eSport sind Kultur und vor allem Letzteres wird als Kulturgut und Unterhaltungsmedium immer wichtiger. Zum einen weil alle anderen Unterhaltungsmedien immer schlechter zugänglich werden, zum anderen, weil sie qualitativ immer schlechter werden. Egal ob Sport, Kino oder Musik: Viel Einheitsbrei, der technische Aufwand steigt immer weiter, die Qualität des Ergebnisses, die Kreativität usw. nimmt dabei aber immer weiter ab. Gefühlt 3 von 4 Filmen sind mittlerweile von Disney, der Musikmarkt hört sich fast komplett gleich an. Gleichzeitig steigen aber die Ticketpreise für Kino, Konzerte, Sportveranstaltungen….und selbst wenn man die langweilige Bundesligasaison, die ehh der FC Bayern gewinnt, daheim verfolgen will, brauch man jedes Jahr 2-4 neue Abos um alle Spiele verfolgen zu können (wenn die Streams denn ausnahmsweise mal nicht down sind. Stichwort: Eurosport-Player). Von der Qualität des Fernsehprogramms will ich gar nicht erst anfangen.

        Videospiele (und dazu gehören auch eSport-Veranstaltungen) sind mittlerweile einfach ein Kulturgut welches man nicht mehr leugnen kann. Leider versteht man das in Deutschland nicht wirklich. Insbesondere eSport macht eine Entwicklung durch, der man in Deutschland schon jetzt gnadenlos hinterherrennt…und um das zu verstehen muss man noch nicht einmal nach Asien schauen. Da reicht schon ein Blick über die deutschen oder europäischen Grenzen nach Schweden, Dänemark oder Polen.

  • Der aktuelle Weltmeister in der League of Legends ist FunPlus Phoenix, ein Team aus China. Das hat jetzt angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten, weil Inhalte ihrer Spieler auf reddit und YouTube falsch […]

      1. Ob eine Übersetzung falsch ist kann man durchaus objektiv bewerten. Wer „Ich bekomme einen Hund“ mit „I become a dog“ in’s englische übersetzt macht es offensichtlich falsch 😉 Natürlich kann es Mehrdeutigkeiten geben, die ohne den vollen Kontext zu kennen nicht objektiv richtig übersetzt werden können, aber davon reden wir hier nicht. Wir reden von offensichtlich falschen Übersetzungen.
      2. Erstmal in einem Rundumschlag alles von YouTube runterzunehmen ist das normale Vorgehen im Business-Bereich – und wir sind hier im Business-Bereich. Ja, LoL-Zocken mag für die meisten Leser hier ein Hobby sein, aber für ein Team wie FPX ist der Markenname ein reiner Geldwert, der geschützt werden muss. Es wundert daher absolut nicht, dass man, wenn man über einen Fall einer geschäftsschädigenden Übersetzung informiert wird, erst Mal alles, was urheberrechtlich möglich ist, ausschöpft und dann tatsächlich schaut, wie man die Sache neu aufziehen kann.
      3. Die Tatsache, dass FPX aus diesem Konflikt lernt und einen Übersetzer einstellt, um die Inhalte auch im Westen anbieten zu können, kann man natürlich als Versuch „daraus Geld zu machen“ deuten. Letztlich ist es aber erst Mal eine Investition von FPX, die primär dazu dient, das Aufkommen von Falschübersetzungen zu verhindern. Ob sich diese Investition lohnt, indem man durch die Übersetzungen den Markennamen FPX in der westlichen Welt aufwertet, ist möglich, aber wegen der wirtschaftlichen Barrieren auch fraglich.
      • 1. Ja, schrieb ich doch auch? Das Beispiel ist zwar nett jedoch sehe ich auch immer wieder das Teile in der Übersetzung verloren gehen weil die Konnotation von Wörtern schlicht eine andere ist oder die Kultur eines Landes dieses anders interpretiert. Chinesisch scheint da ein besonders schwerer Fall zu sein wie einige Übersetzungen in Hinsicht auf Genshin Impact vor kuzem zeigten. Am besten ist es eben die „Intention“ desjenigen einzufangen, definitiv, aber dabei kann immer mal was verloren gehen.
        2. Dann habe ich das ja richtig betitelt. Das es Gang und Gebe ist mag sein, ändert nicht das ich es nicht gut finde. Nintendo ist für mich einer der noch besseren Player und dennoch werde ich es nicht gut reden wenn die das machen, grade wenn es um allgemeine „take downs“ geht ist Sega für mich das beste Beispiel wieso man besser drangehen sollte als das.
        3. Den Punkt erkenne ich an.

    • Es wäre schön, wenn man in der Lage wäre, sich bei einer rechtlichen Bewertung eines Sachverhaltes lediglich an den Tatsachen zu orientieren, nicht an den persönlichen Befindlichkeiten und der Meinung über das dortige politische System.

      1. Hier verklagt niemand irgendwen. Von einer Klage ist man noch weit entfernt.
      2. Hier handelt nicht „China“, sondern ein chinesisches Team. Nein, nicht jede chinesische Firma handelt auf Geheiß der chinesischen Regierung, vor allem nicht in einem so „unwichtigen“ Bereich.
      3. Das Team hat schlicht recht, es sind objektiv falsche Übersetzungen mit einer Gewinnerzielungsabsicht auf YouTube und co. veröffentlicht worden. Jedes Team hat ein Recht, dagegen vorzugehen.

      Ja, China ist keine Demokratie, ja, man kann vieles an China kritisieren. Aber man sollte auch aufhören, jeden Chinesen und jede chinesische Firma für die Verbrechen der Staatsführung in Haftung zu nehmen und ihnen damit jedes Recht absprechen, vor dem Gesetz fair behandelt zu werden, „weil deren Regierung ja auch unfair ist“…

      • Die eigene Meinung und persönliche Befindlichkeiten spielen aber beim erstellen einen Kommentars eine wichtige Rolle! Sonst wäre es ja kein Kommentar 🙂

        1. Niemand hat geschrieben, dass alle Chinesen für die Verbrechen der Staatsführung verantwortlich ist.
        2. In dem Kommentar wurde Chinesen nicht das Recht abgetreten vor dem Gesetz fair behandelt zu werden
        3. Zieh den Stock aus deinem A….! China hat ein aufgeweichtes Urheberrecht, und da ist es doch witzig, dass ein Jemand aus China verlangt, aufgrund von Urheberrechtsverletzungen etwas zu unterlassen!

        Lach mal wieder! Dann wird das Leben auch bunter 🙂

      • Chinesische Firmen die nicht im Sinne von Chinas Regierung handeln werden abgesäbelt. Das ist eine Art „nicht die Firma zu lenken“ und dennoch „macht die Firma was die Regierung will“.
        Sozialistische Systeme im extremen verstaatlichen (fast) alle Firmen und kontrollieren diese dann, das größte Problem ist dabei der menschliche Aufwand.
        Faschistische Systeme im extremen sorgen gerne dafür das die Firmen so geleitet werden das die von sich aus alles tun was der Staat will.

        Ich rate hier mal nachzulesen wie es mit Firmen in der Nazi Zeit lief.
        Das kann man den Firmen nicht direkt voll vor den Latz knallen aber der Regierung die so handelt schon.

  • In der League of Legends kursierte in den letzten Tagen ein Exploit auf der Heldin Poppy. Der Yordle-Champ konnte aus der Sicherheit ihrer eigenen Base die Gegner killen und das praktisch sofort. Einige Opfer […]

    • Das Anti-Feeding-System funktioniert letztlich genau so, wie es sollte: Spieler, die direkt nach dem Spawn immer und immer wieder sterben, werden bestraft. Denn normalerweise, wenn kein Cheater im Spiel ist, ist halt klar, dass Stats von 33/0/0 mit 0 angerichtetem Schaden klar und eindeutig auf Feeding hindeuten.

      Das Problem ist hier eben, dass ein Cheater diesen Zustand erzeugt hat. Die logische Konsequenz sollte sein, dass Riot sämtliche Bans für Feeding, die in den Zeitraum des Exploits fallen, aufhebt – und gut ist. Das automatische Feeder-Ban-System hingegen muss nicht angepasst werden, denn es tut genau das, was es soll… eine Entschuldigung ist auch nur der Form halber nötig, Riot hat hier eigentlich nichts falsch gemacht.

      (ja, solche Bugs können bei einem Spiel, welches kontinuierlich weiterentwickelt werden, auch trotz eines Public Beta-Servers nicht immer vermieden werden… aber zu viele Leute haben einfach absolut unrealistische Erwartungen…)

      • PaDDyL kommentierte vor 7 Monaten

        5 inter in einem spiel? die wahrscheinlichkeit liegt bei 0 % da muss man dann individuell reinschauen und die banns zurück nehmen, und doch da ist was falsch gelaufen

  • In Valorant ist das umstrittene Anti-Cheat -Programm Vanguard (vdk.sys) am Werk. Die Software scheint aber sehr empfindlich zu sein und hat einen wohl unschuldigen Profi-Spieler wegen einer äußerst trivialen A […]

    • Ich finde die Kritik an Anti-Cheat-Programmen grundsätzlich falsch.

      Jeder Nutzer darf selbst entscheiden, ob er damit einverstanden ist oder nicht. Wer meint, dass das Anti-Cheat-Programm zu krass sei muss das Spiel nicht spielen. Die Einverständnis in dieses Anti-Cheat-Programm ist nunmal die Voraussetzung, spielen zu dürfen. Ebenso wie die Voraussetzung, im Casino seinen Personalausweis vorzuzeigen, Voraussetzung ist, im Casino zu spielen – ob man das nun mag oder nicht.

      Fakt ist, dass Cheater den Spaß für alle Beteiligten ruinieren. Geht eine Firma nicht stark genug gegen Cheater vor, geht das ganze Spiel, egal, wie gut es ist, vor die Hunde, weil niemand ein Spiel spielen möchte, in dem Cheating weit verbreitet ist.

      Leider ist der Verkauf von Cheat-Software weiterhin keine Straftat und kann auch zivilrechtlich nur schwer verfolgt werden (siehe Blizzard vs. Bossland – Blizzard bekommt vor US-Gerichten recht, aber die deutsche Justiz weigert sich, das Urteil anzuerkennen und zu vollstrecken…). So lange die Cheat-Hersteller Millionen mit dem Verkauf von Cheat-Software verdienen und dafür nicht belangt werden können muss halt eine Lösung auf dem Rücken der User gefunden werden. Traurig, aber die einzige Option.

      Ich vertraue Riot, Valve, Epic und co durchaus genug, dass sie hier keinen krassen Datenmissbrauch betreiben – im Gegensatz zu Facebook, Google und co. leben diese Unternehmen zumindest nicht vom Datensammeln (und wären schnell ruiniert, wenn tatsächlich massive Missbräuche der Daten an’s Licht kommen würden… so dumm, das zu riskieren, sind die Firmen zum Glück nicht!)

      Ich hätte nichtmal etwas dagegen, wenn es wie in Südkorea wäre, dass man seine Sozialversicherungsnummer bei der Registrierung preisgeben muss. Das funktioniert dort sehr gut. Leider werden Riot und co. diesen Weg nicht gehen, weil das die Eintrittsbarriere deutlich erhöhen würde, was dem Konzept von LoL, Fortnite und co. als F2P-Spiel diametral entgegen stünde…

      TL;DR:
      Wer mit den Bedingungen nicht einverstanden ist, kann das Spiel halt nicht spielen. Es handelt sich bei Spielen nicht um zwingende Güter, zu denen es keine Alternative gäbe…

      • Visterface kommentierte vor 9 Monaten

        Sorry aber niemand hier hat etwas gegen AntiCheatSysteme, ich glaub du missverstehst da was. Das Problem an diesem System ist, dass es im Kernel sitzt. Das ist die unterste Softwarschicht, die direkt auf die Hardware zugreift. Zuständig ist sie z.B. für die Dateiverwaltung, Prozessmanagement und Scheduling (um mal nur einige wenige Aufgaben zu nennen). Das ist Systemrelevant und überaus kritisch, da soll nicht drin rumgepfuscht werden. Ein Bug oder ein fehlerhaftes Update in Vanguard und es zerschießt dir das ganze System, ganz zu schweigen von eventuellen Sicherheitslücken (Es gibt immer eine Sicherheitslücke). Zudem weiß man nicht was es genau macht und wie. Wie man einen so tief gehenden Eingriff in die Grundlage des Systems gut heißen kann verstehe ich nicht nur beim besten Willen nicht, es ist mir sogar unbegreiflich.

        • SoulPhenom kommentierte vor 9 Monaten

          Besser hätte man es nicht ausfrücken können.

          • Scaver kommentierte vor 9 Monaten

            Nö, ihr betrachtet hier verschieden Paar Schuhe und daher schlecht ausgedrückt.

        • Scaver kommentierte vor 9 Monaten

          Wie man es gut heißen kann? Ganz einfach: So fällt es den Cheat Tools wesentlich schwerer, das AC Tool zu umgehen.
          Und als jemand der mit Shootern, Cheatern und Co. aufgewachsen ist und sich sein gesamtes Erwachsenen leben gegen Cheater engagiert (früher z.B. in der ESL), kann ich es nur gut heißen.
          Und ja… ein Problem damit kann das System killen. Dafür habe ich Backups vom System und kann das Problem schnell zurück setzen.
          Und wer so etwas nicht hat… na der hat es auch nicht anders verdient. Denn Software und Hardware können IMMER kaputt gehen und das theoretisch zu jeder Zeit!

          Und noch was: Wir testen hier eine Beta. Das birgt immer ein gewisses Risiko. Darauf wird man sogar hingewiesen!

      • SoulPhenom kommentierte vor 9 Monaten

        Hab ja nicht gesagt das ich was dagegen habe sondern nur das ich mich wundere das es hier vielen anscheinend egal ist wo sie sich an anderen Stellen beschweren.

        • Scaver kommentierte vor 9 Monaten

          Weil es hier zu ihrem eigenen Vorteil ist.
          Kopierschutzmechanismen haben meist den Nachteil, dass sie nur bei ehrlichen Käufern Probleme machen.
          Ein AC Tool hingegen sorgt dafür, dass man im entsprechenden Game weniger Ärger durch Cheater hat. Und da nehmen viele, ich eingeschlossen, auch die Tatsache in Kauf, dass das Tool etwas tiefer im System hängt. Denn dadurch ist es auch wesentlich schwerer zu umgehen!

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