@blacksheepgaming

Active vor 5 Tagen, 6 Stunden
  • Man kann darüber diskutieren, ob New World ein MMORPG ist oder doch nur ein MMO aber unser Autor Mark Sellner würde den MMO-Part gerne komplett streichen. Er spielt New World als Single-Player RPG und hat dabei n […]

    • Punkt 1: Glückwunsch zu der überschrift, ich denke dieser Artikel dürfte mehr als die gewünschte Aufmerksamkeit gebracht haben.
      Punkt 2: Natürlich darf jeder sein Spiel so spielen wie er es will, deswegen gibt er/sie Geld dafür aus.
      Punkt 3: Ich weiß gerade nicht, ob ich lachen, weinen oder meinen alten Baseballschläger aus dem Keller holen soll.

      Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, also mitten rein ins Getümmel:
      Ich stelle mal eine steile Hypothese auf:
      Spieler wie der Autor stören sich nicht an der angeblichen “Störung der Immersion” durch MMO Elemente oder andere Spieler.
      Es stört sie die soziale Interaktion per se. Denn soziale Interaktion ist anstrengend. Man “muss” mit Leuten reden, man “muss” eventuell Kompromisse machen, man “muss” sogar eventuell andere Meinungen wie die eigene aushalten.

      Beim Sport ist es einfach, manche spielen Mannschaftssportarten, manche eben nicht. Doch die Wahrscheinlichkeit, auf einem Fußballplatz jemanden mit einem Golfschläger zu treffen dürfte verhältnismäßig gering sein. Und das hat auch seinen Sinn.

      Bei Computerspielen ist das leider nicht der Fall. Das Problem ist (und das ist nur bedingt die Schuld dieser Art von Spielern) das ihre Zahl immer größer wird und die Studios sich immer mehr daran orientieren. Und anders als beim Sport, kann man den Golfspieler auf dem Fußballfeld nicht einfach rauswerfen.

      Der Punkt ist, diese Spieler repräsentieren die “neue” Generation an Spielern. Bei der Konsequenzlosigkeit zu einem Mantra wird, bei denen Anonymität zum höchsten Gut erklärt wird, die Kooperation und Kommunikation als Lästig und unnötig empfinden.

      Zitat:
      Ohne Spoilern zu wollen, kann ich verraten, dass euch die Haupt-Story bereits recht früh dazu zwingt, mindestens ein mal mit anderen Menschen gemeinsam zu spielen. Und das ist nervig. 

      Lest einfach mal diesen Satz. Wort für Wort. Und dann überlegt mal, welche Verachtung für andere Menschen dahinter steht. Welche Abscheu. Welche Demütigung.
      Das Traurige daran ist, obwohl es für solche Spieler genügend hochwertiges Material gibt (von Witcher über Far Cry, von Last of Us bis Mass Effect), stürmen sie immer wieder auf den Fußballplatz und das solange, bis er kaputt ist. Und sie schreien so lange so laut, das sie hier verdammt noch mal Golf spielen wollen, bis der Platzbetreiber am Tor einen Sandbunker installiert und an die Mittellinie ein Wasserhindernis kommt.
      Und genau das passiert seit Jahren in den MMO´s
      Und genau daran scheitern inzwischen sogar große MMO´s weil die soziale Regulierung durch die Spieler fehlt und die Publisher sich auf fadenscheibnige EULA´s und Algorithmen rausreden.

      Damit hat sich auch die Frage aus dem 3. Punkt für mich geklärt.
      Baseballschläger. Definitiv.

      • Lynacchi kommentierte vor 1 Woche

        Ganz deiner Meinung. Ich versteh auch nicht, warum Golf… Solospieler ein MMO spielen müssen. Es gibt genügend Singleplayergames. Aber nein, sie machen jedem MMOler lieber das MMO kaputt. Darum ist in den letzten Jahren auch nur noch Müll an MMOs erschienen. Alte MMOs haben umgestellt, so dass man damaligen 5-10 Mann Kontent solo laufen kann. Damit ist einiges an Spielen zu bruch gegangen. Neue Spiele sind daher auch schneller tot, weil es keine Community, sondern nur noch eine Hand voll Solospieler gibt (die freuen sich ja anscheinend, wenn sie niemanden mehr begegnen müssen). Das Problem ist einfach, damals wurden MMOs überwiegend von jungen Leuten gespielt, mit viel Zeit. Jetzt ist die junge Generation aber alt, will aber weiterhin zocken. Kommen dann mit Ausreden wie “Nach der Arbeit habe ich keine Lust auf…” Sorry, aber überdenkt doch einfach mal eure Position. Oder hättet ihr es cool gefunden, wenn ihr damals schon alles allein machen hättet müssen? Keine soziale Interaktion? Habt ihr damals niemanden in einem MMO kennengelernt, zu dem ihr heute noch Kontakt habt? Schöne Erinnerungen mit der Gilde? Ein netter und lustiger abend bei dem der Boss nach Versuch 43 endlich down war? Sorry, aber genau das zerstört ihr nun für die neue Generation. Ihr trimmt sie dahin, sozial eingedämmt zu sein, weil MMOs nun nach euren Vorlieben erstellt werden. Keinerlei soziale Interaktion, ein totes Spiel nach nur ein paar Monaten. Vielen Dank an Leute wie diesem Autor hier, der auf einer MMO Platform mMn überhaupt kein Recht haben sollte Artikel zu schreiben und auch danke an all die anderen Solospieler, dass ihr aus einem Genre, welche für soziale Interaktion stand, nun ein weiteres Singleplayergame macht. Und wenn man da nicht langsam sein Handeln überdenkt, wird das Genre MMO eh in ein paar Jahren nicht mehr sein.

        • Steed kommentierte vor 1 Woche

          Das so ne neu modische Krankheit, heute müssen sich die Spiele dem Spieler anpassen nicht umgekehrt.
          Deswegen möchte man ein mmo(massiv “Multiplayer” online)Spiel solo spielen und wenn man Spieler fragt warum sie den online spielen um alleine zu spielen, bekommt man die antwort: wegen der Dynamik in online Spielen, also die Dynamik die ignoriert wird.
          Ich denke viele haben vergessen das genau diese Abhängigkeit von anderen Spielern in mmorpgs diese so erfolgreich gemacht haben.
          Aber ich würde es nicht mal Abhängigkeit nennen das wertet das ganze ab ich würde sagen Spaß mit anderen Spielern mit einer prise gelegentlichen Frust(gehört einfach dazu).
          Die schönsten Erinnerungen in mmorpgs die ich habe seit ich 1998 online zu spielen angefangen habe, sind die mit anderen Spielern und nicht die wo ich solo 2st grinden gehe.
          Und dennoch gab es auch genug Gelegenheiten mal entspannt alleine was zu machen wenn man seine Ruhe haben wollte nach einen Stressigen Tag nur nicht ebend alles.

      • Qiaoyang kommentierte vor 1 Woche

        Ich glaube und hoffe, dass du den Autor falsch verstanden hast. Ich selber bin altgesessener Strategie-Spieler. Was macht man wenn deine Lieblingsgenre ausgestorben ist? Man spielt Rollenspiele. Warum ich kein Onlinerollenspiel spiele liegt daran, weil Offlinerollenspiel mehr Möglichkeiten bietet. Ich habe meine Erfahrung mit Wow und Guildwars gemacht. Seit Jahrzehenten gibt es keine Weiterentwicklung oder innovative Ansätze bei MMORPGs. Sammle dies, töte das und Grinden löst bei mir schon lange keine Glücksgefühle mehr aus. Diese mehr auf Geschick basieren Kampfsystem und dynamische Fraktionssystem könnte dagegen ein Pluspunkt sein.
        Von daher hoffe ich mal, dass ich den Autor versteh und wir uns wünschten, dass gemeinsammes Spielen einen Mehrwert bieten sollte.
        Ich glaube eben nicht dass der Autor Sozialphobie hat. Oder nun ein toxischer Diskussionen erfacht wird, wo es um Kooperative Spieler gegen asoziale Spieler geht.
        Die nehme daher die Entwickler unter Verantwortung Gameplay so zugestalten, dass ein Zusammenspiel einen zusätzlichen Mehrwert an Spielspaß generieren muss.

        Peace and no hate pls

  • Im Januar 2021 fragte man: „Amazon kann alles bauen, aber können sie auch ein gutes Video-Spiel entwickeln?”. Doch nach 2 bitteren Flops und weiteren Rückschlägen gelang den Amazon Game Studios mit New World (Ste […]

    • Das Spiel ist hübsch. Crafting unglaublich umfangreich. Hausing ist ebenfalls nett.

      Das wars aber auch schon. Denn schon jetzt sieht man, nachdem sich geschätzt 1/3 aller Kompanies auf diverse Server verstreut haben, ein eklatantes Fraktionsungewicht. Ein PVP Endgame zu konstruieren hat bisher kein Spiel geschafft und das wird auch New World nicht.

      Mein Orakelspruch:
      Bis Ende 2022 nicht mehr als 1 Mio. Spieler weltweit, PVP wird irrelevant, weil Amazon keinen Weg findet, Fraktionsgleichgewicht herzustellen (wie denn auch, das ist meiner Ansicht nach unmöglich, sofern man keinen Zwang ausübt), PVE Endcontent wird kurzfristig reingepatched, der aber so langweilig wie die Quests sind. Spielerzahl Richtung 500.000 uuuund wir warten wieder auf das nächste “große” MMO

      • Ihr immer mit euren “achsotollen” Prognosen! Als wüsstet ihr bereits, welche Spiele künftig den Markt erobern, welche sich konkurrieren können und was die Entwickler zukünftig planen – super Beitrag!

        Das Spiel ist jetzt 1,5 Wochen aufm Markt und die “SuperSchlauen” unter euch wissen wohl bereits, wie es in den nächsten 3 – 6 Monaten weitergeht…da kann man sich doch nur noch an den Schädel langen!

        Kritik: JA, zum Teil auch zurecht, aber lasst doch bitte eure schwachsinnigen Prognosen besser stecken!

        • User kommentierte vor 1 Woche, 2 Tagen

          Man muss kein Hellseher sein um diesen Verlauf vorherzusagen wenn man Gamer ist und die letzten Jahre verfolgt hat. Das einzige was dieses mal die Sache rumreissen könnte sind die mehr oder weniger endlosen Ressourcen von Amazon.

        • Schwachsinnig ist die Prognose nur, wenn sie jeglicher Grundlage entbehrt. Doch man sieht jetzt schon, wie das Fraktionsungleichgewicht das PVP schwierig macht.

          Und wenn man schon seit über 20 Jahren MMO´s spielt, hat man doch die eine oder andere Entwicklung selber mitgemacht..

          Ich weiss auch nicht so wirklich, warum du so steil gehst, ich hab ja hingeschrieben, es ist mein Orakelspruch. Der ist nicht besser oder schlechter als die Krake Paul bei der WM.

          Nur mit dem Unterschied, das ich die letzten 10 MMO´s mitgemacht habe. Und da sieht man recht schnell, wo es hakt.

          Egal wie das ausgeht, es macht das Spiel nicht besser oder schlechter. Gut oder schlecht ist nur die Basis des Spiels und gut oder schlecht sind zukünftige Implementationen.

          Und so hübsch das Spiel ist, so gute Ansätze es hat… aber die Basis ist halt mittelprächtig, die Folgen vorhersehbar.

      • Ein PVP Endgame zu konstruieren hat bisher kein Spiel geschafft und das wird auch New World nicht.

        Sry, stimmt so nicht. DaoC hat das hervorragend geschafft und es hat IMMER einen Heidenspaß gemacht. Nur danach….haben sich viele daran versucht und es hat, wenn überhaupt, nur mehr schlecht als recht geklappt (TESO). Aber das mag auch Ansichtssache sein. Aber das es “kein Game” geschafft hat, kann man so nicht stehen lassen.

        • Woran lag das? Ehrlich gemeinte Frage.
          Ich hab manchmal das Gefühl, dass das extreme min/maxing jegliches annähernd faires pvp heute zerstört.

          • Also DaoC hab ich nie gespielt, aber was für viele Leute den Spaß and pvp fokussiertem engame in anderen Spielen genommen hat sind Massengilden die fast immer nur erfolgreich sind weil sie 300+ member haben. Gibts ja auch in new world genug und wenn dann das spiel eigentlich für 100er gilden ausgelegt ist dann kann das schon zu problemen führen

            • Kadara kommentierte vor 1 Woche, 1 Tag

              Bei DaoC konnte man auch als kleine Gilde was reissen. Wir waren damals ne kleine 12 Mann-Gilde bei Daoc und auf unserem Server unter den Top 10 auf Baumkuschlerseite. 🙂 Für mich immer noch das beste PvP im MMORPG-Bereich.

  • In New World spielt der Kampf zwischen den 3 Fraktionen eine wichtige Rolle. Einzelne Gilden können sich Siedlungen erobern und sie gegen die Angreifer verteidigen. Bei einer Gilde ging das jedoch schief. […]

    • Der Vergleich mit Eve Online hinkt dermassen….. der Gildenleiter ist einfach ein zorniges kleines Kind.

      Die Intrigen/politischen Ränke in Eve sind größtenteils brillaint geplant und das Ergebnis monatelanger/jahrelanger Infiltration und Planung. Zudem Eve das “Kapital” einer Corp erheblich besser schützt als das New World tut.

  • Das MMO New World (Steam) hat mit einem riesigen Spieler-Ansturm zu kämpfen. Um dem Herr zu werden, hat Amazon jetzt die beliebtesten Server vorübergehend gesperrt, um eine „Überbevölkerung“ zu verhind […]

    • Wir haben das Problem verursacht, deswegen müsst ihr das für uns lösen…. einfach nur herrlich.
      Der Schaden ist schon lange passiert. Viele Kompanies, die sich vorbereitet haben, geplant haben, geackert haben, werden fröhlich zerrissen, weil 1/3 spielen kann, 1/3 in der Warteschlange steckt und 1/3 auf andere Server ausgewichen ist, die dank einer Falschaussage von Amazon wohl auch nicht in die Transferblocks fallen.

      Das kommt halt davon, wenn man die Grundrechenarten nicht beherrscht:

      Amazon: Duhuuu? Steam? Wieviele Preloads/Preorders haben wir denn so?
      Steam: Servus Amazon. Also in Europa so 600.000, weltweit so 1,5 Mio.
      Amazon: Okeeee….warte mal….600.000/2000 macht…erm..erm….300 oder? Na dann…machen wir doch einfach mal 30 Server auf, das haut sicher hin. Und dann starten wir am besten auch im überfülltesten Gebiet. Damit alle sehen können wie toll unsere Serverstruktur ist…..

      Wenns nicht so traurig wäre, wärs zum lachen…….

      • N0ma kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

        Leider falsch.

        Erstmal hat keiner mit diesem Ansturm gerechnet weder Amazon aber auch nicht die ganzen Experten. In der beta Phase hielten sich Positives und Kritik eher die Waage.

        “Viele Kompanies, die sich vorbereitet haben, geplant haben, geackert haben, werden fröhlich zerrissen,”

        Wenn die das zusammen vorbereitet haben und dann zusammen auf einen Server gehen gibts nichts was die davon abhält. Weder in der Vergangenheit noch aktuell. Wenn jemand 1 Woche später ankommt, dann kann nunmal der Server voll sein. Ist so bei jedem MMO.

        Im Gegenteil kenne kein MMO wo man so schnell soviele Server hinzugefügt hat.

        • Ich vermute die Fehler liegt weniger an dem Ansturm an sich.

          Ich bin ja in verschiedenen New World Gruppen usw. drinne um mir hilfreiche Tipps, Kniffe und sonstiges zu suchen. Da wurde überall schon bevor das Spiel released war ordentlich geworben für Multi Gaming Vereinigungen und solche Sachen. Da waren auch Vereinigungen dabei die bereits mehrere Hundert Spieler intus hatten die New World spielen wollten (Da gings auch ganz groß ab bei dem Massenauflauf an Leuten in den Betas) diese sogenannten “Gilden Behemoths” wie ich sie nenne, haben sich eingeschworen auf einen Server zu gehen. Ist ja klar.

          Das Blöde an der Sache: Diese Gilden Behemoths verstopfen dann Server und Warteschlange und Sorgen für Klumpen die auch neue Bahnen nicht lösen können. Wenn man das dann noch mit dem Fanclub diverser Streamer kombiniert, ist das Ergebnis klar und deutlich.

          Die Normalen Spieler die vielleicht in kleinen Grüppchen oder vielleicht auch mal größeren Grüppchen auf die Server starten, sind da nur die Spitze des Eisbergs. Der größte Teil liegt bei den Streamern (+ Fanclub) und den Behemoths. (Ja, davon gab es wirklich wirklich viele) – Auf dem Server auf dem ich spiele brüstet sich ja auch eine der Gilden damit “die größte Bündnis Gilde des Servers” zu sein. Was ich von so Massengilden halte sei gerade nicht Thema, aber ich bin der Meinung das auch diese einer der Behemoths ist/war.

        • De kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

          Es waren 6 oder 8 Server für DE geplant also ~16k Spieler. Sorry, aber das hätte ich sogar für zu wenig gehalten wenn man zum Start nur die Deutschen auf die Server gelassen hätte aber dazu kam ja noch der Zeitversetzte Release, sodass die Amis alle auf die DE Server spielten.
          Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man sowas nicht voraussehen konnte, da wurde irgendwo wieder scheisse gebaut und die Spieler müssen es ausbaden/akzeptieren. Man muss doch an den Betas, verkauften Exemplare usw kalkulieren können… Wie kann man sich denn von 8 auf 45 DE Server verkalkulieren… die Englischsprachigen Server lass ich mal außen vor…
          In meiner Friendlist spielt jedenfalls jeder auf einen anderen Server… 😂

        • Genau, in den letzte 25 Jahren MMO war noch nie, noch kein einziges Mal ein AAA MMO am Anfang überfüllt. Nene, das ist noch NIE passiert. Weder bei TESO, WoW, AoC, GW2 und so weiter und so fort. Aber warum sollte man aus sowas denn lernen?

          Und natürlich hält mich etwas ab, mit meiner Kompanie zu spielen. Denn bedauerlicherweise bin ich (und auch viele andere) nicht in der Lage, 4 oder 5 Stunden vorher einzuloggen, damit ich dann irgendwann mal spielen kann. Genauso wenig wie ich in der Lage bin, meinen auf einem US Server hochgespielten Char zu transen… so wie es New World zugesagt hatte…zumindest für ein paar Tage. Geht inzwischen auch nicht mehr. Herzlichen Dank.

          Und die Zahlen sind bei Steam bekannt, sowohl die Prorders, als auch die Preloads. Wenn ich dann 1/10 der der Spieler mit Serverplätzen hinterlege, mit Geolocking starte und dabei aber eine weltweite Namensregistireung fahre kommt genau das raus, was rausgekommen ist. Wie beschrieben, die einfache Beherrschung der Grundrechenarten hätte gereicht. Und ein bisschen Nachdenken…siehe Absatz 1.

          Und die Server helfen den organisierten Spielern gar nix. Das eine Drittel auf den Nicht-EU Servern darf nicht transen, das 2. Drittel soll einen neuen Char anfangen, wenn schon die Berufe hochgelevelt wurden, Städte gekauft/erobert, PVP Erfolge eingefahren wurden. Nur dem letzten Drittel ist es inzwischen egal, weil sie sowieso irgendwo neu Anfangen müssen….

        • Neeeee… nicht falScH! 🤔

      • Zuko kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

        Ich frage mich, wie die Kompanies in den letzten 5 Tagen geplant, vorbereitet und geackert haben zusammen und nun ja nix geht, wegen Warteschlangen.

        Anscheinend ging das ackern ja komischerweise zusammen.

        Es wird immer nerviger dieses tägliche Gejammer und Gesülze bei einem MMO Release.

        Is ja nicht nur bei mmo so. Eigentlich wird bei jedem größeren Release geheult und dramatische Anekdoten aus dem lebenswichtigen Gamerdasein hervorgeholt.

        Lustigerweise hab ich auf nem gesperrten new world Server null Probleme. Ich weiß die Warteschlange dauert im Schnitt 3,5 Std. derzeit. Was mach ich dann? Woooooow, tatsächlich einfach was anderes.

        Und da in 1-2 Wochen sowieso 1/3 weniger spielen, wie nach JEDEM Release, ist dann sowieso alles entspannt ohne Warterei.

        Aber man kann natürlich auch jetzt erzählen, wie dramatisch es ist, wenn man nicht mit seinem Clan/Kompanie 24/7 auf Abruf für die Weltrettung bereit sein kann.

        Gaaaaaanz wichtig. Und hat ja in jedem anderen MMO zum Release geklappt….NICHT.

        Und wow classic kam 2019 raus. Auch da ging NIX. Falls der 2021 Quatsch jetzt kommt.

        • De kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

          Jemand der arbeitet kann aber nicht um 16-18 Uhr anfangen sich einzuloggen und dann 3 1/2 Stunden warten, da kannste gleich schlafen gehen… natürlich wird sich das bei New World, wie in jedem anderen MMO irgendwann legen und die Warteschlagen verschwinden aber trotzdem kann man doch sagen, dass hier Mist gebaut wurde. 😉

          • Zuko kommentierte vor 1 Woche, 6 Tagen

            Ja, das kann man. Aber man muss es nicht mit Gesülze ausschmücken.

            Und das Arbeitsargument zieht auch nicht.

            Das funzt super. Wenn von der Arbeit kommst, ab in die Warteschlange und gut is.

            Arbeit + Schlaf nimmt im Schnitt 16 Std. von 24. Bleibt ne Differenz von 8 Stunden. In den 3-4 Std. Wartezeit kann man alles machen, was sonst noch anliegt und hat immer noch locker n paar Stündchen dann zum zocken, bevor man pennen muss.

            • Arbeit 8 Stunden + Pause & Fahrtweg = 10 Stunden. Direkt vom Bett aus auf Arbeit ist auch nicht möglich da kommt noch eine Stunde dazu. Da sind wir bei 11 Stunden. 6 Stunden schlafen wollen wir auch. Also sind wir bei 17 Stunden wenn wir direkt umfallen und schlafen. Kochen, Abendessen und minimale Interaktion mit dem Partner dauern 2 Stunden. Macht 19 Stunden insgesamt. Haustier? Kind? Wäsche waschen? Einkaufen? a.k.a. Haushalt? Lassen wir mal besser weg. Sieht natürlich alles etwas anders aus wenn man bei Mama wohnt und zur Schule geht.

            • Das hat mit Gesülze nichts zu tun. Aber klär uns Unwissende doch bitte mal auf, welchen Job du hast, das das so super funzt…

              Ach ja… falls es dir noch nicht klar geworden ist, bei einem funktionierenden Spiel bestimmt der Spieler, wann er spielt. Nicht das Spiel.

  • New World feierte am 28. September, seinen Release. Schon früh am Tag ging es los und wir von MeinMMO haben den Start mit diesem Live-Ticker begleitet. Hier informieren wir euch auch weiterhin über S […]

    • Amazon hat aus 25-30 Jahren MMO Geschichte nichts gelernt oder ignoriert es absichtlich. Wer zwei (respektive 3) Flaschenhälse programmiert, ist selber schuld.

      Im Jahr 2020 einen desaströse technische Leistung.

      Kombiniert mit der Streamerpest kommen dann Warteschlangen mit der 40x- fachen Zahl der angedachten Charaktere pro Server raus.

      Herzlichen Glückwunsch New World. Start grandios in den Sand gesetzt.

  • Der 20-jährige Franzose Zakarya „xBlyzes“ Halil hat in Hearthstone auf der größtmöglichen Bühne sein Spiel absichtlich beendet, als es verloren war. Das ist als „Rage-Quitting“ bekannt und gilt als verpönt. Der […]

    • Viele Regeln aus der NFL würden diversen Sportarten gut zu Gesicht stehen. Man beachte nur mal den Umgang der Spieler mit den Referees und dann werfe man einen Blick in die Bundesliga….
      Aber ja, wer respektloses Verhalten nicht spürbar sanktioniert, der fördert selbiges. Konsequenzlosigkeit ist ein Problem, daß das Netz seit dem Beginn des Jahrtausends zu einem unschönen Ort macht.

      • Merkwürdigerweise scheint man solches Verhalten im E-Sports als nicht so schlimm anzusehen, zumindestens was die Zuschauer angeht. Da relativieren das sehr viele auch in den Kommentaren. Das ist halt wirklich fatal besonders wenn man E-Sports mal wirklich als ernstzunehmenden Sport hier etablieren möchte. Daher finde ich auch man sollte sowas grundsätzlich reglementieren und dafür auch Spieler abstrafen ähnlich wie in der NFL.

  • Das Aussehen der Protagonistin Aloy aus Horizon Forbidden West hat in der Gaming-Community eine große Diskussion ausgelöst. Im Zentrum davon steht ein Tweet von einem Twitter-User, in dem ein angepasstes Bild v […]

    • Statt sich über Pixel zu echauffieren, sollte diesmal lieber ein gutes Voicacting Team engagiert werden.
      Denn Zero Dawn gewinnt sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch mit weitem Vorsprung den Dolph Lundgren Award für emotionsloses Dahingerede.
      Das ist mir so auf den Zeiger gegangen, dass ich kurz nach der Rettung Meridians das Spiel deinstalliert habe….

      • Dem kann ich nur absolut zustimmen ich versteh bis heute nicht wie das Spiel so viele Lorbeeren ernten konnte, es war hübsch, die Kämpfe interesant aber ansonsten, war ich nicht so übermäßig begeistert, die Story war vorhersehbar, die Sprecher haben weniger Emotionen als Der Biomutant Sprecher.
        Ich hab es mir auf den PC im sale nochmal gegönnt, ich habs noch vor Meridian wieder liegen lassen, weil mir das nochmal gezeigt hat wie schwach das Spiel abseits der guten Kämpfe und Inszenierung war.

  • Der legendäre Multiplayer-Modus aus Mass Effect 3 könnte zurückkehren. Es gibt Gerüchte – sowohl von BioWare als auch von anderen Seiten.

    Jede Menge Gerüchte ranken sich gerade um Mass Effect. Immerhin ist di […]

    • Ich habe den Multiplayer geliebt… aber der hatte so viele Macken, das ein Neustart grundlegende Änderungen braucht.

      1. Das Balancing war im Endgame einfach kaputt. Vor allem der Ingenieur und der BW Scharfschütze waren so unvernichtbare Schadensmaschine, das der Rest des Teams eigentlich nur noch zum spotten und kiten da war.
      2. Kommunikation. Anthem oder GRBP sollte ein warnendes Beispiel sein, Solange die Kommunikation aus ein paar Animationen besteht, wird der Multiplayer nicht lange frequentiert werden.
      3. Die Technik. Von der Teamsuche, den Ladezeiten, den Glitches, den Bugs und der KI. Alles zum damaligen Zeitpunkt noch erträglich, heute ein absolute NoGo
      4. KEINE Einwirkung auf den Singleplayer. Nicht jeder mag ME als MP und sollte dafür nicht “bestraft” werden.
  • MMORPGs bieten ihren Spielern verschiedene Systeme, wenn es um Klassen geht. Welche davon spielt ihr am liebsten?

    Darum geht’s: Die Idee hinter Klassen und Klassensystemen gibt es in RPGs schon seit ihren […]

    • Ich finde Klassenlosigkeit keine gute Idee, weil es zwangsläufig zu Einheitsbrei führt. Jeder kann irgendwie alles und doch nichts so richtig.

      Ein “echtes” Klassendesign führt meines Erachtens zu eine besseren Identifikation mit seiner Rolle. WoW ist war da ein gutes Beispiel (vor allem bis zu Ende Lichking). Es gibt viele, die Tanks spielen, aber nur wenige die wirkliche Tanks sind. Gleiches gilt für wirklich gute DD´ler oder Heiler. Tanks, Heiler und DD´ler ticken unterschiedlich und feste Klassen unterstützen diese “ticks”.

      An zweiter Stelle wäre bei mir ein System wie in ESO, wobei ich die ganzen Faketanks, Fakeheiler nicht mehr sehen kann.

      • Fire112 kommentierte vor 5 Monaten

        Wahr gesprochen, wenn es Tanks, Heiler und DDs gibt, dann sollten sie auch gleichermaßen relevant sein. Viele Dungeons in ESO benötigen keine Tanks und oft auch keinen Heiler, auch wenn diese in der Gruppensuche gefordert werden.

        • “”Viele Dungeons in ESO benötigen keine Tanks und oft auch keinen Heiler, auch wenn diese in der Gruppensuche gefordert werden.””

          Die benötigen nur dann keinen Tank o. Heiler, wenn man eine Stärke, Routine & Wissen im Spiel erreicht hat, das man es sich erlauben kann ohne Tank da reinzugehen. Und dann passiert folgendes – Gruppensuche – der Veteran der mal eben nur durchrushen möchte und über die unfähigen Randoms schimpft, die Anfänger die keinen Peil haben was gerade passiert weil alles viel zu schnell geht und dann total frustriert sind, die Spieler die eher klassisch orientiert aber fähige Spieler sind und denen es obwohl sie es könnten nicht am durchrushen interessiert sind, weil es ihnen egal ist ob der Dungeonlauf nun 10 oder 14min dauert und die dann einen DD anstatt Tank bekommen und davon genervt sind.

          Das sind die ESO Konflikte mit Dungeonfinder in kurz .. deswegen mag ich, obwohl ich sehr gerne viel Freiheit bei Builds habe doch eher ein echtes Klassenbasiertes System mit festen Klassen.

          Gruß.

  • Am 21. Mai startet die Closed Beta zum neuen MMORPG Swords of Legends Online. Wir von MeinMMO verlosen 500 Beta-Keys, die sowohl für den ersten Test im Mai als auch für die zweite Beta im Juni funktionieren. […]

    • Nachdem ich in der Beta von New World schon *peeeeep* musste…schlimmer kanns nicht werden. Und mal ein richtig schönes Asiasetting… warum nicht. Give da key ! 🙂

  • Das neue MMO New World (PC) von Amazon ist in der Defensive: Infos zum Cash-Shop wurden geleakt. Dort war die Rede von kaufbaren Boostern. Für viele MMORPG-Spieler sind solche Items in einem Vollpreis-Spiel […]

    • Ich frage mich immer wieder, warum es so eine Aufregung bei Boostern gibt.

      Selbst wenn es dann bestimmte PVE oder PVP Rankings geben sollte, die Zeiträume für eine Season waren bisher bei jedem Computerspiel lang genug, das der Zeitvorteil mangelnden Skill nicht ausgleicht.

      P2W gibt es erst dann, wenn Fähigkeiten/Items/Skills nur im Shop durch Echtgeld (und zwar ausschließlich mit Echtgeld (oder der damit gekauften Währung)) zu erhalten sind, die stärker sind, als die entsprechenden Analogien im Spiel (auch wenn diese evtl. zeitaufwendig und schwierig zu erhalten sind).

      Der Rest ist die übliche deutsche “Debatte”:
      Der kann sich ne Abkürzung leisten, deswegen ist es böse und deswegen muss das weg.

      • monk kommentierte vor 5 Monaten

        Ich frage mich immer wieder, warum es so eine Aufregung bei Boostern gibt.

        weil der entwickler damit unter anderem sagt: “das spiel ist bis zum max level eh nicht so toll. hier, damit ist das elend schneller vorbei”

        warum nicht auch den weg bis zum max level so gestalten, dass man spaß hat und gar keine booster will?

        • Weil es Spieler gibt (zu denen ich auch zähle) bei denen z.B. leveln explosive Akne erzeugt.
          Da kann das Questgebiet noch so schön sein, die Quests noch so innovativ designed oder die Story noch so toll…. ich hasse leveln wie die Pest.

          Ich mag die Sachen später gerne machen und meistens bin ich auch für jede noch so doofe Nebenquest zu haben…aber leveln ist einfach nicht meins.

          Bei Boostern bin ich da etwas shizophren. Für einen Erfolg oder ein bestimmtes Spielziel sich boosten lassen (egal ob PVE oder PVP) ist für mich indiskutabel. Hat man den Skill/die Zeit nicht, um einen bestimmten Titel/Rang/Mount/Item zu bekommen… well, shit happens.

          Bietet man mir an sofort auf Max Level zu sein…. shut up and take my money.

  • New World wird ein Buy2Play-MMO, wobei Amazon sich bisher kaum zum Shop geäußert hat. Nun wurden jedoch im Alpha-Forum erste Details verraten, die trotz NDA nach außen gedrungen sind. Doch die angekündigten Inh […]

    • “Wenn du keine Zeit hast, dann kannst du das SPiel nicht zocken, ganz einfach.”

      Super Argument… oder anders herum:

      Wenn du zu wenig Geld hast um dir das leisten zu können, such dir einen (besseren) Job.

      Selbe Argumentation, andere Sichtweise, genau so stumpfsinnig….

      • TNB kommentierte vor 5 Monaten

        Huh? Wenn ich keine Zeit für etwas habe, kann ich es eben nicht machen, was ist daran stumpfsinnig? Warum muss heutzutage jeder auf Teufel komm raus alles erleben können und alles machen können? Das ist eher stumpfsinnig.
        Dein Vergleich ergibt auch kein Sinn, da komplett verschiedene Dinge mit anderen Anforderungen und Voraussetzungen.

        Ein Argument bringst du gleich gar nicht, sondern nur eine Phrase. Good job 😀

        • Richtig, ich bringe kein Argument.
          Denn ich spiegel nur deines und wie du damit selber herausgefunden hast, ist deines eben auch keins.

          Wenn ein Hersteller diese Option, die du als P2W bezeichnest, bietet, gibt es genügend Leute, die das nützen wollen und können.

          Keiner zwingt dich etwas zu kaufen. Der Kauf wird immer nur beschränkt durch den eigenen Willen und die eigenen Möglichkeiten.

          Beide hat der Spielhersteller nicht zu verantworten.

  • In einem Interview sprach der Creative Director von World of Warcraft, Ion Hazzikostas, über Items und ihre Stärke. Dabei hatte er einige Worte an die Spieler, die behaupten, Gegenstände und ihre Stufe wären die […]

    • Ist es bedauerlicherweise nicht… respektive ist Hazzikostas da der falsche Ansprechpartner.
      Jeder halbwegs ordentliche Theroycrafter hat Blizzard schon zig mal bewiesen, das das Balancing bei WoW allen möglichen Dingen folgt, nur nicht einer Ausgewogenheit der Klassen.
      Das fing schon in Classic an mit bestimmten Trinkets aus AQ, ging weiter mit in BC mit den Gleven bei Schurken, mit ArP in LichKing usw.usf.

      Immer und immer wieder haben Theorycrafter, von den altehrwürden Elitistjerks über femaledwarf und raidbusters bis hin zu warcraftlogs mathematisch die Falschaussagen von Blizzard zum Thema Skalierung bei DPS/HPS widerlegt.
      Immer wieder kam die Standardaussage der berühmt-berüchtigten “internen Daten”.
      Und immer wieder war das halt entweder

      a; Unkenntnis der eigenen Mechanik
      oder
      b; gelogen (Entschuldigung… heute heisst das ja Firmenpolitik)

      Ich bin selber ein Freund der Aussage, dass schlechter Schaden meistens in Zusammenhang mit schlechtem “Skill” steht (was allerdings zu einfach gedacht ist, da spielen so viele Dinge hinein, von Konzentrationsfähigkeit bis hin zur allgemeinen körperlichen Kondition) aber Blizz hat es immer wieder hinbekommen, das bestimmte Items/Skill Kombinationen abseits jeglichen Skills über-/unterproportional skalieren.

      Und da ist ausnahmsweise mal nicht der Ion Schuld. Oder nur insofern, daß er den größten Hut anhat.

      • trotzdem hat er nicht “keine ahnung” vom balancing. und wenn das so einfach wäre wie es die theory crafter vorrechnen, wäre wow seit jahren perfekt balanced. aber ich behaupte einfach mal ins balancing spielen viele faktoren mit rein, in die theory crafter keinen einblick haben.

        • Ich finds auch immer lustig, wenn sich Leute bei einem 15-Jahre alten Spiel hinstellen und den Entwicklern vorwerfen, dass sie keine Ahnung von Balancing haben. Man müsste einfach nur diese Kritiker einstellen, dann wäre bestimmt ales das Schlaraffenland des Balancings ^.~

          • Nun, Fakt ist, das ich Teil so eines Theroycraft Teams war, nämlich bei Femaledwarf.
            Wir konnte zu Lichking schon zeigen das z.B. ArP mit einer bestimmten Trinketkombination komplett aus dem Ruder laufen würde. Was es das dann auch getan hat.
            Das gleiche mit der Focus Generation beim Jäger in Legion, die bei denen schon in der frühesten Alphaversion klar war, das sie hinten und vorne nicht reicht.
            Oder bei der Runenregeneration des DK in MoP, dem Sternenregen des Druiden in Cataclysm usw. usf. Und einstellen brauchte man uns nicht, denn alle Theroycrafter mache(t)n das aus Liebe zum Spiel.

            Und bis Ende LichKing haben sich die großen Theroycraftseiten auch mit den Entwicklern unterhalten und zwar regelmäßig. Das endete nur, als ein bestimmter jemand Lead Game Designer wurde. Von da an gab es nur noch die berühmten “internen Daten” und das inzwischen obligatorische Leugnen, dass man Fehler gemacht hat.

            Und nein, die Jungs von Blizzard wissen meistens schon, wie sie balancen müssen. Nur anzunehmen, das das Balancing erfolgt, um eine gleichmäßige Attraktivität aller Klassen vorhanden ist, ist herrlich naiv.

            Balancing ist tatsächlich verhältnismäßig einfach, wenn man die entsprechenden mathematischen Modelle hat (die nun wirklich kein Hexenwerk sind) die Variablen sind der Spieler und auch diesen kann man gut erfassen anhand cps und Bewegungsverhalten, Itemstats uvm.

            Wundert es denn keinen, dass im Laufe der Zeit der RND Faktor bei DPS und HPS immer höher wurde? Weil es das inzwischen fast unmöglich macht, Klassen zu vergleichen. Die mittlere absolute Abweichung vom arithmetischen Mittel war teilweise so hoch, das das System schon fast als chaotisch zu bezeichnen ist. Und das ist gewollt. Weil es genau so und nicht anders programmiert ist und eine Vergleichbarkeit inzwischen nur noch dann berechnet werden kann, wenn man über Milliarden Datensätze verfügt. Und selbst dann ist es eher eine gute Schätzung als eine echte Simulation.

            Blizzard weiß wie man balanced. Blizzard weiß aber auch, wie man Balancing zur “Kundenbindung” einsetzt. Ist der Magier zu schwach, spielt man halt den Krieger. Ist der wieder zu schwach, dann halt den Hexer. Oder den Druiden… und jedes Mal wird nachgelevelt, nachgerüstet,, nachgefarmt und damit Zeit im Spiel verbracht. Ist Blizzards gutes Recht, ihr Spiel, ihre Regeln. Ob man unter diesen Regeln das Spiel spielt, ist jedem selbst überlassen.

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