@blacksheepgaming

aktiv vor 20 Stunden, 51 Minuten
  • In MMORPGs benehmen sich viele Spieler wie die Axt im Wald. Doch woran liegt das? Warum verändern sich Spieler in Online-Rollenspielen wie WoW so rasch?

    Dass es in Online-Spielen auch gerne mal etwas rauer […]

    • Interessanterweise ist es vor allem altersbedingt. Ich war zb in WoW als auch in ESO in Gilden in denen die Mitglieder hauptsächlich 50+ waren, da gab es nie solche Probleme.

      Ich glaube nicht, dass dies altersabhängig ist, es kommt auf eine gemeinsame Zielsetzung und klare Kommunikation an.
      Wir haben jedem klar gesagt was wir tun und wie wir vorgehen. 1 „Progressraid“ mit mindestens Ziel Mythic Raid 2/3 leer bis Patch/Nerf, 1x Hobby HC Raid mit Mythic wenns passt, kein PVP, 4-6 Gruppen für M+ und sonstigen Unsinn.

      Unsere Rekordaltersspanne war einmal 14 (Tank) und 67 (DD), die Anzahl zu Hochzeiten waren 150 Accounts mit ca. 500 Chars.
      Natürlich gibt es immer mal Quengeleien, aber in normalem Rahmen

      Aber wie wir ja gelernt haben sind Gilden:
      a; per se böse
      b; Lootbetrüger
      c; unnütz
      d; Erpresser
      e; Mobber

      Je anonymer das System ist, desto geringer ist die Hemmschwelle und „Erziehungsmassnahmen“ wie es sie zu Classic/BC Zeiten gab, gingen mit serverübergreifendem Dungeontool den Bach runter.
      MMO´s erzeugen keine unfreundlichen Idioten, sie spiegeln nur den aktuellen Trend wieder. Und die Mühe, dem entgegen zu arbeiten macht sich kaum noch jemand.

  • Der WoW-Streamer Asmongold geht hart mit Blizzard ins Gericht. Aber dieses Mal hat er ein paar ziemlich gute Argumente.

    Asmongold ist einer der größten Streamer im Bereich World of Warcraft und gilt oft als u […]

    • ……..Wie gesagt, Blizzard veröffentlicht keine unfertigen Inhalte. Diese Inhalte kann man nur auf mehrere Arten anbieten. Blizzard nimmt hier immer die Variante, die die meiste Langzeitmotivation bietet und achtez dann auf das Feedback und schaut sich die Zahlen an. Später, wenn nötig, werden Catch-Up Mechaniken eingeführt, damit eben Nachzügler (neue Spieler, Widereinsteiger, Gelegenheitsspieler) oder jene die auf das Farmen keinen Bock hatten, doch noch an die Items etc. kommen können…..

      Örm…das ist falsch, belegbar falsch und fast schon lachhaft, so etwas zu behaupten.
      Bestes Beispiel sind (im aktuellen AddOn) die „EroberungsInseln“ Ultrarandom, keinerlei „Hintergrundgeschichte“ purerer Grind, technisch extrem schlecht/fehlerhaft umgesetzt (Frag einfach mal die Paladintanks dazu) und dazu Ewigkeiten nicht gefixed/mit sinnvollem Inhalt/Loot gefüllt. Oder die falsch skalierenden Mobs auf der Insel in Legion. Oder die nicht funktionierenden Pets aller Pet Klassen seit LichKing. Oder oder oder…..

      Man ist als Spieler kein Beta Tester für unfertige Inhalte, sondern man ist ganz normaler Spieler, der Content spielt, der durch verschiedene Hindernisse (Time Gates, Dropraten etc.) eine Langzeitmotivation bietet.

      Auch hier, belegbar falsch. Bestes Beispiel ist und bleibt der BM Jäger aus Legion. ALLE (!) Theroycrafter haben Blizzard gesagt, dass der Alphatier Skill viel zu wenig Fokus bringt um nur irgendwie sinnvolle Prios/Rotas zu fahren (dafür gibt es ja angeblich Beta Tests).
      Blizzard hat das so lange ignoriert,, bis irgendwie ein Leggy kam, das genau dieses Problem behob (daaaas aber natürlich random war) und brachte nach 1 1/2 Jahren das Talent als Baseline. Andere Beispiele wären die Druidenrüstung in Mop, die Schamanen Totems in Draenor, die Paladin Wings in Bfa, Krieger Block in WotLK usw. usf.

      Wie immer ist das nur Rumgeheule von Leuten, die (nicht) mehr bereit sind, in einem MMORPG auch was für seine Belohnungen zu tun (Items farmen etc.) und alles direkt in den A** geschoben bekommen… wieso BIS nicht direkt beim Händler für Gold ohne Voraussetzungen kaufen können? Oder gleich für Echtgeld im Blizzard Store?

      BiS gibt es nicht mehr.
      Und über das heulen die Leute (zurecht). BiS ist ein random titanforged/Verderbinsluck Randomdrop, der bei einer Kröte, einem RaidBoss, einer WeeklyKiste direkt nach dem einloggen (soviel dazu, das Blizzard das nicht tut *hust*) oder sonst irgendwo droppen kann, BiS farmen ist nicht mehr möglich.
      Es hat auch nichts mehr mit Skill zu tun, nicht einmal mehr mit timesinking wie es zu Classic PVP Zeiten war. es ist einfach purer Zufall. Die Lootstruktur entspricht seit Draenor keinerlei Belohnungssystem mehr.

      Ich habe bis einschließlich Legion jede Beta mitgemacht und das was du da sagst ist, abgesehen vom finanziellen Aspekt, belegbar faktisch falsch.

      Dazu ignoriert Blizzard bewusst die Informationen von Spielern, die ganz offensichtlich besser über die Inhalte bescheid wissen als die eigenen Programmierer (auch hier, belegbar, ich erinnere an die „Warcraft Logs sind Müll, wir haben unsere eigenen Auswertungen“ zur LichKing Marksman Zeiten (oder Moonkindominanz zu Pandaria, oder Feuermagier zu Draenor, oder Schurkenoverkill dank Leggy in Cataclysm und und und)

      Blizzard veröffentlicht fehlerhafte Inhalte (und zwar vitale und spielrelevante Inhalte, keinen juckts, ob irgendwo ein Felsen schwebt…), es benutzt den Spieler aus genau diesem Grund als Beta Tester auf den Live Servern. Blizzard hat das Recht Fehler zu machen, so wie das bei einem Programm dieser Größenordnung auch normal ist. Doch die Art und Weise, wie Blizzard diese Fehler inzwischen leugnet/ignoriert ist inzwischen fast schon einzigartig (sogar, wenn man dabei an Bethesda denkt…..).

      Dann spiel es halt nicht, wenn es dir keinen Spaß macht! Wie krank muss man sein etwas zu spielen, ggf. sogar Tag für Tag und dafür noch zu bezahlen, wenn es einem keinen Spaß macht?

      Uuuund der nächste Klassiker, wenn man die Fehler des Spiels und das Verhalten des Publishers ignorieren will. Ist es dir noch nicht in den Sinn gekommen, das es Spieler gibt (sofern sie WoW nicht als Solospiel in MMO Umgebung betreiben) die ihren Spaß und ihre Motivation nicht aus dem Spiel sondern aus ihrer FL/Stammgruppe/Raid/Gilde beziehen? Die die Fehler sehen aber a; auf Abhilfe hoffen oder b; sie einfach in Kauf nehmen, weil das gemeinschaftliche Erlebnis größer ist, als die Fehler?
      Ist es denn falsch und „krank“ zu hoffen, dass sich Blizzard irgendwann wieder auf das besinnt, was sie mal waren? Nämlich ein finanziell erfolgreiches Unternehmen das gleichzeitig eine sehr enge und gute Bindung zu seiner Playerbase hatte?

      Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, an denen GM´s im Raid erschienen sind und bei Problemen geholfen haben, bei denen CM´s inGame zu einer Communitydiskussion gekommen sind, bei der es um grundlegende Dinge wie Eula oder ServerRules ging, ich kann mich an GameDesigner erinnern, die mit den AddOn Autoren über ClassDesign, Skills und Talente diskutiert haben. Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo sich Blizzard für seine Fails noch entschuldigt hat. Und das zu Zeiten, wo es weltweit erheblich mehr Accounts hatte, als es heute der Fall ist.

      Deswegen hören viele nicht direkt auf zu spielen, weil sie ein Spiel lieben, das sie teilweise 15 Jahre begleitet hat, mit dem sie erwachsen geworden oder vielleicht auch alt geworden sind, mit dem sie sich verheiratet, getrennt, neuen Job bekommen oder Kinder bekommen haben. Und das sie im Stich gelassen hat. Aber ich befürchte, dass du das nicht verstehen kannst.

    • Schlussendlich liegt es immer am Konsumenten. Blizzard reizt die Leidensfähigkeit einer immer noch treuen-(doofen) Community bis zum letzten Quäntchen aus.

      Und dabei folgen sie seit Jahren dem gleichen System. Erst alles so zeitintensiv wie möglich machen, um entsprechend aktive Accounts zu haben und kurz bevor es wirklich nicht mehr geht, die entsprechenden Erleichterungen einbauen um das Gefühl zu erreichen, dass die Community einen Wandel erreicht hat.

      Und das wird mindestens noch 2, wenn nicht sogar 3 AddOns so weitergehen, bis das Spiel an sich einfach technisch so überaltert sind, das es keinen Neuzuwachs und/oder Rückkehrer gibt. Selbst der grauenerregende Inhalt in BfA hält die Spieler nicht davor ab, ein Add-On langfristig mit Abo Gebühren zu bedienen.

      Das grundlegende Problem ist, das die „Konkurrenz“ entweder technisch erheblich schlechter ist (TESO) oder ab ein Setting bedient, das nicht jedem zuträgt (FF) oder selbst mit den Wellen zu kämpfen hat (GW).

      Gäbe es echte Konkurrenz (und ich befürchte auch New World wird das nicht sein), sähe WoW heute komplett anders aus.
      Da es die aber nicht gibt, wird sich bei WoW nichts ändern, egal wie viel Streamer/Influencer auch „weinen“.

      • Ahennys kommentierte vor 1 Woche

        Ich stimme Dir bis zum Satz „das grundlegende Problem…“zu.Wo TESO technisch schlechter ist als WOW erschließt sich mir nicht so ganz.Bei FF..okay.Sehr Asien lastig.Aber schlechter als WOW?
        Zumindest sagen die Abo Zahlen etwas anderes aus.Tatsache ist doch das WOW seit seiner Hochzeit massiv an Mitgliederschwund zu leiden hat.Und hier sind wir dann wieder bei dem gesagten.
        Die Frage ist nur „Wie lange will WOW das noch machen?“.Solange es Deppen gibt die Geld geben?Nun man kann es ja versuchen.Aber Erfolg sieht anders aus.

        • Tesos Megaserver Architektur hat einfach eklatante Schwächen (vor allem bei hohem Traffic) , dazu kommen unglaublich viele spielrelevante Bugs (BossBugs, Blocking Bugs in Questreihen, Skillbugs), die über viel zu lange Zeit nicht angegangen werden, PVP ist auf Grund der Serverarchitektur in manchen Gebieten teilweise unmöglich, das Interface ist (selbst mit AddOns) auf einem Stand (vor allem für DoT Klassen) den WoW schon im OriginalClassic besser gelöst hat. Von der Menge der verfügbaren API AddOns mal ganz abgesehen, da ist WoW sowieso einfach unschlagbar.

          Deswegen ist TESO aber nicht „schlechter“ (das habe ich vielleicht nicht richtig formuliert) sondern es ist einfach keine Konkurrenz.
          FF ist nicht ebenfalls nicht „schlechter“ als WoW, aber das Asia Setting ist für viele einfach abschreckend (und ich gebe offen zu, auch für mich, ich hab es wirklich versucht aber da werde ich wummsruffig…)

          Sowohl Teso als auch FF haben durch ihre Eigenheiten einfach nicht die Marktdurchdringung und die damit verbundenen aktiven Accounts (weltweit natürlich)

          Im Prinzip bräuchte es viele der Optionen aus Teso (Hosuing, das Craftingsystem uvm) (und auch dessen Stroytelling (respektive das Storytelling, das Blizzard einmal hatte)), ein weltweit durchsetzbares Setting, eine AddOn Philiosphie wie Wow und eine Kundenorientierung, wie man sie bis zu WotLK bei Blizzard hatte hatte…und fertig wäre der „echte“ WoW Killer.
          Aber so viel Geld und Manpower wird kein Publisher mehr in die Hand nehmen,

  • Auf Twitch gibt es eine hitzige Diskussion um den neuen Twitch-Sicherheitsbeirat. Ein Mitglied des Rats hat gefordert, doch den Voice-Chat in Online-Games kritischer zu sehen. Nach einer hitzigen Diskussion […]

    • Bedauerlicherweise ist es inzwischen so, das sich „politische“ Gegner mit den gleichen Methoden bekämpfen, Polemik gegen Polemik, Diskriminierung gegen Diskriminierung., Hass gegen Hass.

      Ein alter Freund von mir (Türke) hat mal gesagt, dass Türken erst dann wirklich integriert sind, wenn ein Deutscher Türkenwitze erzählen kann, ohne das ihm der Rassismushammer trifft.

      Funfakt nebenbei: Die besten Witze erzählte er selber (abgesehen davon, ein moslemischer Türke mit Allgäuer Dialekt ist einfach großartig als Witzeerzähler)

      /bow @ Hassan Du bist weiser, als die meisten Menschen.

  • Mit WoW: Shadowlands kommen viele alte, lange verlorene Fähigkeiten zurück. So geil ist das aber nicht, findet und erklärt Cortyn von MeinMMO.

    Die nächste Erweiterung von World of Warcraft wird mit großer Sehn […]

    • Und wieder muss ich wiedersprechen, den nur weil „man“ eine Fähigkeit im Normalfall nicht einsetzt, ist sie deswegen nicht sinnlos. Dafür müsste man aber in allen Skilltress wieder die Möglichkeit schaffen, konkurrenzfähige Alternativskillungen zuzulassen und das wird Blizzard nie im Leben tun, weil das viiiiiieeeellllll zu komplex wäre **hust**

      Viele der Änderungen würden auch nur dann Sinn machen, wenn man NPC Mobs wieder mit entsprechenden Resistenzen versieht. DAS allerdings bringt unendliche Balancing Probleme mit sich (gibt es noch ein paar Jäger, die bei Mimiron im Progress waren und verzweifelt „Mechnische aufspüren“ in ihrem Skillbuch gesucht haben….?)

      Und wie der Kollege Saavik schon geschrieben hat, es gibt viele Klassen, die sich über lange verlorene Dinge wieder richtig freuen (was war das in der Zitadelle in Draenor ein herrlicher DPS Kampf: Jäger mit Huntersmark und Killshot gegen Krieger mit „Hinrichten“….)

  • Neulinge haben es in World of Warcraft richtig schwer. Das glaubt ihr nicht? Cortyn von MeinMMO kann euch da eine Geschichte erzählen …

    Seit Jahren gibt es in World of Warcraft immer wieder den Vorwurf, […]

    • Und genau das ist der Punkt.
      An die Puppe stellen und Dinge ausprobieren? Viel zu viel Arbeit.
      Nen Ingame Dungeon Guide lesen? Viel zu viel Arbeit.
      Nen Klassenguide lesen/ansehen? Viel zu viel Arbeit.
      Oder, oh mein Gott, vielleicht eine Gildenmitglied oder einen Freund fragen? Also nein, das ist kompletter Irrsinn.

      Aber wichtig ist…es muß lila oder orange sein, alles andere dürfen andere für einen erledigen. WoW ist in keinem einzigem Segment, das der Durchschnittsspieler spielt, nicht einmal ansatzweise schwierig. In keinem. Ausser man ignoriert gewollt oder ungewollt sämtliche Hinweise der UI, des Questlogs, der Karte oder des Journals.

      Ich frag mich immer, was Leute, die das als schwierig empfinden, im dichten Verkehr einer Stadt machen.

      • Aber findest du das ehrlich gesagt intuitiv? Wenn du noch NIEMALS WoW gespielt hast, weißt du nichtmal, dass es Übungspuppen gibt. Oder dass es Addons gibt, die deinen Damage mitschreiben.

        Das weiß jeder von uns, der in den letzten 15 Jahren mal eine Weile gespielt hat. Aber diese Kleinigkeiten, von denen wir sagen „Moah, das ist doch Babyeinfach, investier halt mal 10 Minuten ins googlen“ – das sind so viele Kleinigkeiten bei einem brandneuen Spieler, dass der mehr mit google als mit dem Spiel beschäftigt ist.

        Das Spiel bringt dir vieles nicht bei und vor allem nicht, wie du wichtige Systeme freischaltest. Noch heute sehe ich Leute rumrennen, die nicht wissen, wie sie an ihren legendären Umhang kommen.

        • Cortyn, ich habe jetzt Dank Corona mit dem MMORPG Black Desert Online angefangen. Als ich das Spiel installiert hatte – wusste ich nichts von den Spielmechaniken. Wie funktioniert Housing? Gibs Mods? Gibt es Addons? Wie funktioniert das mit Gebäude mieten, man kanns ich eigene Schiffe bauen? Wow …

          Was hab ich gemacht? Ich hab natürlich erstmal Google bemüht und nach Lets Plays, Reviews und Guides geschaut – und letztendlich hab ich mich erstmal nach einer Gilde umgeschaut – die Einsteigern an die Hand nimmt.

          Was kann ich bisher sagen – das Spiel ist sehr komplex und es gibt noch viel was ich lernen kann und was ich noch nicht weiß. Für diejenigen die das Spiel seit anbeginn Spielen – alle implementierungen Miterlebt haben – ist das Spiel easy. Und gerade von deren Erfahrung profitieren wir Neulinge erheblich. Aber ist deshalb das Spiel zu schwer für Neulinge? Nein. meines Erachtens nach.

          Ich find es schön wenn ich was zu tun habe. Jeden Tag wo ich mich einlogge etwas neues zu lernen und zu wissen – das ist noch so viel vor mir – eine Spannende Welt die noch drauf wartet von mir entdeckt zu werden.

          Meiner einer hat auch schon Freunde nach World of Warcraft geholt. Wir haben gemeinsam von 0 nach max gelevelt. Hier kamen auch Fragen auf und wurden gestellt. Was völlig normal ist.

          Zum Beispiel hätte ich einem Einsteiger jetzt nicht eine Klasse zum Start empfohlen die eigentlich eine Heldenklasse ist – die mit erhöhtem Level startet und eher an fortgeschrittene Spieler gerichtet ist. Was nicht ausschließt das sich auch ein „Frischling“ da durchfuchsen kann.

          Aber deshalb zu pauschalisieren … und zu sagen: Wow ist zu schwer für Neulinge? Da würde ich einfach mal die Gegenbehauptung aufstellen (vorsicht sie ist jetzt überspitzt dargestellt): Ist Wow zu schwer? Oder ist die heutige Generation einfach nicht mehr in der Lage sich herausforderungen zu stellen?

          Kann man sehen wie man will. Ich teile leider deine Ansicht nicht 🙂 aber ich toleriere sie.

          • ich habe jetzt Dank Corona mit dem MMORPG Black Desert Online angefangen.

            Viel Spaß mit P2W/Progress und beim entleeren des Bankkontos.

          • Cukky kommentierte vor 2 Wochen

            Das ist nicht überspitzt.
            Es ist eine Tatsache.
            Früher wollten sehr viele für ihre Items auch „arbeiten“.

            Heute wollen viele am besten beim einloggen schon das bis Equip im Briefkasten haben.
            Du hast vollkommen Recht in der Heutigen Zeit sind viele einfach nicht mehr Fähig Zeit zu Investieren um Belohnt zu werden.

        • Aber findest du das ehrlich gesagt intuitiv? Wenn du noch NIEMALS WoW gespielt hast, weißt du nichtmal, dass es Übungspuppen gibt. Oder dass es Addons gibt, die deinen Damage mitschreiben……..

          Naja, viel intuitiver geht es irgendwie nicht mehr.
          Questgeber gibt Vorgabe (manchmal sogar direkt vor Ort), Journal sagt, wo das ist, Gebietsmarker grenzen Gebiet ein, Questmobs haben ein extra Tag mit dem Questnamen beim hovering….wie viel einfacher soll man es noch machen? Direkt vor den Mob teleportieren?
          Und was googlen angeht (gerade bei Klassenguides) da hilft tatsächlich 2 Dinge dagegen: An die Puppe stellen und die Grundrechenarten. Beides bedarf aber a; Eigeninitiative und b; „Arbeit“ (früher nannte man das Klassenkenntnis…)

          Der Punkt ist, das Spieler, so wie du sie schilderst, das Spiel nur deswegen als schwierig empfinden, weil sie alles auf einmal wollen. Bester Ruf, bestes Equip, alle Mounts, sofort Maxlevel, sofort raiden, sofort M+ (natürlich direkt +10), Arena, PVP, PetBattles und natürlich alles Mogequip usw usf.
          Und das alles ohne Aufwand.

          Wir hatten in unsere Gilde viele Neu- und Wiedereinsteiger die genau darüber geklagt haben. Unser Rat war immer der gleiche: Don´t be greedy, take your time. Die Spieler, die sich daran hielten, waren binnen 2 oder 3 Monaten teil unserer Raids oder PVP Gruppen (und wurden teilweise dort zum Leistungsträger) und fanden schnell heraus, welches Segment an WoW sie wirklich interessiert. Die, die das weiter so gemacht haben, waren bald weg und wurden nie wieder gesehen.

          Blizzard fördert diese „All for me, all now“ Methode, indem sie jedem Spieler immer wieder nen lila Pixelkarotte vors Gesicht hält. Wem ich einen Großteil der Schuld dafür gebe, kannst du dir aus anderen Diskussionen denken.
          Aber Hazzikosatas trägt nur bedingt die Schuld dafür, ein Großteil der „neuen“ Spieler kommt einfach ohne jegliche Geduld in dieses Spiel und will alles auf einmal. Das geht einfach nicht, weil dieses Spiel Content aus 15 Jahren besitzt. Entweder macht sich das der Spieler klar oder aber er geht in der Masse der Optionen unter.
          Das hat aber nichts mit dem Schwierigkeitsgrad des Spiels zu tun oder fehlender intuitiver Führung.

  • Der Game Director von World of Warcraft hat ein paar Anekdoten aus der Vergangenheit erzählt. Dazu gehörte, dass Spieler WoW früher falsch gespielt haben – und zwar die meisten.

    Dass World of Warcraft sich […]

    • Man kann bei den Aussagen dieses Menschen einfach nur den Kopf schütteln vor lauter Unwissen über sein eigenes Spiel.
      Die Spieler sind es, die Optimierung verlangen? Wer hat den bitte Bosse designed, bei denen es ausschließlich um perfekte Rota/Prio und Statoptimierung ging? Und wer hat denn die Möglichkeit geschaffen, sämtliche Daten auslesen zu können?

      Es gibt keine Regeln für die Klassen, man soll sie nur so spielen? Nun…örm..warum habt man dann überhaupt Skilltrees eingeführt die automatisch zu einer optimalen Skillung führen? Und warum hat man dann die Skilltrees so kaputtgemacht, damit man ja keine Alternativskillungen mehr machen konnte?

      Dazu noch ein bisschen Hazzikostas übliches „Die Spieler sind schuld“ und noch ein wenig Stammgruppenbashing (denn wir haben ja gelernt, Gilden- und Stammgruppen sind nur dazu da, um beim Loot zu bescheissen…)

      So langsam gehe ich aus dem Status „Kann den Kerl nicht ab“ zu „Wird langsam Feindbild Nummer 1“ (noch vor EA…und das will was heissen…)

      Ist es böse zu denken, das mit der Einstellung des Herrn Hazzikostas (Ende LK) als Lead Gamedesigner das Spiel von einem der besten MMORPGS zu einem lootnachwerfendem, belanglosem, inhaltslosem Singleplayer Handy App Schwachsinn mutierte und da irgendein Zusammenhang besteht?

      Ich denke ja.

      • Raidgilden

      • Uff, jetzt interpretierst du aber etwas viel in seine Worte.

        Nur weil er eine Anekdote von einer Stammgruppe eines Mitarbeiters erzählt, ist das doch kein „Stammgruppenbashing“ – er selbst hat ja jahrelang in einer Progress-Gilde mit fester Gruppe geraidet (ich weiß gerade nicht, ob er das heute noch tut).

        Und dass Bosse auf perfekte Rota designed sind, ist maximal bei mythischer Schwierigkeit so und doch eher eine Reaktion darauf, dass Informationen heute so leicht zugänglich und weit verbreitet sind. Das ist ja keine Einbahnstraße, das bedingt sich ja gegenseitig.

        • Ich betrachte nur die Historie der Aussagen dieses Herren….ist ja nicht das erste mal bei ihm, dass die Spieler zu dumm und Gilden/Stammgruppen das Böse schlecht hin sind (z.B. in seinem Interview zum Thema Gilden/Stammraids und MasterLoot oder zum Thema MdI und Gruppendesign). DPS Design ist keine Erfindung von Mythic Instanzen, sondern gab es spätestens ab BC Zeiten (Classtacking Sunwell anyone? Palastacking Morogrim? Warlockstacking Vashji?
          Fakt ist, seit dieser Mann LGD bei WoW ist, ist die Kommunikation mit der Community mehr als fragwürdig geworden (vor allem mit den AddOn Schreibern), die Zahl der Falsch-/Fehlaussagen ist exponentiell gestiegen (ich erinnere mal an die skalierenden Gegner in Legion auf der Insel, die laut Hazzikostas nicht skalieren oder an die mathematische Berechnung bei Ultraxion, der halt zu Beginn nur mit Magierleggys ging (was der Herr erst 3 Monate später kleinlaut zugab) aber vorher groß tönte „is a balanced an challenging Encounter“. Seit Ende LK ist das spiel so extrem simplifiziert worden, das jeder Wackeldackel das alleine hin bekommt. Und zu verantworten hat das der LGD. Und wenn man sich die Übersicht seiner Aussagen mal vornimmt, ist es genau das was er will. Ein Singleplayer in MMO Umgebung, mit niedrigstem Zugang und maximaler Ausbeute an Spielstunden.

          • Du bringst in einem Absatz gleichzeitig, dass Kämpfe zu schwer waren und Mobs skalieren (was sie effektiv etwas schwerer macht) und zugleich, dass alles leichter geworden ist. Finde ich schwierig, das nachzuvollziehen.

            • Ganz unrecht finde ich hat Blacksheepgaming mit vielen seiner Aussagen nicht.
              Ich mein wir sind uns alle einige das WoW immer mehr für die Massen gemacht wurde. Alles wurde einfacher, ist allerdings eine sehr pauschale Aussage. Viele wurde einfacher ja das gebe ich zu aber die schweren Inhalte wurden lediglich ausgelagert.
              Gehen wir zu WoW Classic zurück gab es Lediglich einen Dungeonschwierigkeitsgrad, früher empfanden wir es alle als schwierig vor allem die Raids. Was hat uns BWL oder AQ40 nerven gekostet. Der umkehrschluss war sehr viele haben niemals komplett WoW Classic gesehen, ich mit ein geschlossen denn wir sind leider nie an Flickwerk in Naxx vorbei gekommen und hatten lediglich den Grünenflügel clear. Somit fehlt mir zwar nicht viel im vergleich zu anderen aber es fehlen mir Bosse die zu gerne noch gesehen hätte zu dieser Zeit.
              Mit BC folgte ein meiner Meinung nach Cleverer Schritt man fügte den HC Schwierigkeitsgrad mit ein für Dungeons aber Raids bestand immer noch das gleich Problem. In WotlK haben sie das korrigiert und auch ins Raidsystem mit aufgenommen. Das war der moment wo meiner Meinung nach das System gut war und wie man es hätte belassen sollen. Doch dann folgten die folge Addons.
              Pro Raidgilden war HC zu einfach weil sie schon sowohl auf dem PTR alles getestet haben und sich Taktiken überlegen konnte, aber auch weil Blizzard mehr Daten freigegeben hat wodruch Addons immer besser wurden (würde Method mal gerne ohne DBM und co. Raid sehen). Also dachte sich Blizzard sie bräuchten noch einen Schwierigkeitsgrad der nur für die „Elite“ gedacht ist. Also das wofür eigentlich der HC Modus war?! Diese Entscheidung war meiner Meinung nach ein absolut falsche. Es ging bei jeder Anpassung darum das jeder die Möglichkeit haben sollte den Endcontent gesehen und gespielt zu haben, auch um die Story besser zu verstehen, aber es auch eine Herrausforderung geben muss für die jenigen die Intensiver und mehr Spielen. Das wurde mit dem HC System erfüllt. Ja vielleicht war der Modus noch zu einfach aber da hätte man andere Schrauben drehen können.
              Die Casualspieler wollten aber HC dann auch spielen können und immer mehr und mehr ist es dahin gedriftet das am ende alle Spieler auf dem selben EQ stand sein wollen und nicht mehr auf dem selben Story stand. Kurz jemand der in der woche 3x für 4h online kommt will das selbe erreichen können wie jemand der 7x für 8h online ist und Blizzard wollte das ermöglichen und hat sich damit in eine abwärtsspirale der Qualität geworfen.

              • Es hat sich zu WotLK absolut niemand über den deiner Aussage nach zu leichten HC-Raid-Content beschwert, ganz im Gegenteil, die World-First-Gilde Paragon sagte damals dass der LK HC der schwerste Boss war den sie je gespielt hatten direkt in den Tagen nach dem First-Kill!

                Mit Cataclysm kam bekanntlich Sinestra, ein Boss der erst spielbar wurde nachdem man den HC-Raid-Content vollständig clear hatte.
                Und was war passiert?
                Der Boss hatte Mechaniken die für die Tests nicht freigegeben waren und eben jene Mechaniken konnten vergleichsweise simpel ausgehebelt werden, eben weil es niemandem auffiel, da der Boss nicht vollständig getestet werden konnte.
                Die Tests sind also dringend nötig und ganz sicher nichts woran man sich stören müsste und „Bashing“ in Richtung von Pro-Gilden kann man sich an dieser Stelle auch gleich sparen, denn die wirklichen Pro’s ermöglichen überhaupt erst einen weitestgehend bugfreien High-End-Raid-Content!

                Die Dinge woran man sich hingegen stören sollte sind die Erweiterung der Raid-Schwierigkeitsgrade um den LFR und den Flex-Modus, der ja der heutige Normal-Modus ist.
                Denn diese Modi führten nur dazu dass die Itemspirale unglaublich weit auseinandergebogen wurde.
                Bis in das frühe WotLK hinein war soweit noch alles in Ordnung aus meiner Sicht in Bezug auf den Raid-Content, die Hardmodes mit Ulduar waren eine Spitzenidee für Progress-Raids, der Rest hatte mit parallel 10er und 25er raiden jede Menge Content zur Verfügung und viele 10er Raids gingen teils in Kooperation mit anderen 10ern die 25er oder waren in den 25er komplett random unterwegs, was ich persönlich sehr genossen habe beide Raid-Größen parallel raiden zu können und im 25er zusätzliche Upgrades erhalten zu können, was natürlich dabei half die 10er Versionen weiter outgearen zu können und vielen 10er Raids dabei half 10er Normal clearen zu können.
                Manche von ihnen konnten dann ab Ulduar einige Hardmodes tryen und teils auch legen und hatten mit ihrer 10er Stamm dadurch weiter Progress-Möglichkeiten nach dem Clear-Status von Normal, bzw. ab PdK dann 10er PdOK angehen und später dann 10er ICC HC.
                Für andere wiederum waren sowohl die Hardmodes als auch PdOK und ICC HC deutlich zu hart, was ja auch so sein soll, dass der Content zu schwer ist wenn man eben als Raid nicht gut genug ist.
                Manche akzeptieren ihr scheitern, andere einzelne bessere Spieler suchen sich daraufhin dann einen besseren Raid und verlassen schwächere Raid-Gruppen um im HC Content vorwärts zu kommen, was ja völlig normal ist.

                Das Problem in WotLK waren schon mal die viel zu leichten HC Dungeons, wo jeder Depp ohne groß auf irgendwas achten zu müssen im Spaziergang durch konnte, schon von Release an war das was man da geboten bekam im Ansatz schon nicht mit den Burning Crusade HC’s vergleichbar.
                Es war ja nicht nur TdM HC, schon Release HC’s wie „Schlaby“ HC oder ZH HC waren im Vergleich zu dem kuschelweichen WotLK HC Dungeon-Content knüppelhart.
                So kamen eben reichlich Konsorten ins Endgame welche es in diversen Burning Crusade HC Dungeons nicht mal bis zum ersten Boss geschafft hatten.
                Diese Spieler sind es auch die das Raiden als solches erst mit 30% Buff in ICC oder mit dem zum ICC Release restlos tot generften PdK kennengelernt haben.
                Etwa zum gleichen Zeitpunkt rannten diese Spieler mit maßlos overgearten Raidern den „Weekly-Raid“ und lernten nichts anderes kennen als dass man Raid-Bosse ja problemlos tot zergen kann und auf nahezu nichts achten braucht, eben wegen dem maßlosen Overgear.
                Dafür bekamen diese Spieler dann reichlich Gear in den Allerwertesten geblasen zusätzlich zu noch viel krasserem Overgear in den von vornherein schon viel zu weichgespülten HC Dungeons, wo diese Spieler auch keinerlei Boss-Mechaniken mehr zu sehen bekamen, weil die Bosse ja keine 30 Sekunden mehr gestanden sind und schon vorher tot umgefallen sind bedingt durch das krasse Overgear, welches sich binnen weniger Tage des Markenfarmens ja jeder Depp per Klick auf den Dungeonbrowser-Button sofort holen konnte.
                Mit ihrem Gear angekommen in einem ICC Normal Raid hatte man da dann diverse Totalausfälle die rein gar nichts gebacken bekamen.
                Boss-Mechanik was ist das z.B.?
                Movement? Kann man das essen?
                Performance immer und immer wieder völlig unterirdisch, da waren noch zum Ende von WotLK hin Leute unter 3K DPS im ICC 25er Normal inklusive Schiff HC!!!

                So nochmal WotLK = aus meiner Sicht:

                – Endgame Dungeons ein völliger Witz einfach nur lachhaft und völlig unbrauchbar als Endgame-Content da viel, viel, viel zu leicht

                – das Konzept des Raid-Content fand ich durchweg sehr gut, die Aufteilung in 10er und 25er mit besserem Loot als Anreiz für zusätzlichen Raid-Content war super, ebenso die Hardmodes und der spätere HC-Raid-Content war super umgesetzt und für Progress-Raids bis hin zur World-First-Gilde eine echte Herausforderung, der Rest hatte wie gesagt in Normal mehr als genug Content mit 10er und 25er parallel

                – Vernetzung des Endgame-Contents bzw. das Gating war praktisch nicht vorhanden, hier sucht Burning Crusade für mich immer noch bis heute seinen Meister

                – die übertriebenen Content-Nerfs siehe PdK Nerf und ICC 30% Buff waren ein absolutes No-Go, wie schon der 25% Nerf in Burning Crusade für Sunwell, das führt einfach nur dazu dass Leute in Content reinstolpern in dem sie rein bedingt durch ihr spielerisches Niveau nichts verloren haben

                Im Gesamtkonzept steht WotLK für mich dennoch klar hinter Burning Crusade auf dem 2. Platz und schlägt jedes nachfolgende Addon.

                Was war mit Cataclysm? Der Einstieg ins Endgame wurde wieder drastisch schwerer, die neuen HC Dungeons waren insbesondere in den ersten ca. 6 Wochen des Addons bis zur Nerf-Keule im Januar nach Release einfach nur arschgeil!
                Dies führte dazu dass man in Random-HC’s reihenweise unfähiges Volk entsorgen musste via Kick, eben das selbe Volk welches nichts anderes kannte als das weichgespülte WotLK Endgame.
                All die DPS- und Movement-Krüppel waren da einfach nicht zu gebrauchen für HC-Dungeons in der Anfangszeit von Cataclysm.
                Dumm nur dass es gerade mal 3(!) Normal-Dungeons gab die für Max.-Level-Spieler interessant waren.
                Weswegen das ganze völlig unfähige Volk lautstark rumheulte und nach Nerfs für die ja aus ihrer Sicht geradezu unmenschlichen HC Dungeons schrie.
                Man hätte diesen Leuten eben frühzeitig ihre Grenzen aufzeigen sollen und direkt mit WotLK da weitermachen sollen wo Burning Crusade beim Endgame-Einstieg aufhörte, dann hätten manche dieser Clowns vielleicht auch frühzeitig dazu gelernt, denn nur wer scheitert kann sich schließlich auch verbessern, wer hingegen alles in den Hintern geschoben bekommt fürs nichts tun, der wird auch niemals besser werden können.
                Aber bekanntlich kam es ja anders und die HC’s wurden generft, schlussendlich kam ja auch noch der LFR, dass das unfähige Volk nur noch einen Button drücken muss um raiden zu können und die Bosse sowenig können dass sie schon bei dreimal anpusten umfallen und zu allem Überfluss gibt es dafü dann auch noch T-Sets inklusive anderem Loot in den Hintern geschoben.
                Konnte man sein T-9- und T10-Set in WotLK bekanntlich noch komplett via Marken holen und ausbleibende Drops so unkompliziert ausgleichen, wurden Ende Cataclysm alle die unter ausbleibenden Drops zu leiden hatten munter fröhlich mit dem unfähigen Volk zusammen ins „Trottel-Lotto“ Namens LFR gezwungen um ihren 4er Set-Boni voll zu machen, ich schaudere heute noch allein bei dem Gedanken daran.

                Lange Rede kurzer Sinn, wo müsste WoW also heute aus meiner Sicht hin, um wieder auf ein für mich spielbares Niveau kommen zu können?

                – Rückkehr zu 2 Raid-Modi (Normal und HC) beide mit 10er und 25er Version beide parallel spielbar wie in WotLK, 25er wieder mit besserem Loot als 10er, das führt einfach zu sehr viel vorhandenem Raid-Content und braucht keine zusätzlichen Schwierigkeitsgrade, wobei es für mich auch akzeptabel wäre Normal, HC und Mythic zu haben mit der heute bekannten flexiblen Raid-Größe und Mythic auf 20er zu belassen, sowie den LFR ersatzlos zu entsorgen, auch diese Variante würde sicher vielen Spielern 2 Raid-Modi bieten die für sie spielbar wie auch interessant wären, wenn man z.B. noch Normal farmt und in HC im Progress ist oder noch HC farmt und in Mythic im Progress ist

                – ich persönlich halte 3 Dungeon-Modi für sinnvoll, Normal, HC und Mythic, Normal-Dungeons in der Levelphase, HC-Dungeons als „entschärfte“ Variante mit leicht schwächerem Loot um die Mechaniken kennenzulernen und Gear-Upgrades bekommen zu können für schwächere Spieler um mit ihren Upgrades danach die primären Endgame-Dungeons angehen zu können, Mythic-Dungeons als primäre Endgame-Dungeons mit entsprechend hohem Schwierigkeitsgrad und dem Loot für den Raid-Einstieg, so dass sich niemand dazu genötigt fühlen sollte 2 verschiedene Endgame-Dungeon-Modi bespielen zu müssen

                – ein Dungeon-Marken-System mit wöchentlichem Cap und dazugehörigen Gear-Händlern um Gear-Lücken schließen zu können und für Leute und Chars die nicht raiden als Endgame-Option, 10er bzw. Normal-Raid-Gear sollte die Hälfte an Marken kosten von 25er bzw. HC Raid-Gear, Marken ausschließlich in Mythic-Dungeons und bei den Bossen im Raid-Content erhältlich, denkbar wäre auch Marken in HC Dungeons erhalten zu können, allerdings hier das wöchentliche Cap sehr viel niedriger ansetzen z.B. nur 1 Viertel des wöchentlichen Mythic-Dungeon-Marken-Caps, damit einfach nicht sofort wieder Hinz und Kunz mit viel zu gutem Gear rumrennt und man wieder reihenweise Leute aus den Raids entsorgen muss, die in entsprechend harten Mythic-Dungeons eben kein Land sehen

                – gerne dürfen auch im PvP die Marken zurückkehren mit dazugehörigen Händlern, allerdings sollte es wieder reine PvP-Stats geben, womit dieses Gear im PvE nutzlos ist und umgekehrt PvE-Gear im PvP ebenso nutzlos ist

                – Ruf-Fraktionen sollten wieder sinnvolle Anreize bieten wie Crafting-Rezepte, Kopf- und Schulterverzauberung usw., gerne auch gestaffelt Items auf den unterschiedlichen Ruf-Stufen, also z.B. Respektvoll

                – insgesamt das Spiel wieder von seiner unterzogenen „Verdummung“ befreien, sprich alle Slots sollten wieder verzauberbar sein und Rückkehr zu festen Sockelplätzen auf Items

                – raus mit dem Mythic+ Unsinn und weg von diesem Zufalls-Stat Unsinn

                Schon wäre ein WoW für mich persönlich wieder ein spielbares MMORPG!

                • Sanix kommentierte vor 2 Wochen, 1 Tag

                  Ja kann ich dir nur zu stimmen. Im prinzip sind wir komplett der gleichen Meinung, nur meine Timeline war etwas falsch in meiner Erinnerung. 😈

                • Jetzt hast du mich tatsächlich dazu gebracht mich hier anzumelden und diesen genialen Beitrag zu liken!

                  Ich stimme dir in fast allen Punkten vollkommen zu!
                  Myhtic+ ist für mich meiner Meinung nach eine willkommene Abwechslung zu Raids gewesen wo man mit ner kleinen Truppe versuchen konnte sich selbst zu übertreffen.
                  Dass der Loot dann allerdings gleichwertig/besser ist als der Loot aus Raids kann zunächst befremdlich wirken. Aber wenn man, wie oben erwähnt, Mythic+ als Endgame Alternative sieht dann finde ich das berechtigt, zumal die zeitlichen Investitionen und die notwendige Kooperation vergleichbar ist mit Raids auf höchstem Schwierigkeitsgrad.

                  Ansonsten Top Beitrag und schönen Tag noch!

            • Es ging um die Skalierung der Mobs auf der Verheerten Küste in Legion (die übrigens nicht einmal in der Beta getestet wurde, also die Skalierung) Die Mobs waren komplett overtuned und selbst mit Mythic Raidgear waren die Humanoiden Mobs fast wie Dungeonbosse, Elite Mobs wurden teilweise zu One Hit Monstern. Hazzikostas sagte damals in einem PodCast zum Relase, das diese Monster korrekt skalierten (was falsch/gelogen war wie zahllose Logs bewiesen), 3 Wochen später gab es einen Patch, der das ganze wieder komplett umkehrte und die InselMobs wieder zu belanglosen Pixeln machte. Auch hier war die Aussage des Herrn LGD sinngemäß „strengt euch halt an“.

      • Ja, aber es gehören trotzdem immer zwei Seiten zu einer Medaille. Es gibt auch Spieler die Herausforderungen und Optimierung lieben (damit will ich aber nicht ausdrücken, dass freundliche Spieler automatisch eher casual unterwegs sind, so wars nicht gemeint) und trotzdem ihre toxische Seite versuchen stets im Zaum zu halten. In Wildstar hatte ich mehrere Gilden kennengelernt die allesamt sehr freundlich waren. Konnte natürlich nicht allen beitreten, aber vielleicht lag das auch an der sehr kleinen Community, dass da dann generell wesentlich weniger toxisches Verhalten vorherrscht bzw. geduldet wird. Man kennt sich ja. WOW ist so groß und anonym, das befördert ja toxisches Verhalten. Ich glaube nicht, dass es wirklich nur am Gamedesign liegt, sondern schlicht an der Größe der WOW-Community. Ich könnte mir vorstellen, wenn es beim WOW kleine Server gibt wie es scheinbar früher mal war, dann wäre da auch wieder mehr Freundlichkeit und weniger Toxizität. Habe aber zugegebenermaßen WOW nie selbst gespielt, aber das kann ich vielleicht trotzdem gedanklich übertragen. Ghost in the Shell First Assault (First-Person-Shooter) war ebenfalls eine sehr kleine Community und daher wenig Toxisches Verhalten, wenn ich es mit Counter-Strike oder COD vergleiche. Also sehe ich da schon ein Muster.

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    • Ja, definitiv, aber es gibt viele (vor allem hilfsbereite) Clans/Companys, die einem Neueinsteiger gerne weiterhelfen. Als ich damals in einen Clan eingestiegen bin, gabs nach einer Woche ein Einsteigerpaket: Eine Fregatte, ein halbwegs vernünftiges MiningShip, ein paar Mods für Schilde/Rüstung/SChub/Lagerrraum und vor allem…Infos, Infos, Infos. Dazu immer wieder mal „Einführungskurse“ ins Handeln, Erkunden, PVP, Mining und Zugang zu den internen ShoppingRouten (auch ein Umzugsdienst wurde vom Clan gestellt).
      Ohne all das, hätte ich glaube ich sofort aufgegeben, den der Informationsoverflow ist in EVE zu Beginn so überwältigend, wie ich es noch bei keinem anderen Spiel erlebt habe.

      • Die Frage ist halt, ob die einen nicht eher scammen? Scheint ja in EVE auch gang und gebe zu sein^^

        • Ist mir bei den kleineren deutschen Corporations (< 100) nie passiert….einfach mal ins EvE Forum reinschauen, an der Art der Posts kann man schon recht gut aussieben. Dazu gibt es noch den Beginner Kanal im Spiel (ebenfalls von erfahrenen Spielern supported), einen LKW Kanal (für Umzüge von Station auf Station) und vieles mehr. Erfordert am Anfang schon ziemlich viel Eigenarbeit, aber wenn man auf den Thrill des kompletten Verlusts steht, macht EVE wirklich Laune. Und es bringt einen zur Verzweiflung. Aber der erste große Billion Kill oder auch der Verlust des ersten eigenen wertvollen SChiffs (oder Ladung)…ist sehr charakterprägend 🙂

        • Such dir am besten eine Corp, die im Nullsec in einer der größeren Allianzen daheim ist. Die anfängerfreundlichen geben dir Hilfestellung wie du ins Nullsec kommst, wie du dort Geld verdienst und alles andere, was du wissen musst. Die Scamwahrscheinlichkeit ist dort relativ gering, da die Corps nur auf Goodwill der Allianz im Raum sind (die Gegenleistung ist, ab und an bei Flotten dabei zu sein, aber das erklären sie schon) und wer da querschießt, fliegt simpel raus. Das einzige, was im Nullsec gerne mal passieren kann, ist dass Einzelne ganze Allianzen ausräumen. Aber das fördert eher den Zusammenhalt der Leute untereinander 😀

          • Hey, ich hatte mir gestern mal ein Account gemacht und gesehen, das man sogar geworben werden kann, was 1 Mio Skill Punkte gibt (kA ob das viel ist)

            Aber im EVE Forum wird man als neuer Spieler wohl komplett ignoriert. Einen anderen Ort ne Corp zu finden, hat man ja gefühlt leider nicht.

            Mich würde es echt reizen anzufangen und halt so zu spielen, das man sich selbst versorgen kann, mit Omega (früher waren das ja Plex aber irgendwie kann man daovn jetzt 110 Stück für nen Apfel und nen Ei auf Steam kaufen)

            Ich hab auch keine Ahnung ob sich die Starterpakete für 50 € lohnen, da sind irgendwelche Alpha Booster usw. drin.

            • Es gibt einen premade Channel namens German Recruitment. Schau da mal. Pandemic Horde und Goonswarm Federation sind für Anfänger recht okay. Die Russen von Legion of XDeath immer sehr stark PvE lastig. Die Chinesen um Fraternity weiß ich gerade nicht, wie die aktuell drauf sind. Die Goons haben so Anhängselallianzen gehabt, Razor und TNT, die sind auch gut für Anfänger. Weiß aber nimmer, obs das Imperium so noch gibt, spiel schon länger nimmer.

              Wenn du direkt Nullsec PVP willst, such ne Corp in Initiative Mercenaries, das is die Ausbildungsallianz von Initiative, wo auch Pando hängt.

              • Also sind die Corps eher alle International?

                • Nicht viele. Sorry, ich hab das falsch ausgedrückt. Goons, Horde, Fraternity usw. sind Allianzen im Nullsec. Diese bestehen im Regelfall aus mehreren Corporations. Und die Corps sind normalerweise recht national aufgestellt. Also du findest im German Recruitment viele deutsche Corps die in internationalen Allianzen sind.

                  Rein deutsche Allianzen im Nullsec mit ausschließlich deutschsprachigen Corps wüsst ich auf Anhieb gar ned.

                  • Ah ok, ja das wäre kein Problem. Nur die ganze Zeit alles auf englisch erklärt zu bekommen ist echt belastend auf dauer. NIcht das es nicht gehen würde, aber in der Landessprache ist es immer angenehmer ^.^

                    Ich schau mal rum ob ich was finde und jemand der mich wirbt, keine Ahnung ob diese 1 Mio Skillpunkte viel sind.

                    hast du eine Ahnung ob die Starter Packs sich lohnen mit den ganzen Alpha Booster usw?

                    • Schwierig zu sagen. Ich würd zu Beginn erstmal schauen, ob ich mit dem Spiel überhaupt klar komme. Starterpacks lassen sich im Nachgang auch noch lösen.

  • Der MMO-Shooter Planetside 2 erlebt aktuell einen zweiten Frühling. So viele Spieler nahmen noch nie an einer Schlacht des Shooters teil, sogar der eigene Weltrekord wurde gebrochen.

    Wie steht es aktuell um […]

    • Einer der ehrlichsten und gleichzeitig brutalsten Shooter. Die Möglichkeiten des Versagens sind einfach unendlich und im Kampf wird keinerlei Rücksicht auf Neulinge genommen (im Gegensatz dazu ist die Community an sich erstaunlich freundlich und hilfsbereit, vor allem die europäischen Clans).

      Die Lernkurve ist brutal und ohne InGame Käufe ist es ein zähes Unterfangen, aber machbar.

      Ich bin da seit Anfang dabei (wenn auch die letzten 2 Jahre nur noch sporadisch) aber es macht immer wieder unendlich Laune, wenn man wieder einen neuen Weg findet, andere Spieler in die ewigen Jagdgründe zu schicken (oder es am eigenen Char zu erleben).

      Trotz des Alters spielt sich PS2 sehr geschmeidig und die meisten Patches sind tatsächliche Verbesserungen und keine Verschlimmbesserung, wie man es inzwischen ja gewohnt ist….

  • In Zusammenarbeit mit NCSoft verlosen wir auf MeinMMO eine seltene Armbanduhr im schicken Look des MMORPGs „Blade and Soul“-Look. Macht mit und erzählt uns eure schönste MMO-Erfahrung!

    Was ist aktuell in B […]

    • Classic WoW, wundervolles Rollenspiel, so lange her:
      Mein Zwerg war unsterblich in eine Schurkin verliebt, die sich aber langsam aber sicher zu einer Untoten verwandelte. Um den Zwerg zu beschützen und ihn nicht zu töten, flüchtete sie sich nach Undercity und der Zwerg sass doof davor und wusste nicht ein noch aus.

      Durch Zufall kam ein Gildenmitglied online (das alles war ungeplant), ein Nachtelfen Druide Namens Thyraminon. Dieser suchte nach dem Zwerg und sang ihm (ungelogen) über eine Stunde spontan ausgedachte Lieder des Trosts vor (IG) und loggt danach kommentarlos aus.

      Ich habe schon viel RP erlebt, in allen Kategorien aber das war so unglaublich und das wundervollste, schönste, ergreifendste und ehrlichste RP, das ich jemals erlebt habe.

      Danke Tyr, dir verdanke ich diesen wundervollen Moment.

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