@bauernschlau

aktiv vor 34 Minuten
  • Blizzard hat zwei NPCs aus WoW entfernt, die dem Streamer „Swifty“ eine Ehre sein sollten. Das geschah, nachdem Anschuldigungen gegen ihn aufkamen, er habe sich in einer Beziehung falsch verhalten. Das wird jet […]

    • Nein, in demokratischen Rechtsstaaten ist es so, dass ein Gerichtsurteil darüber befindet wer schuldig ist und wer nicht. Was dir vorschwebt ist eine Verurteilung ohne Beweise, das ist völlig inakzeptabel. Und wenn Blizzard der Meinung ist im vorauseilendem Gehosam handeln zu müssen, dann passt das doch ins Bild (Blitzchung) dieses Unternehmens.

      • Ich habe das mit keinem Wort geschrieben, was du da behauptest. Also hör auf mir Sätze in den Mund zu legen, die ich nie behauptet habe!
        Du verstehst offenbar mit keinem Wort was ich mit meinem Beitrag meine. Daher erspare ich mir die Erklärung.

  • Bei World of Warcraft war die E-Sport-Organisation Method über viele Jahre die erste Adresse. Auch in WoW Classic war die Gilde erfolgreich. Doch die Vergangenheit holt sie jetzt ein. Nachdem Anschuldigungen […]

    • Die Verdachtskündigung ist an besondere Kriterien geknüpft. Eine über Twitter verbreitete unbewiesene Anschuldigung, die dann zu einer Verdachtskündigung führt würde hier in Deutschland kaum vor einem Arbeitsgericht standhalten.

      • Die Anschuldigung muss aber nicht bewiesen sein, bevor eine Verdachtskündigung ausgesprochen werden kann. Und genau darum gings mir hier.

        • Das ist so nicht korrekt. Das BAG hat im letzten Jahr noch mal konkretisiert, welche Anforderungen erfüllt sein müssen. Dazu gehört auch, dass es konkrete Anhaltspunkte für die Tat geben muss.

          „Eine Verdachtskündigung kann nicht schon dann wirksam ausgesprochen werden, wenn der Arbeitgeber subjektiv der Auffassung ist, dass sich der Arbeitnehmer etwas zuschulden kommen lassen hat. Die Verdachtskündigung ist vielmehr an das Vorliegen verschiedener objektiver Voraussetzungen geknüpft. Der rein subjektive Verdacht ist also kein Freifahrtschein für eine Kündigung.“

          Quelle Haufe

    • Naja, schaut man sich mal an wie wenig Verurteilungen es aufgrund der MeToo Vorwürfe gegeben hat, kann ich nicht so ganz daran glauben, dass es Strukturen gibt, die gezielt Frauen sexuell belästigen. Im Einzelfall ist das passiert, keine Frage, aber die juristische Aufarbeitung der MeToo- Vorwürfe bestätigt nun nicht die These von einer Branche, die Frauen hasst und gezielt missbraucht. Und ich meine jetzt die justiziablen Anschuldigungen.

      Was mich an diesen ganzen Vorwürfen gewaltig stört ist nicht deren Existenz. Sondern die Vorverurteilungen ohne Gerichtsprozess. Es ist in unserer heutigen Zeit ein leichtes die berufliche und familäre Existenz eines Mannes mit unbewiesenen oder falschen Beschuldigungen zu zerstören. Ein besonders abschreckendes Beispiel ist der Fall Horst Arnold.

      Im Fall von Method und Josh hat es sogar im letzten Jahr polizeiliche Ermittlungen gegeben, die Anklage wurde fallen gelassen. Sollte die Gildenleitung damals jemanden rauswerfen, der von Polizei und Justiz entlastet wurde? Wenn jetzt neue Anschuldigungen und Beweise auftauchen, dann kann ich das doch nicht der Gildenleitung anlasten, die damals auf Polizei und Justiz vertraut hat.

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