@bauernschlau

Active vor 1 Tag, 2 Stunden
  • Die jüngsten Änderungen an World of Warcraft machen das Spiel schlechter. Das findet zumindest Lore-Dämon Cortyn und erklärt, was so schlimm ist.

    World of Warcraft greift hart durch – zumindest, was die Änder […]

    • “Bei einer am Computer (vermutlich von einem männlichen Programmierer!) erstellten Frau, die einen Ausschnitt bis zum Bauchnabel hat, von freiwilliger Darstellung von Sexualität zu sprechen, finde ich aber schon gewagt…”

      Daran ist gar nichts gewagt, da es sich um eine fiktive Welt handelt und die Pixel keine Träger von Grundrechten sind. Es kann durchaus sein, völlig egal was der mutmaßlich männliche Programmierer gedacht hat, dass diese Figur in der fiktiven Welt genau diese Ansicht hat. Es handelt sich schließlich nicht um einen strafbaren Inhalt.

      Weiterhin gibt es nicht nur freizügige Frauen in WoW, sondern auch Männer mit freiem Oberkörper, z.B. Illidan oder Thrall (Cinematic BfA) und noch einige mehr. Ich kann auch mit der Transmogrifikation einen freizügigen männlichen Charakter basteln. Oder ist jetzt entscheidend, welche Anzahl aufreizender Kleidungsstücke verfügbar sind und diese werden dann als Indikator für Sexismus angesehen? Zählen Farbvarianten dann auch und so weiter? Ne, solche Gedankengänge sollten schnell wieder in der Schublade verschwinden aus welcher sie stammen.

      Da aber jeder Entwickler andere Vorstellungen bei seinen Spielcharakteren hat und es hoffentlich niemals eine übergreifende Quote geben wird, wirst du mit den individuellen Entscheidungen der Entwickler leben müssen. Sind attraktive Charaktere, die durchaus auch freizügig sein können, es nicht wert gezeigt werden zu dürfen? Und es gibt durchaus weibliche Charaktere, die ganz bewußt so dargestellt werden, weil das Teil ihrer Figur ist, siehe Widowmaker in Overwatch. Dürfen die das jetzt nur noch, wenn auch ein männlicher Charakter so dargestellt wird? Natürlich nicht, denn es obliegt dem Entwicklungsstudio welche Entscheidungen sie treffen und wer das nicht mag kauft das Produkt halt nicht. Ich hoffe nicht, dass wir jemals einen Punkt erreichen, ab dem nicht Entwickler/Autoren etc. über ihre Produkte/Bücher und so weiter entscheiden, sondern Checklisten die abzuhaken sind.

      Und wenn Blizzard jetzt diese Entscheidungen trifft, dann kann man das kritisieren und vielleicht auf Einsicht hoffen. Macht Blizzard aber so weiter, dann beißt man entweder in den sauren Apfel oder hört auf. Und mal ehrlich, der Unterschied zwischen Sexismus und Sexualität ist doch eigentlich klar und man muss nicht aufgrund der eigenen Ideologie überall Sexisten vermuten.

  • Nach 9 Jahren bekommt das MMORPG Blade & Soul ein großes Engine-Update spendiert. Die Neuerung bringt das Spiel von der Unreal Engine 3 in die Unreal Engine 4, doch viele Spieler sind darüber alles andere als g […]

    • Ja, du bist zu prüde und empfindlich. Aber keine Sorge, wir leben ja in einer Gesellschaft die gefüllt ist mit überempfindlichen Menschen, die für jeden Lebensschritt eine Triggerwarnung benötigen.

  • In der Woche vom 30. August bis zum 5. September beherrschten Lost Ark und New World die Schlagzeilen, teilweise sogar aus dem gleichen Grund. Alle wichtigen News der Woche haben wir von MeinMMO euch wieder […]

    • Da Lost Ark schon am Markt ist, gibt es diese Zahlen schon. Und die sind beeindruckend. Welchen Erfolg Lost Ark in EU und NA haben wird ist schwer zu beurteilen, da der Titel nicht nur für MMORPG Spieler interessant sein wird, sondern auch für ARPG Spieler, die mal was anderes als Diablo oder Path of Exile sehen wollen. Lost Ark hat das Potential in den Gefilden von New World zu wildern und das will Amazon bei einer Eigenproduktion verhindern. Da geht es um den maximalen finanziellen Erfolg zum Release. Und wenn sich dann die Ernüchterung bei NW einstellt kann Amazon mit LA die wechselwilligen Spieler wieder zur Kasse bitten. Die wissen schon ganz genau was sie machen.

      • Du ich will b das Potential von LA nicht klein reden auch wenn ich es wohl eher als ARPG spielen werde weil halt mal was anders als die bekannten Größen. Für mich ist halt NW das spannende.

        Und ja es gibt Zahlen aber auf Märkten mit einer völlig anderen Spielerkultur. Und du sagst es ja selber was EU/NA angeht steht’s in den Sternen.

        Amazon wird natürlich auch auf finanziellem Kalkül handeln, dies wird aber nicht alles sein auch wenn’s nicht für alle ins eigene Weltbild passt.

        Mein persönliches Regenbogen Einhorn Happy End mit Sahne wäre wenn einfach beide Spiele ihren Erfolg hätten.

  • Der Release von Lost Ark findet erst 2022 statt. Viele Spieler kritisieren nun, dass Amazon das MMORPG verschiebt, um das eigene Spiel New World zu pushen. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch sieht das jedoch […]

    • Ich bin nach wie vor gänzlich anderer Meinung bei der Headline. Wenn Du von untergehen schreibst, dann sehe ich in dem Kontext nicht viel Spielraum für deine Interpretation. Wenn etwas untergeht, dann sind die daraus folgenden Implikationen, vor allem bei deiner Argumentation, negativer Natur.

    • Es ist ja schön, dass ihr als Redaktion hinter einer so unspezifischen Aussage steht. Was heißt denn “Den Kürzeren ziehen” konkret? Könnt ihr konkret beziffern, wie sich die Zahlen verteilen und welche Einnahmen erzielt werden? Bei der Headline des Artikels müsst ihr euch ja sicher sein, dass Lost Ark nicht profitabel laufen würde. Etwas anderes impliziert “Untergang” in diesem Kontext kaum. Das ist schlichtweg nicht seriös.

      Ich sehe den Punkt und stimme auch zu, dass NW einen starken Start haben wird. Ich sehe aber nicht, dass Lost Ark deswegen untergehen würde. Der Erfolg dieses Spiels gibt dafür keinen Anlass. Selbst wenn Lost Ark nicht so stark startet, ist ein Untergang etwas völlig anderes.

    • Den Punkt mit dem Interesse bei der Gamescom hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Das, und die Reaktion bei der Gamescom auf dieses Interesse der Spieler, ist ein guter Indikator für die Sehnsucht nach Lost Ark im Westen und der Handlungsweise von Amazon.

    • Steile These, der ich überhaupt nicht zustimme. Lost Ark würde ziemlich sicher bei den Spielern von New World wildern. Bezüglich der Größenordnung kann man nur spekulieren, aber Lost Ark ist im Vergleich zu New World inhaltlich extrem vollgepackt. Es ist ein qualitativ sehr gut gemachtes MMORPG, New World hingegen muss diesen Nachweis erst noch erbringen. Bisher sieht NW ganz solide aus, mehr aber auch nicht.

      Lediglich der Shop könnte bei Lost Ark zu einem Stolperstein werden, hier kann man nur hoffen dass dieser tatsächlich westlichen Bedürfnissen entspricht. Ist dem so, dann ist Lost Ark eine sichere Sache für Amazon. Und das wissen die Verantwortlichen dort ganz genau und deswegen wollen sie eine direkte Release-Konkurrenzsituation vermeiden.

      Und die Zahlen von Google Trends sind doch einfach zu erklären. Es fehlt an Informationen und Marketing im Westen. Schaut man sich den massiven Erfolg von Lost Ark in Russland und dem asiatischen Raum an, dann kann ich nicht mal im Ansatz erkennen, wieso dieses Spiel gegen NW große Probleme bekommen hätte. Weiterhin wird es zukünftig sowieso auf eine Koexistenz hinauslaufen, lediglich der Release von NW und die damit verbundenen Einnahmen sollten nicht durch Lost Ark gefährdet werden.

  • Lost Ark sollte eigentlich 2021 erscheinen und ließ bereits im Juni die ersten Spieler testen. Doch nun wurde das MMORPG auf 2022 verschoben. Offiziell heißt es, dass mehr Anpassungen für den Westen nötig sei […]

    • Sollen sie doch einfach sagen, dass sie keine zwei großen Titel innerhalb kurzer Zeit veröffentlichen wollen, die sich gegenseitig die Spieler wegnehmen. Wäre wenigstens ehrlich.

  • Hearthstone wird immer dreister. Der neuste Modus ist eine Farce – das findet zumindest unser Karten-Dämon Cortyn und regt sich tierisch auf.

    Hearthstone und ich, das war schon immer eine Hassliebe. Zum St […]

    • Bei aller berechtigten Kritik an Blizzard, sehe ich kein Problem darin, für ein MMORPG Abogebühren zu zahlen plus alle zwei Jahre eine große Erweiterung. Schaut man sich den Zeiteinsatz an den ein zufriedener Spieler für ein MMORPG aufbringt, ist das günstig. Vor allem wenn man bedenkt, dass in dieser Zeit auch eher kaum bis keine anderen Spiele gekauft werden. Als ich WoW noch sehr aktiv gespielt habe, wurde meine Geldbörse durch die nicht gekauften Spiele entlastet. Ob WoW in seinem aktuellen Zustand dieses Geld noch wert ist steht hingegen auf einem anderen Blatt.

      Bei den Charakterdiensten und so weiter bin ich aber bei dir. Die Preise für diese automatisierten Prozesse sind deutlich zu hoch und die Charakterboosts sind leider die Krönung, im negativen Sinne.

      • Gibt es eigentlich ausser WoW und FFXIV nen Abogame noch? Also p2p? Optionale Abos ala Swtor usw zähl ich da nich mit

        • Allods lässt einem die Wahl ob man auf dem P2W verseuchten F2P Server oder auf einem fairen Aboserver spielt Das sind technisch gesehen zwei verschiedene Spiele. Dann war da noch Pathfinder Online aber das geht auch demnächst offline allerdings aus anderen Gründen.

      • Verstehe die Argumentation nicht. Nur weil du Preiswerter wegkommst heißt das doch nicht gleich das es gerechtfertigt ist.

        Die Abogebühren waren damals dafür gedacht, dass die Unterhaltskosten, der Support und die Weiterentwicklung gesichert waren. Wenn du eh alle zwei Jahre für ein Addon zahlen musst, wozu brauchst du denn noch die Abogebühren? zahlst ja irgendwie doppelt für die gleiche Leistung, bekommst aber nicht die doppelte Leistung geboten. Und WoW könnte locker ohne Abo überleben. Damit machen sie kein nennenswerten Gewinn, wenn man die Gewinne von Servicen, wie Booster, Transfer oder Addon Einnahmen vergleicht. Das ist reine Gewinnmaximierung.

        Es gibt sogar Hobby’s die sind noch Preiswerter als ein MMORPG. Soll man dafür dann auch Geld zahlen, damit es Gerechter ist?

        • Nö, es heißt schlichtweg, dass es günstig ist. Eine Wertigkeit/Vergleich habe ich ganz bewußt nicht gemacht. Und das WoW auch noch große Inhaltspatches während jeder Erweiterung bekommt, die in anderen Spielen als Erweiterung durchgehen würden, lässt du geflissentlich unter den Tisch fallen. Und natürlich will Blizzard Umsatz machen und Gewinn erzielen, sind ja nicht die Wohlfahrt.

          Und jetzt kommt das große “Aha-Erlebnis”. Du als Kunde entscheidest ob WoW dir das Abo wert ist. Ist es nicht? Dann spiel halt nicht. Mache ich auch nicht mehr.

  • Der beliebte Cowboy aus Overwatch, McCree, bekommt einen neuen Namen. Blizzard reagiert damit auf den Sexismus-Skandal der letzten Wochen.

    In den letzten Wochen drehte sich bei Activision Blizzard viel um den […]

    • Bauernschlau kommentierte vor 4 Wochen

      Diese Änderung ist daneben. Statt Rückgrat zu zeigen und zu dem eigenen Produkt und Story zu stehen, wird halt der einfache Kotau praktiziert.

      • Welche Logik ist das denn?

        Ich habe in der Vergangenheit etwas gemacht, was ich aus heutiger Sicht falsch finde und nicht mehr unterstützen kann. Aber anstatt es zu ändern und jetzt besser zu machen, halte ich daran fest und tue so als wäre alles supi… und damit zeige ich dann Rückgrat…. okay.

        Darum hat die CDU/ CSU also noch so viele Wähler. Das erklärt einiges.

    • Bauernschlau kommentierte vor 4 Wochen

      Es gibt einen großen Unterschied. Anglizismen haben sich über die Zeit entwickelt und wurden nicht von “oben” herab verordnet. Bei der Gendersprache hingegen handelt es nicht um gewachsene sprachliche Veränderungen, sondern werden aus dem politischen und akademischen Umfeld forciert. Dazu wird auf Taktiken gesetzt, die jeden ausgrenzen und in eine bestimmte Ecke schieben, wenn diese Menschen sprachlich nicht folgsam sind.

      • Ich benutze keine * weil ich es für umständlich und den Sprach bzw den Redefluss störend empfinde.

        Ich fühle mich aber nicht durch andere gestört die es verwenden.

        Und ich habe mich auch all die Jahre weder ausgegrenzt noch in eine Ecke geschoben gefühlt. Liegt vielleicht auch an dir?

        Wenn etwas in der Richtung sein sollte, dann vielleicht das neutrale Plural. Das geht viel leichter von der Zunge.

        Die Forschenden der Universität Braunschweig. Als Beispiel.
        Oder die Lehrkräfte der Schule Baumsweg.

        • “Die Forschenden“ ist grammatikalischer Unsinn! Es sei denn, diese Leute*innen forschen gerade jetzt in diesem Moment. Richtig ist. Die Forscher (Generisches Maskulinum). Du kannst aber nicht von der Hand weisen, dass Kritiker des Gender Neusprechs tendenziell in eine bestimmte Schublade gesteckt werden.

          • Ich mag es auch nicht, ich benutze es nicht. Bin noch nie in einer Schublade gelandet. Nicht das ich wüsste.

            Die Steigerung von keiner ist auch Unsinn, hat dich trotzdem nicht davon abgehalten sie zu benutzen. Warum ist deins okay und meins nicht?

            • Weil Gender Sprech aus ideologischen Gründen verwendet wird und die Steigerung von keiner ein “Elativ” als ein absoluter Superlativ ist 😀

  • World of Warcraft ist voller parasitärer Spielsysteme. Das macht das MMORPG langfristig schlechter – und es braucht Änderung, findet Cortyn von MeinMMO.

    Live-Spiele und MMORPGs sind quasi permanent im Wan […]

    • Bauernschlau kommentierte vor 1 Monat

      Hey, ich glaube Du hast dir bei mir noch keine Belohnung für die getöteten Wölfe abgeholt. Die 10x Kriecherfleisch riechen mittlerweile sehr streng.😀

    • Bauernschlau kommentierte vor 1 Monat

      Etwas unreflektierte 1:1 Kopie des Videos von Josh Strife Hayes. Ich hätte da jetzt eine Analyse der Richtigkeit seiner Aussagen erwartet. Nehmen wir z.B. das System der Artefaktwaffen. Diese haben Änderungen im Spielstil der Spezialisierungen gebracht, plus interessante neue Fähigkeiten/Talente. Dazu kamen dann die Ordenshallen, die direkt mit den Artefaktwaffen verknüpft waren, ebenso die Story und der geschichtliche Hintergrund. Die Artefaktwaffen waren eine Bereicherung und haben der gesamten Erweiterung viel gegeben und waren stets wichtig. Es wäre sogar wünschenswert gewesen, wenn Blizzard die Artefaktwaffen weiter ausgebaut und permanent übernommen hätte. Sie hätten sich auch von den Waffen trennen und die Essenz (Eigenschaften und Fähigkeiten) der Artefaktwaffen direkt als permanentes und stetig verbesserbares Progressionssystem in den Charakteren/Spezialisierungen verankern können. So hätten die Spieler wieder auf die Jagd nach neuen Waffen und Designs gehen können. Damit wären die Artefaktwaffen zu einem nachträglichen Kernsystem geworden, welches dann gar nicht mehr so schwierig in der Weiterentwicklung ist.

      Grundsätzlich mag ich das System der “Borrowed Power” nicht, mit Ausnahme der Artefaktwaffen. Das solche Systeme in einem MMORPG vorzufinden sind ist nicht neu. Diese Spiele laufen im besten Fall über viele Jahre und die Entwickler ändern/erweitern Spielsysteme stetig. Wenn da dann mal eins nicht funktioniert und wieder verschwindet ist das kein Problem. Bei WoW ist das Problem, dass diese Systeme nun zu häufig werden. Hier würde ich mir dann Spielsysteme wünchen, welche die Charakterentwicklung dauerhaft begleiten, wie den ehemals geplanten Pfad der Titanen. Auch gefällt mir nicht, wenn ein Spielsystem wie das Umschieden aufgrund seiner angeblich zu hohen Komplexität aus dem Spiel verschwindet. Ähnlich verhält es sich mit dem früheren Glyphensystem.

      • Cortyn kommentierte vor 1 Monat

        Ich würde dir widersprechen.

        Die Artefaktwaffen waren so designed, dass eine Spezialisierung sich nur mit den speziellen Fähigkeiten der Artefaktwaffen gut anfühlte. Wenn du dem Schattenpriester seinen Leerenstudel damals genommen hattest, fühlte er sich unvollständig an. Das galt für fast alle Klassen und Spezialisierungen.

        Das ganze Artefaktwaffen-System war so aufgebaut, dass die Waffen ein Kernstück der Klasse wurden. Man hat das funktionierende Klassen-System “beschnitten”, damit die Artefaktwaffen eine Lücke füllen, die es ohne sie gar nicht gäbe.

        Ich stimme dir natürlich zu, dass die Artefaktwaffen Legion viel gegeben haben. Die Storys waren toll und das aufleveln der Waffen war – im Kontext von Legion – echt cool. Aber das war es danach auch wieder. Danach wurde all das verworfen. Und das hat es parasitär gemacht.

        • Bauernschlau kommentierte vor 1 Monat

          “Ich stimme dir natürlich zu, dass die Artefaktwaffen Legion viel gegeben haben. Die Storys waren toll und das aufleveln der Waffen war – im Kontext von Legion – echt cool. Aber das war es danach auch wieder. Danach wurde all das verworfen. Und das hat es parasitär gemacht..”

          Korrekt. Und nun schau mal nach, welche Kriterien die Artefaktwaffen erfüllen, laut obiger Liste, um als parasitär zu gelten. Lediglich die ersten beiden Punkte treffen zu, wobei der erste Punkt sowieso etwas albern ist, weil in einem MMORPG neue Systeme nicht ungewöhnlich sind. Somit bleibt nur der Vorwurf der fehlenden Rückwärtskompatibilität des Systems. Und wenn man sich mal den Zustand der Klassen in BfA ohne die Artefaktwaffen angeschaut hat, dann kamen die einem vor wie billige Kopien. Das flüssige Spielgefühl nicht weniger Spezialisierungen war dahin, somit ist nach dem Wegfall der Artefaktwaffen ein großer Einfluss auf die Klassenbalance- und mechaniken spürbar gewesen, was auch den letzten Punkt der Liste obsolet macht, wenn man diesen anführen möchte um die Einstufung “Parasitär” zu rechtfertigen.

          Die Artefaktwaffen haben das ganze Spiel durchdrungen.Und nein, nur weil ein System entfernt wird ist es deswegen nicht automatisch parasitär. Ich würde die Artefaktwaffen viel eher als symbiotische Beziehung bezeichnen, da dieses System, wie du selbst sagst, dem Spiel sehr viel gegeben hat. Grundsätzlich hab ich nicht wirklich viel übrig für die Bezeichnung “Parasitäres Spielsystem”, weil ein MMORPG, abhängig von der Laufdauer, auch immer einem Wandel in den Spielsystemen erlebt. Mal mehr mal weniger groß, aber Stillstand über 6-7 Jahre, oder mehr, erlebt man da eher selten.Die Wegwerfsysteme, oder auch “Borrowed Power”, lehne ich aber trotzdem ab und favorisiere neue Systeme, die dem Spiel dann auch erhalten bleiben. Außer sie funktionieren einfach nicht, dann sollten sie auch wieder raus. Deswegen bedauere ich nach den Erfahrungen BfA und Shadowlands noch mehr den Verlust der Artefaktwaffen.

          Aber ich will mich jetzt nicht an Formulierungen etc. aufhängen. Wir alle wissen das in WoW vieles schief läuft und die Wegwerfsysteme sind nur eines von vielen großen Problemen.

          • Koronus kommentierte vor 1 Monat

            Jein. Ich stimme dir schon zu,dass so wie die Artefaktwaffen die Spezialisierungen aufgewertet haben, man von einem neuem Kernsystem sprechen könnte.
            Das Problem allerdings ist, dass die Entwickler von Anfang an erklärten, dass sie nur für diese Erweiterung gelten und genau damit wurden sie parasitär. Wenn man sich nur mal ansieht, wie sehr sie die Klassen rund gemacht haben und wie viel Aufwand in Design und Story geflossen ist und man dann zu hören bekommt, dass es nur für eine Erweiterung ist. Man konnte wirklich fühlen wie viel Aufwand da rein geflossen ist.
            Wenn man dann BfA vergleicht und wie unrund die Klassen die Erweiterung über waren und nun das Fiasko mit den Pakten, da kann man deutlich erkennen, wie sehr die Entwickler zuerst brannten und dann sich dachten, mir doch egal, dass landet sowieso im Mist.
            Meines Eindruckes nach kann man durchaus sagen, dass die Artefaktwaffe wie ein Parasit ihrem Wirt fast schon todkrank machte.
            Weil die Spieler haben keine Lust mehr auf etwas, wo eh schon klar ist, dass es sinnlos wird und die Entwickler haben keine Lust weil es am Ende sowieso im Klo runtergesplült wird.

      • Zarthan kommentierte vor 1 Monat

        Ich hätte gerne die Artefaktwaffen und Ordenshallen live gespielt. Hatte aber Legion ausgelassen.

        • Bauernschlau kommentierte vor 1 Monat

          Das ist schade, denn Legion hatte zwar das ein oder andere Problem, war aber ingesamt gelungen.

          • Koronus kommentierte vor 1 Monat

            Mag durchaus sein. Dennoch hat es mir nicht gefallen eben weil das Kernkonzept mit nur einem Timer versehen war. Legion ist neben den Pre-Cataservern ein perfektes Beispiel für ein Add-on welches ewig verfügbar sein sollte.
            Weil mir hat es den Spaß vergellt indem ich ständig in meinem Kopf den Gedanken hörte, dass ist eh alles Sinnlos. Wird abgeschafft.

  • Trotz allem, was bei Blizzard und World of Warcraft gerade passiert, hat Cortyn noch immer Spaß am MMORPG WoW. Aber ist das eigentlich okay?

    Für Blizzard-Fans und Spieler von World of Warcraft waren die l […]

    • “Hört doch auf, anderen den Spaß madig zu machen, wenn euch eine bestimmte Entwicklung der Story nicht passt.”

      Tja, Kritik am Spiel/Story wirst du aushalten müssen, außer du willst alle kritischen Spieler aussperren. Bei der Sachlichkeit und Differenzierung stimme ich dir ausdrücklich zu, Kritik darf aber auch emotional sein, solange sie nicht in Beleidigungen etc. ausartet.

      Und das WoW große Probleme hat zeigen die sinkenden Spielerzahlen und Abwanderungen zu anderen Spielen. Und das ist mMn nicht nur ein temporärer Effekt, sondern zwischen Blizzard und vielen Spielern scheint die Beziehung nachhaltig gestört zu sein. Wir werden sehen ob Blizzard noch in der Lage ist dies zu korrigieren. Ich hoffe es.

  • New World befindet sich gerade in der Beta und lockt bereits zehntausende Spieler an. Das neue MMO von Amazon macht Spaß, ist aber nicht vergleichbar mit etablierten MMORPGs – findet zumindest MeinMMO-Autor Be […]

    • Ich kann nicht erkennen, dass New World die Nr. 1 im MMORPG Genre werden könnte. Außer die Spielerzahlen sinken im gesamten Genre so dramatisch, dass sich NW mit seinen mutmaßlichen Spielerzahlen tatsächlich als Nr. 1 etablieren könnte. Auch sehe ich nicht, wieso NW für Classic Spieler besonders interessant sein sollte. Gerade das Kampfsystem und die einfach gehaltenen Klassen/Fähigkeiten werden mMn eher das Gegenteil bewirken.

      Dazu kommt, dass sich mit FFXIV ein hervorragendes MMORPG neben WoW etabliert hat, dass von NW nicht mal eben so überholt werden wird. Auch hoffe ich, dass Blizzard endlich die Zeichen der Zeit erkennt und den Kurs von WoW korrigiert. Wenn nicht, dann werden sie sich halt zukünftig als Nummer 2 hinter FFXIV einordnen. Und das wird noch sehr viele Jahre und Erweiterungen so funktionieren.

      Wenn in einigen Jahren das MMORPG von Riot auf den Markt kommt, könnte es vielleicht so einen Einfluss haben wie WoW damals. Das Potenzial dazu haben sie, ob es aber so kommt, wir werden sehen. Momentan gibt es für alle Geschmäcker genug Auswahl und das ist doch eine gute Sache. Da ist mir herzlich egal wer die Nummer 1 ist. Mit den Alternativen GW2, SWTOR, ESO, und einige asiatische Vertreter, plus das bald hier erscheinende Lost Ark, sollte fast jeder Spielertyp was passendes finden.

      Insofern ist eine Suche nach dem “WoW Killer” völlig überflüssig. Gut, nicht für die Seitenaufrufe, schon klar.

  • Bei Blizzard wird im Moment kaum gearbeitet, sagt einer der Entwickler dort: Die Arbeit an World of Warcraft (WoW) liege im Moment fast völlig still. Die Mitarbeiter seien zu wütend über die Art, wie Ac […]

    • Alternativ kannst du selbst danach suchen. Folgender Titel:

      “Empirische Erkenntnisse zur Reform des Sexualstrafrechts in Bezug auf die §§ 177 und 184 i StGB und daraus resultierende Schlussfolgerungen für die Vernehmungsgestaltung”

      Interessant sind auch die Tatmerkmale am Beispiel von Brandenburg.

    • Noch ein Hinweis, den du vielleicht interessant finden wirst. Du hast hier in einem früheren Beitrag von einer Verurteiltenqoute von über 90% gesprochen. Das ist falsch, 2018 lag sie bei 11,4 Prozent. Mein Kommentar mit den Links wartet noch auf Freischaltung, dort kannst du das nachlesen.

      • Was meinst du mit Verurteiltenquote von über 90%? Was ist eine Verurteiltenquote? Was sagt die aus?

        Die einzige Zahlen, die ich hier in letzter Zeit gepostet habe, sind die Zahlen zum prozentualen Anteil von Falschaussagen beim Vorwurf des sexuellen Missbrauchs – diese Zahl liegt bei 2 – 8 Prozent. (Vox Studie, also aus den USA)

        Die Studie, die du gepostet hast kommt dagegen zu der Aussage:

        Anhand der vorliegenden Datengrundlage und der erzielten Ergebnisse kann im Weiteren nicht direkt geschlussfolgert werden, in wie vielen Fällen eine potenziell problematische Aussage-gegen-Aussage-Konstellation ohne derartige Sachbeweise vorliegt und inwiefern sich diesbezüglich reformbedingte Zu- oder Abnahmen ergeben haben.

        D.h., die kann diese Zahl gar nicht liefern. Hab ich was überlesen?

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